Profilbild von Minka_Grey

Minka_Grey

Lesejury Profi
offline

Minka_Grey ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Minka_Grey über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2023

Der perfekte Abschluss einer wundervollen Dilogie

Wir sind die Ewigkeit
0

ACHTUNG! FOLGEBAND! SPOILER VORHANDEN!

Willkommen zurück in der Welt der Noctua!
Nach dem fiesen Cliffhanger von Band eins war es für mich ein riesiges Muss auch den zweiten Teil zu lesen. Alleine schon, ...

ACHTUNG! FOLGEBAND! SPOILER VORHANDEN!

Willkommen zurück in der Welt der Noctua!
Nach dem fiesen Cliffhanger von Band eins war es für mich ein riesiges Muss auch den zweiten Teil zu lesen. Alleine schon, weil es ein Buch von Kira ist, hat dieses Buch ein Platz in meinem Regal verdient. Jedes einzelne Buch hat ein Platz in meinem Herzen noch bevor ich es gelesen habe. Um so mehr freue ich mich darauf jedes der Bücher lesen zu können.

„Die Welt stand nun an erster Stelle, und all die Traumata und schlechten Neuigkeiten, die ich noch nicht mal ansatzweise verarbeitet hatte, würden bis morgen warten müssen. Wenn es überhaupt ein Morgen gab...“ (S. 355)

Das Cal sie an Melissa als Verlobungsgeschenk verschenkt hat, belastet Erin auch Wochen später noch immer. Es raubt ihr den Schlaf, doch dieses ersehnte Vergessen tritt nicht ein. Stattdessen wird sie nochmal mit den ganzen Vorkommnissen konfrontiert und muss sich entscheiden: Kann sie über die Sache mit Cal hinwegsehen und mit ihm gemeinsam gegen die Omega kämpfen oder überlässt sie Obskuris und der Welt ihrem Schicksal? Und was hat der Tod ihrer Eltern mit dem Ganzen zu tun?

„Ich kenne dich, seit wir beide 12 Jahre alt sind“ (...) „… und jedes verdammte Mal, wenn ich dich ansehe, bleibt mir die Luft weg, weil du so schön bist.“ Er lachte leise auf. „Jedes verdammte Mal.“ (S.202)

Erin war mir im zweiten Teil genauso sympathisch wie im ersten. Ich habe sie sehr in mein Herz geschlossen und es war so schön sie auf ihre Abenteuer zu begleiten. Ich habe mit ihr geweint und gelacht, habe ihren Schmerz gespürt und ihre Liebe. Sie war so greifbar für mich und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen. Sie hat nicht immer rational gehandelt, sondern häufig einfach emotional. Erin hört sehr oft einfach nur auf ihre Intuition, was nicht zwangsläufig ein positives Ergebnis zu Tage führt. Ihre Hobbys kamen dieses Mal etwas zu kurz, aber das hat mich nicht gestört, da sie mit der Rettung der Welt genug beschäftigt war. Ihr Hobby nebenbei noch auszuüben, wäre für mich überflüssig und störend gewesen.

„Cal liebt dich, ich sehe es in dem Leuchten in seinen Augen, wenn er über dich spricht. Für ihn gibt es nur dich. Und wenn man seinen Erzählungen lauscht, dann hat es auch schon immer nur dich gegeben. Du bedeutest ihm so unendlich viel.“ (S.22)

Callahan ist so ein Fall für sich. Ich weiß nicht, was ich von seiner Aktion halten soll. Ich kann verstehen, warum er gehandelt hat, wie er gehandelt hat. Dennoch hätte er es anders machen sollen. Erin hätte die Wahrheit erfahren müssen. Allerdings fand ich seine Eifersucht ganz süß und die hatte er auch meiner Meinung nach verdient. Er hat sehr viel Mist gebaut und muss mit den vermeintlichen Konsequenzen leben.
Drystan hat mich in diesem Band wirklich umgehauen. Schon im ersten Teil hatte ich das Gefühl, dass er für dich Geschichte wichtiger ist als man vielleicht denkt. Seine Schlagabtäusche mit Erin haben mich immer sehr unterhalten und haben mich fast immer auch zum Lachen gebracht. Er ist ein wenig überkorrekt, aber das liegt wohl sehr stark an seiner Arbeit als Hauptmann der Leibgarde des Königspaars. Ich wünschte er hätte schon früher eine größere Rolle im Buch gespielt.

