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Veröffentlicht am 06.04.2025

5 Geschichten mit Lebensweisheiten

Frau Komachi empfiehlt ein Buch
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Die namensgebende Titelperson Frau Komachi ist eine Bibliothekarin in einer Gemeindebibliothek, die neben ganz normalen Buchempfehlungen auch immer noch ein besonderes Buch empfiehlt, dass der oder dem ...

Die namensgebende Titelperson Frau Komachi ist eine Bibliothekarin in einer Gemeindebibliothek, die neben ganz normalen Buchempfehlungen auch immer noch ein besonderes Buch empfiehlt, dass der oder dem Suchenden eine neue Perspektive im Leben eröffnet.

Da ist z.b die Verkäuferin, die ihren Job nicht mag aber keine Alternative dazu sieht, oder der Rentner, der mit seiner vielen Freizeit nichts anzufangen weiß, weil er nie Zeit hatte sich ein Hobby zu suchen.

Die Geschichten sind locker verbunden mit der Bibliothekarin, die für alle diese Menschen ein Rat hat. Zusätzlich zu den Buchtips verschenkt sie immer noch eine selbstgefilzte Zugabe mit einer gewissen Symbolkraft . Sie selbst wird als eine für japanische Verhältnisse sehr große, unförmige und auf den ersten Eindruck sehr mürrische Person beschrieben, die erst im Gespräch ihre Herzlichkeit offenbart. Bemerkenswerter Weise tippt sie ihre Buchvorschläge in einer Affengeschwindigkeit in den Computer, was bei jedem Besucher Erstaunen hervorruft, und sie hat eine Leidenschaft süße Kekse einer bestimmten Marke.



Das Buch war ganz nett, und ich mochte, dass man der japanischen Kultur ein wenig näher kam. Trotzdem hat es mich nicht aus den Socken gerissen.

Ich bin bei Lebenshilfebüchern und als solches fühlte sich das Buch für mich an, immer etwas skeptisch, fand den Schreibstil sehr simpel und habe mich stellenweise gelangweilt. Gestört hat mich die abwertende Beschreibung der Körperfülle von Frau Komachi. Bodyshaming brauche ich nicht in Büchern.



Fazit: Man kann es lesen, verpasst aber nichts, wenn man es nicht liest.

2,5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Thriller mir Surf-Vibes

The Surf House
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Bea fühlt sich mit ihrem Leben als Model nicht mehr wohl und schmeißt bei einem Job in Marokko kurzerhand alles hin. Sie weiß noch nicht so recht, wie es weitergehen soll, als sie in der Medina von Marrakesch ...

Bea fühlt sich mit ihrem Leben als Model nicht mehr wohl und schmeißt bei einem Job in Marokko kurzerhand alles hin. Sie weiß noch nicht so recht, wie es weitergehen soll, als sie in der Medina von Marrakesch brutal überfallen und ausgeraubt wird. Ihr Gepäck inklusive Geld und Reisepass sind weg.

Eine junge Frau (Marnie), unterstützt sie, indem sie ihr Kost und Logis gegen Arbeit in ihrem Ferienressort „Surfhouse“ anbietet.

Dankbar nimmt Bea das Angebot an. Die Freunde von Marnie und auch die Gäste sind nett und sie fühlt sich direkt wohl. Doch dann taucht Seth auf, der seine vermisste Schwester sucht, und die Idylle bekommt Risse.

Wie immer bei Lucy Clarke ist der Schreibstil locker, flockig. Sie schafft erst einmal eine Wohlfühlatmosphäre mit Strand, Meer und coolen Surfern. Nach und nach werden dann dunkle Geheimnisse aufgedeckt und Zweifel gesät, bis man als Leser quasi jede Person für verdächtig hält.

Durch unerwartete Plottwists bleibt die Geschichte spannend und interessant.

Ich habe gerne mitgerätselt und lag am Ende dennoch falsch.

Ich hatte wieder große Freude an diesem Lucy Clarke Thriller. Die Autorin ist immer wieder ein Spannungsgarant und schreibt einfach toll und unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

The freedom clause - Die Freiheitsklausel

The Freedom Clause
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Daphne und Dominic sind seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Dominic ist der Meinung, sie beide hätten es sich in der Beziehung zu bequem gemacht, was auch dazu geführt hätte, dass sie immer seltener miteinander ...

Daphne und Dominic sind seit 3 Jahren glücklich verheiratet. Dominic ist der Meinung, sie beide hätten es sich in der Beziehung zu bequem gemacht, was auch dazu geführt hätte, dass sie immer seltener miteinander schlafen würden.

Um der Beziehung neuen Schwung zu geben, möchte er die Ehe öffnen, allerdings unter ganz bestimmten Regeln.

Demnach dürfte jeder Ehepartner für die nächsten 5 Jahre einmal im Jahr für eine Nacht fremdgehen mit einer unbekannten Person. Es soll keine Affaire daraus entstehen, und es soll Stillschweigen darüber herrschen.

Ein interessanter Vorschlag, der Daphne zunächst große Angst macht. Dennoch willigt sie aus Sorge um ihre Ehe ein.

Das war mal wirklich eine spannende und auch kurzweilige Liebesgeschichte.

