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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2017

Empfehlenswert

Kleine Stadt der großen Träume
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Das neue Buch „Kleine Stadt der großen Träume“ von Fredrik Backman handelt von Björnstadt, einer Stadt mitten im Nirgendwo in der sich alles nur ums Eishockey dreht.

Dies ist das erst Buch, das ich von ...

Das neue Buch „Kleine Stadt der großen Träume“ von Fredrik Backman handelt von Björnstadt, einer Stadt mitten im Nirgendwo in der sich alles nur ums Eishockey dreht.

Dies ist das erst Buch, das ich von Backman lese und mir hat es wirklich gut gefallen. Anfangs hatte ich Probleme mit den ständig wechselnden Personen, die erzählen und ich fand es äußerst schwierig mich zwischen all den Namen und Verbindungen zurechtzufinden. Doch dieser ganz spezielle Schreib- bzw. Erzählstil und die Art wie der Autor Szenen beschreibt und Gedanken & Gefühle einbringt, konnte mich schnell fesseln und macht dieses Buch so besonders. Er schafft es mit wenig, aber gut gewählten Worten eine Atmosphäre zu erschaffen, dass man meint die Charaktere persönlich zu kennen. Tiefe Einblicke in die Leben und Gedanken der Einzelnen intensivieren das Ganze nur noch mehr. Dabei wird es nicht langweilig und bleibt realitätsnah, denn Menschen ticken wirklich so. Einzig das Thema Eishockey, was ja wirklich von vorne bis hinten dran kommt, fand ich nicht so toll, aber das liegt an der Tatsache, dass es mich einfach nicht so sehr interessiert.

Empfehlenswert! Ich werde definitiv noch die anderen Bücher lesen!

Veröffentlicht am 30.11.2017

Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

Snow
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„Snow – Die Prophezeiung von Eis und Feuer“ von Danielle Paige handelt von Snow, die eines Tages feststellt, dass sie in einer falschen Welt aufgewachsen ist. Denn ihr Platz ist in Algid und dort spielt ...



„Snow – Die Prophezeiung von Eis und Feuer“ von Danielle Paige handelt von Snow, die eines Tages feststellt, dass sie in einer falschen Welt aufgewachsen ist. Denn ihr Platz ist in Algid und dort spielt sie eine wichtige Rolle.





Hier habe ich eine atemberaubende Fantasygeschichte erwartet, von der ich aber regelrecht enttäuscht war. Snow war für mich nicht richtig greifbar und es wurde von Seite zu Seite schlimmer. Schon der Einstieg mit der Zeit in der Klinik hat mich gelangweilt, da es sich zu sehr hinzieht. Snow lässt sich von allem und jedem zu sehr beeinflussen und hinterfragt nichts wirklich, sie nimmt alles einfach so hin, wie es ist. Ich konnte mich einfach nicht mit ihr identifizieren. Die Welt Algid, die Magie und das alles klingt faszinierend, doch man erfährt sehr wenig darüber, auch wie das mit der Magie und den Fähigkeiten so läuft. Die ganze Geschichte ist sehr sprunghaft und es war schwer sich einzufinden, da man andauernd von einem Geschehen ins nächste purzelt und dabei wieder neue Charaktere kennenlernt. Zudem war es irgendwann zu viel Liebesgeschwafel (es dreht sich alles um Bale und Snow interessiert sich gar nicht für ihre Geschichte). Es fehlte an Spannung und wenn es doch mal spannend wurde, ging alles so schnell und die Ereignisse haben sich überschlagen, dass man gar nicht richtig folgen konnte. Einzig das offene Ende mit einer überraschenden Wendung hat mich überzeugt.





Eine gute Idee, aber nicht besonders gut umgesetzt. Ich denke nicht ,dass ich die Fortsetzung lesen werde.

Veröffentlicht am 30.11.2017

Drei Geschwister und ein Faden

Der magische Faden
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Markus, der älteste der drei Geschwister, lebt mit seiner Mom, Lukas und Jannie alleine in ihrem Haus seid ihr Vater vor fünf Jahren spurlos verschwunden ist. Die Geschwister sind tolle Charaktere, denn ...

Markus, der älteste der drei Geschwister, lebt mit seiner Mom, Lukas und Jannie alleine in ihrem Haus seid ihr Vater vor fünf Jahren spurlos verschwunden ist. Die Geschwister sind tolle Charaktere, denn sie haben alle ihre Eigenarten und sind demnach nicht perfekt. Jannie spricht nicht, Markus heult wegen jeder Kleinigkeit und Lukas ist vorlaut und prügelt sich gern. Doch der Zusammenhalt der drei ist ausgesprochen intensiv und als ein Gerade weil niemand perfekt ist, kann man sich hier gut hineinversetzen und durch die Prise Mythologie wird es gleich noch interessanter. Nur die Nebencharaktere hätten etwas mehr Würze vertragen können.

Eine schöne Geschichte mit drei ausgesprochen tollen Geschwistern.

Veröffentlicht am 30.11.2017

Lässt leider nach

Der Mann, der zu träumen wagte
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In „Der Mann, der zu träumen wagte“ geht es um Adam und seine Jugendliebe Angelina, die sich überraschend nach 20 Jahre wieder meldet.

Adam, der Protagonist, erzählt in der Ich-Form und ist somit der ...

In „Der Mann, der zu träumen wagte“ geht es um Adam und seine Jugendliebe Angelina, die sich überraschend nach 20 Jahre wieder meldet.

Adam, der Protagonist, erzählt in der Ich-Form und ist somit der Mittelpunkt dieses Buches. Bis zur Hälfte konnten mich auch der lebendige Schreibstil und die Rückblicke in die ganze Vorgeschichte von Adam und Angelina fesseln. Doch der Klappentext greift zu weit vor und die Zeit in Frankreich mit den Spielchen fand ich etwas geschmacklos. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Seiten aber nur so vorbeigeflogen und es hat mir Spaß gemacht in die Geschichte einzutauchen. Adam und Angelina waren mir in ihrer Jugendzeit auch sympathischer, doch viele Geheimnisse stören die Basis der Beziehung. Die Auflösung am Schluss passt aber zum restlichen Buch und so hat es mir im Großen und Ganzen gefallen.


Lässt sich gut lesen, wenn es auch einige Stellen hat, die mir gar nicht gefallen haben.

Veröffentlicht am 30.11.2017

Eine fantastische Geschichte

Faunblut
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„Faunblut“ von Nina Blazon ist eine fantastische Geschichte und der Auftakt einer Reihe, die man jedoch auch zusammenhanglos lesen kann.

Ich kenne bereits den zweiten Teil, aber muss sagen, dass mich ...

„Faunblut“ von Nina Blazon ist eine fantastische Geschichte und der Auftakt einer Reihe, die man jedoch auch zusammenhanglos lesen kann.

Ich kenne bereits den zweiten Teil, aber muss sagen, dass mich das nicht gestört hat. Nina Blazon hat auch hier wieder eine fantastische Welt erschaffen. Sie katapultiert den Leser direkt ins Geschehen und hat mich mitfiebern lassen. Jade ist eine interessante, junge Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und gerne mal Wagnisse eingeht. Faun, der andere Hauptcharakter, bleibt lange geheimnisvoll, denn man erfährt wenig über ihn. Die Echos (die sogenannten Feinde) sind anschaulich beschrieben und die ganze Hintergrundgeschichte der Vergangenheit hat mich regelrecht gefesselt. Auch die verschiedenen Schauplätze (das Hotel, die Werft, die ganze Stadt) sind anschaulich und ich konnte es mir bildlich vorstellen. Die Liebesgeschichte war für mich ein bisschen zu einfach und insgesamt war es recht einfach geschrieben.

Ein gelungenes Gesamtpaket, das ich empfehlen kann.