„Tief in mir wusste ich, dass ich auf meine innere Stärke vertrauen musste. Ich würde nicht zerbrechen. Weder an meinem Schicksal noch an meinen Gefühlen, noch an einer Zukunft, die mir völlig ungewiss war.“ (S.49)

Obwohl zwischen Band 1 und 2 mehrere Monate liegen, hatte ich keinerlei Probleme wieder in die Geschichte reinzukommen. Es war so als hätte ich Band 1 gerade erst beendet und hätte direkt mit dem zweiten Teil weitergemacht. Die Rückblicke sind sanft eingearbeitet und wirken nicht gestellt oder aufdringlich. Am Anfang werden nochmal ein paar Fragen aufgeworfen, aber auch schon kleinere Fragen beantwortet. Die Spannung war durchgehend gegeben, auch wenn es mal ein paar ruhige Momente gab. Die Seiten flogen geradezu dahin und ich hatte das Buch innerhalb eines Tages beendet. Es freut mich wirklich sehr wieder die Faszination Kira Licht erleben zu dürfen. Ich bewundere ihre unfassbare Kreativität und ihre geradezu grenzenlose Fantasie, die sie hier wieder einmal unter Beweis stellte. Mit ihrem letzten Buch „Catching Feelings“ hatte sie schon bewiesen, wie gut ihr das New Adult Genre liegt, aber ihr gesamtes Potential hat sie hier eindeutig ausgeschöpft. Man lernt Obskuris ein wenig mehr kennen und erneut hat mich das Worldbuilding fasziniert und sprachlos gemacht. Ich liebe einfach die bildlichen Beschreibungen und die Magie, die diese Welt auf einen ausübt. Die Charaktere werden für immer einen Platz in meinem Herzen haben. Sie haben mich in eine verrückte Welt entführt in der Angst als Währung gilt. Für mich waren die Protagonisten und Antagonisten echt und spürbar. Ihre Handlungen waren für mich zu jederzeit nachvollziehbar, auch wenn ich nicht zwangsläufig damit einverstanden war. Es gibt ein paar Rechtschreibfehler, die mich in meinem Lesefluss allerdings nicht behindert haben. Wen sowas stört, sollte vielleicht erst eine der späteren Auflagen lesen. Fehler können immer passieren, denn man darf nicht vergessen, dass Bücher nicht von Maschinen geschrieben und lektoriert werden, sondern von Menschen und da kann immer mal etwas durchrutschen. Egal durch wie viele Hände es geht. Sowas wird allerdings in folgenden Auflagen meistens korrigiert. Also bitte ich hier um etwas weniger Aufregung.

„Nur fürs Protokoll. Niemand bringt irgendjemanden um.“ (S.149)

Im Großen und Ganzen wurde ich wieder großartig unterhalten und ich hatte erneut sehr viel Spaß in Obskuris. Ich finde es etwas schade, dass es jetzt schon vorbei ist, aber für mich ist „Wir sind die Ewigkeit“ der perfekte Abschluss der Dilogie. Alles wurde zu meiner Zufriedenheit aufgelöst und wieder einmal hat Kira Licht bewiesen, dass sie aus sämtlichen kleinen Fädchen einen großen roten Faden machen kann, ohne etwas auszulassen. Jedes ihrer Bücher gibt mir jederzeit das Gefühl wieder nach Hause zu kommen, egal ob es ein Reihenauftakt, ein Einzelband oder ein Folgeband ist. Ich liebe es. Kira Licht zeigt mir immer wieder, weshalb Lesen mein Hobby ist und warum ich Bücher liebe. Ohne ihre Bücher wäre mein Leben deutlich langweiliger.

„Findest du es abstoßend?“ (...) „Es ist deine Geschichte, dein Leben, das du auf deiner Haut trägst. Wie könnte so etwas hässlich sein?“ (S. 204/205)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2023

Dieses Buch ist meine neue große Liebe!

Catching Feelings
0

„Catching Feelings“ ist nicht mein erstes Buch von Kira Licht. Schon 2019 verzauberte sie mich mit ihrer Götter – Dilogie aus dem ONE – Verlag und seitdem ist jedes ihrer Bücher ein großes Must – Have ...

„Catching Feelings“ ist nicht mein erstes Buch von Kira Licht. Schon 2019 verzauberte sie mich mit ihrer Götter – Dilogie aus dem ONE – Verlag und seitdem ist jedes ihrer Bücher ein großes Must – Have für mich. So auch „Catching Feelings“, welches mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat.

Lys kehrt nach einigen Jahren zurück nach Blackfish Bay, einem hübschen Örtchen in Alaska. Sie möchte in der Firma ihres Vaters ein Praktikum für ihr BWL-Studium absolvieren und gleichzeitig sich mit ihrer Familie versöhnen, da sie kurz vor ihrem Weggang einen großen Fehler gemacht hat. Doch nicht alle heißen sie freudig willkommen und dann ist da auch dieser Zane. Erst trifft sie ihn im Nanuk und dann soll sie auch noch mit ihm zusammenarbeiten. Für Lys steht fest, dass ihr Vater ihr einen Aufpasser an die Seite gestellt hat, doch warum Zane wirklich in der Firma arbeitet, ahnt sie nicht.


