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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2020

Das macht Spaß und schmeckt super lecker!

Der Sandwichmaker
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Auch wenn dieses Buch auf ein Tefal-Gerät ausgelegt ist, sind die Rezepte auch für alle anderen Sandwich-Maker geeignet, besonders für solche, die auswechselbare Platten haben bzw. auch für Waffeln geeignet ...

Auch wenn dieses Buch auf ein Tefal-Gerät ausgelegt ist, sind die Rezepte auch für alle anderen Sandwich-Maker geeignet, besonders für solche, die auswechselbare Platten haben bzw. auch für Waffeln geeignet sind. Wir haben ein Gerät eines anderen Herstellers und machen unsere Sandwichs nach den hier vorgestellten Rezepten darin sehr erfolgreich!

Wer glaubt, dass man für Sandwiches kein Rezeptbuch benötigt, der liegt falsch. Es ist zwar möglich, ganz nach Lust und Laune die Toastscheiben zu belegen, aber hier finden sich Ideen und Vorschläge, die beim Lesen schon riesig Appetit machen.

Die Zutaten sind in jedem Lebensmittelgeschäft gut zu bekommen. Für die Toastbrote gibt es auch Rezepte, sodass man sie selbst backen kann. Einzig der Kräutertoast war mir bisher fremd – aber schon allein dafür hat sich das Buch rentiert, denn das gibt es nirgendwo zu kaufen! Gut ist hier, wenn man eine Brotbackform mit Deckel hat, am besten aus Gusseisen.

Nach dem Vorwort und „Gut zu wissen“ startet das Buch mit den Rezepten. Diese sind unterteilt in „Brote & Sauce“, „Basics“, „Classics“, „Italians“, „Fish & Sea“, „Americans“, „Vegies“ und „Waffeln“.

Die Rezepte sind schön übersichtlich gestaltet. Nach den Angaben zur Anzahl der Sandwichs, der Vorbereitungs- und der Backzeit folgt die Zutatenliste, neben der die einzelnen Arbeitsschritte kurz, bündig und gut verständlich aufgeführt sind. Von jedem Sandwich und jeder Waffel gibt es auch ein Foto – so mag ich das!

Die fünffachen Deutschen Grillmeister sind auch Meister des Sandwichs! Mit diesen Rezepten wird unser Sandwich Maker wieder viel öfter eingesetzt und gerade in der jetzt gestarteten kälteren Zeit ist so ein heißer Snack eine tolle Sache. Ich bin begeistert und gebe sehr gern die vollen fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 23.10.2020

Psychospielchen bis zum Schluss

55 – Jedes Opfer zählt
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Sergeant Chandler und sein Team haben in ihrem Revier ihrer Kleinstadt im australischen Outback alles im Griff. Da taucht ein Mann auf und erzählt, er sei mit knapper Not einem Serienmörder entkommen. ...

Sergeant Chandler und sein Team haben in ihrem Revier ihrer Kleinstadt im australischen Outback alles im Griff. Da taucht ein Mann auf und erzählt, er sei mit knapper Not einem Serienmörder entkommen. Was er erlebt hat, klingt unglaublich. Chandler bringt ihn im örtlichen Hotel unter und verspricht, er sucht nach dem Mann, der laut Gabriel Johnson Heath heißt. Doch da taucht ein Mann auf, bittet um Hilfe, da er von einem Serienmörder namens Gabriel. fast umgebracht worden wäre. Da er sich als Heath Barwell vorstellt, ist Chandler alarmiert und sperrt ihn in eine Zelle. Ob er will, oder nicht, er muss das Hauptquartier verständigen. Dort ist sein ehemaliger Jugendfreund Mitch Andrews Inspector. Die beiden müssen den Fall zusammen lösen und dabei auch die eigene Vergangenheit aufarbeiten …

Das Buch entwickelt sich recht gemächlich. Die Rückblenden ins Jahr 2002 verwirren anfangs, sind aber insgesamt für das Verständnis des Zwists zwischen Mitch und Chandler wichtig und erklären – allerdings sehr spät - vieles. Leider empfinde ich jedoch die Fehde der beiden als sehr ausführlich dargestellt und damit als Faktor für ein paar der im Buch doch vorhandenen Längen. Das Team von Chandler ist sympathisch, Mitch und sein Team durchweg arrogant und rücksichtslos. Das ist mir zu sehr schwarz-weiß. Ein paar der Szenen sind auch komplett klischeehaft. Die Spannung steigt nur sehr langsam, wenn auch vom Start weg her der Plot super interessant ist. Fast hätte mich die Story dennoch verloren, denn erst auf den letzten 100 Seiten geht es wirklich rund und die Spannung zieht enorm an.

Insgesamt gefällt mir der Erzählstil, auch wenn ich keine Figur des Buches so richtig gern mochte. Der Autor hat definitiv Potenzial. Sehr gut gefiel mir, dass viel passierte, aber nicht extrem viel Blut floss. Der Thrill kommt von ganz anderer Seite und am meisten steckt er für mich in der Vergangenheit. Das Ende ist definitiv anders, als es sich die meisten Autoren wagen.

