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Veröffentlicht am 17.03.2020

Bewertung für das Buch

Wieso? Weshalb? Warum? Fahrzeuge auf der Baustelle
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Ein großes Bilderbuch der Wieso? Weshalb? Warum? – Buchreihe aus dem Ravensburger Verlag

Dieses Buch passt gut in die angegeben Altersgruppe von vier bis sieben Jahren. Mein Sohn hat aber auch mit seinen ...

Ein großes Bilderbuch der Wieso? Weshalb? Warum? – Buchreihe aus dem Ravensburger Verlag

Dieses Buch passt gut in die angegeben Altersgruppe von vier bis sieben Jahren. Mein Sohn hat aber auch mit seinen knapp 3 Jahren großes Interesse daran und lässt sich das Buch gerne vorlesen. Wie auch in anderen Teilen der Reihe gibt es hier viel zu entdecken. Hinter den Klappen verstecken sich Bilder und häufig ist noch ein kurzer Text, der noch etwas erklärt. Wobei es oft auch im großen Text steht. Dieser lässt sich immer angenehm vorlesen und ist nicht zu lange, so dass die Kinder die Aufmerksamkeit nicht so schnell verlieren. In diesem Buch lernen sie Bagger, Muldenkipper, Radlader und viele weitere große Baustellenfahrzeuge kennen, die sie auch gerne mal im Alltag sehen. So können sie jetzt aber auch sagen, um welches Fahrzeug es sich handelt. Mein Sohn interessiert sich sehr für die Fahrzeuge und es macht ihm auch großen Spaß nur die Bilder anzusehen, dort gibt es auch viel zu entdecken. Er schaut es sich häufig an, interessiert sich aber allgemein sehr für Bücher aus der Reihe. Am besten hat ihm hier der Bau des Spielplatzes gefallen, aber auch die anderen Schauplätze sind toll gestalten. Und ganz besonders hat mir gefallen, dass man überall Frauen findet. So kann man schon den Kindern beibringen, dass es keine Männerberufe sind, sondern dass auch Frauen einen Bagger oder Kran führen können. Zudem lernt man auch als Erwachsener noch das ein oder andere über Baustellen. Sehr informativ und süß ist auch die kleine Ameise, die überall etwas dazu sagen kann

Viel zu entdecken und zu hinterfragen. Mein Sohn nimmt es gerne zur Hand und lässt es sich auch gerne vorlesen.

Veröffentlicht am 17.03.2020

Wieder zurück in die fabelhafte Welt

Serafin. Das Kalte Feuer
1

Endlich geht es weiter! Zurück in die fabelhafte Welt von Venedig und der Magie.
Wieder in Venedig, aber nicht in ihrem Heimatvenedig, stolpern Merle und Junipa von einem Unglück ins nächste und sind ...

Endlich geht es weiter! Zurück in die fabelhafte Welt von Venedig und der Magie.
Wieder in Venedig, aber nicht in ihrem Heimatvenedig, stolpern Merle und Junipa von einem Unglück ins nächste und sind dabei auf der Suche nach dem geheimnisvollen Herz der Stadt.