„Es war dieser eine Augenblick.
Dieser Moment, in dem Lys entschlossen die Schultern straffte,
den verbeulten Kaffeebecher fest in der Hand und
den Blick mit meinem verschränkt. In wenigen Sekunden sah ich sie,
in all ihren Facetten. Sie hatte erschöpft gewirkt und traurig,
und dann war da plötzlich dieses Funkeln in ihren Augen gewesen.
Ich sah ihre Wut aufblitzen, ihren eindringlichen Blick nach
wie vor auf mich gerichtet, und war sicher,
ein großer Teil davon galt mir. Was ich verdient hatte.“
(S. 86)


Lys war mir vom ersten Moment an sympathisch. Sie ist klug und empathisch auch, wenn sie in ihrer Jugend einen Fehler gemacht hat. Diesen hat sie auch eingesehen und reist daher zurück in ihre Heimat, nach Blackfish Bay in Alaska. Ich durfte Lysandra als eine ruhige, bodenständige, selbstreflektierte und mutige junge Frau kennenlernen, die ihren Fehler bereut und sich nun wieder mit allen Bewohnern des Ortes gutstellen möchte. Stellenweise wirkte sie etwas reifer als man es von 18 Jahren alten Frauen erwartet, dennoch war es wirklich schön ihren Weg zu begleiten und ihre Geschichte zu hören.

„Aber gerade wünschte ich mir, ich hätte jemanden,
bei dem ich meine Gefühle wirklich zeigen konnte. Jemand,
in dessen Gegenwart ich einfach echt sein konnte.
Verletzlich und echt, mit all meinen Ängsten und Fehlern.“
(S. 233)

Zane war vom ersten Moment an mein Herzblatt. Innerhalb weniger Sekunden hatte er mein Herz eingenommen und es für sich beansprucht. Er ist ruhig und gleichzeitig laut, hat ein ziemlich hitziges Temperament, ab er ist dennoch süß, liebevoll und vor allem verloren. Seine Arbeit bei den Seawolves, einer Umweltschutzorganisation, die er mit zwei alten Highschoolfreunden gegründet hatte, bedeutet ihm alles und er arbeitet sehr zielstrebig und erfolgsorientiert. Nachdem die Organisation allerdings in eine unangenehme Richtung läuft, beschließt Zane alleine nach Alaska zu gehen, wo er auf Lys trifft und sein Herz an sie verliert. Zane wirkte, sowie auch Lys, dauerhaft echt auf mich. Er war als Charakter greifbar und tiefgründig. Seine Sorgen und Ängste waren spürbar und so sehr nachzuvollziehen, dass ich manchmal weinen wollte. Ich mag seine Entwicklung und auch die Sache, für die er einsteht, finde ich einfach super.

„Lys entzog mir ihre Hand und für einen unendlichen Moment
lang hatte ich Angst, dass das einfach zu viel für sie war.
Dass ich zu viel für sie war. Sie brauchte jemanden,
der stark war, der an ihrer Seite stand und der
mit ihr gemeinsam kämpfte. Sie brauchte niemanden,
der genauso verzweifelt war wie sie.“
(S. 281)

Der Schreibstil von Kira Licht war wieder einmal wundervoll. Man kommt schnell und einfach in die Geschichte rein, danach fliegen die Seiten einfach nur noch dahin. Doch nachdem mich Kiras Geschichten schon seit vier Jahren begeistern, kann ich sagen, dass dieses Buch komplett anders ist. Ich musste mich erstmal damit abfinden, dass dieses Buch von Kira KEINE Fantasyanteile hat und das ist wirklich schwer, wenn man von ihr überwiegend nur Romantasy kennt. Doch ich habe es geschafft die Genres zu trennen und dass was mich dann erwartet hat, hat mich persönlich sehr überwältigt! Kira Licht hat sich mit diesem Buch wirklich selbst übertroffen! Am Anfang spürt man leicht ihre Unsicherheit, ob es wirklich eine so gute Idee war, mal das Genre zu wechseln, aber mit jedem Kapitel, jeder Seite, konnte ich spüren, wie sie sicherer wurde. Man spürt so viel von der Autorin in dem Buch. Man spürt, wie sehr sie sich mit den jeweiligen Themen auseinandergesetzt hat. Ich habe gespürt, wie viel Liebe und Herzblut sie in die Charaktere und deren Geschichte gesteckt hat. Jeder Protagonist, sowie auch jeder Antagonist, war für mich zu jederzeit echt, greifbar, authentisch und tiefgründig. Das Buch wurde nicht mit sämtlichen, dem Genre zugesprochenen Klischees vollgepumpt, was mir persönlich sehr gut gefiel. Ebenso standen die Seawolves, beziehungsweise deren Mission, sehr viel im Vordergrund, was ich allerdings positiv und angenehm empfand.



