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Veröffentlicht am 08.07.2017

Weihnachtsgenüsse

Kochen & Backen mit der KitchenAid: Weihnachtsbäckerei
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Die Kitchen-Aid ist ein toller Helfer beim Backen. Aber auch, wenn man eine einfachere Küchenmaschine hat, findet man in diesem Buch tolle, machbare Rezepte. Auch wenn noch lange nicht Weihnachten ist, ...

Die Kitchen-Aid ist ein toller Helfer beim Backen. Aber auch, wenn man eine einfachere Küchenmaschine hat, findet man in diesem Buch tolle, machbare Rezepte. Auch wenn noch lange nicht Weihnachten ist, habe ich schon viele der Rezepte nachgearbeitet, denn ich persönlich nasche Plätzchen, wie Engelsaugen, Zitronenherzen, Linzer Ringe und Nussecken auch sehr gerne „unterm Jahr“. Zudem möchte ich nicht nur an Weihnachten Schokoladen-Orangen-Torte und Orangenkuchen essen und ein Zopf schmeckt auch das ganze Jahr.

Gemeinsam haben die Rezepte den logischen und übersichtlichen Aufbau: es finden sich die Angaben für die Menge (Stückzahl), den Zeitaufwand, Backzeit/Ruhezeit und wenn nötig auch Angaben zu benötigtem Material. Danach folgt die Auflistung der Zutaten. Die Arbeitsschritte sind gut und leicht verständlich erklärt. Zudem gibt es zu jedem Rezept ein Foto und noch ein Kasten mit einer hilfreichen Bemerkung. Auf jeder Rezeptseite ist in einer Art Plakette eingezeichnet, welchen Einsatz für die Küchenmaschine man benötigt.

Da ich ein Fan von bebilderten Rezeptbüchern bin, komme ich hier voll und ganz auf meine Kosten. Jedes Rezept wird von einem Foto von Sandra Then begleitet. So kann man gleich sehen, was am Ende entstehen soll. Die Anweisungen von Claudia Jasinski sind leicht verständlich und die Rezepte in meinen Augen gelingsicher. Sowohl einfache, leichte Rezepte als auch aufwändigere finden sich. Für jeden Anlass ist das passende vorhanden und mit ein wenig Planung wird der bunte Teller an Weihnachten allein aus diesem Rezeptbuch fulminant!

Zur Kitchen-Aid gibt es von diesem Verlag noch weitere Themenbücher. Bisher gefallen sie mir alle ausnehmend gut. Die geschmacklich und optisch wunderbaren Weihnachtsleckereien bekommen von mir deshalb auch sehr gern die vollen fünf Sterne.

Veröffentlicht am 08.07.2017

Er neigte den Kopf zur Seite und ließ die Nackenwirbel knacken

Ich bin die Nacht
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Francis Ackerman junior ist ein brutaler, bestialischer Massenmörder. Seine Opfer müssen entsetzlich leiden, nachdem er mit ihnen „ein Spiel“ gespielt hat. Die Regeln sind schräg, der Gewinner immer er. ...

Francis Ackerman junior ist ein brutaler, bestialischer Massenmörder. Seine Opfer müssen entsetzlich leiden, nachdem er mit ihnen „ein Spiel“ gespielt hat. Die Regeln sind schräg, der Gewinner immer er. Der ehemalige Polizist Marcus Williams landet in Dimmit County, weil seine Tante, die ihn nach dem Tod seiner Eltern großgezogen hatte, vererbt hat. Schnell wird er in die Geschehnisse hineingezogen. Immer öfter kreuzen sich die Wege von Francis und Marcus. Die Katastrophe scheint vorprogrammiert …

