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Veröffentlicht am 08.07.2025

Gruselige Geschichte mit Hintergrund

Eisenblume
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Auch das zweite Cover dieser Reihe von Frida Skybäck ist passend zu dem Buch.
"Eisenblume" ist der 2. Band für die Ermittlerin Frederika Storm und Ihren Kollegen Henry Calmont.Das Buch ist im ...

Auch das zweite Cover dieser Reihe von Frida Skybäck ist passend zu dem Buch.
"Eisenblume" ist der 2. Band für die Ermittlerin Frederika Storm und Ihren Kollegen Henry Calmont.Das Buch ist im dtv Verlag erschienen und hat 428 Seiten.

Handlung:
In einer alten psychiatrischen Klinik, einer baufälligen Ruine, finden zwei Teenager eine Leiche, eingewickelt in Folie und in einer Wand, zwischen Holzlatten, verborgen.Zuvor wollten die beiden in diesem Gebäude einen Geist aufspüren, denn 1987 verschwanden hier zwei Jugendliche die bisher nicht aufgefunden wurden.
Ist es eine/r der beiden und wenn ja, das Mädchen oder der Junge, der das Mädchen "angeblich" getötet haben sollte.
Das unterschiedliche Duo der Ermittler ermittelt in einem Cold Case Fall, der spannender nicht sein kann.Nach und nach kommen Geheimnisse an die Oberfläche, aber auch nur deshalb, weil F. Storm sehr hartnäckig gräbt.

Meinung:
Der Schreibstil hat mir schon im 1.Band sehr gut gefallen und die Protagonisten*innen sind mir sympathisch. Manchmal ist mir allerdings das Verhalten von Henry, der aus der Oberschicht kommt, etwas zu viel, z.B. die Mittagessen die sehr teuer sind könnte weggelassen werden.
Ich habe das Buch zügig gelesen und fand es noch spannender als "Schwarzvogel".
Das Vorwort der Autorin hat mich sehr angerührt, denn es geht hier um keine fiktive, sondern um eine echte Klinik in der die Patienten stark misshandelt wurden und Versuche an Ihnen gemacht worden sind.
Damit bekommt das Buch noch einmal mehr Inhalt und einen gewissen Hintergrund.
Der Titel des Buches passt daher sehr gut zu diesem Roman:
Eisen und Blume - gegensätzlicher geht es nicht.
Ich freue mich schon heute auf den 3.Band!

Fazit:
Ein wirklich spannender Krimi mit einem echten Hintergrund der gruseliger nicht sein könnte.
Von mir eine sehr klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.06.2025

"Kinderverschickung"als Kur betitelt:Trauma bis zur Gegenwart

Am Meer ist es schön
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Barbara Leciejewski hat mit Ihrem Roman " Am Meer Ist Es Schön", erschienen im List Verlag, ein brisantes Thema aufgegriffen: die Kinderverschickung, denn als Kuren konnte man es kaum bezeichnen.
Das ...

Barbara Leciejewski hat mit Ihrem Roman " Am Meer Ist Es Schön", erschienen im List Verlag, ein brisantes Thema aufgegriffen: die Kinderverschickung, denn als Kuren konnte man es kaum bezeichnen.
Das Cover sieht total friedlich aus: ein fröhliches Mädchen und im Hintergrund spielende Kinder.
Die Wirklichkeit der Kinder damals sah anders aus. Alleine, ohne Eltern, mit Erzieherinnen, die sogenannten "Tanten" die alles andere als liebevoll waren.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen:
1969, Susanne, 8 Jahre alt, genannt Susi, wird, weil Sie zu dünn ist, wie so viele andere Kinder in der Zeit,nach St.Peter Ording verschickt, zur Kur.
Dort soll Sie sich am Meer aufpäppeln lassen.
In der Gegenwart sitzt Susanne mit Ihrer Tochter Julia am Sterbebett der Mutter und auch Ihre zwei Geschwister kommen dazu.
Die Mutter, Luise, hat einen klaren Moment und entschuldigt sich bei Susanne dafür, dass Sie Ihr nicht geglaubt hat, dass in der Kur so viele schreckliche Dinge passiert sind.
Susanne beginnt Ihrer Tochter, den Geschwistern und der Mutter von Ihren traumatischen Erlebnissen zu berichten.Die Schilderungen sind zutiefst erschütternd, ja grausam und die Macht der "Tanten", die die Kinder mit Härte statt Liebe behandelt haben ist so furchtbar.
Die Kinder bekamen Strafen die entsetzlich waren. Ihre Kuscheltiere mussten Sie abgeben, Toilettengänge wurden vorgeschrieben und das Essen war ekelhaft.
In den Tagen der Erzählungen kommen sich die Geschwister wieder näher und die Mutter kann Ihren Frieden machen, weil Sie und Susanne durch die Aufarbeitung Vergebung annehmen können.

