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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2019

Auch Teil 3 hat mich nicht überzeugt

Die Schattenschwester
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Teil 3 der Reihe rund um die „Sieben Schwestern“

Star ist eng mit Ce-Ce verbunden. Als sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln macht und dort auf eine Londoner Buchhandlung stößt, beginnt sie sich und ...

Teil 3 der Reihe rund um die „Sieben Schwestern“

Star ist eng mit Ce-Ce verbunden. Als sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln macht und dort auf eine Londoner Buchhandlung stößt, beginnt sie sich und ihr bisheriges Leben zu überdenken.

Puh..ich tue mich sehr schwer diesen dritten Band gerecht zu beurteilen. Ich kann nicht sagen, ob es an der Sprecherin von Star lag oder an ihrer Geschichte selbst. Mir fiel es schwer Star zu folgen, die Dialoge waren mir zu monoton gesprochen und Star und ihre Handlungen nicht wirklich immer nachvollziehbar. Leider merkt man auch die Kürzung des Hörbuches (denn gerade die witzigen Stellen wurden teilweise gekürzt). Die Abschnitte in der Vergangenheit haben mir wiederrum besser gefallen, wobei das schon teilweise sehr abwegig und verworren war. Gerade mit den verschiedenen Namen und ständigen Ortswechseln, auch wenn die Grundgeschichte in England spielt. Star war mir zu kühl, ihr Verhalten CeCe gegenüber fand ich auch nicht wirklich in Ordnung und mir ist es schleierhaft, wo eine Liebesbeziehung sein soll. Hier kam keinerlei Gefühl bei mir an. Auch in der Vergangenheit kam eher wenig Gefühl an. Letztendlich gibt es so manche Begegnung, die mich begeistern konnte, andere haben mich eher gelangweilt.

Alles in allem konnte mich auch Band drei nicht überzeugen. Ich werde die Reihe zwar noch hören, aber das kann warten.

Veröffentlicht am 14.11.2019

Hat mich gut unterhalten

Der letzte erste Blick
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Emery flieht vor ihrer Vergangenheit. Ein Fehltritt, der ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat. In West Virginia wagt sie einen Neuanfang. Doch gleich zu Beginn gibt es die ersten Probleme, denn sie ...

Emery flieht vor ihrer Vergangenheit. Ein Fehltritt, der ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat. In West Virginia wagt sie einen Neuanfang. Doch gleich zu Beginn gibt es die ersten Probleme, denn sie hat einen Mitbewohner, der auch noch einen attraktiven, aber nervigen besten Freund hat. Da sind die Schwierigkeiten vorprogrammiert.

Zitat: „Früher hatte ich geglaubt, dass Freundschaft und Liebe ewig hielten. Dass sie alles überstehen konnten. Doch inzwischen wusste ich, dass es nur eine Person gab, auf die ich mich immer und überall selbst verlassen konnte: ich selbst.“
Dieses Zitat beschreibt Emery zu Beginn der Geschichte sehr gut. Durch die Bloßstellung in der High School ist sie schnell reif geworden und ohne den Rückhalt ihrer Familie hätte sie das nie durchgestanden. Es hat sie stark, aber auch verschlossen und einsam gemacht. Dylan ist auch ein verschlossener, junger Mann, der aufgrund seiner schwierigen Vergangenheit früh erwachsen geworden ist. Die Geschichte wechselt zwischen den beiden Protagonisten und so bekommt man Tiefe Einblicke. Der Stil ist einfach und lässt sich schnell und angenehm lesen. Überraschungen gibt es eher wenig, dennoch hat mich das Buch gut unterhalten. Da es sich um den ersten Band über die Freunde handelt, kann man immer wieder in diese liebevolle, hilfsbereite Clique zurückkehren, was ich bestimmt machen werden.

Ein schönes, gemütliches Buch ohne größere Überraschungen. Mich hat es dennoch gut unterhalten, auch wenn man gleich weiss, wohin die Geschichte führt.

Veröffentlicht am 14.11.2019

Einfach wundervoll!

Hallo, ich bin auch noch da!
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Ein kleines Chamäleon auf der Suche. „Hallo, ich bin auch noch da!“ Das ruft das Chamäleon mehr als einmal, doch niemand nimmt es wahr. Die anderen Tiere sind flauschiger, süßer und werden alle irgendwann ...

Ein kleines Chamäleon auf der Suche. „Hallo, ich bin auch noch da!“ Das ruft das Chamäleon mehr als einmal, doch niemand nimmt es wahr. Die anderen Tiere sind flauschiger, süßer und werden alle irgendwann mitgenommen. Doch das Chamäleon will niemand haben. So nimmt es Reißaus und findet ein kleines Mädchen, dem es genauso geht. Auf dem Spielplatz sieht es niemand und auch in der Bäckerei drängeln sich alle an dem kleinen Mädchen vorbei. Doch dann wird das Chamäleon entdeckt und nur durch das kleine Mädchen kann es gerettet werden.
Die Zeichnungen zur Geschichte sind wunderschön und passen einfach perfekt. Mein Sohn (knapp 2,5) liebt das Buch und muss es regelmäßig vorlesen. Mir hat diese kleine Geschichte über Zurückhaltung, Freundschaft und wachsendes Selbstbewusstsein sehr gefallen. Ich liebe auch einfach den Zeichenstil, daher mussten wir das Buch unbedingt lesen.

Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft und den Mut aus sich herauszugehen.

Veröffentlicht am 14.11.2019

Kann ich nur empfehlen

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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Blackheath lädt ein, um die Rückkehr von Evelyn Hardcastle aus Frankreich zu feiern. Aiden Bishop ist Gast, nur eben nicht in seinem eigenen Körper. Denn er wacht jeden Tag in einem neuen Körper auf. Und ...

Blackheath lädt ein, um die Rückkehr von Evelyn Hardcastle aus Frankreich zu feiern. Aiden Bishop ist Gast, nur eben nicht in seinem eigenen Körper. Denn er wacht jeden Tag in einem neuen Körper auf. Und trotz dieses Umstandes soll er einen Mord aufklären.

Diese Geschichte ist grandios. Die Meinungen gehen ja doch ein wenig auseinander, aber ich wollte mir mein eigenes Urteil bilden. Ich habe hauptsächlich das Hörbuch gehört, aber auch die ein oder andere Seite gelesen, was eben gerade günstiger war. Die Geschichte konnte mich ab Beginn fesseln. Die Idee mit der Suche nach dem Mörder und den wechselnden „Wirten“ ist äußerst geschickt miteinander verwoben. Der Start als Sebastian und die folgenden Wirte sind außergewöhnlich gut beschrieben, so dass ich immer das Gefühl hatte mit dabei zu sein. Und auch Anna ist ein wichtiger Charakter. Zur Geschichte selbst möchte ich gar nicht so viel sagen, um nicht die ganze Spannung zu verderben. Dieses Buch kann mit einer grandiosen, äußerst verworrenen Geschichte aufwarten, die mit viel Spannung zu einem überraschenden Ende hinführt. Ich hatte keine Probleme der Geschichte zu folgen und mir hat es auch nichts ausgemacht, mal ein paar Sekunden zu verpassen. Frank Stieren spricht wieder außergewöhnlich fesselnd und ich liebe es ihm zuzuhören.

Eine faszinierende Geschichte mit einer verwirrenden Suche nach dem Mörder mit einem wirklich außergewöhnlichen Ende, was mich außerordentlich begeistert hat.

Veröffentlicht am 31.10.2019

Auftakt einer tollen Reihe

Die Verlobten des Winters
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Band 1 der vierteiligen Reihe.

Ophelia liebt ihren alten, dauermüden Schal und ihre Brille, die sich an ihre Stimmung anpasst. Durch ihre besonderen Fähigkeiten (durch Spiegel gehen und mit ihren Händen ...

Band 1 der vierteiligen Reihe.

Ophelia liebt ihren alten, dauermüden Schal und ihre Brille, die sich an ihre Stimmung anpasst. Durch ihre besonderen Fähigkeiten (durch Spiegel gehen und mit ihren Händen die Vergangenheit von Gegenständen zu lesen) hebt sie sich zwar ab, lebt aber dennoch recht eigenbrötlerisch mit ihrer Familie auf Anima und leitet das Museum. Bis sie eines Tages die Nachricht erfährt, dass sie Thorn heiraten soll. Einem Mitglied der Drachen vom Pol. Jetzt muss sie sich in dieser fremden Welt nicht nur zurechtfinden, sondern auch herausfinden, warum sie sich verstecken soll.

Diese Reihe war ein Must-have und ich habe zwischen Hörbuch und Buch gewechselt. Mir hat beides gefallen. Laure Maire spricht gut, wobei ich am Anfang kurz gebraucht habe, bis ich ihr gut folgen konnte. Aber dann hat sie mich regelrecht gefangen genommen, wie auch die Geschichte selbst. Dieser erste Band führt den Leser in die zersplitterte Welt mit den verschiedenen Archen und zwar besonders in die Welt von Anima und vom Pol. Mir haben gerade die Unterschiede der verschiedenen Welten gefallen. Schade finde ich, dass sich viele an den Vergleichen mit Harry Potter aufhängen. Denn der Vergleich bezieht sich nur auf den Hype, aber nicht auf die Geschichte selbst. Diese hebt sich ab und ist mal etwas anderes. Die Entstehung der Archen, die Einblicke in den Aufbau und gerade die Illusionen fand ich sehr interessant und ich freue mich auf die Fortsetzung. Thorn wirkt etwas rücksichtlos, Ophelia ist das Gegenteil, etwas naiv anfangs, sehr ruhig und sie liebt ihre Einsamkeit. Sie kann besser mit Gegenständen, als mit Menschen umgehen. Auch die Nebencharaktere heben sich hervor und ergänzen die Geschichte geht.

Teil 2 muss her. Ein wirklich toller Auftakt, der Lust auf mehr macht.