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Veröffentlicht am 03.04.2026

Hörbuchrezi!

Darkly
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Wofür würdest du töten? Diese Frage muss die siebzehnjährige Dia beantworten, um einen der begehrten Praktikumsplätze bei der Louisiana Veda Foundation in London zu ergattern. Die Darkly-Spiele haben Kultstatus ...

Wofür würdest du töten? Diese Frage muss die siebzehnjährige Dia beantworten, um einen der begehrten Praktikumsplätze bei der Louisiana Veda Foundation in London zu ergattern. Die Darkly-Spiele haben Kultstatus erreicht und nach Vedas mysteriösem Tod sollen die übriggebliebenen Spiele für Millionen Dollar gehandelt werden. Dia schafft es, aus tausenden Bewerbern mit sechs anderen Jugendlichen ausgewählt. Nach ihrer Ankunft werden sie auf eine abgelegene Insel beracht und sie finden sich in einem Darkly-Spiel auf Leben und Tod wieder. Wem kann man noch trauen?

Ich kann gar nicht beschreiben, warum mich das Hörbuch nicht wirklich mitgerissen hat. Dia mag ich als Person gerne und sie geht mit den anderen Praktikanten auf die gefährliche Mission. Das letzte Darkly-Spiel „Walküre“ wurde samt Anleitung gestohlen und im Testament wurde festgelegt, dass der Dieb aufgespürt und bestraft werden muss und das Spiel vernichtet werden soll. Nachdem das Spiel wiedergefunden wurde und es schon ein Opfer zu beklagen gibt, sollen die Jugendlichen das Spiel zu Ende bringen.
Die Autorin hat eine gewisse Spannung geschaffen, die einen durch das Hörbuch bringt. Sie gibt einem kleine Häppchen, so dass der Spannungsbogen oben gehalten wird. Man kann immer wieder rätseln und ist immer am Überlegen, wer hinter allem steckt.
Die Charaktere waren für mich greifbar, aber hätten gerne noch etwas mehr Tiefe bekommen können.
Die Schauplätze waren teils etwas düster. Die ganze Insel, die Villa und die alte Fabrik geben dem ganzen einen besonderen Touch.
Die Sprecherin hat einen guten Job gemacht und man hat ihr gerne gelauscht, dennoch konnte mich das Hörbuch nicht so abholen, wie ich es mir erhofft habe. Die ersten zwei Drittel hat es sich für mich teils in die Länge gezogen, bis es dann zum Ende hin für mich interessanter wurde und die Spannung nochmals gesteigert wurde. Ich bin auch nicht ganz durchgestiegen, habe den Überblick verloren, da es viele Personen sind und die Orte oft wechseln, das machte es nicht unbedingt einfacher am Geschehen zu bleiben.

Für mich nicht ganz so wie erwartet, etwas zu verwirrend und bei mir hat die Sogwirkung nicht ganz eingesetzt. Für andere kann das Hörbuch aber trotzdem toll sein, da die Spannung gegeben ist und man das Rätsel lösen kann.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Was ist wirklich wichtig (Hörbuchrezi)

Was am meisten zählt – Die Geheimnisse eines guten Lebens
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Seit vielen Jahren begleitet Diane Button als Sterbebegleiterin Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Sie ist die Person, die am Bett sitzt, sich die letzten Worte anhört und von den Sterbenden erfährt, ...

Seit vielen Jahren begleitet Diane Button als Sterbebegleiterin Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Sie ist die Person, die am Bett sitzt, sich die letzten Worte anhört und von den Sterbenden erfährt, was sie noch bewegt, Erlebnisse aus ihrem Leben und was für Momente, Dinge und Entscheidungen tatsächlich wichtig waren. Sie lädt dazu ein, die eigenen Ziele und Prioritäten zu überdenken, Beziehungen, die einem wichtig sind zu pflegen und das Beste aus dieser kostbaren Zeit zu machen.

Mich erden solche Hörbücher immer und regen mich zum Nachdenken an. Ich arbeite seit 1,5 Jahren im Krankenhaus, in dem auch eine Palliativstation ist. Man kommt, ohne es zu wollen immer wieder mit dem Tod in Kontakt, mit Schicksalen, die einen bewegen und man fährt Patienten auch auf die Palliativstation. Für mich leisten die Personen die dort arbeiten eine wichtige Arbeit und auch Menschen wie Diane Button, sind unheimlich wichtig.