Auf diese Fortsetzung habe nicht nur ich lange gewartet. Die Merle-Trilogie habe ich mehrfach gelesen, besonders den ersten Band „Die Fließende Königin“. Diese Reihe ist eine der wenigen, die mich auch nach Jahren noch begeistert und die ich immer wieder gerne lese. Die Rückkehr in die fantastische Welt Venedigs mit Junipa, Merle und Serafin ist mir erstaunlich leicht gelungen, obwohl Jahre zwischen meinem letzten Besuch in dieser magischen Welt und jetzt liegen. Kai Meyer erzählt im Wechsel zwischen Merle und Serafin. Ehrlich gesagt, kann ich zur Geschichte wenig schreiben, da ich nichts verraten und die Spannung verderben möchte. Merle habe ich wieder direkt ins Herz geschlossen, ihr Verlust ist immer noch spürbar. Doch man merkt, dass sie reifer ist und überlegter handelt, wenn auch nicht immer. Besonders hat mir die tiefe Freundschaft zwischen Merle und Junipa gefallen, das war regelrecht greifbar. Cagliostra ist auch ein erwähnenswerter Charakter mit ihrer spitzen Zunge, wie auch noch viele weitere, wobei der ein oder andere definitiv zu kurz kommt, da hätte Kai Meyer gerne noch mehr erzählen können. Wobei er da ja vielleicht Spielraum für weitere Bücher eingebaut hat. Mir hat in keinem Moment etwas gefehlt aus den Vorgeschichten, denn Kai Meyer schafft es gekonnt Erinnerungen zu wecken und mir lief die Geschichte wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Durch die Informationen zu den Vorbänden wird es eine umfassende Geschichte, man vermisst nichts und die wundervollen Szenenbeschreibungen erledigen ihr übriges. Einzig im Mittelteil gab es ein paar Momente, die für mich eher nebensächlich waren.

Für mich eine wirklich tolle Fortsetzung. Kann ich allen Fans und Neueinsteigern empfehlen! Aber am besten mit Band 1 „Die Fließende Königin“ beginnen, sonst spoilert man sich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2020

Hat uns gut gefallen

Die verrückte Ostereiersuche
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Hase und Küken bereiten wieder gemeinsam das Osterfest vor. Der Hase verteilt die Schokoladeneier und -hasen und heimst das ganze Lob ein. Das ärgert das Küken natürlich und im nächsten Jahr soll alles ...

Hase und Küken bereiten wieder gemeinsam das Osterfest vor. Der Hase verteilt die Schokoladeneier und -hasen und heimst das ganze Lob ein. Das ärgert das Küken natürlich und im nächsten Jahr soll alles anders laufen.

Dieses Buch erklärt auf süße Art und Weise warum an Ostern die Eier versteckt werden. Die Geschichte wird in Reimen erzählt und lässt sich sehr angenehm vorlesen. Untermalt wird sie dabei von vielen bunten Bildern mit liebevollen Details, wie dem Eimaster, den Wegweisern (die gleichzeitig noch ein süßes Suchspiel für die Kinder sind) oder den ganzen Werkzeugen, die der Hase und das Küken für die Herstellung benötigen. Auch die Zutaten und die Verzierungen sind sehr süß, wobei ich manchmal fast ein wenig überfordert war von den bunten Farben und der Fülle an verschiedenen Farben. Das Buch erzählt von einer Freundschaft, in der man Lob auch teilt. Mein Sohn mochte die bunten Seiten sehr und es hat ihm große Freude bereit, sich auf die Suche zu machen. Nach Ostereiern oder den verschiedenen schlafenden Tieren. Einzig das mit dem Hasen auf der Kinoleinwand hat mir nicht so zugesagt, meinen Sohn hat das nicht gestört und die Passage war ja schnell vorgelesen.

Das etwas andere Osterbuch, das erklärt, warum die Eier denn versteckt werden. Mein Sohn mit 2 ¾ Jahren fand es sehr schön und hat sich aktiv an der Suche beteiligt.

Veröffentlicht am 01.03.2020

Mittelmäßig

Hunting the Beast 2: Dunkelwesen
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Band 2 der Hunting the Beast – Reihe von Cosima Lang

Dot hat ihre Meinung über die Nachtwesen geändert, wenn auch nicht ganz freiwillig. Doch der Werwolf Ben hat ihr den Kopf verdreht. Alles scheint gut ...

Band 2 der Hunting the Beast – Reihe von Cosima Lang

Dot hat ihre Meinung über die Nachtwesen geändert, wenn auch nicht ganz freiwillig. Doch der Werwolf Ben hat ihr den Kopf verdreht. Alles scheint gut zu sein, bis sie eine unerwartete Entdeckung macht.

