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Veröffentlicht am 28.01.2026

Mehr Gemüse auf besondere Art

Die Gemüsebäckerei
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Gemüsefans wissen es schon längst, man kann Gemüse nicht nur kochen, sondern auch prima damit backen! Manche der hier vorgestellten Rezepte erfordern allerdings schon ein wenig Mut. Nicht jede Kombination ...

Gemüsefans wissen es schon längst, man kann Gemüse nicht nur kochen, sondern auch prima damit backen! Manche der hier vorgestellten Rezepte erfordern allerdings schon ein wenig Mut. Nicht jede Kombination kann man sich ohne weiteres vorstellen. Da seien nur mal die grünen Kokosspitzen mit Limette genannt, in die zu den Kokosraspeln tatsächlich Feldsalat kommt! Dagegen ist die Möhrenbiskuitrolle mit Zitronencreme schon besser vorstellbar und übrigens auch echt köstlich! Im Theorieteil am Anfang des Buches geht die Autorin zwar auf die Gemüsesorten ein, aber nicht auf die Mehlsorten. Das finde ich etwas schwierig. Bei den Temperaturangaben steht die Backart nicht dabei. Ich habe gelernt, dass dann immer O/U zu verwenden ist.

Die meisten Zutaten sind alltäglich, doch bei ein paar bin ich dann doch ins Stolpern geraten. So findet sich beim Kartoffelbrot im Bräter beispielsweise die Angabe Weizenmehl spezial. Das sagt mir nichts! Ich brauche genaue Typenbezeichnungen! Womit wir wieder bei meiner obigen Bemerkung wären, dass darauf im Theorieteil mehr eingegangen hätte werden müssen. Andere Beispiele sind gemahlene Pommeranze oder Grahammehl. Da muss ich im Handel echt suchen!

Der Aufbau der Rezepte ist klar und übersichtlich. Nach dem Titel des Rezeptes folgt ein kleiner Text dazu. Danach werden die Zutaten für die ebenfalls angegebene Menge Gebäckstücke aufgezählt und in der Spalte daneben die Zubereitungsschritte erklärt und beschrieben. Nährwertangaben findet man nicht. Dafür hat, zu meiner großen Freude, jedes Rezept auch ein Foto. Auch finde ich es klasse, dass nach dem Rezeptverzeichnis ein Register nach Gemüsesorte angefügt wurde.

Manche Gebäckstücke werden arg klein. Da sollte man lieber weniger Stücke und dafür größere machen. Und man muss gerade bei den Broten und Brötchen ein wenig Geschick mitbringen, denn diese Teige sind sehr klebrig und daher etwas schwer zu formen. Die Kuchen sind ebenfalls für kleine Formen gedacht. Hier muss man etwas aufpassen. Man merkt hier schnell, dass in Schweden andere Mehlsorten genutzt werden und die Portionen kleiner sind.

Leider finde ich die Rezepte nicht wirklich alltagstauglich. Hin und wieder mal eins dieser Rezepte, ob deftig oder süß, finde ich okay, aber jeden Tag möchte ich das dann doch nicht, so gern ich Gemüse esse. Für Anfänger könnte das Buch in meinen Augen zu viele Stolperfallen aufweisen, da manchmal in der Zubereitung Zutaten anders sind, als auf er Zutatenliste angegeben. Auf Feiern eins dieser Gerichte mitzubringen, löst auf alle Fälle Staunen aus. Insgesamt möchte ich das Buch mit drei Sternen bewerten und empfehle es allen, die schon länger backen und das Außergewöhnliche lieben. Nach einer korrigierten Neuauflage gäbe es mindestens einen Stern mehr von mir.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Da greift man gerne zu!

Feta
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Ich liebe Feta! Und ich habe festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, nicht in die Mogelfalle zu tappen, denn es ist wirklich wichtig, echten, originalen Feta zu nehmen. Hirtenkäse oder ähnliche ...

