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Veröffentlicht am 06.04.2026

Ein ruhiger Roman der laut widerhallen kann

Der letzte Leuchtturm
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„Der letzte Leuchtturm“ von dem Autor Michael Pedersen ist ein sprachlich ausdrucksstarker Roman, der mit interessanten Charakteren und einen besonderen Schreibstil überraschen kann.

Wir lernen zunächst ...

„Der letzte Leuchtturm“ von dem Autor Michael Pedersen ist ein sprachlich ausdrucksstarker Roman, der mit interessanten Charakteren und einen besonderen Schreibstil überraschen kann.

Wir lernen zunächst Ouse und seinen Vater den Leuchtturmwächter kennen. Sie beiden leben abgeschieden auf Muckle Flugga. Das Verhältnis ist seit dem Tod der Ehefrau und Mutter sehr angespannt und sie scheinen zusammen, aber jeder für sich zu leben. Dies ändert sich als der Autor Firth auf der Insel eine Hütte mietet und sich mit Ouse anfreundet. Firth sieht Talent in den Ouse und versucht ihn nach Edinburgh zu bringen, eine Stadt in der sein Talent gefördert werden könnte. Nun steht Ouse vor einer großen Entscheidung und ihm fällt es sichtlich schwer Muckle Flugga und sein altes Leben hinter sich zulassen und ins Ungewisse zu starten.

Der Schreibstil ist besonders einnehmend in diesem Roman, dabei hält der Autor den Leser an genau und langsam zu lesen. Hinter jeder Bemerkung und Satz, scheint etwas mehr, etwas Tieferes zu stecken. Mir haben hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, wobei es nicht zu meinem gewohnten Genre gehört, dennoch fand ich die Darstellung der Personen gut. Besonders fand ich die Beschreibungen von Natur und Land, die wirklich sehr gelungen sind. Manchmal fand ich die Handlung etwas abweichend und ich musste erst einmal schauen wohin nun dieser Weg führen soll. Hier und da habe ich daher einen roten Faden vermisst, der durch die Beschreibungen und Andeutungen etwas verloren gegangen ist.

Ein Buch das mich neugierig auf den Autor gemacht und ich bin gespannt wie sein nächstes Buch werden wird.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

eine Handlung so stürmisch wie das Meer

Born of Salt and Storm
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„Born of Salt and Storm“ ist der erste Band der „Seakissed“ – Trilogie von der Autorin Sophia Reynard.

Bereits die ersten Seiten konnten mich komplett überzeugen. Wir lernen Tavi kennen, die als Verräter-Tochter ...

„Born of Salt and Storm“ ist der erste Band der „Seakissed“ – Trilogie von der Autorin Sophia Reynard.

Bereits die ersten Seiten konnten mich komplett überzeugen. Wir lernen Tavi kennen, die als Verräter-Tochter bei ihren besten Freund aufwächst. Die Atmosphärischen Beschreibungen geben einen guten Einblick in die harte Welt in der Tavi sich als junge Frau zurechtfinden muss. Es gibt unerbittliche Stürme, Magie, Meeresbestien und das Mervolk, das geheimnisvoll ist. Die Menschen und das Mervolk verachten sich gegenseitig, was vor allem an Vorurteilen begründet ist und die vielen Toten auf beiden Seiten. Der Salzorden herrscht mit starker Hand und sorgt dafür, dass die Sagen und Lügen über das Mervolk in den Köpfen der Menschen bleiben.

Tavi findet ein Seeglas, dass zunächst wie der Beginn zum Untergang scheint. Alles läuft schief und sie muss schließlich flüchten. Auf der Flucht trifft sie auf Eero, ein Nachfahre des Mervolks, der ihr Hilft und doch auch die Magie im Seeglas fürchtet und gleichzeitig für sein eigenes Volk braucht. Tavi muss ihm vertrauen, um zu überleben, doch kann sie ihm wirklich vertrauen, ein Wesen, dass sie gelernt hat zu verabscheuen?

