Cover-Bild Die Verlobten des Winters

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Der Hörverlag
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 11.03.2019
  • ISBN: 9783844533576
Christelle Dabos

Die Verlobten des Winters

Band eins der Spiegelreisenden-Saga
Laura Maire (Sprecher), Amelie Thoma (Übersetzer)

Die spannende Fantasy-Saga um eine junge Frau, die die Vergangenheit von Gegenständen lesen und durch Spiegel reisen kann

Unter ihrem alten Schal und hinter ihrer Brille verbirgt Ophelia zwei besondere Eigenschaften: Sie kann die Vergangenheit von Gegenständen lesen und durch Spiegel reisen. Ophelia lebt friedlich in einem Universum, das aus 21 Archen besteht, auf denen ebenso viele »Familiengeister« mit besonderen Fähigkeiten herrschen. Da eröffnet man dem jungen Mädchen, dass sie ab sofort mit Thorn vom mächtigen Klan der Drachen verlobt ist. Sie muss ihre Familie auf der Arche Anima verlassen, um ihm in die schwebenden Hauptstadt der Arche Pol zu folgen. Warum wurde ausgerechnet sie ausgewählt? Warum soll sie ihre wahre Identität verbergen? Ophelia muss sich in einem tödlichen Spiel bewähren ...

Gelesen von Laura Maire.

(2 mp3-CD, Laufzeit ca. 12h 47)

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 11 Regalen.
  • 8 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2019

Trotz der gekürzten Fassung wirklich toll

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Christelle Dabos begann ihren Herzenstraum, als sie 2007 an Krebs erkrankte und sie gewahr wurde, wie wenig Zeit einem noch bleiben kann und dass diese genutzt werden muss. So schrieb sie erst kurze Auszüge ...

Christelle Dabos begann ihren Herzenstraum, als sie 2007 an Krebs erkrankte und sie gewahr wurde, wie wenig Zeit einem noch bleiben kann und dass diese genutzt werden muss. So schrieb sie erst kurze Auszüge zu "Die Spiegelreisende" bis sie das Projekt ihres Romans anging.

Inhalt:

Ophelia versteckt sich am allerliebsten hinter ihren dicken Brillengläsern, lässt sich von ihrem "fast gezähmten Schal wärmen und genießt das Leben auf Anima. Einer kleinen Insel hoch oben in der Luft, wo sich jeder kennt und alle eine große Familie sind. Doch auch wenn es zunächst alles ganz angenehm und freundlich wirkt, das Leben von Ophelia wird fremdbestimmt durch die Obersten des Landes. So steht sie eines Tages ihrem Verlobten Thorn gegenüber. Einem grobschlächtigen, langen Mann, der genauso wie sie mit der Situation nicht ganz zufrieden zu sein scheint. Doch beide müssen sich mit der Situation abfinden und so reisen Ophelia und ihre Tante auf Thorns Heimatinsel. Doch neben der kühlen Atmosphäre die Ophelia das Blut in den Adern gefrieren lässt, ist auch die Gesellschaft in der sie sich kurzerhand befindet alles andere als freundlich oder herzlich. Ihr wird schnell klar, dass sie auf dieser Insel, mit diesem Verlobten, den intriganten Machenschaften der Bewohner und den vielen optischen Täuschungen mehr braucht, als ihre Fähigkeiten durch Spiegel zu reisen oder in Gegenständen zu lesen. Denn hier überleben nur die Stärksten.

Mein Fazit:

Die Geschichte:
Ich war von Anfang bis Ende begeistert. Denn die Seiten fliegen nur so dahin. Dies liegt vor allem an dieser mit nichts zu vergleichenden Idee der Autorin. Hinter jeder Ecke lauert Gefahr und die kleine Ophelia ist nicht die übliche Protagonistin, die immer mit Ach und Krach durch die Geschichte saust. Nein, sie wird in dieser Geschichte sehr mitgenommen und bleibt lange über die Wahrheit im Dunkeln. Ich finde insbesondere hier die Geschichte sehr angenehm, denn dadurch bleibt sie sehr undurchschaubar. Die Magie ist sehr dezent gehalten, weshalb das Augenmerk nicht so sehr auf Ophelias Fähigkeiten liegt, sondern vielmehr auf ihrer Art mit den Geschehnissen auf menschlicher Ebene umzugehen.
Dies hat mir besonders gefallen, da die Protagonistin so nicht immer wieder aus den Situationen entschlüpfen konnte, sondern sich diesen auf ihre Art stellen musste.

Die Charaktere:
Die Autorin hat sehr viel Herzblut in die Charaktere gesteckt. Ophelia ist eine tolle Protagonistin und so unscheinbar, dass ich sie während der Geschichte immer wieder beschützen wollte. Oder aber schütteln, dass sie endlich einmal wütend werden und sich wehren soll. Aber irgendwie machte sie nicht das was ich wollte.
Thorn als Eisklotz ist ein wunderbarer Gegenpart zu Ophelia und machte so die Geschichte noch hörenswerter.


Die Sprecherin ist ganz ok. Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben, jedoch fand ich sie zwischendrin zu flach.

Ein sehr zu empfehlender Roman, der auf seine Art und Weise in seinen magischen Bann zieht!

Veröffentlicht am 05.08.2019

Einfach nur WOW

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Angefangen beim Cover, welches wirklich sehr schlicht und trotzdem wunderschön gestaltet ist. Man bekommt direkt einen Eindruck von Ophelias Welt, wenn auch nicht von Anima. Ich hoffe ja, dass in den nächsten ...

Angefangen beim Cover, welches wirklich sehr schlicht und trotzdem wunderschön gestaltet ist. Man bekommt direkt einen Eindruck von Ophelias Welt, wenn auch nicht von Anima. Ich hoffe ja, dass in den nächsten Teilen eine "Weltkarte" auftaucht.

Der Schreibstil ist auch großartig! Man kommt super in die Geschichte, es ist absolut bildhaft geschrieben und vor allem kommt man sehr flüssig voran!

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und beeindruckend!
Vor allem Ophelia ist ein so starker Charakter, dass man sich in ihr verlieren kann. Man lernt außerdem, dass es nicht falsch ist "anders" zu sein, denn genau diese Eigenschaft macht uns und auch Ophelia aus.
Herr Thorn ist dafür sehr kalt am Anfang und ausgesprochen abweisend! Man weiß nicht so recht, wo man ihn hinstecken soll. Zwischenzeitlich zeigt er sich offener, aber ob er so ehrlich ist, wie er behauptet, wagt man schnell zu bezweifeln.
Tante Berenilde ist auch ein sehr schwieriger Mensch und man weiß auch bei ihr nicht, ob man ihr Vertrauen kann oder nicht.
Tante Roseline dagegen ist eine ganz tolle Person! Sie achtet sehr auf ihre Nichte und nimmt kein Blatt vor den Mund! Manches Mal könnte man Angst vor ihr bekommen...

Die Geschichte ist in sich stimmig und sehr gut ausgearbeitet, hat aber dennoch Potenzial nach oben. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Teile und freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Ophelia und einer neuen Welt, die so faszinierend ist, dass man nicht mehr weg möchte! Fernweh lässt grüßen!!!

Die Vorlesestimme ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Leben auf einer Arche

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Die uns bekannte Welt existiert nicht mehr, sie ist zerbrochen. Die Menschen haben sich ein neues Zuhause auf Archen eingerichtet, 21 große und sehr viele kleine. Auf der Arche Anima wächst Ophelia heran, ...

Die uns bekannte Welt existiert nicht mehr, sie ist zerbrochen. Die Menschen haben sich ein neues Zuhause auf Archen eingerichtet, 21 große und sehr viele kleine. Auf der Arche Anima wächst Ophelia heran, ein zurückhaltendes, fast schüchternes Mädchen das besondere Fähigkeiten hat. Sie kann durch Spiegel gehen und die Geschichte von Gegenständen mit den Händen "lesen". Bisher lebte sie gut behütet im Kreise ihrer Großfamilie doch nun wird eine Ehe mit dem im hohen Norden, auf der Arche Pol lebenden Thorn, vereinbart. Sie hat sich der Zwangsverheiratung zu fügen.
Die Lebensweise auf der Arche wie auch die Verbindungen der Menschen und ihre Fähigkeiten werden einem in einem sehr schönen Sprachstil nähergebracht. Eine Fantasygeschichte nicht nur für junge Leser.

Veröffentlicht am 30.06.2019

Natürlich nicht mit Harry Potter zu vergleichen!

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Allgemeines:

Das Hörbuch Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters ist in gekürzter Version am 11.03.2019 im Audio Verlag als MP3-CD-Fassung erschienen. Die beiden CDs haben insgesamt eine Laufzeit ...

Allgemeines:

Das Hörbuch Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters ist in gekürzter Version am 11.03.2019 im Audio Verlag als MP3-CD-Fassung erschienen. Die beiden CDs haben insgesamt eine Laufzeit von 12 Stunden und 47 Minuten. Gelesen wird das Hörbuch von der Sprecherin Laura Maire.

Die Romanvorlage ist im Insel Verlag erschienen und von Christelle Dabos geschrieben worden. Dabos hat den Roman als Auftakt zu einer Serie angelegt, der zweite Band Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast wird Ende Juli 2019 als Printversion erscheinen. Das Hörbuch ist auch angekündigt, wird also ebenfalls noch in diesem Jahr herausgebracht. Auch ein dritter und ein vierter Band sind bereits mit Titel und Cover auf der Homepage des Suhrkamp Verlages zu entdecken. Vermutlich wird die als Saga bezeichnete Reihe weitaus mehr als dreiteilig bleiben. Ich bin gespannt!

Inhalt:

„Unter ihrem alten Schal und hinter ihrer Brille verbirgt Ophelia zwei besondere Eigenschaften: Sie kann die Vergangenheit von Gegenständen lesen und durch Spiegel reisen. Ophelia lebt friedlich in einem Universum, das aus 21 Archen besteht, auf denen ebenso viele »Familiengeister« mit besonderen Fähigkeiten herrschen. Da eröffnet man dem jungen Mädchen, dass sie ab sofort mit Thorn vom mächtigen Klan der Drachen verlobt ist. Sie muss ihre Familie auf der Arche Anima verlassen, um ihm in die schwebende Hauptstadt der Arche Pol zu folgen. Warum wurde ausgerechnet sie ausgewählt? Warum soll sie ihre wahre Identität verbergen? Ophelia muss sich in einem tödlichen Spiel bewähren …“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House“

Meine Meinung:

Als Die Spiegelreisende in Buchform erschienen ist, war ich sehr skeptisch. Ein Buch, das damit beworben wird, ähnlich gut wie Harry Potter zu sein, kann mit diesem Vergleich nicht mithalten. Das ist ausgeschlossen. Gleiches gilt für Herr der Ringe, Eragon, den Hobbit oder Game of Thrones. Eigentlich wird durch solche Vergleiche sogar eine Erwartungshaltung erzeugt, die nur enttäuscht werden kann. In meinen Augen schmälert man dadurch beinahe den möglichen Erfolg eines Buches. Ich kaufe mir eigentlich kein Buch, das so beworben wird. Ihr? Wenn ja, trotz oder wegen der Empfehlung?

Wie ihr euch denken könnt, habe ich dann erstmal abgewartet. Da ich bisher nicht mit dem Insel Verlag zusammenarbeite, konnte ich das Buch nicht zur Rezension anfragen. Es ist mir immer mal wieder über den Weg gelaufen, ich habe es mal aus den Augen verloren und dann wiedergefunden. Schlussendlich habe ich mich dazu entschieden, es mir im Urlaub zu kaufen. Leider hatte die dortige Buchhandlung es nicht und auch dieser Plan wurde verworfen. Als ich wieder zu Hause war, entdeckte ich es im Bloggerportal als Hörbuch. Auf der Startseite wurde ich „gefragt“, ob ich es gerne anfragen möchte. Ein Wink mit dem Schicksal, oder?

Das Hörbuch ist dem Buch entsprechend gestaltet. Euch erwarten zwei CDs. Ich habe das Hörbuch im Auto gehört und als sehr angenehm empfunden. Die Hörbuchsprecherin Laura Maire kenn ich bereits aus vielen anderen Hörbüchern. Anfangs fiel es mir schwer, mich von den letzten Charakteren zu lösen, die ihre Stimme für mich verkörperte. Mit der Zeit war ich jedoch in der Handlung der Geschichte angekommen und konnte jegliche andere Assoziation mit der Stimme ablegen. Maire zuzuhören bringt einfach Spaß!

In einer Hörbuchrezension gehe ich stets verstärkt auf das „Wie“ des Hörbuches ein. Für mich war es ein echter Wermutstropfen, dass es sich um eine gekürzte Lesung handelt. Eine Frage, die mich bei gekürzten Hörbüchern stets begleitet, ist: Habe ich etwas verpasst? Ich empfinde es als Verlust, nicht das ganze Buch hören zu dürfen. Autoren schreiben Bücher. Dann geschieht im Lektorat etwas in den meisten Fällen Sinnvolles: Die Manuskripte werden gekürzt. Verlag, Autoren und Lektorat bringen in gemeinschaftlicher Arbeit ein Buch heraus. Ein Buch, das im Idealfall alle Parteien als gelungen empfinden. Der Autor vielleicht mit einem weinenden Auge, weil ihm doch noch eine wichtige Szene weggestrichen worden ist. Und nun wird das Hörbuch eingesprochen. Wie und vor allem wer entscheidet denn nun erneut, dass sich im Buch immer noch Szenen befinden, die eigentlich weggelassen werden können??? Ich empfinde diese Kürzungen stets als eine Art Frevel. Subtil begleitete mich also während des Hörens das Gefühl, etwas zu verpassen. Und dieses Gefühl ließ mich bis zum Ende der Geschichte nicht los. Ich habe nun das dringende Bedürfnis, doch noch das Buch zu erwerben und nachzulesen, ob ich in einer Rezension überhaupt eine Meinung über alle Zusammenhänge abbilden kann. Bitte lieber Hörverlag, kürzt die nächsten Teile der Reihe in der Hörbuchversion nicht!

Insgesamt betrachtet habe ich natürlich eine Geschichte gelesen, die mitnichten mit Harry Potter zu vergleichen ist. Das war mir ja bereits im Vorfeld klar. Dabos hat eine Welt entworfen, die spannend erscheint. Ihr ist es gelungen, mich neugierig zu machen. Ich werde die Reihe verfolgen. Trotz einiger Längen hat sie den Charakteren viel Leben eingehaucht und mich in eine surreale Welt entführt, die ich gerne näher kennenlernen möchte. Wird es ihr gelingen, das Niveau, das sie anstrebt, halten zu können? Wird sie eine Reihe schreiben, von der die Menschen auch noch in über 20 Jahren sprechen?

Fazit:

Ein sehr gut gelesenes Hörbuch, das neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe macht.

PS: Natürlich nicht mit Harry Potter zu vergleichen.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Rezension zu "Die Spiegelreisende - Die Verlobten des Winters" von Christelle Dabos

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Ein Buch das definitiv mit Harry Potter mithalten kann!

Die Aufmachung des Hörbuchumschlags ist sehr schön und macht einen sehr neugierig auf die Story.
Auf 2 CDs aufgeteilt erlebt der Hörer eine spannende, ...

Ein Buch das definitiv mit Harry Potter mithalten kann!

Die Aufmachung des Hörbuchumschlags ist sehr schön und macht einen sehr neugierig auf die Story.
Auf 2 CDs aufgeteilt erlebt der Hörer eine spannende, faszinierende, knapp 13h lange Geschichte, mit einem sehr sehr schönen Worldbuilding, einer tollen Erzählweise und einem Schreibstil der besser nicht sein kann.

Laura Maire vertont die Geschichte sehr schön, denn sie kann die einzelnen Gemütslagen und Stimmen der Charaktere toll wiedergeben und schafft es damit, die Geschichte sehr lebendig vorzulesen.

Alt plus Neu plus Magie und schon erhält man eine faszinierende Welt, in der es nie langweilig wird und immer etwas zu entdecken gibt. Was erst wie eine Prinzessinen Geschichte klingt, entpuppt sich als Intrigen reiche, spannende Story, weit ab von normal und alltäglich. Sobald man denkt es geht nicht spannender, kommt eine neue Wendung um die Ecke und schon kann man all seine Unternehmungen streichen, denn an abschalten ist hier nicht mehr zu denken!

Leider habe ich auch ein paar Kritikpunkte. Ophelia mochte ich anfangs sehr gern, jedoch hat mich ihre Schüchternheit und dieses dauerhafte Flüstern und bloß nicht auffallen, dann doch sehr genervt. Zudem kommt noch ihre Tollpatschigkeit, die viel zu häufig Auftritt und dadurch sehr aufgesetzt wirkt, auch stellt sie sich meiner Meinung nach etwas dumm an, denn wenn jemand ihr etwas erklärt kommt so gut wie jedes Mal, dass sie das nicht verstanden hat (leider auch bei sehr simplen Sachen).
Und trotz ihrer Schüchternheit ist sie definitiv eine mutige und starke Protagonistin, bei der wir alle gespannt sein können wohin ihre Reise sie bringen wird.