Die Idee des Buches ist schlicht und ergreifend genial. Leider ist die Umsetzung nur bedingt gelungen. Insgesamt liest sich das Buch weg wie nix. Doch leider nicht, weil es so super toll und in sich stimmig wäre, sondern weil man immer öfter den Kopf schütteln muss und nur noch denkt: „Ja, nee, is klar!“, „Echt jetzt?!“, „Im Ernst??“ oder „Hallo?!?“. Ein Bolzen jagt den nächsten und in vielen Teilen habe ich mich gefragt, ob mich Ethan Cross verschaukeln will. Ich habe dann für mich beschlossen, das Buch als Persiflage zu lesen. Das machte es mir etwas leichter, wenn unser Held Marcus mal wieder aus einer ausweglosen Situation ohne jede Schramme herauskam und dabei noch die halbe Welt gerettet hat.

Viele Phrasen wiederholen sich immer und immer wieder. Besonders genervt hat mich irgendwann dieses elende Genickknacken von Marcus. Seine wundersamen Fähigkeiten hat er laut eigener Aussage von Chuck-Norris-Filmen – und das ist ein eindeutiger Hinweis auf alles, was kommt.

Cross versucht, den Leser eine gewisse Sympathie für Francis aufbringen zu lassen. Bei mir hat das allerdings nicht funktioniert. Auch die nach und nach einsetzende Entwicklung dieser Figur macht es nicht besser.

Der Titel ist, wie so oft, ganz gruselig gewählt worden. Im Original lautet er „The Shepherd“. Das macht in mehrerlei Hinsicht wesentlich mehr Sinn, als „Ich bin die Nacht“. Die Kapitel beziehen sich auf eine Herde und deren Schutz und in der Handlung wird ebenfalls mehrfach Bezug dazu genommen. Der Bezug zur Nacht ist kurz auch gegeben, spielt aber eine sehr viel kleinere Rolle.

Das Ende kommt mit einem gewaltigen, überwältigenden Showdown, der quasi die Krönung der ganzen Kampfszenen auf den vorherigen Seiten darstellt. Die einen nennen es Wendung, die anderen sehen darin die Bestätigung der Vermutungen beim Lesen. Für mich ist diese Auflösung ein wenig zu sehr drüber, auch wenn sie mich ein wenig mit dem Verlauf versöhnt.

Für mich ist „Ich bin die Nacht“ eine zu lang geratene Vorgeschichte für die folgenden Bände. Ob ich diese lesen werde, vermag ich jetzt noch nicht zu sagen. Noch fühle ich mich zu sehr verschaukelt, noch habe ich keine Lust auf weitere Überhelden und bitterböse Psychopaten mit Wahnvorstellungen. Für die Älteren unter uns: das Buch hat einen „Dallas“-Faktor, Stichwort: Bobby unter der Dusche. Doch ein kleiner Funke in mir lodert immer wieder auf und will mich dazu bringen, herauszufinden, ob sich das Niveau doch noch steigert. Wir werden sehen.

Für den ersten Band der Shepherd-Reihe gibt es von mir jedenfalls nur drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Figuren
  • Handlung
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 07.07.2017

Es gibt viel zu entdecken!

Lonely Planets 500 Einmalige Erlebnisse Deutschland
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In diesem tollen Buch finden sich, nach passenden (und auch witzigen) Kategorien sortiert, 500 einmalige Ausflugsideen in Deutschland. Im Register findet man dann die Orts-Liste. So kann man sich gezielt ...

In diesem tollen Buch finden sich, nach passenden (und auch witzigen) Kategorien sortiert, 500 einmalige Ausflugsideen in Deutschland. Im Register findet man dann die Orts-Liste. So kann man sich gezielt ansehen, was in und um einen bestimmten Ort möglich ist – so es denn „einmalig“ ist.

Die Idee dieses Buches finde ich einfach genial. Wir lieben Tagesausflüge und mit diesen Tipps werden die noch bunter und interessanter. Für viele dieser Ziele gibt es auch noch ansprechende Fotos. Die Texte sind kurz, aber aussagekräftig und mit einem gewissen Augenzwinkern geschrieben.