Besonders die Charakterentwicklung von Daphne fand ich bemerkenswert.

Natürlich enthält die sogenannte Freiheitsklausel mehr Sprengkraft, als es Dominic für seine Ehe beabsichtigt hatte. Für Daphne ist sie ein sexuelles Erwachen, eine Erfahrung bei der sie lernt eigene Wünsche einzufordern. Dominic entwickelt sich in eine andere Richtung.

Ich fand die Geschichte toll, weil sie nicht die gängigen Klischees bedient und eine Menge feministischer Gedanken enthielt. Es war wirklich ein besonderes Debüt, dass ich sehr gerne gelesen habe und nur empfehlen kann.



Da Daphne eine tolle Köchin ist, die ihre Leidenschaft auch am Herd auslebt, enthält das Buch auch jede Menge Rezepte, die zum Nachkochen einladen.

Ich hatte das Buch als Hörbuch vorliegen, wunderbar gelesen von Lisa Cardinale und Henning Decker.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Doch nicht alles egal

Egal, sagt Aal
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Das Cover dieses wunderschönen Kinderbuches kommt auffallend quietschgelb daher. Mittendrauf das Konterfei der Identifikationsfigur der Geschichte dem selbstbewussten, etwas frechen aber durchaus liebenswerten ...

Das Cover dieses wunderschönen Kinderbuches kommt auffallend quietschgelb daher. Mittendrauf das Konterfei der Identifikationsfigur der Geschichte dem selbstbewussten, etwas frechen aber durchaus liebenswerten Aals.
Der braucht auch keinen Namen, wie die anderen Tiere, er ist einfach Aal.
Und wenn sich die anderen Teichfische beschweren, weil er gerne mal rückwärts schwimmt oder die Stichlinge sticheln, weil er anders aussieht als andere Fische, so ist ihm das egal. Doch als er Fred Flusskrebs mit seinem Verhalten wirklich verletzt, denkt er nochmal nach. Man sollte auch an die Gefühle seiner Mitgeschöpfe denken.
Eine wirklich süße Geschichte mit denen Kinder etwas anfangen können. Die Illustrationen sind wunderschön und mit liebevollen Details versehen.
Es gibt ganz viel zu entdecken, z.b Heiko, den Hecht mit den 700 Zähnen, der sich gut versteckt hat, aber natürlich nicht so gut, dass ein aufmerksames Kindergartenkind ihn nicht finden könnte.
Man lernt auch ganz viel über den Aal und seine aufregende Reise, während der er sich 4 mal verwandelt.
Sehr unterstützenswert finde ich auch, dass mit den nachhaltig produzierten Kinderbüchern dieses unabhängigen Verlages auch soziale Projekte und Tierschutzprojekte unterstützt werden.
Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Neues von Millie, der Haushaltshilfe

Sie kann dich hören
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Ich mag die Reihe rund um die Haushaltshilfe Millie. Auch Band 2 war wieder ein Pageturner, den ich innerhalb kürzester Zeit quasi inhaliert habe.

Im 2.Teil wird immer mal wieder Bezug genommen auf Millie‘s ...

Ich mag die Reihe rund um die Haushaltshilfe Millie. Auch Band 2 war wieder ein Pageturner, den ich innerhalb kürzester Zeit quasi inhaliert habe.

Im 2.Teil wird immer mal wieder Bezug genommen auf Millie‘s Vorgeschichte, eine verbüßte Gefängnisstrafe, die ihr das Leben nicht gerade leicht macht. Aber auch wenn man das 1.Buch der Reihe nicht gelesen hat, kommt man prima zurecht. Millie darf weder in Bezug auf eine Wohnung noch in Bezug auf eine Arbeitsstelle wählerisch sein, denn sollte ein potentieller Vermieter oder ein möglicher Arbeitgeber bei ihr einen Backgroundcheck durchführen, würde sie zugunsten anderer Bewerber sofort rausgefiltert. Als sie ihre gut bezahlte Putzstelle verliert, ist sie also recht verzweifelt und hat große Sorge nichts Neues zu finden. Ihr neuer Freund Brock möchte Millie zwar überreden mit ihm zusammenzuziehen, doch Millie ist dazu noch nicht bereit. Wie durch ein Wunder bekommt sie das Angebot in einem Penthouse als Haushalthilfe anzufangen. Ihr neuer Arbeitgeber Douglas Garrick erscheint auf den ersten Eindruck freundlich und umgänglich. Seine kranke Frau Wendy kommt nie aus ihrem Zimmer heraus, doch Millie hört sie weinen und entdeckt Blutspuren, die sie mißtrauisch machen. Irgendwas ist in diesem Haushalt faul und natürlich mischt sich Millie ein mit gravierenden Folgen.

Wie schon in Teil 1 gibt es viele interessante und überraschende Wendungen in der Geschichte. Die Autorin konnte mich wieder richtig gut unterhalten. Ich fand das Buch ein klein wenig schwächer als den Vorgänger, was vielleicht daran liegt, dass die Autorin auf bewährte Muster zurückgreift. Ich habe ungewöhnliche Plottwists erwartet und bekommen.

Die Geschichte war psychologisch ausgefeilt, verzichtete auf Brutalität und war sehr kurzweilig. Ich freue mich jetzt schon auf Teil 3.

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