Der Roman hat mich tief bewegt, denn auch ich wurde mit 6 Jahren zusammen mit meiner Schwester, 8 Jahre, "verschickt".
Es war so wie in diesem Buch, die Betreuerinnen haben mit Härte betraft und schön war es nicht.

Der Schreibstil ist einfühlsam. Die Personen sind authentisch geschildert.

Fazit: ein tolles Buch, aber vielleicht sollten Personen, die als Kind verschickt wurden, sich überlegen das Buch in die Hand zu nehmen.
Es ist trotzdem sehr gut, das dieses Tabuthema in Angriff genommen wurde, von einer Autorin, die den Kindern, die gedemütigt, gequält und misshandelt wurden, eine Stimme gibt.



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Veröffentlicht am 25.05.2025

Fehlender Nervenkitzel

Die unsichtbare Hand
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"Die unsichtbare Hand" nach "Der Plan" und "Der Tausch" ist der neue Roman von Julie Clark und im Heyne Verlag erschienen.
Das Cover passt zu dem Buch.
Olivia ist eine Ghostwriterin, hat finanzielle ...

"Die unsichtbare Hand" nach "Der Plan" und "Der Tausch" ist der neue Roman von Julie Clark und im Heyne Verlag erschienen.
Das Cover passt zu dem Buch.
Olivia ist eine Ghostwriterin, hat finanzielle Probleme und muss daher einen Auftrag annehmen den Sie lieber ablehnen möchte. Sie soll das neue Buch Ihres Vaters schreiben. Niemand weiß, dass Sie die Tochter von Vincent Taylor ist, dem offensichtlich die Morde seiner zwei Geschwister vor 50 Jahren zugeschrieben werden.
Der Vater möchte seine Geschichte erzählen und Olivia stochert in der Vergangenheit Ihres Vaters, der, zunehmend verwirrt, das nicht alleine bewerkstelligen kann oder will.
Die Geschichte wird einmal in der Vergangenheit von der Schwester und dann im heute erzählt.
Die anderen Bücher haben mich gefesselt, aber dieses Buch hat mich nicht mitgenommen.
Es hat sich teilweise ziemlich gezogen und der Zwist mit einem anderen Autor, der Streit mit Ihrem Freund und die Recherchen in der Gegenwart waren teilweise sehr langatmig.
Nur weil ich wissen wollte wie die Morde passiert sind habe ich mich gezwungen weiter zu lesen.
Die Sprache war zwar flüssig, aber von Spannung habe ich nichts gemerkt.
Leider kann ich dem Buch nur 2-3 Sterne geben.
Die anderen Bücher sind zu empfehlen, aber dieses fällt aus dem Rahmen, schade.



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Veröffentlicht am 15.04.2025

Pia Korittki und ein Cold Case Fall

Ostseedämmerung
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"Ostseedämmerung" von Eva Almstädt ist bereits der 20. Fall mit der Kommissarin Pia Korittki und ist im Lübbe Verlag erschienen.

Handlung:
Zwei Kinder finden beim Spielen in einem Dorfteich eine bronzene ...

"Ostseedämmerung" von Eva Almstädt ist bereits der 20. Fall mit der Kommissarin Pia Korittki und ist im Lübbe Verlag erschienen.

Handlung:
Zwei Kinder finden beim Spielen in einem Dorfteich eine bronzene Gewand-Fibel aus der Wikingerzeit.
Alleine dieses Fundstück hat mich bereits gereizt in diesem Buch zu lesen.
Daraufhin wird die Suche einer Archäologie Studentin wieder aufgerollt und zu einem Cold Case Fall, denn Mira wird tot aufgefunden.
Nun werden die Dorfbewohner und die Archäologen befragt und es kommen viele Tatverdächtige in Frage.
Dorfbewohner wie Archäologen verhalten sich ziemlich merkwürdig und es müssen viele Puzzleteile zusammengefügt werden.

