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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2026

Überfordernde Handlungsfülle ohne klaren Fokus

Das Ende vom Lied
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„Das Ende vom Lied“ von Michael Wildenhain hinterlässt bei mir einen sehr zwiespältigen Eindruck. Einerseits merkt man dem Roman seinen literarischen Anspruch an, andererseits war mir das Werk inhaltlich ...

„Das Ende vom Lied“ von Michael Wildenhain hinterlässt bei mir einen sehr zwiespältigen Eindruck. Einerseits merkt man dem Roman seinen literarischen Anspruch an, andererseits war mir das Werk inhaltlich deutlich zu überladen. Es passiert ständig so viel auf verschiedenen Ebenen, dass ich immer wieder den roten Faden verloren habe und mich in der Geschichte nicht mehr recht orientieren konnte. Anstatt mich von der Handlung tragen zu lassen, fühlte ich mich oft verloren und wusste zeitweise gar nicht mehr, was eigentlich gerade im Kern passiert. Auch der Schreibstil hat es mir leider nicht leichter gemacht; ich empfand ihn persönlich als sehr anstrengend und fordernd, was den Lesefluss für mich massiv gehemmt hat. Da mir die klare Struktur fehlte, um bei der Fülle an Ereignissen den Überblick zu behalten, war das Leseerlebnis für mich eher mühsam als bereichernd.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Stress als Abnehm-Bremse endlich verstehen

Der stille Dickmacher
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Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Stoffwechsel beschäftigt und dieses Buch hat mir dabei ein paar echte Augenöffner geliefert. Die Autoren erklären sehr sachlich, warum chronischer Stress ...

Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Thema Stoffwechsel beschäftigt und dieses Buch hat mir dabei ein paar echte Augenöffner geliefert. Die Autoren erklären sehr sachlich, warum chronischer Stress oft der wahre Grund ist, warum die Waage trotz Sport und Diät einfach nicht nach unten geht.
Besonders gut fand ich die Erklärung, wie Stresshormone die Fettverbrennung regelrecht blockieren können. Es ist kein typisches Diätbuch, sondern ein Ratgeber, der den Fokus auf die innere Balance legt. Das 30-Tage-Programm ist ein guter Leitfaden, um den Stoffwechsel wieder in Schwung zu bringen, ohne den Körper mit dem nächsten Extrem-Verzicht noch mehr unter Druck zu setzen. Für mich ein hilfreicher Ansatz, um das Thema Gewicht mal ganzheitlicher und ohne den üblichen Kalorien-Wahn zu betrachten.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Eine ehrliche Perspektive auf das Scheitern

Lieber ECHT kaputt als perfekt am Arsch
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Ich habe mich vor Kurzem mit dem Buch von Birgit Jankovic-Steiner beschäftigt und muss sagen, dass mich der Ansatz sehr abgeholt hat. Der Titel ist natürlich provokant gewählt, aber dahinter steckt eine ...

Ich habe mich vor Kurzem mit dem Buch von Birgit Jankovic-Steiner beschäftigt und muss sagen, dass mich der Ansatz sehr abgeholt hat. Der Titel ist natürlich provokant gewählt, aber dahinter steckt eine sehr bodenständige Auseinandersetzung mit dem Thema Lebenskrisen und Perfektionsanspruch.
Die Autorin beschreibt sehr authentisch, dass Scheitern eben zum Leben dazugehört und dass wir oft erst durch Brüche lernen, wer wir wirklich sind. Besonders gut fand ich, dass hier nicht die üblichen Floskeln der Selbstoptimierung bedient werden. Es geht weniger darum, wie man nach einem Misserfolg sofort wieder „funktioniert“, sondern vielmehr um die Akzeptanz der eigenen Ecken und Kanten.
Für mich war das Buch ein hilfreicher Impuls, um den eigenen Druck mal etwas rauszunehmen und das Thema Erfolg und Misserfolg aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es ist flüssig geschrieben und wirkt durch die persönliche Note der Autorin sehr glaubwürdig. Wer eine lebensnahe Lektüre abseits der klassischen Ratgeber-Literatur sucht, findet hier definitiv gute Denkanstöße.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Ein Blick direkt in den Abgrund

Der Augenjäger
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Als ich schließlich zu „Der Augenjäger“ gegriffen habe, hat mich Sebastian Fitzek wieder völlig kalt erwischt. Während ich anfangs skeptisch war, ob die Geschichte nach dem „Augensammler“ überhaupt noch ...

Als ich schließlich zu „Der Augenjäger“ gegriffen habe, hat mich Sebastian Fitzek wieder völlig kalt erwischt. Während ich anfangs skeptisch war, ob die Geschichte nach dem „Augensammler“ überhaupt noch an Intensität gewinnen kann, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Besonders die Rückkehr der blinden Ermittlerin Alina Gregoriev hat mich sofort wieder gepackt, da ihre Perspektive den Horror auf eine ganz subtile, fast körperliche Art greifbar macht.
Ich fand es faszinierend und gleichzeitig absolut verstörend, wie das Motiv der Augen diesmal auf die Spitze getrieben wird. Die Vorstellung, dass jemand die Lider seiner Opfer entfernt, damit sie den Horror ununterbrochen mit ansehen müssen, hat mir mehr als nur eine schlaflose Nacht bereitet. Die Handlung ist so rasant konstruiert, dass ich mich ständig dabei ertappt habe, wie ich meine eigenen Theorien über den Täter über den Haufen werfen musste. Für mich war dieses Buch ein absoluter Adrenalinkick, der mir gezeigt hat, dass die dunkelsten Abgründe oft dort lauern, wo man sie am wenigsten vermutet.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Ein Blick direkt in den Abgrund

Der Augenjäger
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Als ich schließlich zu „Der Augenjäger“ gegriffen habe, hat mich Sebastian Fitzek wieder völlig kalt erwischt. Während ich anfangs skeptisch war, ob die Geschichte nach dem „Augensammler“ überhaupt noch ...

Als ich schließlich zu „Der Augenjäger“ gegriffen habe, hat mich Sebastian Fitzek wieder völlig kalt erwischt. Während ich anfangs skeptisch war, ob die Geschichte nach dem „Augensammler“ überhaupt noch an Intensität gewinnen kann, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Besonders die Rückkehr der blinden Ermittlerin Alina Gregoriev hat mich sofort wieder gepackt, da ihre Perspektive den Horror auf eine ganz subtile, fast körperliche Art greifbar macht.
Ich fand es faszinierend und gleichzeitig absolut verstörend, wie das Motiv der Augen diesmal auf die Spitze getrieben wird. Die Vorstellung, dass jemand die Lider seiner Opfer entfernt, damit sie den Horror ununterbrochen mit ansehen müssen, hat mir mehr als nur eine schlaflose Nacht bereitet. Die Handlung ist so rasant konstruiert, dass ich mich ständig dabei ertappt habe, wie ich meine eigenen Theorien über den Täter über den Haufen werfen musste. Für mich war dieses Buch ein absoluter Adrenalinkick, der mir gezeigt hat, dass die dunkelsten Abgründe oft dort lauern, wo man sie am wenigsten vermutet.

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