Ich liebe Feta! Und ich habe festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, nicht in die Mogelfalle zu tappen, denn es ist wirklich wichtig, echten, originalen Feta zu nehmen. Hirtenkäse oder ähnliche Produkte sind nicht ansatzweise brauchbar. Und der eine oder andere Hersteller trickst damit, dass er sowohl Feta, als auch Hirtenkäse bzw. Weißkäse vertreibt. Man sieht den Markennamen, greift zu und wundert sich, warum es so fürchterlich schmeckt!

In meiner Kochbuchsammlung fehlte exakt dieses Buch! Eins, dessen Star der Feta ist. Dass so nebenbei alle Gerichte vegetarisch sind, ist mir dabei tatsächlich völlig nebensächlich, denn für mich ist der Feta sowieso auch ganz ohne Fleisch ein wunderbares Produkt, das mir sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt!

Die Rezepte decken ein breites Spektrum ab. Nein, nicht alle sind für meinen Gaumen geeignet, aber dennoch sehr viele. Manche Ideen sind überraschend, andere Rezepte doch schon bekannt. Die Sammlung an einem Punkt zu haben, ist auf alle Fälle bereichernd.

Vorwort; Grundausstattung meiner Küche; Meine absoluten Basics – supereinfache Grundrezepte bereiten informativ und interessant auf das Thema vor. Die Rezepte sind unterteilt in die Kapitel Express; Schnell; In aller Ruhe; Braucht etwas Zeit; Mit Muße. Entsprechend sind auch die Anforderungen, aber alle sollten auch von nicht so geübten Kochfans geschafft werden können.

Es gibt zu jedem Rezept auch ein ganzseitiges Foto, sodass man gleich weiß, auf was man zusteuert. Das ist mir immer ganz besonders wichtig. Die gegenüberliegende Seite gliedert dann das Rezept auf in eine Grafik zu Menge, Zubereitungszeit, Garzeit und Saison, Zutatenlisten in der linken Spalte, rechts dann den Zubereitungsschritten. Am Seitenrand ist am Symbol und auch in Worten zu erkennen, zu welchem Kapitel das Rezept gehört. Angaben zu Nährwerten sind keine vorhanden. Am Ende des Buches gibt es ein Rezeptverzeichnis und ein Register nach Zutaten. Beides finde ich immer sehr praktisch und hilfreich. Auch bin ich begeistert, dass bei etwas kniffligeren Rezepten Bilderstrecken eingefügt wurden.

Die benötigten Zutaten empfinde ich als nicht sonderlich exotisch. Man bekommt sie gut im Supermarkt. Die Zubereitungsanweisungen sind gut verständlich formuliert und man kann sie leicht befolgen. Für mich ist das Buch rundum gut gelungen. FETA hat vier Buchstaben, das Buch aber fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Ein besonderes, außergewöhnliches Kochbuch

Gennaros Italia Mia
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Wer gerne kocht und Kochsendungen und Kochbücher liebt, der wird nicht an Gennaro Contaldo vorbeikommen, ist er doch Mentor von Tim Mälzer und vor allem Jamie Oliver. In diesem Buch folgt er dem Trend, ...

Wer gerne kocht und Kochsendungen und Kochbücher liebt, der wird nicht an Gennaro Contaldo vorbeikommen, ist er doch Mentor von Tim Mälzer und vor allem Jamie Oliver. In diesem Buch folgt er dem Trend, die italienische Küche nicht zu verallgemeinern, sondern in ihre Regionen aufzuteilen. Er fasst die 20 Gebiete aber in vier Kapitel zusammen, und zwar in Mittelitalien; Die Inseln; Der Norden; Der Süden. Dabei stellt er alte, fast vergessene Rezepte vor und vergrößert so die kulinarische Bandbreite enorm.

Natürlich hat Gennaro viel zu erzählen über Italien und die Küche. Sowohl das Vorwort, als auch die Einleitungen zu den Kapiteln zeugen von seiner Liebe zu Land, Leuten und dem Kochen. Man bekommt sofort Respekt für die Lebensmittel und das Zubereiten der Rezepte! Nicht einfach nur etwas Essbares hinbekommen, sondern ehren und zelebrieren ist hier ein Muss!

Die Bilder von Land, Leuten, Lebensmitteln und Gerichten sind einfach umwerfend. Das eine oder andere Gericht wird leider dennoch nicht in Bildform vorgestellt. Das finde ich sehr schade, denn ich neige dazu, Rezepte ohne Foto des Ergebnisses zu ignorieren. Wenn dann wie bei der hausgemachten Pasta in einer Brühe mit Blattkohl und Tomaten kein Bild dabei ist, aber zwei Seiten Fotos mit Tomaten gezeigt werden, ist es schon richtig ärgerlich. Auch muss der Kirsch-Brioche-Kuchen mit Konditorcreme nicht zwei Fotos bekommen, wenn so viele Rezepte gar keines haben.

Die Rezepte sind übersichtlich gegliedert. Der italienische Name, darunter die deutsche Bezeichnung, ein kleiner Text, die Zutatenliste und die Zubereitungsschritte. Gelegentlich hängt noch ein Tipp an. Angaben zu Nährwerten gibt es keine. Auch sind die Rezepte nicht gekennzeichnet, wenn sie vegetarisch sind. Vegane Rezepte sind nicht enthalten. Dafür finden sich auch Rezepte für Gebäck.

Einige der Zutaten sind recht speziell und schwer bis gar nicht aufzutreiben. Hier werden nur zum Teil Alternativen genannt. Auch sind immer mal wieder einige spezielle Utensilien erforderlich. Die bekommt man zwar aus dem Internet, aber es ist ja fraglich, wie oft man die Gerichte anschließend noch macht.

Sehr schön finde ich, dass auch die Pasta oft selbstgemacht ist und die entsprechenden Rezepte aufgeführt werden. Dass der Aufwand für die Gerichte höher liegt, dürfte nicht groß überraschen. Es ist keine Alltagsküche sondern, wie inzwischen oft auch in Italien, Küche für besondere Anlässe.

Ein wirklich schönes Buch, doch nichts für Anfänger. Zudem fehlen mir viel zu viele Fotos zu den Gerichten und es werden zu viele sehr außergewöhnliche Zutaten benötigt. Mir ist klar, dass es um fast vergessene Gerichte und Rezepte geht und diese nun mal aus einer Region Italiens kommen, in der sie ganz normal sind. Aber ich bin hier in Deutschland und möchte die Rezepte nicht nur lesen, sondern auch kochen. Daher gebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Ein Buch wie ein Seelenstreichler

Mathilde und Marie
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Marie verlässt Frankreich Hals über Kopf. Sie läuft vor allem davon und landet durch ihre Zugbekanntschaft Jónína eher zufällig im belgischen Ardennen-Dörfchen Redu. Dort ist alles komplett anders, als ...

Marie verlässt Frankreich Hals über Kopf. Sie läuft vor allem davon und landet durch ihre Zugbekanntschaft Jónína eher zufällig im belgischen Ardennen-Dörfchen Redu. Dort ist alles komplett anders, als in Paris, ach, als überall sonst auf der Welt. Ringsum nur Natur, ein allen und niemandem gehörender Dorfhund, nur eine Stunde Internet am Tag, selbst die Turmuhr hat ihre ganz eigene Gangart.

Torsten Woywod, gelernter Buchhändler, war mir als Moderator einer Buchcommunity erstmals begegnet. Dort entstand die Idee, die schönsten Buchhandlungen der Welt zu besuchen. Die hat er umgesetzt, Bücher darüber geschrieben, es gab sogar Kalender dazu. Sein Weg führte ihn zur Marketingleitung und Verlagsgründung. Und nun liegt dieser Roman von ihm vor. Bücher sind, unbestritten, das zentrale Thema seines Lebens. Redu gibt es, passend dazu, übrigens wirklich. Es hat mehr als 20 Buchhandlungen und Antiquariate.