Das ist also quasi mein Stichwort: Die Seawolves. Wen man heute den Fernseher anstellt, dann gibt es neben dem Ukraine Krieg ein weiteres großes Thema aktuell. Die Klimakleber. Oder auch ähnliche „Klimaaktivisten“, die mit Vandalismus und anderen Straftaten das Klima schützen wollen. Dieses Thema wird in diesem Buch auch aufgegriffen und es hat mir geholfen Klimaschützern gegenüber wieder offener zu werden. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass nicht alle die das Klima schützen möchten so große Todessehnsucht haben, um sich an eine Straße zu kleben. Das Problem ist, das die Klimakleber mehr Aufmerksamkeit bekommen. Ein weiteres Problem ist, das diese Aktivisten das Gegenteil von dem erreichen, was ihnen vorschwebt. Sie bringen die Menschen gegen sich auf, die sie eigentlich für sich gewinnen sollten und das sieht Zane. Das Buch zeigt deutlich, das nicht alle aus einer Klima- und/oder Umweltschutzorganisation einer Meinung sind und das gut heißen was passiert.

Im Großen und Ganzen verdient dieses Buch aktuell meine größte Liebe! Diese Geschichte hat mich so viel fühlen lassen: Freude, Trauer, Angst, Mut, Entschlossenheit, Zweifel, Liebe, Hass, Spannung, Ruhe und so unendlich viel Stolz, weil Kira so ein traumhaftes Buch gezaubert hat! Es hat mir manchmal die Augen geöffnet und Leute, glaubt mir, wenn ich sage, dass es sehr, sehr nachtragende Gemeinden gibt. Unterschätzt niemals ein Dorf, in dem jeder jeden kennt. Abschließend würde ich wirklich jeder Person dieses Buch empfehlen und ans Herz legen. Es ist so wunderschön von Innen und Außen. Lasst euch diese Geschichte auf keinen Fall entgehen! Dieses Buch ist für mich ganz klar ein Jahreshighlight und ich werde es wohl noch sehr häufig lesen!

„Das Herz findet seinen Weg. Vielleicht auf Umwegen, vielleicht über eine holprige Straße, vielleicht durch ein Tal der Tränen. Aber dieser kleine fliederfarbene Kühlschrankmagnet und meine wunderbare, weise Freundin, die ihn mir geschenkt hatte, hatten definitiv recht.“ (S.475)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2023

Noch nie einen so selbst reflektierten Menschen erlebt wie Matthew Perry

Friends, Lovers and the Big Terrible Thing
0

Zuerst ein großes Dankeschön an die Bloggerjury und Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich in keiner Weise meine Meinung!

„Hi, ich heiße Matthew, aber Sie kennen ...

Zuerst ein großes Dankeschön an die Bloggerjury und Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich in keiner Weise meine Meinung!

„Hi, ich heiße Matthew, aber Sie kennen mich vielleicht unter einem anderen Namen. Meine Freunde nennen mich Matty. Und ich müsste längst tot sein. Wenn Sie so wollen, betrachten Sie das, was Sie jetzt lesen, als eine Geschichte aus dem Jenseits. Meinem Jenseits.“ (S. 13)

Als ich gesehen habe, dass im November 2022 die Autobiografie von Matthew Perry auf deutsch erscheint, war mir klar, dass ich sie brauche und lesen muss. Mit meinen 24 Jahren bin ich zwar in der FRIENDS Zeit geboren, allerdings brach die Liebe zu der Serie erst 2021 durch, fast 30 Jahre nach der Erstausstrahlung der ersten Folge. Sie hat meinen Sommer 2021 und mein Leben geprägt und ich liebe sie bis heute. Die Geschichten rund um Monica, Ross, Rachel, Joey, Phoebe und Chandler haben mich fasziniert und zum Lachen gebracht. Sie ist die perfekte Serie, doch was man nicht sieht, wenn man es nicht weiß, ist, wie es Matthew Perry alias Chandler Bing geht. Wie er mit seiner Sucht und seinem Leben zu kämpfen hat und genau das hat er in diesem Buch erzählt.

Abgesehen von Jennifer Aniston war mir nicht ein Name aus der Serie damals ein Begriff. Heute habe ich viele Gesichter und Namen vor mir, teilweise mit wahnsinnigen Geschichten. Doch die heftigste Geschichte ist die von Matthew Perry. Bevor ich von der Autobiografie erfahren hatte, wusste ich nicht, was Matthew alles schon hinter sich hatte. Mir sind auch seine Auffälligkeiten in der Serie nicht aufgefallen, da ich nicht wusste, worauf ich achten musste. Seine Geschichte hat meine Sicht auf die Dinge in vielerlei Hinsicht verändert, doch darauf komme ich später nochmal zurück.