Ganz nebenbei erwähnt – passend zum Buchtitel hat das Buch 55 Kapitel. Solche Details finde ich gelungen und ich mag sie sehr. Bis auf die Längen und dass mir die Fehde zwischen Mitch und Chandler irgendwann auf die Nerven ging ein wirklich guter Thriller. Ich gebe vier Sterne.

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Veröffentlicht am 21.10.2020

Sehr schön aufgemachtes und gestaltetes Buch für Katzenliebhaber

I love Happy Cats
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Das Buch steckt nicht nur voller toller und wertvoller Infos für Anfänger, es hat auch Wert für all jene, die schon viele Jahre mit Katzen leben. Neue Impulse, neue Ideen, neue Erkenntnisse gibt es immer ...

Das Buch steckt nicht nur voller toller und wertvoller Infos für Anfänger, es hat auch Wert für all jene, die schon viele Jahre mit Katzen leben. Neue Impulse, neue Ideen, neue Erkenntnisse gibt es immer und hier finden sich viele gute Ansätze. Es mag seltsam sein, aber obwohl ich seit einem halben Jahrhundert mein Leben mit Katzen an meiner Seite verbringe, fand ich sogar im Kapitel „Katzentoiletten“ tatsächlich geniale (neue) Anregungen. Kein Thema ist also jemals endgültig abgehakt – selbst bei solchen Dingen lernt man noch dazu! Ich finde das erstaunlich und genial. Bei „wichtigeren“ Themen ist das nicht anders. Auch als alter Hase entdeckt man neue Ideen. Da jedes Tier individuell ist und anders reagiert, probiert man am besten nach und nach aus, was man entdeckt hat. Wichtig ist ja, dass die Katze das gut findet, ganz gleich, wie es der Mensch sieht.

Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und lassen sich so auch gut zwischendurch lesen. Vor allem wird der Text durch die gut lesbare Schrift und viele wunderschöne großformatige Fotos und noch mehr kleine bis große Zeichnungen aufgelockert. So wird aus diesem Ratgeber ein Buch, zu dem man immer mal wieder gerne greift, um sein Wissen aufzufrischen oder zu vergrößern. Darin chronologisch lesen oder blättern – man kann und darf, wie man möchte!

Die großen Kapitel werden sinnvoll unterteilt und abgehandelt. Von der Katze als Wesen gesamt über Verhalten und Kommunikation bis zu Gestaltung der Umgebung, Bereicherung für die Katzen und der Verbesserung der Beziehung zur Katze wird nichts ausgelassen. Ganz am Ende des Buches findet sich zudem noch eine Checkliste.

Das ganze Buch ist liebevoll gestaltet, sodass man sich nicht belehrt vorkommt, sondern locker und entspannt im Buch schmökert. Das Lesebändchen ist in der Farbe des Buchrückens gehalten und passt so hervorragend ins Bild. Das Buch lässt sich locker und leicht lesen, ist informativ, aber auch locker und bietet eine ganze Menge Information, die keineswegs „für die Katz“ ist! Mir gefällt es bombig – deshalb gebe ich fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 19.10.2020

Rezepte aus dem „Melting Pot“ der Levante

Kochen wie in Israel
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Die Reihe der „Kochen wie in …“-Bücher von GU entführt in anderer Länder Küchen. Auch wenn Stav Cohen sicher recht hat, wenn er sagt, DIE israelische Küche gibt es nicht, da Israel ein Einwandererland ...

Die Reihe der „Kochen wie in …“-Bücher von GU entführt in anderer Länder Küchen. Auch wenn Stav Cohen sicher recht hat, wenn er sagt, DIE israelische Küche gibt es nicht, da Israel ein Einwandererland ist und damit ein „Melting Pot“. Und ja, viele Speisen kennt man gerade aus der türkischen oder griechischen Küche. Dennoch findet man hier Gerichte, die einfach typisch sind, klassische ebenso, wie moderne.

Diese Buchreihe zeichnet sich aus durch ihre Bucket-List zum jeweiligen Land, das Länder-Quickie und den Top-5-Zutaten. So also auch hier. Gestartet wird mit Mezze (Vorspeisen, aber auch als kleiner Snack einfach so geeignet), dann folgen Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Vegetarische Hauptgerichte und am Ende fehlen natürlich auch die Desserts nicht.

Die Bilder zu den Gerichten machen sofort Appetit! Und nicht viel anders ist es mit den Bildern von Israel – man möchte so gern direkt da hinreisen!

Die Rezepte bauen teils aufeinander auf. Beispielsweise findet man Za’atar immer wieder in den Rezepten – und das Rezept für diese Würzmischung recht weit vorn im Buch. Die Zutaten sind fast ausnahmslos gut im normalen Lebensmittelladen zu bekommen, nur wenige ganz spezielle Zutaten dürften ein bisschen Mühe beim Besorgen machen. Doch in Zeiten des Onlineshoppings ist auch das kein Ding der Unmöglichkeit. Einige der Rezepte erfordern ein wenig Fingerfertigkeit und Geduld, andere gehen ganz leicht von der Hand. Wie immer gilt auch hier: Übung macht den Meister.