Meinung:
Da ich die Romane über Pia K. wirklich sehr mag, sind ein paar Schwächen gut zu akzeptieren.
Am Ende des Buches taucht plötzlich der Name einer Frau auf die mit der Freundin von Mira, dem Mordopfer liiert war, auf, obwohl Sie vorher überhaupt nicht erwähnt wurde.
Im Klappentext hätte man gut die Entführung von Broders, dem Kollegen von Pia, weglassen können, denn das nimmt ein wenig Spannung weg.
Das Cover enthält eine schöne Stimmung, obwohl das kleine Dorf der Ermittlung alles andere als harmonische Komponenten hat, und gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil ist leicht, enthält viele Spannungsanteile und durch die Verwirrungen fragt man sich: wer ist der Täter..?Das Ende ist dann überraschend und nur weil Trine, das Mädchen das die Fibel gefunden hat und das es nicht leicht hat, Hinweise geben kann.
Das private von Pia ist in diesem Band, meines Erachtens, nicht zu viel, eher fehlt mir noch einiges, wie z. B. das Verhalten von Hinnerk und Mascha über die Vaterschaft von Felix könnte mehr geschildert werden, aber das ist Ansichtssache.


Fazit:
Ostseedämmerung ist eine sehr gute Fortsetzung und die Idee mit dem Cold Case gefällt mir sehr gut.
Ein lesenswerter Krimi mit Lokalkolorit!
Auf den nächsten Band freue ich mich jedenfalls jetzt schon.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Spannender Krimi aus dem Wendland

Der Wolf im dunklen Wald
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Das Cover finde ich sehr gut gelungen ( ein Ansitz, ein Reh im dunstigen Wald) und passt zu dem Thema in dem Krimi.
"Der Wolf im dunklen Wald" ist der zweite Band, nach "Die Sehenden und die ...

Das Cover finde ich sehr gut gelungen ( ein Ansitz, ein Reh im dunstigen Wald) und passt zu dem Thema in dem Krimi.
"Der Wolf im dunklen Wald" ist der zweite Band, nach "Die Sehenden und die Toten" der Autorin Sia Piontek (Pseudonym) und hat 440 Seiten. Erschienen ist es im Goldmann Verlag.

Handlung:
Heiko von Boenning ist nach 30 Jahren zurück im Wendland und gibt eine Gesellschaftsjagd.
Ein Teilnehmer, ein ehemaliger Schulfreund von Heiko v.B., wird grausam ermordet.
Kommissarin Carla Seidel, die sich aus dem Hamburger Morddezernat ins Wendland versetzten ließ, gräbt intensiv in der Vergangenheit aller Teilnehmer. Sie hat nicht nur mit Ihrer Vergangenheit zu kämpfen, sondern Ihre Tochter Lana, die bald 18 Jahre wird, ist auch irgendwie in den Fall involviert, da Sie Interesse für den Sohn von Heiko v.B. hat und die beiden in der Mordnacht auf einem Hochsitz zugebracht haben.
Als dann ein zweiter Mord geschieht wird es immer schwieriger die Puzzleteile zusammen zu setzen.
Das Ende ist dann eine Überraschung......

Meinung:
Das Privatleben von Cara S. , die menschlich und sympathisch ist, spielt hier eine ebenso große Rolle wie der ziemlich komplexe Fall.Manchmal war es fast schon zu viel, dann aber auch wieder nicht.
Die Protagonisten haben mir insgesamt gut gefallen, obwohl ich manchmal überlegen musste wer jetzt zu welcher Polizeistation in welcher Position gehört.
Der Schreibstil, mit den kurzen Kapiteln, ist flüssig und erhöht die Spannung.
Die Gegend wird bildlich beschrieben und das mag ich sehr.
Gut finde ich, dass es verschiedene Erzählperspektiven gibt: einmal Lana, einmal Carla.

Fazit:
Das Buch gefällt mir, ebenso wie Band 1, und ich gebe eine Leseempfehlung für diesen spannenden, komplexen Krimi und freue mich auf Band 3, denn man möchte ja wissen wie es mit Carla und Ihrer Tochter weitergeht..


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