Das Buch beginnt mit einem wunderschönen und emotionalen Vorwort von Lisa Kudrow alias Phoebe Buffay. Es hat mich wirklich sehr berührt und man hat ihre Zuneigung zu Matthew deutlich spüren können. Ich hätte gerne weitere Texte von seinen Arbeitskolleginnen und Kollegen gelesen, doch ich verstehe auch, warum es nicht so ist. Es ist immerhin seine Geschichte und er steht im Mittelpunkt und nicht die anderen. Matthew Perry beschreibt seinen Leidensweg sehr bildlich und humorvoll. Manchmal musste ich einfach schmunzeln, obwohl die Situation verdammt ernst war, so hat er versucht dem Ganzen die Schärfe zu nehmen. Dies gelang ihm fast immer, doch man konnte spüren, wie es ihn veränderte und emotional mitnahm.

„Ich will eine Verbindung. Ich will diese Verbindung zu etwas, das größer ist als ich, weil ich davon überzeugt bin, dass nur sie mein Leben wirklich retten kann. Ich will nicht sterben. Ich habe Angst vor dem Tod.“ (S. 262/263)

Matthew Perry hat mich mit seiner Lebensgeschichte total überrascht und das im positiven Sinne. Klar, man erwartet bei diesem Buch, dass es um Sucht geht, doch was mich zwischen diesen Seiten letztendlich erwartet hat, das habe ich nicht kommen sehen. Als Säugling, gerade einmal zwei Monate alt, bekam er Phenobarbital, ein starkes, abhängig machendes Beruhigungsmittel. Vermutlich die Grundlage seiner späteren Abhängigkeit. Als er neun Monate alt war, ließen seine Eltern sich scheiden und die anschließende Distanz zwischen den Elternteilen war enorm. Daher wuchs Matthew Perry die erste Zeit in Kanada bei seiner Mutter auf. Er bemerkte schnell, dass er eine Rolle spielen musste, nachdem sein Vater weg war, also versuchte er sein Bestes um alle zu erheitern und zum Lachen zu bringen. Das war seine Aufgabe. Doch seine Mutter war beruflich so stark eingebunden, dass sie kaum Zeit und Aufmerksamkeit für den kleinen Matty aufbringen konnte. Er lernte früh, was Einsamkeit war, und entwickelte daraus auch seine Angst verlassen zu werden. Mit vierzehn jungen Jahren trank er zum ersten Mal Alkohol und mit fünfzehn Jahren zog er nach Los Angeles zu seinem Vater. Ab da geht es dann langsam richtig los. Der Alkohol wird Matthews täglicher Begleiter bis sich dann auch noch Zigaretten und Opiate dazu gesellen. Immer wieder geht er in eine Entzugsklinik und immer wieder wurde er rückfällig, überwiegend durch Fehler von Ärzten, die ihm immer wieder bei Schmerzen oder Unfällen Opiate verschrieben, ohne sich nach seiner Vorgeschichte zu erkundigen, was meiner Meinung nach einfach unverantwortlich ist!

„Der Gedanke, berühmt zu sein, der Gedanke, reich zu sein, der Gedanke, ich zu sein – ich kann nichts davon genießen, wenn ich nicht high bin. Und ich kann mir die Liebe nicht vorstellen, ohne high sein zu wollen.“ (S. 262)

Matthew beschreibt unglaublich bildlich, wie er sich in den jeweiligen Situationen gefühlt hatte. Seine Angst, wenn er in einer Beziehung war, verlassen zu werden, was dazu führte, dass er jede Beziehung abbrach, bevor er verletzt werden konnte. Während man liest, bekommt man das Gefühl selbst süchtig zu sein. Man erwartet förmlich seinen nächsten Drink oder die nächsten Opiate. Man leidet mit ihm in den Entzugskliniken. Alles ist so detailliert beschrieben und hat immer wieder mein Herz schwer werden lassen. Ab und zu musste ich abbrechen und eine kurze Pause einlegen, weil es einfach zu viele Gefühle waren. Immer wieder ging mir beim Lesen durch den Kopf wie unfassbar stark und selbstreflektiert Matthew Perry ist. Seine Art zu schreiben hat mich tief berührt und fasziniert.

Die Biografie hat mir die Augen etwas mehr geöffnet und mich nachhaltig verändert. Nachdem ich dieses Buch beendet hatte vor einigen Tagen, da habe ich mir direkt ein neues Buch geschnappt und habe wieder gelesen. Dennoch habe ich gespürt, dass mich die Biografie weiterhin verfolgt und mich auch nicht loslässt. In meinem aktuellen Buch ist Alkohol- und Drogenkonsum auch ein Thema, aber es wirkt da so weich und überhaupt nicht ernst. Es ist normal geworden über Drogenmissbrauch zu schreiben und es sozusagen zu verharmlosen und genau das hat mich erschreckt. Vor dem Buch von Matthew, wäre mir die Tatsache nicht bewusst gewesen, wie ernst und gefährlich so eine Sucht ist und sein kann. Zwischen meinem aktuellen fiktiven Roman und der realen Autobiografie von Matthew Perry liegen Welten und ich finde, dass wenn Drogen- und/oder Alkoholmissbrauch in Romanen vorkommen, es auch wirklich, wirklich ernstgenommen wird und es nicht so wirkt als wäre Drogenkonsum total in Ordnung und cool, weil es ja jeder macht. Matthew hat mit seinen Süchten ein Leben am Limit geführt. Er ist öfter dem Tod von der Schippe gesprungen als jeder andere, der diese Rezension hier liest. Bitte nehmt dieses Thema ernst!

Für mich ist „Friends, Lovers and the Big Terrible Thing” mein erstes Buch dieses Jahr und auch mein erstes Highlight. Schon lange hat mich kein Buch so sehr berührt und fasziniert, wie dieses hier. Allerdings muss ich auch sagen, dass diese Biografie nichts für Personen mit schwachen Nerven ist. Viele Situationen sind wirklich sehr detailliert beschrieben, vor allem seine Rausch- und Entzugszustände, welche wirklich sehr intensiv sind und einem auch gerne Mal den Boden unter den Füßen wegreißen. Für alle, die wirklich hart im Nehmen sind und generell für FRIENDS Fans ist dieses Buch ein Must – Have! Ich liebe dieses Buch wirklich sehr und werde es ab jetzt für immer in meinem Herzen tragen!

„Entgegen aller Wahrscheinlichkeit hat er überlebt, aber mir war nicht klar, wie oft er es beinahe nicht geschafft hätte. Schön, dass du da bist, Matty. Gut gemacht. Ich liebe dich.“ – Lisa Kudrow (S.12)


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2022

Wundervolles Worldbuilding

Ich bin dein Schicksal
0

Zuallererst ein riesiges Dankeschön an die Lesejury für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich in keiner Weise meine persönliche Meinung.

Es hat mich wirklich sehr gefreut, ...

Zuallererst ein riesiges Dankeschön an die Lesejury für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst natürlich in keiner Weise meine persönliche Meinung.

Es hat mich wirklich sehr gefreut, das neue Buch der unglaublich lieben Kira Licht vorab lesen zu können. „Ich bin dein Schicksal“ war nicht mein erstes Buch der Autorin. Tatsächlich verfolge ich ihre Geschichten schon seit 2019 und habe seitdem kein einziges Buch von ihr verpasst! „Ich bin dein Schicksal“ ist der Auftakt der neuen Dusk & Dawn Dilogie von Kira Licht beim ONE – Verlag und es hat mich nicht enttäuscht!

Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr plötzlich feststellt, dass die Monster, die ihr damals als Kinder unter euren Bett gesehen habt, wirklich existieren? Und vor allem, wenn ihr die Einzigen seid, die sie sehen und mit ihnen kommunizieren könnt, abgesehen natürlich von den Kindern? So geht es Erin Porter. Seit ihrer Kindheit kann sie die Noctua sehen, Dämonen, die nur durch die menschliche Angst existieren können. Ihre Gabe ist allerdings auch ein Vorteil. Erin arbeitet nebenbei als Babysitterin und vertreibt mit Hilfe ihrer drei Hausdämonen Pünktchen, Herald und Otiz Noctua aus den Kinderzimmern in ihrem Bezirk. Wenn sie nicht gerade als Babysitterin unterwegs ist, dann sucht sie Lost Places auf und filmt ihre Explorertouren. Seit ihrem vierten Lebensjahr lebt Erin bei ihrer Grandma, da ihre Eltern damals bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen. Eigentlich ist Erin auch ziemlich glücklich mit ihrem Leben bis plötzlich Callahan wieder vor ihr steht. Cal, der ihre erste große Liebe war, der damals von jetzt auf gleich ohne ein Wort verschwand und nun ist er wieder da. Einfach wieder da und er möchte sie zurück.

Erin fand ich von der ersten Seite an sehr sympathisch. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich wirklich gut nachvollziehen, weil ich wahrscheinlich genauso reagieren würde. Natürlich verhält sie nicht sich nicht immer richtig, aber wer tut das denn? Es gibt nun mal Extremsituationen, wo man eher emotional als rational reagiert, und so ist es auch bei Erin. Sie lässt sich sehr von ihren Gefühlen leiten, auch wenn sie es nicht immer wahrhaben will. Schon gar nicht in Bezug auf Callahan.

Callahan ist ein Alpha Dämon und gehört zu dem Kartell der Onyx. Ich mochte ihn zwar von Anfang an, allerdings war ich ihm gegenüber anfangs etwas skeptisch. Schließlich verschwand er einfach mal so ohne ein Wort. Wo war er denn die drei Jahre? Seine Liebe zu Erin war deutlich zu spüren und das ließ mich ihn mehr mögen. Vor allem sein Reittier Nyncis hat einen riesigen Platz in meinem Herzen. Er ist einfach wundervoll!