Alle Rezepte sind gut gegliedert und bestens erklärt. Angaben zu Portionsanzahl, Zubereitungszeit, Kalorien und Nährwerten fehlen ebenfalls nicht. Dass viel Fisch gekocht wird, ist in einer Region, die am Meer liegt, kaum verwunderlich. Auch ist es selbstredend, dass auf Schweinefleisch verzichtet wird (da ich aus gesundheitlichen, nicht religiösen, Gründen ebenfalls darauf verzichte, passt das perfekt für mich). Rind, Lamm und Geflügel findet man dafür (und ich mache auch ein wenig einen Bogen um Lamm). Es sollte also für jeden etwas dabei sein!

Für mich und mein Faible für Kochbücher ist dieses eine echte Bereicherung. Ich mag’s absolut. Deshalb gebe ich auch die vollen fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 16.10.2020

"Einfach" ist immer eine Frage der Definition

365: Jeden Tag einfach kochen & backen
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Vor vielen Jahren habe ich mir mal ein ähnliches Kochbuch gegönnt und leider verstaubt es im Regal. Ich hoffe, dieses hole ich öfter hervor, denn die Rezepte sind wirklich ansprechend, vielseitig, interessant ...

Vor vielen Jahren habe ich mir mal ein ähnliches Kochbuch gegönnt und leider verstaubt es im Regal. Ich hoffe, dieses hole ich öfter hervor, denn die Rezepte sind wirklich ansprechend, vielseitig, interessant und bunt gemischt. Das Problem, das ich mit diesem Kochbuch habe, ist jedoch, dass ich es nicht mag, wenn ich nicht sehe, wie die Gerichte aussehen. Hier hat es nicht zu jedem Rezept ein Foto und das stört mich leider wirklich. Auf manchen Seiten werden dann vier Fotos zu Gerichten „nachgereicht“, aber diese decken nicht alle Rezepte ab. Bei den Rezepten steht dann ein Hinweis auf die Seite und wo dort das Bild zu finden ist.

Auch komme ich mit dem „Kalendarium“ nicht so ganz klar. Die Tage des Jahres sind quasi durchnummeriert. Da steht z.B. „81 Woche 12/Donnerstag Frikadellen mit getrockneten Pflaumen, Holunderblüten-Zwiebeln und Bratkartoffeln. Nicht jeder 81. Tag im Jahr ist ein Donnerstag, oder? Die Idee ist ja cool, zugegeben, aber was, wenn ich das Gericht nicht mag? Und noch schlimmer – halte ich mich ans Buch, gibt es an manchen Tagen nur Kuchen/Süßes. Da ist die Idee nicht ganz durchdacht, finde ich. Klar, ich kann dann jedes andere Rezept nachkochen, dennoch hätte ich mir das ein wenig anders vorgestellt: Für jeden Tag ein Koch-Rezept und wenn schon nicht für jeden Tag ein Back-Rezept, dann für jede Woche eines – und zwar zusätzlich.

Auch ist die Definition der Autorin von „einfach“ wohl nicht identisch mit meiner. Die Speisen sind doch eher ein bisschen extravagant, nicht alle auch „anfängergeeignet“. Mir gefällt das Buch dennoch, gar keine Frage! Aber ich vermute, da werden doch so manche Kochbegeisterte ein bisschen überrascht dreinschauen.

Die Rezepte sind auf die bewährte Art aufgebaut – Zutatenliste, daneben die Arbeitsschritte. Letztere sind verständlich und knapp geschrieben. Wer ein wenig Küchenerfahrung hat, kommt gut damit klar. Die Zutaten jedoch sind teilweise schon etwas kniffliger zu bekommen. Zumindest hat man nicht unbedingt all diese Dinge auch immer in der Vorratskammer, möchte ich behaupten. Allerdings sollten sie alle im durchschnittlich gut sortierten Lebensmittelhandel zu bekommen sein. Auf die Angabe von Nährwerten, Kalorien, Zeitaufwand wurde leider komplett verzichtet. Viele der Rezepte sind sehr außergewöhnlich, fast schon exotisch. Ich hätte mir bei dem gewählten Titel doch schlichtere, einfachere, bodenständigere Küche vorgestellt und auch gewünscht.

Für mich ist das Buch dennoch ein Inspirations-Quell. Ich kann darin schmökern und nach einem stressigen Tag nach Gerichten suchen, die ich markiere, um sie für die nächsten Tage einzuplanen oder speziell als Ausgleich zu einem anstrengenden Tag koche. Das Buch schafft es, trotz allem ein bisschen zu erden und über Jahreszeiten und saisonale Küche nachzudenken. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei – von Fleisch über vegetarisch bis zu Meeresfrüchten und Süßspeisen. Das Register am Ende des Buches ermöglicht auch ein schnelles gezieltes Suchen und Finden von Rezepten.

Fazit also – es ist nicht mein liebstes Kochbuch, aber ein besonderes und ein schönes. Ich gebe vier Sterne.

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