Auch beim schlichten Lesen des Buches erlebt man so einiges. Mal denkt man: „Ach ja, da wollte ich schon immer mal hin!“, mal „Oh, da waren wir schon ewig nicht mehr!“, aber auch: „Oh, das ist mir neu! Aber das muss ich mir ansehen!“. Klar, nicht jedem gefällt jeder Vorschlag, dennoch kann ich behaupten, dass hier niemand gar nichts für sich finden wird.

Es ist kein Reiseführer im klassischen Sinne, sondern eine Zusammenstellung von 500 tollen Erlebnissen in Deutschland. Wer hier fündig wird, wird teilweise weitere Literatur nachkaufen. Das ist aber gut so und keine negative Kritik.

Mir gefällt diese Idee sehr gut. Vielleicht hätte man die Ereignisse etwas praktischer sortieren können (über die Postleitzahl, beispielsweise), dennoch habe ich meine Freude daran. Deshalb gibt es von mir vier Sterne.

Veröffentlicht am 07.07.2017

Oh, wie wahr!

Ein Doppelbett ist nicht groß genug für die Katze und mich
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Wer eine Katze hat, der kennt all diese Punkte, die Alexandra Reinwarth hier aufzählt, nur zu gut. Dennoch ist die Zusammenstellung köstlich amüsant! Die grafischen Elemente, die die einzelnen Punkte umrahmen, ...

Wer eine Katze hat, der kennt all diese Punkte, die Alexandra Reinwarth hier aufzählt, nur zu gut. Dennoch ist die Zusammenstellung köstlich amüsant! Die grafischen Elemente, die die einzelnen Punkte umrahmen, sind recht wenig „katzig“ und ich denke, ein paar mehr Katzengrafiken hätten nicht geschadet, aber dennoch ist dieses Büchlein ein witziges Mitbringsel für jeden Katzenhalter.

Besonders Punkt 40 muss man sich merken: Tagesbeginn ist, wenn die Katze sagt, dass Tagesbeginn ist.

Hier werden die Katzen auch mit ihren negativen Eigenschaften dargestellt. Und man merkt sofort: echte Katzenfans schreckt nichts ab!

Einfach amüsant! Von mir die vollen fünf Sterne!

Veröffentlicht am 07.07.2017

Davon bekomme ich nie genug!

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft
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Ich kenne keinen Katzenhalter, der nicht schon verwundert war, wo sich sein Liebling schlafen gelegt hat. Kein Karton ist zu klein, kein Platz zu unbequem, keine Stelle zu gefährlich! Katzen schlafen überall!

Die ...

Ich kenne keinen Katzenhalter, der nicht schon verwundert war, wo sich sein Liebling schlafen gelegt hat. Kein Karton ist zu klein, kein Platz zu unbequem, keine Stelle zu gefährlich! Katzen schlafen überall!

Die hier gesammelten Fotos sind allerliebst und eindeutig nicht gestellt. Ich habe so viele ähnliche Momente mit meinen Katzen erlebt, dass ich oft nur grinsend nicken konnte. Dazu gibt es jedesmal einen passenden Spruch, der den Katzen ins Mäulchen gelegt wurde. Ich kann mich kaum sattsehen und hätte nichts dagegen gehabt, wäre das Buch doppelt so dick! Das schreit geradezu nach weiteren Bänden.

Ob für sich selbst oder für einen Katzenfreund, dieses Buch begeistert alle, die Katzen in ihr Herz geschlossen haben. Insgesamt 127 wunderschöne Fotos mit Katzen, die sehr genau wissen, wie sie auf den Betrachter wirken, laden zum Betrachten, Genießen und Schmunzeln ein. Und für büchersüchtige Katzenfans gibt es auch das eine oder andere Bild „Katze und Buch“.

Super schön, deshalb auch die vollen fünf Sterne!