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Veröffentlicht am 18.07.2018

Gutes Jugendbuch

Children of Blood and Bone
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Zélie lebt in Orisha. Früher eine Welt voller Magie, heute werden die magischen Bewohner unterdrückt und gedemütigt. Doch dann hat sie die Chance die Magie wieder nach Orisha zurück zu holen.

Ich bin ...

Zélie lebt in Orisha. Früher eine Welt voller Magie, heute werden die magischen Bewohner unterdrückt und gedemütigt. Doch dann hat sie die Chance die Magie wieder nach Orisha zurück zu holen.

Ich bin vorbehaltlos an dieses Buch heran gegangen und habe mich nicht vom Hype beeinflussen lassen. Für mich war es anfangs schwierig in die Geschichte zu kommen. Der Überblick über die verschiedenen Clans ist mehr erst nach und nach gelungen und ich war erst einmal verwirrt, da man mitten drin startet und mir persönlich ein wenig Vorwissen lieber gewesen wäre. Zudem kam mir am Anfang die Übersetzung ein wenig holprig vor, das hat sich aber gebessert oder ich habe mich einfach daran gewöhnt. Erzählt wird die Geschichte im Wechsel von Zélie, eine Maji, und den beiden Königskinder Amari und Inan. So konnte man das ganze aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Der Wechsel ist Kapitelweise und ist so gut nachvollziehbar. Was mich etwas gestört hat, war die Liebesgeschichte. Hier ging es mir zu schnell.
An sich erinnert diese Geschichte an schon so viele bekannte Geschichten, unterdrückte Menschen, ein Herrscher, der jegliche Magie zerstören will und meistens ein junges Mädchen, das den Kampf dagegen aufnimmt. Die Grundstory hier bleibt auch so, doch mit vielen kleinen Aspekten hat mich dieses Buch noch gepackt und das Finale war atemberaubend. Die Autorin hat hier eine fantastische Welt erschaffen und ich freue mich auf den nächsten Teil.
Jedoch hoffe ich, dass dort etwas weniger gewaltbereit gekämpft wird. Es gab meiner Meinung nach einige Szenen, die zu brutal für ein Jugendbuch sind.


Ein gutes Jugendbuch mit Stärken und Schwächen.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Gelungener Abschluss mit kleineren Schwächen

Ewiglich die Liebe
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Nikki ist eine Ewigliche, denn Cole hat sie überlistet. Er glaubt immer noch sie ist seine Persephone, die zukünftige Herrscherin der Unterwelt. Doch Nikki und Jack geben nicht so einfach auf.

Dieser ...

Nikki ist eine Ewigliche, denn Cole hat sie überlistet. Er glaubt immer noch sie ist seine Persephone, die zukünftige Herrscherin der Unterwelt. Doch Nikki und Jack geben nicht so einfach auf.

Dieser Abschlussband spielt wieder in der Menschwelt, jedenfalls am Anfang. Cole hat Nikki überlistet, doch seine Verwandlung hat mich positiv überrascht und ich habe ihn immer mehr ins Herz geschlossen. Nikki und Jack natürlich auch, doch hier war Cole eine meiner Lieblingsfiguren. Die Geschichte ist bis zum Schluss spannend und es gibt so manche überraschende Wendung, was natürlich Leben hinein bringt. Mich hat auch dieser Band wieder gefesselt, wenn auch nicht so sehr wie der Auftakt. Doch die Suche nach der Zerstörung des Ewigseits, die Einblicke in Coles Vergangenheit und auch die Beschreibungen des Ewigseits haben mir super gefallen.

Ein gelungener Abschlussband einer tollen Reihe.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Schönes Jugendbuch

Sternenhimmeltage
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Callie zieht seit zwölf Jahren mit ihrer Mutter quer durchs Land. Denn ihre Mutter hat sie als Kind entführt und eine Polizeikontrolle verändert ihr ganzes Leben. Da sie erst 17 ist, nimmt ihr Vater Greg ...

Callie zieht seit zwölf Jahren mit ihrer Mutter quer durchs Land. Denn ihre Mutter hat sie als Kind entführt und eine Polizeikontrolle verändert ihr ganzes Leben. Da sie erst 17 ist, nimmt ihr Vater Greg sie bei sich auf. Doch Callie fällt dieses neue Leben nicht so leicht und sie muss sich entscheiden, was sie will.

Callie erzählt ihre Geschichte in der Ich-Perspektive, was sich fließend lesen lässt und mir hat es Spaß gemacht ihr neues Leben zu begleiten. Callie ist unsicher im Umgang mit Menschen, da sie bisher hauptsächlich Kontakt mit ihrer Mutter hatte und es Situationen in ihrer Kindheit gab, die sie schnell an anderen zweifeln lässt. An sich war ihre Gefühls- und Gedankenwelt gut beschrieben, doch ich konnte mich nicht immer in sie hinein versetzen. Das wurde im Laufe des Buches aber besser und ich war manches Mal sprachlos wegen ihrer Erlebnisse. Kurze Rückblicke in ihr Leben bei ihrer Mutter geben einen besseren Überblickt warum sie so handelt und das hat mir gut gefallen. Was mich jedoch gestört hat, war das sehr präsente Thema „Sex“, wenn mir auch klar ist, warum es so im Fokus steht. Doch mir war Callie zu offen und mir hat an manchen Stellen die Tiefe gefehlt.

Alles in allem ein schönes Jugendbuch mit der Suche nach sich selbst und der Frage, was Callie denn wirklich möchte.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Konnte mich nicht fesseln

Die Oleanderschwestern
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Iris lebt bei ihrem Vater und hat durch ihn die Liebe zu den Blumen entdeckt. Doch dann steht eines Tages eine junge Frau vor ihr, die ihr bis aufs Haar gleicht. Viola liebt auch Blumen und die beiden ...

Iris lebt bei ihrem Vater und hat durch ihn die Liebe zu den Blumen entdeckt. Doch dann steht eines Tages eine junge Frau vor ihr, die ihr bis aufs Haar gleicht. Viola liebt auch Blumen und die beiden sind Schwestern, sogar Zwillinge und wussten nichts von der Existenz der anderen. Um mehr über sich und die Vergangenheit zu erfahren, fahren sie zum Landsitz der Donatis in die Toskana. Dort kommen sie einem großen Geheimnis auf die Spur.


Der Klappentext hat sofort meine Neugier geweckt: Blumen, Toskana und eine interessante Idee. Doch leider hapert es an der Umsetzung. Die Sprecherin Nicole Engeln war mir neu und ich brauchte anfangs etwas bis ich mich an sie gewöhnt habe. Mir kam einfach zu wenig Gefühl herüber. Zudem hat sie Iris so nervtötend naiv und schrill gesprochen, da war die Sympathie schnell dahin. Viola hingegen ist das komplette Gegenteil zur netten, lieben Iris, sie wirkt kalt und unnahbar. So konnte ich zu keiner der Schwestern einen richtigen Bezug aufbauen. Zur Geschichte an sich kann ich nur sagen, dass die Kürzung auffällt und doch einiges fehlt. Manchen Szenen springen so schnell hin und her, dass man gar nicht richtig folgen kann. Und dann sind es einfach zu viele Handlungsstränge. Die Schwestern, ihre Eltern, die Großmutter, jeder hat seine eigene kleine Geschichte. Iris und Viola wirken auch nicht wie Erwachsene und werden auch nicht so behandelt. Außerdem ist mir auch nach Ende des Hörbuches nicht klar, warum die Eltern die beiden auseinander gerissen haben. Der Handlungsort, das alte Anwesen der Familie, hat mir aber gut gefallen und auch das mystische im Garten und der Vergangenheit.

Interessante Idee, nicht so gut umgesetzt. Ich mag die Sprecherin, nur ihre Interpretation von Iris ist sehr gewöhnungsbedürftig. Konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen.

Veröffentlicht am 07.07.2018

Leider gar nicht meins

Aura 1: Aura – Die Gabe
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Hannah will nie einen Jungen aus der Ferne anschmachten. Doch dann taucht Jan und Hannah ist hin und weg. Jan jedoch lässt sie links liegen, begegnet ihr sogar manchmal mit Aggressivität. Doch dann signalisiert ...

Hannah will nie einen Jungen aus der Ferne anschmachten. Doch dann taucht Jan und Hannah ist hin und weg. Jan jedoch lässt sie links liegen, begegnet ihr sogar manchmal mit Aggressivität. Doch dann signalisiert er doch Interesse. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen?

Dieser erste Band verwirrt mehr als das er erklärt. Hannah steht im Mittelpunkt, doch sie ist mir zuerst zu naiv und unsicher und wechselt dann zu schnell in die andere Richtung. Ohne erkennbaren Grund oder Vorfall. Und Jan ist sprunghaft und man merkt von Anfang an, dass etwas mit ihm nicht so ganz stimmt. An sich lässt sich das Buch einfach lesen, der Stil ist eher für jüngere Leser geeignet und die Geschichte leider auch. Ich war mehr als einmal verwirrt und einige Szenen waren einfach unglaubhaft. Außerdem dauert es sehr lange bis mal wirklich etwas passiert, was die Leselust schon mindert. Aufgrund des Klappentextes hätte ich auch eine ganz andere Geschichte erwartet.

Leider hat mich das Buch enttäuscht. Vielleicht bin ich einfach schon zu alt dafür.