Der Schreibstil und der Aufbau der Welt sind wirklich gelungen. Man wird nicht überhäuft mit Informationen und dadurch kann man der Handlung richtig gut folgen. Auch der Schreibstil mit seinen vielen Beschreibungen macht es einem leicht in die Geschichte abzutauchen und die Charaktere besser kennenzulernen. Mir hat die Geschichte von dem Aufbau her richtig gut gefallen, da die Autorin sich Zeit gelassen hat, die Charaktere vorzustellen. Auch die Mystik hat gestimmt und mir hat auch das Geheimnisvolle wirklich gefallen.

Auch die aufkommende Liebesgeschichte konnte mich überzeugen, da sie beide ihre Vorurteile überwinden konnten. Die Probleme und Aufgaben die beide zusammen erlebt haben, führten auch dazu, dass man als Leser die Gefühle wirklich nachvollziehen konnte.
Ein toller erster Band, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Ich bin schon sehr neugierig auf den nächsten Band „Forged by Wind and Waves“, der im November 2026 erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

überzeugender zweiter Band der Kamelienhaus-Saga

Wiedersehen im Kamelienhaus
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Bevor ich mit dem zweiten Band „Wiedersehen im Kamelienhaus“ gestartet bin, habe ich direkt den ersten Band vorweg gelesen. Die Handlung setzt auch im zweiten Band direkt an den Geschehnissen vom ersten ...

Bevor ich mit dem zweiten Band „Wiedersehen im Kamelienhaus“ gestartet bin, habe ich direkt den ersten Band vorweg gelesen. Die Handlung setzt auch im zweiten Band direkt an den Geschehnissen vom ersten Band an und ich konnte mich direkt in der Handlung zurechtfinden.

Zunächst ist mir der tolle Schreibstil aufgefallen. Die Beschreibungen sind so real und wirken tatsächlich nach. Dabei es ist egal ob die Autorin die Natur, Personen oder Emotionen beschreibt, alles wirkt so authentisch und man hat immer ein direktes Bild vor Augen. Gerade die Kamelien werden so schön beschrieben, sodass man diese immer wieder vor sich sehen kann.

Lucy kann auch in diesem Band überzeugen, dabei ist sie stark und ich fand ihre Probleme mit der Firma sehr real. Es gab immer wieder dramatische Szenen und das Aus der Firma wurde immer wieder thematisiert, sodass es hier immer wieder spannend war.

Aber vor allem in Sachen Liebe und große Emotionen konnte der zweite Band glänzen. Besonders freue ich mich, dass auch die Nebencharaktere immer wieder ihre Geschichte erzählen dürfen und wir sie auch hier durch eine schwierige und auch schöne Zeit begleiten dürften. Die Autorin schafft es regelrecht die Neugier für Charaktere wie Lilly, Lucy beste Freundin und Lucys Mutter zu wecken, die sich teilweise an einem ganz anderen Ort befinden. Zudem ist es immer wieder sehr hilfreich gewesen, dass es in diesem Buch ein Personenregister und ein Glossar gibt, um Personen und japanische Wörter nachschlagen zu können.

Für einen zweiten Band konnte „Wiedersehen im Kamelienhaus“ wirklich positiv mit viel Inhalt überraschen und ich bin sehr gespannt auf den dritten Band. „Winter im Kamelienhaus“ soll bereits im September 2026 erscheinen und wird sicherlich ein tolles Herbst-Winter Buch werden.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

eine tolle Fortsetzung, die mich überzeugen konnte

House of War and Bone - Die Goldene Stadt 2
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„House of War and Bone - Die Goldene Stadt“ ist der zweite Band der gefühlvollen und düsteren Romantsy Serie von Leia Stone.

Bereits der erste Band konnte mich direkt überzeugen und die Autorin hat mit ...

„House of War and Bone - Die Goldene Stadt“ ist der zweite Band der gefühlvollen und düsteren Romantsy Serie von Leia Stone.

Bereits der erste Band konnte mich direkt überzeugen und die Autorin hat mit Fallon eine sympathische und starke Hauptprotagonistin geschaffen. In Band zwei schafft sie viel Chaos und gerade ihre Beziehung zu Ariyon muss viele Hindernisse überstehen. Die gegenseitigen Gefühle wachsen für einander, aber sie dürfen nicht sein. So gibt es einige sehr emotionale Szenen die mir wirklich sehr gut gefallen haben, ohne zu kitschig zu wirken. Auch die Gefahren, durch die Prophezeiung und den drohenden Krieg, werden gut in die Handlung eingebettet. Die bedrohliche Atmosphäre ist immer deutlich spürbar, gerade auch da Fallon immer wieder von der Königin Solana beobachtet wird.

In diesem Band lesen wir die Sicht von Fallon und Ariyon, der seine Kräfte mit Fallon getauscht hat und aus dem Land der Toten zu fliehen versucht. Dies ist ein sehr interessanter Handlungsstrang, den ich sehr spanende fand, dabei ist es schwer nicht zu viel zu darüber zu erzählen. Es lohnt sich auf jeden Fall sehr, dieses Buch zu lesen.

Auch der Schreibstil ist wie im ersten Band sehr flüssig und eingängig. Ich konnte mich sofort wieder in dieser Welt zurechtfinden und der Handlung gut folgen. Leider hat aber auch Band 2 einen Cliffhanger wie der vorherige Band und so müssen wir auf die Fortsetzung noch bis Juni 2026 warten. Die 336 Seiten waren bei mir schnell gelesen, sodass ich den zweiten Band auf jeden Fall noch einmal lese werde, bevor ich den dritten Band anfange. Eine klare Leseempfehlung von mir für diese tolle düstere Romantasy-Serie.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

spannender Zeitreise Roman

Das White Octopus Hotel
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„Das White Octopus Hotel“ von der Autorin Alexandra Bell ist ein magischer Zeitreiseroman über die Tragik von Liebe über alle Zeit hinaus.

Wir lernen die junge Kunstgutachterin Eve Shaw kennen, die eines ...

„Das White Octopus Hotel“ von der Autorin Alexandra Bell ist ein magischer Zeitreiseroman über die Tragik von Liebe über alle Zeit hinaus.

Wir lernen die junge Kunstgutachterin Eve Shaw kennen, die eines Tages einen mysteriösen Besuch erhält. Sie soll für den älteren Herrn etwas ausfindig machen, magisches Briefpapier aus dem White Octopus Hotel. Über dieses Hotel ranken sich viele Mythen, dennoch ist es schon viele Jahre geschlossen. So macht sich Eve auf in die Schweizer Alpen, um das Hotel zu begutachten. Vor Ort findet sie wundersamer Weise einen Weg zurück zur Glanzzeit des Hotels. Während sie nach Antworten über diese Zeitreise sucht, scheint sie bereits dort erwartet zu werden. Auch ein junger Mann kreuzt ihren Weg und Eve ist sich sicher ihn bereits getroffen zu haben. Doch wie soll dies möglich sein?

Die Autorin hat eine leichte und eingängige Art zu schreiben. Besonders Eves Kindheitstrauma schlängelt sich wie ein roter Faden durch die Handlung und man spürt ihren Schmerz immer wieder deutlich. In dem magischen Briefpapier sieht sie ihre Chance, den Fehler in ihrer Kindheit nicht geschehen zu lassen. So versucht sie einen Weg zu finden in der Vergangenheit an dieses magische Briefpapier zu gelangen. Ihre Beweggründe kann man dabei sehr gut nachvollziehen. Doch die Begegnung mit dem jungen Mann lässt sie zweifeln, denn ihre Leben sind irgendwie miteinander verstickt, sodass der Einsatz des Briefpapieres womöglich andere Menschenleben kosten könnte. Den inneren Kampf und Zwiespalt von Eve wird authentisch dargestellt. Auch das Schicksal des jungen Mannes berührt und lässt einen immer wieder auf ein Happy End hoffen.

Die Sprecher Sarah Dorsel und Sebastian Fischer habend diese tolle Geschichte zum Leben erweckt. Dabei haben sie wirklich gut zu den zwei Hauptcharakteren gepasst. Gerade die Betonung und Lesegeschwindigkeit haben mir gut gefallen. Dabei konnte man der Handlung sehr gut folgen und dieses einzigartige Abenteuer genießen.

Gerade die tragischen Momente waren sehr emotional und die Charaktere sympathisch und authentisch. Ich kann „Das White Octopus Hotel“ wirklich nur empfehlen.

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