Kiras Schreibstil ist wieder einmal so locker flockig und sehr flüssig zu lesen. Die Geschichte hat mich direkt in sich aufgenommen und die Seiten flogen einfach so dahin. Relativ schnell hatte ich das Gefühl nie etwas anderes gelesen zu haben und ich würde Erin und Cal schon seit Ewigkeiten kennen. Vor allem das Worldbuilding hat mich mega umgehauen, besonders deshalb, weil ich mir Anfangs überhaupt nicht vorstellen konnte, wie Kira das mit den Luftschiffen hinbekommen möchte. Doch dann wurde ganz Obskuris so detailliert beschrieben, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, schon mal dort gewesen zu sein. Es war in meinem Kopf so unglaublich bildlich vorgestellt, dass ich meine kleinen persönlichen imaginären Postkarten aus den jeweiligen Kartellen habe. Die Idee mit den Zahnfeen und generell mit den Monstern unter dem Bett ist wirklich so gut durchdacht. Immer wieder ist irgendetwas passiert. Es war immer irgendwie spannend und vor allem kam der Plottwist so unerwartet! Ich hätte das niemals erwartet! Es werden unglaublich viele Fragen aufgeworfen. Einige werden beantwortet, viele sind noch offen und ich bin gespannt, wie sie im zweiten Teil beantwortet werden. Denn eins weiß ich ganz genau: Kira Licht hat die wahnsinnige Gabe Millionen von Fragen aufzuwerfen und alles am Ende Fädchen für Fädchen zu einem großen Faden zu flechten und darauf freue ich mich schon am meisten!

Im Großen und Ganzen liebe ich dieses Buch und möglicherweise finde ich es sogar ein Tick besser als die Kaleidra Trilogie. Man wird wirklich sehr gut unterhalten und man kann einfach mal von dem stressigen Alltag abschalten. Macht einfach mal einen Ausflug nach Obskuris und lasst euch von der wundervollen Welt der Noctua verzaubern.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 04.07.2022

Mein Jahreshighlight!

Lonely Heart
0

Seit langen gibt es mal wieder eine Rezension von mir. Heute geht es um „Lonely Heart“, das neue Buch von Mona Kasten. Nach der Maxton Hall Reihe, die jetzt bald verfilmt wird, und der Again Reihe kam ...

Seit langen gibt es mal wieder eine Rezension von mir. Heute geht es um „Lonely Heart“, das neue Buch von Mona Kasten. Nach der Maxton Hall Reihe, die jetzt bald verfilmt wird, und der Again Reihe kam lange Zeit nichts von Mona Kasten und ich hatte sehr auf ein neues Buch von ihr gehofft. Ich habe schon die anderen beiden Reihen gelesen und geliebt. Daher war „Lonely Heart“ ein absolutes Muss, auch wenn ich es mir erst jetzt leisten konnte. Das Warten hatte sich auf jeden Fall gelohnt!

Rosie Hart begann mit fünfzehn Jahre in ihrem damaligen Kinderzimmer mit ihrer Online Musik Show, die sie nach sich selbst benannte. Sie versuchte damit die Krankheit und den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten. Ebenso half ihr die Band Scarlet Luck über diesen Schmerz hinweg. Als sie dann Jahre später die Möglichkeit hat ihre absolute Lieblingsband zu interviewen, ist sie völlig aus dem Häuschen. Doch dann geht alles schief und vor allem Adam, der Schlagzeuger, ist außer sich vor Wut. Die Folge: Rosie wird online und auf der Straße von Fans fertig gemacht. Nach dem die Band davon Wind bekommt, versuchen sie Rosie zu helfen. Doch dann findet Adam sie während einer Panikattacke und Rosie merkt, dass sie nicht die Einzige ist, die tiefen Schmerz in sich trägt.
Adam Sinclair ist Schlagzeuger in der Band Scarlet Luck. Nach einem Vorfall vor drei Jahren wurde er ruhiger und verschlossener. Er hasst Berührungen und seine Gefühle ertränkt er in Alkohol. Weibliche Aufmerksamkeit lässt ihn unruhig werden und vor allem Rosie Hart lässt Gefühle in ihm aufkeimen, die er nicht zuordnen kann.

Ich habe mich gleich von der ersten Seite an in Rosie verliebt. Sie möchte gerne, dass sich alle in ihrer Nähe wohl fühlen, ganz besonders in ihren Interviews. Sie möchte alles perfekt machen und will sich von allen Nachrichtenportalen abheben, in dem sie Fragen stellt, die noch nie jemand gefragt hat. Sie nimmt psychische Gesundheit sehr ernst, da sie selbst genau weiß, wie es ist, wenn man von einer Panikattacke überrollt wird. Sie war mir wirklich sehr sympathisch und ich konnte jede ihrer Handlungen und auch ihre Gedankengänge vollkommen nachvollziehen. Mona Kasten macht es da einem aber auch wirklich leicht.