Das Buch will entschleunigen und den Fokus auf die schönen Dinge lenken. Das schafft Woywod wunderbar. Im Grunde könnte man mit spitzer Zunge sagen, dass nichtssagende Dinge geschehen und das Buch so vor sich hin plätschert. Da es aber auch gar nicht aufregen und aufwühlen möchte, sondern eben einfach nur glücklich machen, hat es alles richtig gemacht. Es ist vielleicht nicht unbedingt ein must read, dennoch schadet es nicht, sich selbst damit ein wenig zu erden, zu entschleunigen, zu beruhigen, zu entspannen und zum Nachdenken zu bringen.

Die Geschichte von Marie, Jónína und Mathilde ist schlicht, aber bereichernd. Das Drumherum hüllt diese drei Frauen und ihre Geschichten ein, wie Blütenblätter die Blütenstempel. Diese Blume blüht langsam, aber wunderschön auf. Die Sprache ist etwas schwülstig. Immer wieder dachte ich, so spricht doch keiner, so schreibt man vielleicht. Man gewöhnt sich jedoch relativ schnell daran und empfindet sie als zur Geschichte passend, also stimmig. Die Figuren entwickeln und verändern sich im Laufe der Story sehr realistisch. Es kommt klar rüber, dass uns Begegnungen mit anderen immer irgendwie formen. Und es erinnert uns daran, dass wir miteinander vorankommen, gegeneinander aber immer im Gestern stecken bleiben werden.

Dieses Buch ist anders. Und gerade deshalb gut. Nicht perfekt, aber nahe dran. Daher von mir vier Sterne. Und ein Lob an Sabine Arnhold, die es zärtlich und kräftig, sanft und stark, nachdenklich und zielstrebig, ruhig und empathisch perfekt eingelesen hat.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Ein Dessert rundet die Mahlzeit ab!

Desserts von A–Z
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Wunderbare Desserts, von Klassikern über moderne Leckereien bis zu Highlights, sind hier in Alphabetischer Reihenfolge zu finden. Wer das zu wild und bunt empfindet, kann über das Register sein Lieblingsrezept ...

Wunderbare Desserts, von Klassikern über moderne Leckereien bis zu Highlights, sind hier in Alphabetischer Reihenfolge zu finden. Wer das zu wild und bunt empfindet, kann über das Register sein Lieblingsrezept finden. Das ist sortiert nach Fruchtig; Cremes, Pudding & Co.; Eis, Sorbet & Co.; Mit Alkohol; Warme Köstlichkeiten; Vegan; Für Gäste (für 8-10 Personen); Schnelle Desserts (Maximal 20 Minuten Zubereitungszeit); Klassiker. Natürlich finden sich Rezepte dann hier auch gern mal in mehreren Kategorien wieder.

Der Aufbau der Rezepte ist, wie von Dr. Oetker gewohnt, klassisch, schlicht und übersichtlich. Titel, Zeitangaben, Zutatenlisten, Nährwertangaben, Zubereitungsschritte, ggf. Tipps und Varianten. Die Angaben sind gut verständlich und vor allem findet sich zu jedem Rezept auch ein Foto. Die Zutaten sind fast alle alltagstauglich. Nur bei wenigen hatte ich ein wenig mehr Mühe, sie aufzutreiben. Dazu gehört z.B. Kokossirup.

Es finden sich für jeden Geschmack Vorschläge, auch von den Anforderungen her. Schnelle, aufwändigere, alltägliche, festtagstaugliche, kleine, große Desserts, alles ist vorhanden. Eine schöne Mahlzeit wird durch ein Dessert erst so richtig rund.

Dies ist wohl die überarbeitete Version des bestehenden Dessert-Buches. Das hatte zwar mehr Rezepte, aber weniger Fotos. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass bei wirklich jedem Rezept ein Bild des Ergebnisses vorhanden ist. Insofern feiere ich dieses Buch total.

Ein wenig schade, gerade für Kochbuch-Sammler und Dr.-Oetker-Fans, finde ich, dass einige Rezepte dieses Buches auch im Buch Partyrezepte von A-Z zu finden sind. Doch für Kochanfänger und alle, die noch kein Buch von Dr. Oetker haben, ist es ein Volltreffer. Daher gebe ich trotz meiner kleinen Kritik die vollen fünf Sterne.

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