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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2018

Unter meinen Erwartungen

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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June will unbedingt in Oxford studieren. Dazu verbringt sie schon einmal das Jahr in Cornwall bei ihrem Onkel und dessen beiden Söhnen. Dort trifft sie auf eben jene und ist sofort fasziniert von den ...

June will unbedingt in Oxford studieren. Dazu verbringt sie schon einmal das Jahr in Cornwall bei ihrem Onkel und dessen beiden Söhnen. Dort trifft sie auf eben jene und ist sofort fasziniert von den sehr ungleichen Zwillingen Blake und Preston. Und schnell merkt sie, dass mit den beiden etwas nicht stimmt.

Der Klappentext und auch schon der Titel „Lügenwahrheit“ haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Ich mag Bücher, die in Cornwall spielen. Eine fantastische Kulisse für märchenhafte Geschichte mit einem mystischen Touch. Die Idee an sich hat mir auch sehr gut gefallen, wenn es auch nichts Neues ist. Man merkt sofort, dass Preston und Blake besonders sind, eben anders als die Normalsterblichen. Für mich fast schon zu auffällig. Und das einer Böse, einer Gut ist…naja das war ja irgendwie absehbar. Doch dieses dauernde Gerede über die ach so blauen Augen und die Muskeln und die intensiven Blicke füllen leider den Großteil des Buches. Was man schon mal lesen kann, aber nicht andauernd. Und dann ist Blake noch der größte A* und wird dennoch von allen angehimmelt. Auch Preston ist da nicht besser. Und June wirkt eigentlich nicht so naiv, doch sie benimmt sie wie ein verliebter Teenie, der an nichts anderes denken kann. Das beschreibt eigentlich die ganze Story. Erst zum Ende hin wird das mit den Gaben näher erläutert. Es wirkt fast wie die Vorgeschichte zu einem Buch. Die beiden Charaktere Lily und Grayson waren mir aber sehr sympathisch, auch wenn mir Lily und ihr Geheimnis sofort klar waren. Viel war zu offensichtlich und ich tue mir doch wirklich schwer dieses Buch gerecht zu bewerten. Denn der Schreibstill ist angenehm und flüssig zu lesen.

Alles in allem konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen.

Veröffentlicht am 08.10.2018

Schönes Jugendbuch

Das Glück an meinen Fingerspitzen
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Jana meidet die Menschen, wo sie nur kann. Denn sie hat am eigenen Leib erfahren, wozu sie fähig sind. Ihr Onkel ist da ihre persönliche Rettung, denn er nimmt sie mit in die kanadische Wildnis. Dorthin ...

Jana meidet die Menschen, wo sie nur kann. Denn sie hat am eigenen Leib erfahren, wozu sie fähig sind. Ihr Onkel ist da ihre persönliche Rettung, denn er nimmt sie mit in die kanadische Wildnis. Dorthin wo kein Mensch hinkommt. Doch dann verschwindet ihr Onkel und Jana steht vor der größten Probe in ihrem Leben.

Das Cover und auch die Inhaltsangabe haben mich gleich neugierig gemacht. Dazu kommt natürlich auch, dass mir die bisher gelesenen Bücher von Julie Leuze sehr gut gefallen haben. Ich mag ihren lockeren Stil mit doch tiefgründigen Themen, der zum Nachdenken anregt. Man überdenkt seine eigenen Handlungen. So ging es mir auch hier. Die Autorin lässt uns lange raten, welches Erlebnis Jana so geprägt hat und auch Luke und sein Geheimnis kommen erst spät ans Licht. So war die Spannung recht lange oben, warum Jana sich so sehr zurückgezogen hat. Ansonsten ist die Stimmung aber eher ruhig und ich habe ein bisschen das mystische vermisst wie in Herzmuschelsommer. Ansonsten ist die Geschichte aber stimmig und es gibt einige Gänsehautmomente. Gleichzeitig kommt auch die Romantik nicht zu kurz. So ist es eine perfekte Mischung. Besonders gefallen hat mir auch der Sichtwechsel zwischen Jana und Luke, so kann man mehr von beiden erfahren und man kann sich besser in sie hineinversetzen. Zum Ende hin nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf, endet dann aber doch sehr abrupt. Für mich persönlich ein bisschen zu schnell, da hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt.

Alles in allem ein wunderschönes Jugendbuch mit ein bisschen Spannung, ein bisschen Romantik, aber auch ernsten Themen. Julie Leuze schreibt einfach wundervoll.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Atemberaubend

Der Kuss des Kjer
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Der erste Heerführer der Kjer bringt die junge Heilerin Lijanas in seine Gewalt. Denn sein König Haffren braucht die junge Heilerin. Sie hat nur einen Gedanken: Flucht! Doch umso näher sie Mordan, dem ...

Der erste Heerführer der Kjer bringt die junge Heilerin Lijanas in seine Gewalt. Denn sein König Haffren braucht die junge Heilerin. Sie hat nur einen Gedanken: Flucht! Doch umso näher sie Mordan, dem „Blutwolf“ kommt, desto unsicherer wird sie. Denn er scheint anders zu sein als erwartet.

Ich habe mir dieses Buch ausgeliehen, nachdem es mir bereits mehrfach empfohlen wurde. Und ich kann die Empfehlung durchaus nachvollziehen, auch wenn es meiner Meinung nach auch ein paar Längen gab. Aber das ist bei gut 600 Seiten auch vollkommen in Ordnung.
Anfangs habe ich doch recht lange gebraucht bis ich in der Geschichte angekommen bin, denn die verschiedenen Völker und außergewöhnlichen Namen haben mir es nicht gerade leicht gemacht. Doch dann hat mich die Geschichte gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr wirklich aus der Hand legen. Es gab einige spektakuläre Szenen und atemberaubende Beschreibungen. Dennoch bleiben viele Punkte zu den verschiedenen Völkern unbeantwortet, was einerseits die eigene Fantasie anregt, andererseits auch etwas störend ist, da ich doch gerne noch mehr erfahren hätte.

Ich kann das Buch auch empfehlen.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Empfehlenswert, Fantasy für jedes Alter

Die Prophezeiung des magischen Steins
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Der junge Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, lebt im Palast und ist mit der Königstochter Livia befreundet. Doch dann macht er sich mit dem Barden auf die Reise und wird als Träger des magischen Steins ...

Der junge Dafydd, Lehrling des Barden Palatin, lebt im Palast und ist mit der Königstochter Livia befreundet. Doch dann macht er sich mit dem Barden auf die Reise und wird als Träger des magischen Steins auserkoren, ein altes magisches Artefakt. So beginnt seine abenteuerliche Reise mit seinen Freunden um das Land zu retten.

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext ist interessant und das Cover ein Hingucker. Dieses Buch ist für all diejenigen, die gerne in magische Welten abtauchen, jedoch nicht zu viel erwarten. Der Autor hat einen tollen Stil, der sich sehr angenehm lesen lässt, auch wenn ich anfangs etwas gebraucht habe, um mich in der Welt und deren Ordnung zurechtzufinden. Diese Geschichte ist eine wie es bereits viele gibt, doch sie kann mit einem tollen Hauptcharakter punkten. Mit Dafydd konnte ich mich sehr gut identifizieren und ich denke das geht allen so, egal ob jung oder alt. Natürlich gibt es Parallelen zu anderen, bereits bekannten magischen Geschichten, aber ich denke das lässt sich in der Fantasywelt mit Gnomen, Zwergen und anderen Wesen nicht vermeiden. Doch ich habe mich wohlgefühlt und gespannt die Reise durch das Land verfolgt. Und gerade gegen Ende nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf.

Ein empfehlenswertes Buch. Mir hat es sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 28.09.2018

Ganz ok

Verzogen
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Der 10. Teil der Andrea Schnidt – Reihe und mein 1. Buch der Autorin. Den Film „Frisch gepresst“ habe ich zwar gesehen, das ist aber auch schon eine ganze Zeit her. Hier geht es um den Umzug aufs Land ...

Der 10. Teil der Andrea Schnidt – Reihe und mein 1. Buch der Autorin. Den Film „Frisch gepresst“ habe ich zwar gesehen, das ist aber auch schon eine ganze Zeit her. Hier geht es um den Umzug aufs Land oder eher gesagt ins Nirvana. Denn am Waldrand ohne Kino, Café oder ähnliches, dorhin zieht Andrea mit ihrem Paul für ein Jahr, sozusagen zur Probe. Palsdorf ist beschaulich und wirklich überschaubar. Doch ist es wirklich so einsam mitten in der Pampa?

Wie gesagt ist es mein erstes Buch von Susanne Fröhlich, auch wenn ich ihre anderen Bücher schon mehrfach gesehen habe. Hier ist es etwas schwierig sich richtig einzufinden, da es eben schon Teil zehn ist und mir so das Vorwissen der anderen Bände fehlt. So habe ich viele vermeintlich lustige Dinge nicht wirklich nachvollziehen können. Zudem gibt es doch ein paar Längen und das Ganze wirkt ein wenig erzwungen. Letztendlich passiert eher wenig und wenn dann doch mal eine witzige Stelle da ist, ist sie so schnell wieder vorbei, dass es gleich vergessen ist. Auch so werden viele Punkte nur angeschnitten und man erfährt wenig über ihre Kinder, den Exmann, etc. Ich muss sagen, dass ich etwas enttäuscht von diesem Buch bin. Ich hätte mehr lustige Stellen erwartet und auch einfach mehr Unterhaltung. Vielleicht werde ich nochmal mit Teil 1 beginnen, aber das muss ich mir noch überlegen. Der Schreibstil an sich lässt sich aber gut und schnell lesen, ist jedoch auch nicht zu anspruchsvoll.

Werde mir überlegen, ob ich der Reihe noch eine Chance gebe.