Der erste Band hat mir recht gut gefallen und mich hat natürlich interessiert, wie es zwischen den Rotkäppchen und den Nachtwesen weitergeht. Und da Cosima Lang einen lockeren Stil hat, der recht einfach und angenehm zu lesen ist, habe ich natürlich auch Band zwei gelesen. Dieser setzt direkt an den Vorgänger an und wird auch wie dieser aus der Sicht von Dot im Wechsel mit Ben erzählt. So bekommt man gute Einblicke in die Geschichte und kann tiefer eintauchen. Leider passt eigentlich relativ wenig. Klar gibt es immer mal wieder spannendere Momente, doch oft es ist ein wenig langweilig gewesen. Zudem gibt es den ein oder anderen Logikfehler (zuerst sind es nur 2 Rotkäppchen, die bewachen, dann plötzlich viele oder er trank nur Wein, aber seine Lippen schmecken nach Tequila) und ich hatte das Gefühl, das Buch wurde nicht richtig Korrektur gelesen. Leider kamen einige Wiederholung vor, was den Lesefluss beeinträchtigt hat. Zudem war die Geschichte für mich nicht rund, mir hat das gewisse Etwas gefehlt. Der Fokus liegt zwar klar auf Ben und Dot, auf ihre Annäherungen, aber zeitgleich auch auf den Fall, der sich durchs Buch zieht und immer mehr mit Dot in Verbindung steht. Doch wenn man die Geschichte zusammenfassen soll, benötigt man nicht viele Worte. Es gibt einige Überraschungen, die mir gefallen hoch, doch im Großen und Ganzen wirkt es zu konstruiert und an manchen Stellen meint es die Autorin zu gut und beschreibt zu viel.

Ein mittelmäßiger Mittelband. Ich hoffe auf einen spannenden Abschluss der Reihe rund um die Nachtwesen, die mitten unter uns leben (sollen).

Veröffentlicht am 01.03.2020

Nur durchschnittlich

Ein Sommer auf Sylt
1

Julia hat nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ein Haus auf Sylt geerbt. Also macht sie sich auf den Weg, denn was will sie mit einem Haus auf Sylt, wenn sie Strandurlaube nicht mal leiden kann. Im Schlepptau ...

Julia hat nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ein Haus auf Sylt geerbt. Also macht sie sich auf den Weg, denn was will sie mit einem Haus auf Sylt, wenn sie Strandurlaube nicht mal leiden kann. Im Schlepptau ihre Mutter und ihre Tanten, die permanent am streiten sind. Da kann man ja nur verrückt werden.

Bei diesem Buch hatte ich eine gemütliche, seichte Geschichte erwartet, die mich gut unterhalten kann und dabei auch noch witzig ist. Seicht ja, unterhalten nein. Und witzig auch eher selten. Der Großteil des Buches ist voll mit Gezanke, Diskussionen und schlechten Gefühlen. Dieses negative ist bei mir am meisten in Erinnerung geblieben. Julia ist zickig und lässt sich von allen so leicht beeinflussen. Jeder kann etwas entscheiden und sie macht mit. Und ihr Partner Jo (privat und geschäftlich) ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Er denkt nur an seinen Vorteil und so nimmt die Geschichte natürlich ihren Lauf und bleibt durchweg vorhersehbar. Julia hinterfragt nichts und nimmt alles einfach an, die Tanten sind nur nervig und ihre Mutter verschweigt ihr viel. Es gibt manche Momente, die wunderschön waren, doch diese halten sich bedeckt und es sind wenige. Ich habe mich relativ lange durchs Buch gequält bis ich es am Ende dann doch relativ schnell beendet habe. Aber es dauert lange bis Julia einiges klar wird und das hat mir die Leselust doch verdorben. Einzig die Beschreibungen von Sylt, dem Gässchen usw. haben mir sehr gefallen. Da möchte man sich direkt hinträumen.

Für mich ein durchschnittliches Buch. Vorhersehbar und recht negativ. Mir haben der Humor und die Leichtigkeit gefehlt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere