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Veröffentlicht am 17.03.2020

Fantastische Welt, Umsetzung nicht ausgefeilt

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Amaia lebt mit ihren fünf Geschwistern zurückgezogen und muss regelmäßig umziehen. Denn sie altern nicht normal. Amaia ist sechszehn, doch das schon zum achten Mal. Und dann sind da noch diese Schatten, ...

Amaia lebt mit ihren fünf Geschwistern zurückgezogen und muss regelmäßig umziehen. Denn sie altern nicht normal. Amaia ist sechszehn, doch das schon zum achten Mal. Und dann sind da noch diese Schatten, die sie verfolgen. Solange bis sie nach Cassardim gelangen, einer Welt, die all ihre Fragen beantwortet.

Dieses Buch habe ich länger vor mir hergeschoben. Einerseits das Cover, das mich teilweise echt abschreckt. Finde es einfach gruselig. Aber gut, der Klappentext hat mich letztendlich doch so neugierig gemacht, dass ich mich an die Geschichte gewagt habe.
Ich bin nicht enttäusch worden, aber umgehauen hat es mich auch nicht. Amaia erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive. Anfangs hatte ich so meine Probleme überhaupt in der Geschichte anzukommen und diese mit dem Klappentext in Einklang zu bringen. Man weiß nichts, also genau wie Amaia. Zusammenhänge sind und bleiben lange unklar, für meinen Geschmack manchmal zu lange. Für mich war auch der Anfang mit der Familie nicht richtig vorstellbar, da kam kein Gefühl der Zusammengehörigkeit bei mir an. Was sich zwar alles klärt, dennoch fehlen mir insgesamt die Verbindungen und Gefühle. Am besten hat mir noch Moe gefallen, aber auch die Shendai haben es mir angetan. Insgesamt ist der Weltenaufbau äußerst faszinierend und das wirkliche Highlight an der Geschichte. Im Laufe erklären sich noch viele Geschehnisse und man erfährt Dinge, die am Anfang unklar waren. Doch Amaia und auch Noar waren wir beide nicht 100 Prozent sympathisch. Der Funke wollte nicht ganz überspringen und ich hoffe, dass der nächste Band das besser schafft. Denn die Welt Cassardim hat mir sensationell gut gefallen.

Hat mich positiv überrascht, mich dennoch nicht vollends überzeugen können.

Veröffentlicht am 17.03.2020

Eines meiner Highlights

Die Dunkelheit der Drachen
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Der Rattenfänger von Hameln mal ein wenig anders.

Die Sage des Rattenfängers hat mich schon immer interessiert und ich war auch bereits in Hameln, was definitiv einen Besuch wert ist. Hier passt das Cover ...

Der Rattenfänger von Hameln mal ein wenig anders.

Die Sage des Rattenfängers hat mich schon immer interessiert und ich war auch bereits in Hameln, was definitiv einen Besuch wert ist. Hier passt das Cover auch gut zum Titel und es hängt viel mit den Drachen zusammen, was sich aber erst alles so richtig im Laufe der Geschichte erschließt. Flick ist die wichtigste Person und erzählt auch die Geschichte. Das Ganze passiert in der dritten Person, aber man erhält dennoch perfekte Einblicke und ich habe mich gleich wohl gefühlt. Anfangs sind es mehr Fragen als Antworten, man versteht die Zusammenhänge erst nicht, doch gemeinsam mit Flick erfährt man immer mehr und die kurzen, prägnanten Kapitel lassen sich äußerst schnell und angenehm lesen. S. A. Patrick schreibt mitreißend und in fesselndem Stil, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte (außer ich musste). Was mich nur etwas stört, ist der Klappentext, da er doch etwas vorausgreift. Aber das ist ja leider bei einigen Büchern so. Die Weggefährten Rena und Barver sind auch unverbesserlich und zusammen sind sie eine bunt gewürfelte Truppe, die sich perfekt ergänzt. Im Buch spielt natürlich der Rattenfänger eine wichtige Rolle, aber auch die Flötenspieler, wie auch die Drachen und natürlich Magie, wenn diese auch nicht so gern gesehen ist. Der Autor schafft es eine Leichtigkeit und eine Atmosphäre zu erzeugen, aus der man nicht mehr herauswill und dabei gibt es viel zu entdecken. Die Lebewesen wie Drachen oder Greife, aber auch Hintergründe, die man so nicht erwartet hätte. Besonders hat mir die wachsende Freundschaft gefallen und ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung zu dieser zauberhaften Geschichte geben wird.

Veröffentlicht am 17.03.2020

Leider nur mittelmäßig umgesetzt

Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist (Happy-Ever-After-Reihe 1)
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Nina ist ihren Job los, denn immer mehr Büchereien schließen. Also will sie sich ihren Traum erfüllen. Und zwar Bücher aus einem Bus zu verkaufen und für jeden Menschen das perfekte Buch zu finden.

Ich ...

Nina ist ihren Job los, denn immer mehr Büchereien schließen. Also will sie sich ihren Traum erfüllen. Und zwar Bücher aus einem Bus zu verkaufen und für jeden Menschen das perfekte Buch zu finden.

Ich habe hier zwischen Buch und Hörbuch gewechselt, wobei ich den Hauptteil gehört habe. Und ich muss sagen, dass mir die Hörfassung definitiv besser gefällt. Die Sprecherin macht ihren Job toll, mir hat es Spaß gemacht ihr zu lauschen und sie hat eine angenehme Stimme. Die Hörfassung ist zwar gekürzt, was man leider auch an einigen Stellen merkt, doch mich hat es gar nicht so sehr gestört. Einige lustige Anekdoten verpasst man leider und am Anfang fehlt auch das Vorwort. Nina selbst ist für ihr Alter recht kindlich und hat keinerlei Perspektive für ihr Leben. Das ist für mich ein wenig unvorstellbar, aber es ist ja nicht jeder gleich. Dennoch hat sie mich anfangs ein wenig genervt. Immerhin wächst sie an der Situation, auch wenn es an manchen Stellen doch sehr glatt und leicht läuft. Für mich war viel, eigentlich fast alles vorhersehbar. Am Anfang hat es mir gefallen, wie Nina sich mit ihren Romanheldinnen vergleicht, das lässt dann leider nach. Sie lernt viele Menschen kennen und lustigerweise findet sie für jeden das passende Buch, alle sind glücklich und lesen plötzlich wieder. Ist zwar eine schöne Vorstellung, aber doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Wie soll das in der Realität funktionieren? Alles in allem bleibt es relativ ruhig und es gibt viele Baustellen bei Nina, fast zu viele. Sobald eines gelöst ist, taucht das nächste Problem auf.

Eine Wohlfühlgeschichte, die mir in der Hörbuchfassung besser gefallen hat. Aber leider hat sich mich nicht vollends überzeugt.

Veröffentlicht am 17.03.2020

Bewertung für das Buch

Wieso? Weshalb? Warum? Fahrzeuge auf der Baustelle
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Ein großes Bilderbuch der Wieso? Weshalb? Warum? – Buchreihe aus dem Ravensburger Verlag

Dieses Buch passt gut in die angegeben Altersgruppe von vier bis sieben Jahren. Mein Sohn hat aber auch mit seinen ...

Ein großes Bilderbuch der Wieso? Weshalb? Warum? – Buchreihe aus dem Ravensburger Verlag

