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Veröffentlicht am 22.01.2021

Solide Story, sehr schwieriger Protagonist

Die Alchemie des kalten Feuers
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Puh, was soll ich hier sagen. Der Anfang war sehr schwierig für mich. Es gab wieder viel Geplänkel um die Vergangenheit und irgendwie ging es nicht so richtig los. Ich hatte arge Schwierigkeiten mich mit ...

Puh, was soll ich hier sagen. Der Anfang war sehr schwierig für mich. Es gab wieder viel Geplänkel um die Vergangenheit und irgendwie ging es nicht so richtig los. Ich hatte arge Schwierigkeiten mich mit dem Buch zu arrangieren und irgendwann auf das Hörbuch zurückgegriffen, das meine Stimmung allerdings auch nicht so krass heben konnte.
Wir lernen Oslic kennen, einen sehr eigenwilligen Protagonisten, möchte ich mal behaupten, denn mit ihm bin ich bin zum Schluss gar nicht warm geworden. Tatsächlich hat er mir wirklich erst am Ende gefallen, als er ENDLICH erwachsen geworden ist und seine eigenen Entscheidungen getroffen hat. Davor war er eher immer wie ein kleiner pubertärer Junge, der nicht wusste, was er wollte und das hat mich mega genervt.
Dafür haben mir seine 3 Gefährten sehr gut gefallen. Sowohl sein Ziehkind, als auch sein Beschützer sind einfach sehr liebenswürdig. Und auch die Auftragskillerin ist wirklich faszinierend! Trotz der vielen Geheimnisse drumherum sind mir die 3 am Liebsten gewesen. Irgendwann taucht auch noch ein Drache auf, der auch nicht das ist, was er vorgibt. Alles sehr verworren.
Alles in allem ein sehr verwirrender Roman, bei dem man recht gut aufpassen muss, um kein Detail zu verlieren, was aufgrund der Länge gar nicht so einfach ist. Am Ende läuft alles zusammen und man kapiert endlich so viele Sachen, die mich permanent aufgeregt haben. Also eigentlich hab ich ständig geflucht, wie blöd doch alle sind und warum nicht endlich mal einer Klartext reden kann. Das Ende war dann zwar wirklich befreiend, dennoch macht es halt die knapp 700 Seiten vorher nicht spannender.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2021

Langwierige Story bei offenem Ende

Insel der Waisen
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Wir landen auf einer Insel, auf der 9 Waisen leben und jedes Jahr kommt ein Boot mit einem neuen Kind im Austausch mit dem ältesten Kind der Insel. Ich schätze, dass die jüngsten immer so mit 2 Jahren ...

Wir landen auf einer Insel, auf der 9 Waisen leben und jedes Jahr kommt ein Boot mit einem neuen Kind im Austausch mit dem ältesten Kind der Insel. Ich schätze, dass die jüngsten immer so mit 2 Jahren ankommen und dann mit 11/12 Jahren wieder gehen, so am Anfang der Pubertät, was im Laufe der Geschichte einleuchtet, denn Jinny bekommt ihre Periode und weiß nicht, was das ist. Jedenfalls bis Jinny an der Reihe ist.
Jinny ist nach dem letzten Boot die Älteste und muss sich nun um ihr Mündel Ess kümmern, die im Tausch gegen Deen auf die Insel kam. Anfangs ist sie eher genervt, bis sie sowas Mutter- bzw. Schwestern-Gefühle entwickelt. Jedenfalls macht es mir den Eindruck. Sie fängt an dieses kleine Mädchen zu lieben und will es nicht allein lassen. Und dann kommt das nächste Boot. Ein neues „Baby“ im Austausch gegen Jinny. Doch Jinny weigert sich und so nimmt das Unglück seinen Lauf.
Die Geschichte ist irgendwie sehr skurril, vor allem als Jinny den Brief von Abbi findet, blick ich echt nicht mehr durch. Ist das alles ein Experiment oder warum werden die Kinder auf die Insel geschickt und wieso klappt das alles so reibungslos und die Insel ist so „freundlich“? Eine sehr verwirrende Welt, die mir nicht so richtig einleuchten will.
Zur absoluten Verwirrung kommt dann noch das Ende hinzu, dass, für mich persönlich, nichts aussagt. WO fährt sie denn nun hin? Wird auf der Insel wieder alles gut? Wird Loo gerettet? Ist das ganze nur ein Spiel? Trifft sie Deen wieder? Für meinen Geschmack viel zu viele offene Fragen, bei sehr viel „Geplänkel“. Jaaaa, man soll die Kinder und die Insel kennenlernen, aber das hätte man auch kürzer halten können.
Alles in allem ein gutes Buch und auch der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Mir war es einfach nur zu lang und viel zu offen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 06.01.2021

Nette Ergänzung, aber nichts Neues

Zimt und verwünscht
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Nachdem mit dem dritten Band die Zimt-Trilogie eigentlich fertig sein sollte, haben wir noch zwei kleine Ergänzungen zur Story von Vicky.
Der erste Teil bezieht spielt in Berlin bei einer Shopping-Tour. ...