Das Hörbuch ist sehr gefühlvoll eingesprochen und man lauscht der Sprecherin gespannt und gerne. Sie schafft es, einen in dieses Hörbuch zu holen und zum mitfühlen anzuregen. Ich finde die Geschichten sehr interessant, emotional und spannend, denn man bekommt einen guten Einblick, was Menschen in dieser Zeit durch den Kopf geht. Die Geschichten sind vielfältig, vom 1-jährigen Kind bis hin zu Menschen im hohen Alter, von letzten Gedanken, Familienvereinigungen bis hin zu Sterbenden, die ihre Wünsche nicht mehr verwirklichen konnten.

Sie gibt kurze Sätze von Personen, die sie begleitet hat, preis und man spürt, was Menschen durch den Kopf geht, was sie gerne anders gemacht hätten und was sie gerne noch gesagt hätten.

Die Empathie, die sie für die Sterbenden und die Angehörigen aufbringt, ist bewundernswert. Diese Schicksale zu erleben, die Traurigkeit, das Endgültige und doch die Kraft aufzubringen, die richtigen Worte zu finden, sind so viel mehr wert.

Ebenso gibt sie Listen zum Besten, die man schon jetzt überdenken kann. Hier wäre mir das Buch lieber gewesen, da ich mir dann Notizen oder mir ein Lesezeichen an die Stelle hätte machen können. Beim Hörbuch, dass ich entweder im Auto oder auf meiner Gassirunde höre, ist das eher schwierig.

Trotz der schwierigen Themen war es ein schönes Hörbuch, denn es öffnet einem die Augen. Die wahren Geschichten von Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, berühren einen zutiefst. Man sollte sich im Klaren sein, dass man nur ein Leben hat und man dieses so führen sollte, dass man am Ende glücklich und zufrieden zurückblicken kann. Man wird immer wieder dazu animiert, sich zu überlegen, wer und was einem wirklich wichtig ist. Man weiß nie, wann das letzte Stündlein geschlagen hat und so hört euch dieses Hörbuch an, fragt euch selbst, wie ihr an der Stelle der Personen, die im Sterben lagen, gehandelt hättet, was ihr vorher anders hättet machen können und ob ihr so weitermachen wollt. Nehmt euer Leben in die Hand und genießt es, pflegt Kontakte, die euch wichtig sind und lebt.



Ein Hörbuch, dass Geschichten beinhaltet, die einen emotional abholen und einen zum Nachdenken anregen. Ich mag solche Hörbücher, denn sie erden einen und machen einem klar, wie wertvoll jeder Tag ist. Unbedingte Hörbuchempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Hörbuchrezi!

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Milas Leben gerät nach dem Umzug in die Schweiz völlig aus den Fugen. Sie musste ihre beste Freundin Juno, ihr gewohntes Umfeld zurücklassen und geht jetzt an die neue Schule, ihre Mutter ist nur noch ...

Milas Leben gerät nach dem Umzug in die Schweiz völlig aus den Fugen. Sie musste ihre beste Freundin Juno, ihr gewohntes Umfeld zurücklassen und geht jetzt an die neue Schule, ihre Mutter ist nur noch auf der Arbeit und der Vater bekämpft die Einsamkeit auf seine ganz eigene Art. Trost findet sie im Essen, doch als sich das äußerlich bemerkbar macht, rutscht sie in eine gefährliche Spirale einer Essstörung. Nach einem Zusammenbruch wird sie in eine Klinik eingewiesen und trifft dort auf Nicolas, den Sohn des Klinikdirektors, und verliebt sich in ihn. Allerdings ist die Liebe verboten, da Nicolas‘ Vater die Beziehung zu Patienten verbietet.

Das Hörbuch hat mich direkt abgeholt. Zu Beginn ist auch noch alles perfekt für Mila. Sie lebt glücklich in Berlin, ihre beste Freundin direkt nebenan, ein schönes Haus und ein tolles Leben für ein 16-jähriges Mädchen. Doch dann kommt die Hiobsbotschaft, dass ihre Mutter eine neue Stelle in der Schweiz bekommen hat.
Dort angekommen ist alles doof, das Haus, der Abstand zu Juno, ihr Vater, der das Trinken anfängt, die neue Schule und auch wenn sie neue Freunde findet, ist es nicht dasselbe. Ihr Vater verliert sich im Kochen und Mila im Essen und so passiert es, dass sie sich in einer Essstörung verliert und in einer Klinik landet.
Das Thema Essstörung wird hier sehr realistisch und in all seiner Dramatik beschrieben. Es zeigt auch, wie schnell man sich in solchen Gedankenspiralen verliert und wie einfach es ist, dementsprechende Infos oder Foren und somit Gleichgesinnte zu finden. Man konnte die Gefühle und Gedanken von Mila verstehen, aber man hat auch gemerkt, wie fragil ihr Gedankengerüst ist und wie schnell sie in dieser Welt gefangen ist.
Auch der Klinikalltag war gut beschrieben und die Gespräche, die zur Heilung führen sollten, waren gut geführt. Man spürte, wie sie langsam wieder etwas mehr zu sich findet, aber auch hier kann ein Ereignis wieder zum Rückfall führen.
Die Liebesgeschichte war nett, aber mir fast etwas zu rasant, kaum getroffen gibt es schon das erste Picknickdate. Ich hätte mich gefreut, wenn es zuerst ein paar mehr Gespräche gegeben hätte.
Die Sprecher haben einen sehr guten Job gemacht, die Stimmungen und Gefühle wurden perfekt eingefangen und waren für den Hörer zu jeder Zeit greifbar.
Die Thematik rund um Essstörungen wurden gut erfasst. Ich war teilweise doch immer hin- und hergerissen, da ich es wichtig finde, solche Themen für junge Hörer sichtbar zu machen. Wie einfach ist es doch, in solch eine Abwärtsspirale zu rutschen. Deswegen ist es richtig und wichtig, Essstörungen zu thematisieren. Dennoch war es erschreckend, wie genau es beschrieben wurde, so dass ich Bedenken hätte, dass Jugendliche sich so Ideen holen könnten. Ich denke trotzdem, dass die Hörer es eher als abschreckende Story sehen und es nicht als Anreiz finden, sich Informationen zu holen.
Zu Beginn geht alles etwas langsamer vonstatten, ab dem Klinikaufenthalt empfand ich das Tempo stetig ansteigend und die Lovestory ging mir auch etwas zu schnell voran. Trotzdem lässt sich das Hörbuch prima hören.
Wichtig zu wissen, dass es eine Dilogie ist und ich schon gespannt auf die Fortsetzung bin.

Ein Hörbuch, dass die Gefühlswelt von Mila realistisch wiedergibt und zeigt, wie schnell man abstürzen kann. Das Thema Essstörungen wird sehr gut aufgegriffen. Schwierige Themen, gut verpackt.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Leichte Lektüre mit Dorfromantik!

Ein Zuhause im Frühling
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Ella, die als Illustratorin unbedingt eine Auszeit aus ihrem Londoner Leben braucht, nutzt die Chance und zieht in das Cottage ihrer verreisten Patentante in Wilsgrave. Doch die Dorfbewohner hat sie unterschätzt ...

Ella, die als Illustratorin unbedingt eine Auszeit aus ihrem Londoner Leben braucht, nutzt die Chance und zieht in das Cottage ihrer verreisten Patentante in Wilsgrave. Doch die Dorfbewohner hat sie unterschätzt und als dann auch noch ein vierbeiniger Mitbewohner im Cottage auf sie wartet, ist doch alles etwas anders. Der grummelige Dorftierarzt Devon merkt gleich, dass sie keine Ahnung von Hunden hat und so lernt sie auf gemeinsamen Spaziergängen einiges.

Das Buch liest sich flott weg und der Schreibstil ist sehr angenehm. Man erlebt Ella, die zu Beginn noch sehr genervt vom Dorfleben ist, um sich mit der Zeit immer mehr einzuleben.
Es ist eine besondere Gemeinschaft, die man in diesem Ort kennenlernen darf. Vom Dorfladen, festlichen Aktivitäten bis hin zu nachbarschaftlichen Hilfen gibt es alles, was man sich so vorstellen kann. Ich kann es nachvollziehen, dass einem diese Nähe am Anfang nicht geheuer ist, gerade wenn man aus einer Großstadt kommt. Dass sich Dinge schnell rumsprechen ist unumgänglich und so lernt sie die Sitten und Gebräuche immer besser kennen.
Ella macht in der Geschichte eine besondere Entwicklung durch. Zu Beginn ist sie nicht gerade offen mit ihren Mitmenschen, man merkt ihr an, dass sie Menschen nicht unbedingt vertraut, doch mit jeder Seite wird dies besser und sie lässt sich auf das Dorfleben, die Bewohner und die Labradorhündin Tess ein. Gerade mit den Menschen des Ortes wird sie immer wärmer und so kommt es auch zu mehr Kontakten zu Devon, der ebenso sein Päckchen zu tragen hat und eher grummelig und nicht besonders nett zu seinen Mitmenschen und Tierbesitzern ist. Doch auch er taut immer mehr auf und die langen Spaziergänge führen dazu, dass beide sich immer mehr öffnen und einander besser kennenlernen.
Auch die Dorfbewohner schließt man als Leser immer mehr ins Herz. Natürlich ist auch Tess als vierbeiniger Bewohner besonders wichtig für die Story.
Das Buch beinhaltet eine warmherzige Geschichte über einen Neuanfang, Entscheidungen, die getroffen werden müssen und das Ganze in einer schönen Kulisse. So bekommt man einen guten Mix und kann durch das Buch Abschalten und hat gleichzeitig einen Wohlfühlfaktor.

Eine leichte Story, die gerade für Tierliebhaber und Menschen, die gerne die Dorfromantik mögen, passend ist. Eine schöne Entwicklung der Protagonisten!

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Liebe geht über Religion

Chasing Our Forever – Based on Roxy's & Abdul's Story
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Riley kennen sich nur flüchtig, doch dann führen sie eines Abends ein Gespräch, dass die ganze Nacht anhält. Es folgen weitere Gespräche, Gefühle, die sich entwickeln, doch darf das nicht sein. Riley ist ...

Riley kennen sich nur flüchtig, doch dann führen sie eines Abends ein Gespräch, dass die ganze Nacht anhält. Es folgen weitere Gespräche, Gefühle, die sich entwickeln, doch darf das nicht sein. Riley ist keine Muslima und würde nicht von Zayns Eltern akzeptiert werden. Auch die Schatten, die Riley mit sich herumträgt, sind manchmal größer als sie selbst. Gibt es eine gemeinsame Zukunft für die Beiden?

Mir hat der Klappentext gut gefallen und ich war gespannt, wie die Story sich entwickelt. Die Geschichte ist von einem Paar inspiriert und soll zeigen, wie Liebe alle Grenzen sprengen kann.
Man durfte die Charaktere sehr schnell kennenlernen, denn schon am Anfang des Buchs treffen sie aufeinander und führen ihr erstes Gespräch. Im Laufe der Geschichte erfährt man sehr viel über die Kultur und Religion von Zayn, wie wichtig ihm seine Familie ist und mit wie viel Respekt er deren Entscheidungen akzeptiert, zumindest im ersten Moment. Doch macht er einiges auch nur um des Friedens willen, aber er traut sich nicht, seine Wünsche durchzusetzen.
Riley ist sehr interessiert und möchte mehr über Zayns Leben, Religion und Sitten erfahren und so bekommt man einen sehr guten Einblick in die Welt der Moslems. Auch die Liebesgeschichte war eine schöne Sache, eine Liebe, die nicht sein darf. Gefühle, die sich nicht unterdrücken lassen und eine langsame Annäherung.
Die letzten 100 Seiten waren sehr berührend und haben dem Buch noch ein gutes Ende verpasst, auch wenn die Ereignisse nicht unbedingt schön waren.
Ich hatte mir eine schöne Liebesgeschichte gewünscht, die bekam man auch und dennoch war mir zu viel Länge in der Story. Es zog sich für mich, irgendwie kam der nötige Funken nicht bei mir an und so blieb die Flamme zwar da, aber es war eher ein Glimmen, als ein richtiges Feuer. Ich kann nicht sagen, warum es mich nicht ganz abholen konnte.

Eine Story, die eine Liebe zweier Kulturen und verschiedener Religionen aufzeigt, gut unterhält, mich aber auch nicht ganz abholen konnte.

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