Dieses Buch passt gut in die angegeben Altersgruppe von vier bis sieben Jahren. Mein Sohn hat aber auch mit seinen knapp 3 Jahren großes Interesse daran und lässt sich das Buch gerne vorlesen. Wie auch in anderen Teilen der Reihe gibt es hier viel zu entdecken. Hinter den Klappen verstecken sich Bilder und häufig ist noch ein kurzer Text, der noch etwas erklärt. Wobei es oft auch im großen Text steht. Dieser lässt sich immer angenehm vorlesen und ist nicht zu lange, so dass die Kinder die Aufmerksamkeit nicht so schnell verlieren. In diesem Buch lernen sie Bagger, Muldenkipper, Radlader und viele weitere große Baustellenfahrzeuge kennen, die sie auch gerne mal im Alltag sehen. So können sie jetzt aber auch sagen, um welches Fahrzeug es sich handelt. Mein Sohn interessiert sich sehr für die Fahrzeuge und es macht ihm auch großen Spaß nur die Bilder anzusehen, dort gibt es auch viel zu entdecken. Er schaut es sich häufig an, interessiert sich aber allgemein sehr für Bücher aus der Reihe. Am besten hat ihm hier der Bau des Spielplatzes gefallen, aber auch die anderen Schauplätze sind toll gestalten. Und ganz besonders hat mir gefallen, dass man überall Frauen findet. So kann man schon den Kindern beibringen, dass es keine Männerberufe sind, sondern dass auch Frauen einen Bagger oder Kran führen können. Zudem lernt man auch als Erwachsener noch das ein oder andere über Baustellen. Sehr informativ und süß ist auch die kleine Ameise, die überall etwas dazu sagen kann

Viel zu entdecken und zu hinterfragen. Mein Sohn nimmt es gerne zur Hand und lässt es sich auch gerne vorlesen.

Veröffentlicht am 17.03.2020

Wieder zurück in die fabelhafte Welt

Serafin. Das Kalte Feuer
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Endlich geht es weiter! Zurück in die fabelhafte Welt von Venedig und der Magie.
Wieder in Venedig, aber nicht in ihrem Heimatvenedig, stolpern Merle und Junipa von einem Unglück ins nächste und sind ...

Endlich geht es weiter! Zurück in die fabelhafte Welt von Venedig und der Magie.
Wieder in Venedig, aber nicht in ihrem Heimatvenedig, stolpern Merle und Junipa von einem Unglück ins nächste und sind dabei auf der Suche nach dem geheimnisvollen Herz der Stadt.

Auf diese Fortsetzung habe nicht nur ich lange gewartet. Die Merle-Trilogie habe ich mehrfach gelesen, besonders den ersten Band „Die Fließende Königin“. Diese Reihe ist eine der wenigen, die mich auch nach Jahren noch begeistert und die ich immer wieder gerne lese. Die Rückkehr in die fantastische Welt Venedigs mit Junipa, Merle und Serafin ist mir erstaunlich leicht gelungen, obwohl Jahre zwischen meinem letzten Besuch in dieser magischen Welt und jetzt liegen. Kai Meyer erzählt im Wechsel zwischen Merle und Serafin. Ehrlich gesagt, kann ich zur Geschichte wenig schreiben, da ich nichts verraten und die Spannung verderben möchte. Merle habe ich wieder direkt ins Herz geschlossen, ihr Verlust ist immer noch spürbar. Doch man merkt, dass sie reifer ist und überlegter handelt, wenn auch nicht immer. Besonders hat mir die tiefe Freundschaft zwischen Merle und Junipa gefallen, das war regelrecht greifbar. Cagliostra ist auch ein erwähnenswerter Charakter mit ihrer spitzen Zunge, wie auch noch viele weitere, wobei der ein oder andere definitiv zu kurz kommt, da hätte Kai Meyer gerne noch mehr erzählen können. Wobei er da ja vielleicht Spielraum für weitere Bücher eingebaut hat. Mir hat in keinem Moment etwas gefehlt aus den Vorgeschichten, denn Kai Meyer schafft es gekonnt Erinnerungen zu wecken und mir lief die Geschichte wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Durch die Informationen zu den Vorbänden wird es eine umfassende Geschichte, man vermisst nichts und die wundervollen Szenenbeschreibungen erledigen ihr übriges. Einzig im Mittelteil gab es ein paar Momente, die für mich eher nebensächlich waren.

Für mich eine wirklich tolle Fortsetzung. Kann ich allen Fans und Neueinsteigern empfehlen! Aber am besten mit Band 1 „Die Fließende Königin“ beginnen, sonst spoilert man sich.

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