Nachdem mit dem dritten Band die Zimt-Trilogie eigentlich fertig sein sollte, haben wir noch zwei kleine Ergänzungen zur Story von Vicky.
Der erste Teil bezieht spielt in Berlin bei einer Shopping-Tour. Dort begegnen wir Lina zum ersten Mal. Mit ihr geht es in der Glücks-Trilogie weiter, wo die Autorin uns sogar noch eine Leseprobe ins Buch gepackt hat.
Jedenfalls geht bei diesem Ausflug so ziemlich alles schief, was nur schief gehen kann. Vicky und Konstantin springen wieder und sind in völlig anderen Leben, als die, die sie bisher gewohnt waren. In dieser Welt kennen sie sich nämlich noch nicht mal und das bringt nun wirklich alles durcheinander. Am Ende kommt aber sogar noch Parallel-Konstantin zu Wort und DIE Geschichte hätte mich dann tatsächlich noch mehr interessiert.
Im Zweiten Teil des Buches ist Ostern und Vicky’s Mum hat eine Überraschung für alle Gäste und die Familie. Nur doof, dass die Zimtschnecken unseren beiden Helden da wieder einen Strich durch die Rechnung machen und sie den Wettstreit verlieren. Allerdings kommt es auch noch zum Eklat zwischen Vicky und Pauline, was böse hätte ausgehen können, wenn sich da nicht Nikolas eingemischt hätte.
Allerdings würde ich ernsthaft interessieren, wie lange diese ganze Springerei tatsächlich noch gehen wird, bei den beiden. Springen sie als Erwachsenen dann immer noch, oder verwächst sich das Ganze mit der Zeit? Fragen über Fragen…
Im Großen und Ganzen ist es eine nette Ergänzung, aber es ist jetzt nicht so, als bräuchte man sie. Irgendwie ist es so ein kleines Häppchen zwischen Zimt und Glück.

  • Cover
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Veröffentlicht am 05.01.2021

Ein blutiges Abenteuer

Die geheime Drachenschule - Das Erwachen der Blattfinger
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Aber keine Sorge, so schlimm wird es nicht. Es gibt kein Blutbad oder ähnliches Gemetzel, denn wir sind ja hier schließlich in einem Kinderbuch. Und tatsächlich hat mir dieses hier besser gefallen als ...

Aber keine Sorge, so schlimm wird es nicht. Es gibt kein Blutbad oder ähnliches Gemetzel, denn wir sind ja hier schließlich in einem Kinderbuch. Und tatsächlich hat mir dieses hier besser gefallen als Band Drei. Es wird spannender als ich dachte und wir bekommen einen tollen Einblick in das Leben unserer kleinen Drachenreiter. Auch mal außerhalb der Schule.
Wir müssen nämlich den Drachen finden, den Henry am Boden des Sees erweckt hat und das ist mal überhaupt nicht einfach. Und dann tauchen noch ganz andere zwielichtige Gestalten auf und ein neuer Reiter kommt auch noch dazu. Alles sehr nervenaufreibend, muss ich zugeben. Mit Happy will ich gar nicht erst anfangen, der ist hier besonders anstrengend und aufmüpfig, wenn ihr versteht, was ich meine.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, denn endlich kommt Schwung in die Sache um Sieben Feuer. Und die Drachen spielen diesmal gefühlt eine größere Rolle. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich Drachen so toll finde und gerne selber einen hätte hach Wie auch immer, jedenfalls mochte ich die Story und bin schon gespannt auf den nächsten Band, denn das Autorenteam hat im Buch schon das nächste Cover enthüllt und der Epilog lässt auch so einiges Spannendes erwarten.

  • Cover
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Veröffentlicht am 03.01.2021

Abenteuer für kleine Adlige

Malvina Moorwood (Bd. 1)
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Malvina Moorwood steht kurz vor ihrem elften Geburtstag und es sind sogar inzwischen Sommerferien als sie vom Verkauf des Schlosses erfährt. Für sie bricht eine Welt zusammen, denn das schloss ist ihr ...

Malvina Moorwood steht kurz vor ihrem elften Geburtstag und es sind sogar inzwischen Sommerferien als sie vom Verkauf des Schlosses erfährt. Für sie bricht eine Welt zusammen, denn das schloss ist ihr ein und alles, wenn auch schwer baufällig.
Da trifft es sich gut, dass sie ein „Fluchtuch“ in die Finger bekommt, auf der ein Rätsel steht und sie zu einer Art Schatzkarte führt. Da kann Malvina natürlich nicht anders und steckt ihren besten Freund Tomm mit der Suche an. Und schon geht es los in ein unheimliches Abenteuer.
Mir hat das Buch gut gefallen und auch Malvina ist niedlich, wenn auch zwischendurch wirklich nervig mit ihrem Sturkopf, aber so waren wir schließlich alle einmal, oder? Die Suche nach dem berüchtigten Schatz von Moorwood Castle ist allerdings auch gefährlich und kein Kinderspiel. Allerdings können sich Kinder hier eine Scheibe Abenteuerlust abschneiden statt immer nur drinnen zu sitzen und zu daddeln.
Ein schönes Buch und eine schöne Geschichte, die Kinder hoffentlich mehr motoviert, ein paar Abenteuer zu erleben und ihre Fantasie auszuleben und zu erweitern.

  • Cover
  • Erzählstil
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