Bei Adam war ich anfangs etwas skeptisch, doch nach dem ersten Kapitel aus seiner Sicht war das vorbei. Ich habe eine ganz extreme Vermutung, was damals vor drei Jahren passiert ist, doch es wurde bisher nicht wirklich benannt (oder ich habe es überlesen, was ich mir nicht wirklich vorstellen kann). Seine Gefühle Rosie gegenüber fand ich so unfassbar schnuckelig und irgendwie finde ich es gut, dass er sich nun Hilfe sucht. Doch was er für ein Opfer bringt finde ich ganz schlimm und ich weiß nicht, ob das wirklich zu seinem Vorteil ist. Ansonsten kann ich nur sagen, dass Adam ein wundervoller Charakter ist. Er steht, wenn auch nur sehr widerwillig, für Rosie ein und die Art wie sich die Freundschaft entwickelt, fand ich auch unheimlich toll. Adam hätte nicht perfekter sein können. Er ist ein perfekt unperfekter Charakter!

Der Schreibstil von Mona Kasten war wie erwartet wundervoll flüssig und leicht zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und dass, obwohl ich eigentlich seit letztem Jahr in einer Leseflaute hing. Es war gerade Mal das fünfte Buch dieses Jahr und ich hatte weniger als 72 Stunden dafür gebraucht. Hätte ich nicht zwischendurch Arbeiten müssen, dann hätte ich es in weniger als 24 Stunden geschafft. Ich habe jeden einzelnen Charakter geliebt, einige solange bis sie mir gezeigt haben, dass sie es echt nicht verdient haben, andere bis zum bitteren Ende und mit bitter meine ich auch wirklich bitter! Das Buch endet mit einem wirklich miesen Cliffhanger und dann ist es noch nervenaufreibender, wenn man weiß, dass es noch keinen Erscheinungstag für Band 2 gibt!

In dem Buch werden viele triggernde Themen behandelt wie Depression, Panikattacken und Substanzmissbrauch. Was mir tatsächlich fehlt in dieser Triggerwarnung ist das Thema Cybermobbing, denn das war unfassbar gut auf den Punkt gebracht. ACHTUNG SPOILER!!! Nachdem das Interview mit Scarlet Luck so mega schiefgelaufen ist, wird Rosie online von den Fans fertig gemacht. Es geht sogar so weit, dass Rosie in der Öffentlichkeit angegriffen wird. Nicht nur das, es wird ein Video von dem Angriff hochgeladen und die Personen, die das durchgeführt und gefilmt haben, werden dafür unglaublich gefeiert. SPOILER ENDE!!! Leider ist Cybermobbing in unserer aktuellen Gesellschaft ein riesiges Thema und ich finde, dass Mona Kasten einem das so richtig nahebringt. Ich habe mit Rosie mitgefühlt und war an einigen Stellen wirklich sprachlos. Nicht nur, weil die Aktionen und Kommentare teilweise mega krass waren, sondern überwiegend, weil mir zu 100 Prozent bewusst war, dass dies der Alltag von vielen Menschen ist. Von Jung und Alt, Berühmt oder nicht. Jeder kam mindestens einmal in seinem Leben mit Cybermobbing in Berührung, der Unterschied ist nur, dass die wenigsten, die in Rosies Lage sind, Unterstützung von Scarlet Luck bekommen. Die meisten stehen einfach alleine da. Weil ihnen niemand hilft oder weil sie sich nicht trauen darüber zu reden. Und obwohl Rosie Hilfe von Scarlet Luck bekommt, merkt man im Buch, dass es immer noch Menschen gibt, die das wirklich null interessiert und die ungehindert weiter machen.

Von der ersten Sekunde an wollte ich dieses Buch lesen. Es wurde mega gehypt und bevor ich es selbst lesen konnte, habe ich viele Meinungen darüber gehört. Sie gingen von unfassbar gut bis grottenschlecht. Also bin ich mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch heran und habe mich unfassbar in dieses Buch verliebt! Ich wollte einfach gar nicht mehr, dass es endet! Es ist eins meiner Jahreshighlights und dass ich diese Rezension verfasse, obwohl es nicht mal ein Rezensionsexemplar ist, sagt doch schon mehr als 1000 Worte! Ich bin sowas von bereit für Band 2 und ich schwöre euch, Leute, dieses Mal warte ich nicht so lange bis ich es mir hole! Ob ich das Geld habe oder nicht, das Buch wird gekauft! I need an Happy End!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere