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Veröffentlicht am 21.05.2024

Eine Geschichte zum Verlieben

Liebe kann doch jedem mal passieren
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Julie muss raus aus ihrem Alltag und kommt nach Brighton, um sich darüber klar zu werden, wie es weiter geht soll. Alex braucht eine bezahlbare Bleibe, um seiner Großmutter die Unterkunft in einem Heim ...

Julie muss raus aus ihrem Alltag und kommt nach Brighton, um sich darüber klar zu werden, wie es weiter geht soll. Alex braucht eine bezahlbare Bleibe, um seiner Großmutter die Unterkunft in einem Heim zu ermöglichen, da er sie nicht mehr alleine lassen möchte und kann. So kommt es, dass die beiden das gleiche Zimmer mieten, jeder ein halbes.

Für mich ein Buch, das mir ein paar schön und sehr angenehme Lesestunden beschert hat. Zuerst war ich mir nicht ganz so sicher, ob ich mit Julie und Alex klar komme, doch als man sie besser kennen lernt und all ihre Beweggründe erfährt, war ich gefangen und habe mich in diesem tollen Haus sehr wohl gefühlt. Gerade auch das italienische Restaurant im Erdgeschoss ist genial und ein Wohlfühlort. Ich habe dann auch entdeckt, dass dieses Buch der Auftakt der Reihe „Chestnut Road“ ist und freue mich darauf, wieder dorthin zurück zu kehren.

Die Geschichte hat bei mir eine heimelige Atmosphäre erzeugt und ich wollte sie gar nicht zu Ende lesen. Wobei ich da leider sagen muss, dass es mir gegen Ende zu schnell ging und sich die Ereignisse doch etwas überschlagen. Hier hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht, um ein umfassendes Bild zu bekommen. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Band, in dem Hannah im Mittelpunkt steht. Ein Charakter, der mich auch sehr ans Herz gewachsen ist. Und hoffentlich dürfen wir auch wieder Julie und Alex dort treffen.

Ich finde den Verlauf des Buches einfach bodenständig, nicht übertrieben und man kann sich vorstellen, dass es so auch wirklich passiert bzw. wenigstens ähnlich.


Wohlfühlstory von Anfang bis Ende, ich freue mich auf den nächsten Besuch in der Chestnut Road!

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Veröffentlicht am 08.05.2024

Amüsantes Ungeheuer

Ungeheuer lieb (Band 1)
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Das Buch wird ab 8 Jahren empfohlen, ich habe es meinem fast 7-Jährigen vorgelesen, das war auch in Ordnung. In der Schule sollte das Kind aber schon sein, finde ich. Mein Sohn hat auch immer wieder Seiten ...

Das Buch wird ab 8 Jahren empfohlen, ich habe es meinem fast 7-Jährigen vorgelesen, das war auch in Ordnung. In der Schule sollte das Kind aber schon sein, finde ich. Mein Sohn hat auch immer wieder Seiten selbst gelesen, wenn ich nicht weiter vorgelesen habe.

Ludwig ist eher Außenseiter und auch mit seiner Schwester Clara, mit der er sich ein Zimmer teilt, ist es nicht immer einfach. Dann entdeckt Ludwig ein seltsames Wesen und das Chaos ist vorprogrammiert.

Und dieses Wesen, vor allem der Name, den Clara ihm gibt, ist sehr amüsant. Prinzessin Knuddelwuff wurde hier sofort begeistert angenommen und auch im Alltag immer wieder erwähnt. Blieb also den Kindern im Kopf. Und auch die sich verändernde Geschwisterbeziehung ist lobenswert und hat mir sehr gefallen. Ansonsten hat das Buch ein paar Schwächen. Ich fand den Beginn interessant und wollte auch mehr über das geheimnisvolle Wesen erfahren, doch der Umgang der Mitschüler miteinander ist jetzt nicht ohne und teilweise etwas grausam.

Die Illustrationen des Ungeheuers sind richtig gut, auch wenn sich die Illustrationen immer wieder im Verlauf wiederholen und nicht immer ganz passend zur Story sind. Dennoch wurden sie hier gerne angeschaut. Mir selbst haben die Augen nicht so sehr gefallen, doch hauptsächlich ist es ja wichtig, dass das lesende Kind begeistert ist. Und mein Sohn konnte nicht genug von der Geschichte bekommen. Nur das Ende ist sehr offen, was hier die Lesefreude ein wenig getrübt hat. So bleibt man mit tausend Fragen vor dem Buch sitzen und muss sich gedulden bis die Fortsetzung erscheint.

Super angenommen wurde hier die Anleitung zur Herstellung des Schleims, um sein eigenes Monster zu erschaffen. Super bebildert und so beschrieben, dass es auch Kinder nachmachen könnten, wobei es schon der Hilfe bzw. der Aufsicht von Erwachsenen bedarf.

Für mich gab es ein paar Punkte, die mir nicht so gefallen haben. Meinem Sohn hat es aber sehr gefallen und somit bekommt das Buch die Durchschnittsbewertung.

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Veröffentlicht am 08.05.2024

Spannender Abschluss

Wir sind die Ewigkeit
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Nachdem mich das Ende des ersten Teils etwas unentschlossen zurück gelassen hat, wollte ich natürlich trotzdem wissen, wie es Erin und Cal ergeht und was es mit dem Ende auf sich hat.

Die schlussendliche ...

Nachdem mich das Ende des ersten Teils etwas unentschlossen zurück gelassen hat, wollte ich natürlich trotzdem wissen, wie es Erin und Cal ergeht und was es mit dem Ende auf sich hat.

Die schlussendliche Auflösung fand ich ok, aber ich hatte mir doch noch mehr erwartet. Wobei die Autorin es durchaus schafft die Spannung ab Beginn hoch zu halten. Es werden immer neue Geheimnisse aufgedeckt, wobei ich ein, zwei Punkte gar nicht gebraucht hätte. Der Handlungsstrang um Greg war zum Beispiel unnötig für mich, so habe ich es empfunden.

Erin hat jedes Vertrauen in Cal verloren und fühlt sich verloren und alleine gelassen. Doch dann nimmt das Erlebte eine ungeahnte Wendung und Erin muss sich bewusst werden, ob sie die Welt vor den Omega retten oder sich nur um ihre eigenen Probleme kümmern will.

Was mir gefallen hat, waren die Abstecher in die Dimension, mir haben die Beschreibungen der verschiedenen Kartelle wieder sehr gefallen, sie sind auf jeden Fall sehr einfallsreich und bunt gestaltet. Erin selbst lässt mich etwas zwiegespalten zurück am Ende, verhält sie sich doch nicht immer so, wie ich es erwartet hätte, aber eben nicht zum Besseren hin. Auch die Begegnungen mit den Delta habe ich wieder sehr genossen, da möchte man sich gleich selbst auf Nyncis schwingen und eine Reise über die Leylinien machen.

Doch das Teamwork der einzelnen Charaktere und auch einige Erkenntnisse am Ende ergeben ein tolles Gesamtbild, das ich gerne gelesen habe. Ich werde auch weiterhin Ausschau nach weiteren Büchern von Kira Licht halten.

Veröffentlicht am 08.05.2024

Toll gesprochen

Andor Junior (4)
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Für mich war das der erste Andor Band und ich überlege jetzt nach diesem Hörbuch die Reihe von Band eins ab mit meinem Sohn zu lesen bzw. zu schauen, ob er es alleine lesen mag. Denn die Grundidee und ...

Für mich war das der erste Andor Band und ich überlege jetzt nach diesem Hörbuch die Reihe von Band eins ab mit meinem Sohn zu lesen bzw. zu schauen, ob er es alleine lesen mag. Denn die Grundidee und die Art, wie die Freunde miteinander umgehen und aufeinander achten, gefällt mir.

In diesem Band geht es um Spuren aus der Vergangenheit, wie der Titel schon sagt. Es tauchen alte Bekannte auf und es geschehen seltsame Dinge. Doch die Freunde gehen gemeinsam jedes Problem an.

Anfangs konnte ich mir nicht so recht vorstellen, wie alles zusammenhängt und ich habe auch die ein oder andere Anspielung nicht verstanden, da ich die Charaktere aus den Vorgängern noch nicht kannte. Das werde ich aber definitiv ändern, mir gefällt die Reihe wirklich gut. Mal sehen, ob mir die Buchform genau so sehr gefällt, wie die Hörversion. Dieser wird richtig lebendig und mitreißend gesprochen, man kann sich die Figuren vorstellen und sich gut in die Szenen hinein fühlen. Außerdem ist gerade für Kinder die musikalische Untermalung eine Auflockerung und sehr ansprechend.

Mir war jedoch recht schnell klar, wer denn der Übeltäter ist und wie alles zusammen hängt. Ob das Kindern auch so geht, kann ich noch nicht beurteilen. Dennoch ein wirklich hörenswertes Erlebnis, das mich neugierig auf die vorherigen Bände macht.

Veröffentlicht am 05.05.2024

Konnte mich nicht vollständig überzeugen

Song of the Witch
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Die Buchbeschreibung klang sehr vielversprechend und doch hat mich dieser erste Band nun etwas enttäuscht.

Ein Mensch in der Welt der Trolle. Die Trolle, die ein Märchen sein sollen. Und doch kommt Cécile ...

Die Buchbeschreibung klang sehr vielversprechend und doch hat mich dieser erste Band nun etwas enttäuscht.

Ein Mensch in der Welt der Trolle. Die Trolle, die ein Märchen sein sollen. Und doch kommt Cécile in das Vergnügen diese grausame, düstere Welt kennen zu lernen. Doch es ist nicht alles wie es scheint.
Der Einstieg hat mir noch richtig gut gefallen, die beschriebene Welt der Trolle, die Entführung und all das drum herum. Aber Cécile, die mir eigentlich als selbstbewusste, junge Frau vorkam, hinterfragt in dieser so faszinierenden Welt nichts wirklich. Sie lässt sich einwickeln und nimmt alles so hin, wie es kommt. Ihr Kampfgeist ist nicht mehr wirklich vorhanden. Außerdem fehlte mir der Fortschritt in der Geschichte. Es waren so viele Seiten aber wenn man darüber nachdenkt, passierte wirklich wenig. Teils wiederholte es sich und das Geturtel und hin und her war mir einfach zu viel des Guten. Hier wäre ein Fokus auf der eigentlichen Story interessanter gewesen. Ich hätte so gerne mehr von den Trollen, den damaligen Geschehnissen und allem erfahren. Doch vieles wird nur angeschnitten oder erwähnt und dann fällt es unter den Tisch. Das fand ich doch sehr schade und hat mir ein wenig die Lust am Buch genommen.

Dennoch hatte ich ein paar angenehme Lesestunden mit diesem Reihenauftakt, doch der 2. Band wird etwas auf mich warten müssen.