Platzhalter für Profilbild

Mirja103

Lesejury Profi
offline

Mirja103 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Mirja103 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2026

Aus der Einsamkeit wagen

Der andere Arthur
0

Wir begleiten im Buch Arthur und Kel. Beide sind auf unterschiedliche Arten einsam. Arthur hat sich vor Jahren in sein Haus zurückgezogen und ist inzwischen so übergewichtig, dass er sich nur noch wenig ...

Wir begleiten im Buch Arthur und Kel. Beide sind auf unterschiedliche Arten einsam. Arthur hat sich vor Jahren in sein Haus zurückgezogen und ist inzwischen so übergewichtig, dass er sich nur noch wenig bewegen kann. Kel steht kurz vor dem Schulabschluss. Auf seine Mutter kann er sich seit Jahren nicht verlassen, sondern muss sich um sie kümmern. Davon wissen seine Freunde aber nichts. Kels Mutter und Arthur hatten eine innige Freundschaft und hatten viele Jahre intensiven Briefkontakt. Arthur ist überrascht und erfreut als Kels Mutter sich nach über einem Jahr meldet und ankündigt, ihn mit ihrem Sohn besuchen zu wollen, da Arthur ihm bei den Bewerbungen fürs College helfen soll. Nun wird ihm erst bewusst, wie es in seinem Haus tatsächlich aussieht. Er engagiert eine Reinigungshilfe und findet durch sie nach und nach einen Weg aus der Einsamkeit.

Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter stellt Kel fest, dass er eigentlich niemanden hat, an den er sich wenden kann. Erst als er das erste Mal ehrlich erzählt, wie das Zusammenleben mit seiner Mutter war und wie die aktuelle Situation ist, merkt er, dass er doch hilfreiche Unterstützung bekommt.

Im Buch werden Themen wie Einsamkeit, Scham und Freundschaft behandelt. Die Autorin zeigt in der Geschichte, dass Fürsorge ein Weg aus der Einsamkeit sein kann. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehbar. Aufgrund der bildhaften Beschreibungen hat man die Figuren und Situationen gut vor Augen. Manchmal gibt es ein paar unnötige Wiederholungen, aber das schmälert den Lesegenuss nur wenig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2026

Verwirrende Wendung

Gelb, auch ein schöner Gedanke
0

Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Schwierigkeiten in der Mutter-Tochter-Beziehung sind sehr eindrücklich und nachvollziehbar dargestellt. Auch die Problematik, eine Angehörigen ...

Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Schwierigkeiten in der Mutter-Tochter-Beziehung sind sehr eindrücklich und nachvollziehbar dargestellt. Auch die Problematik, eine Angehörigen zu pflegen ist sehr anschaulich geschildert. Die Wendung bezüglich des Vaters kn der Mitte des Buches hat mich aber bis zum Ende verwirrt und war mir zu abstrakt. Auch im zweiten Teil gab es interessante Szenen, aber insgesamt war es dann für mich nicht mehr glaubwürdig.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Perpektivwechsel zwischen Mutter und Tochter haben mir gut gefallen, weil man auf diese Weise beide Blickwinkel kennenlernt. Manchmal waren mir die Kapitel aber etwas zu kurz.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2026

Vielfältig und kreativ

Zucchini
0

Zu Beginn gibt es allgemeine Informationen über Zucchini. Danach werden die Rezepte in klassische Kategorien unterteilt: Vorspeise, Suppe etc. Zusätzlich sind Specials eingestreut. Die Rezepte sind klar ...

Zu Beginn gibt es allgemeine Informationen über Zucchini. Danach werden die Rezepte in klassische Kategorien unterteilt: Vorspeise, Suppe etc. Zusätzlich sind Specials eingestreut. Die Rezepte sind klar und übersichtlich. Das gefällt mir sehr gut. Sie sind vielfältig und kreativ und ich freue mich sehr darauf, viele neue Rezepte mit Zucchini auszuprobieren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2026

Beklemmend

Ein Mädchen verließ das Zimmer
0

Als Tanja 14 ist, lernt sie den Schriftsteller Eg kennen, der über 30 Jahre älter ist und glaubt, dass sie zusammengehören. Erst im Rückblick als Erwachsene wird ihr bewusst, welche Grenzen Eg überschritten ...

Als Tanja 14 ist, lernt sie den Schriftsteller Eg kennen, der über 30 Jahre älter ist und glaubt, dass sie zusammengehören. Erst im Rückblick als Erwachsene wird ihr bewusst, welche Grenzen Eg überschritten und wie er sie manipuliert hat. Die Autorin schildert dies sehr eindrücklich. Als Außenstehende fand ich es immer wieder sehr beklemmend und hätte die junge Tanja am liebsten geschüttelt, damit sie erkennt, dass sie missbraucht wird. Erschreckend ist auch das Verhalten ihrer Eltern bzw. dass sie gar nicht habdeln. Auch andere Erwachsene schreiten nicht ein sondern sehen es sogar positiv. Manche Szenen sind nur schwer auszuhalten. Es ist aber wichtig, dass mehr über missbräuchliches Verhalten geschrieben und gesprochen wird. In diesem Buch kann man die schrittweise Entwicklung sehr gut nachverfolgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2026

Geheimnisse und schwierige Freundschaft

Villa Rivolta
0

Man wird schnell in die Geschichte bzw. beide Erzählstränge hineingezogen. Aufgrund der bildhaften Sprache hatte ich die unterschiedlichen Szenen vor Augen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: einerseits ...

Man wird schnell in die Geschichte bzw. beide Erzählstränge hineingezogen. Aufgrund der bildhaften Sprache hatte ich die unterschiedlichen Szenen vor Augen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: einerseits das aktuelle Leben von Tonino und seiner Mutter Valeria und andererseits die Lebensgeschichte von Valeria. Geheimnisse spielen auf beiden Zeitebenen eine Rolle. Die Kinder wissen jeweils nicht, was genau in der Vergangenheit passiert ist und ihre Fragen werden eher nicht beantwortet. Nach und nach erfährt man mehr über die einzelnen Personen und die Zusammenhänge. Eine zentrale Rolle spielt die Freundschaft zwischen Valeria und Piero. Aufgrund der unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellung ist diese nicht immer einfach, aber irgendwie finden die beiden doch immer wieder zueinander.

Zu Beginn hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, aber dann gab es aus meiner Sicht einerseits Längen und andererseits hätte ich mir genauere Informationen zu den geschichtlichen Ereignissen gewünscht. Diese werde nur angerissen. Das hat der Autor in anderen Büchern besser gemacht. Das Verhalten von Valeria und Piero war für mich nicht immer nachvollziehbar und auch das Besondere ihrer Freundschaft nicht immer spürbar. Am Ende sind für mich nich wesentliche Fragen offen geblieben, so ich doch nur 3 statt 4 Sterne vergeben konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere