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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2025

Orakelmagie vom Feinsten

Philine und das Orakeldesaster (1)
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Der Auftakt der Reihe rund um Philine und der Orakelmagie ihrer Familie.
Philine fiebert ihrem 11. Geburtstag entgegen, denn an diesem Tag wird sie durch das Orakel ihrer Großmutter erfahren, ob und welches ...

Der Auftakt der Reihe rund um Philine und der Orakelmagie ihrer Familie.
Philine fiebert ihrem 11. Geburtstag entgegen, denn an diesem Tag wird sie durch das Orakel ihrer Großmutter erfahren, ob und welches Orakel sie ab ihrem 12. Geburtstag sein wird und ihre Lehrzeit beginnt. Doch das Orakel läuft anders ab als geplant und anschließend häufen sich die seltsamen Begebenheiten.
Vielleicht bin ich schon zu alt für diese Reihe, aber dennoch fand ich die Idee mit den verschiedenen Orakeln zauberhaft schön. Manches war für mich recht vorhersehbar, aber so gut in die Geschichte eingeflochten, dass es mich nicht gestört hat. Philine ist ein selbstbewusstes Mädchen, das mit Charlotte und George Freunde fürs Leben gefunden hat. Die drei halten zusammen und stehen füreinander ein, was ich persönlich sehr schön fand.
Im Laufe der Geschichte lüften sich die Ereignisse und man erfährt, dass mehr hinter allem steckt: hinter der Zerstreutheit der Großmutter, den seltsamen Geschehnissen und der Ankunft der neuen Familie. Ich habe jedenfalls riesige Lust auf weitere Bücher bekommen und denke auch Kinder werden mit der Geschichte ihre Freude haben.
Ein lesenswerter Auftakt mit viel Abwechslung und einer Freundschaft fürs Leben.

Veröffentlicht am 12.04.2025

Solider Abschluss (Hörbuch-Rezension)

Die Legende des Phönix, Band 2: Schicksalsfeder (SPIEGEL-Bestseller)
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Den ersten Teil der Dilogie hatte ich vor knapp zwei Jahren bei Erscheinen gelesen und mich hat schon interessiert, was Eden im zweiten Band erwartet, aber nicht so sehr, als das ich es sofort lesen muss. ...

Den ersten Teil der Dilogie hatte ich vor knapp zwei Jahren bei Erscheinen gelesen und mich hat schon interessiert, was Eden im zweiten Band erwartet, aber nicht so sehr, als das ich es sofort lesen muss. Trotz der großen Zeitspanne konnte ich mich recht gut an den Vorgänger, vor allem an die letzten Kapitel erinnern. Die Vorgeschichte blieb mir nicht so gut im Kopf, was aber sicherlich auch daran lag, dass es dauert bis der erste Band an Fahrt aufnimmt.
Kann Spoiler enthalten, da es sich um den zweiten Band handelt!
Eden trauert sehr um ihren Verlust beim Angllriff der Rogues auf das Hauptquartier und auch Kanes Verrat hat sie tief getroffen. Um alles zu vergessen, will sie unbedingt die Feder des Phönix finden, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Auch dieser Band zieht sich etwas, so wie auch der erste Teil. Die Idee mit den Phönixkriegern und den verschiedenen Fähigkeiten fand ich auch hier wieder faszinierend, die Umsetzung so semi gut. Dennoch fand ich die "Disney-Gang" lustig und auch ein paar andere Punkte haben mich überzeugt. Zum Ende hin wurde es aber immer vorhersehbarer und mir war schnell klar, wer hinter alldem steckt und wer Alpha ist. Sehr gut fand ich auch die wechselnde Perspektive zwischen Eden und Kane, so bekommt man einen umfassenderen Überblick.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse etwas und ich fand es etwas zu viel des Guten und sehr rosarote Brille.
An sich ein solider Abschluss, der braucht bis er an Fahrt aufnimmt und am Ende recht schnell abgehandelt ist. Die Idee mit Phönix und seinen Kriegern hat mir hingegen sehr gefallen!

Veröffentlicht am 12.04.2025

Bezaubernd

Anis
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Hier hatte mich das Cover sofort. Einfach wunderschön mit dem Fuchs und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich unbedingt Anis' Geschichte kennenlernen will.
Anis ist Herzseherin, ...

Hier hatte mich das Cover sofort. Einfach wunderschön mit dem Fuchs und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich unbedingt Anis' Geschichte kennenlernen will.
Anis ist Herzseherin, sie ist offen für all die Geistwesen, die um sie herum existieren. Doch immer weniger Menschen glauben daran, was auch mit all den Neuerungen zusammenhängt. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie sehr zurückgezogen, bis ihr Vormund ihr alles wegnehmen möchte und sie für ihre Heimat und die Geistwesen kämpft.
Zuerst habe ich ein paar Momente gebraucht, nachdem mir die Leseprobe sehr gefallen hat, bis ich dann richtig angekommen bin. Ich fand die Szenen mit dem Vormund erschreckend und wusste nicht so recht, wohin das alles führt. Anis ist ein bewundernswertes Mädchen, das sich ihren Platz im Leben hart erkämpft und doch hat sie auch treue Freunde an ihrer Seite, allen voran Wolf. Und im Laufe der Geschichte kommen noch mehr dazu. Der Autorin ist hier ein wunderbares Werk gelungen, das Fortschritt als wichtig erachtet, gleichzeitig aber auch die Natur würdigt und aufzeigt, dass es auch parallel funktionieren kann und vorallem muss. Dabei spielt sie mit verschiedenen Gottheiten und ihren Fähigkeiten. Hier fand ich ganz besonders dir Beschreibungen und Erklärungen zu den einzelnen Wesen toll. Man merkt im Verlauf der Geschichte wie Anis über sich hinauswächst, Dinge in Frage stellt und zeitgleich lernt, was wirklich wichtig ist.
Mir fehlen ein klein wenig die Worte, um das Buch so zu beschreiben, wie ich es empfunden habe. Ich kann es nur ans Herz legen, denn es ist eine bezaubernde Geschichte voll Magie, Vertrauen und macht Mut für die eigenen Wünsche einzustehen.

Veröffentlicht am 12.04.2025

Super, um jüngere Leser an die Reihe heranzuführen

Animox als Comic-Roman 3. Die Stadt der Haie
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Achtung, es handelt sich bereits um den dritten Band der Reihe, deren Reihenfolge zum besseren Verständnis unbedingt eingehalten werden sollte!
Ich habe mich riesig gefreut, dass die Animox-Reihe nun auch ...

Achtung, es handelt sich bereits um den dritten Band der Reihe, deren Reihenfolge zum besseren Verständnis unbedingt eingehalten werden sollte!
Ich habe mich riesig gefreut, dass die Animox-Reihe nun auch für jüngere Leser auf den Markt kommt, sind die Originalbücher doch recht dick und für ungeübtere Leser noch nicht geeignet. Mein Sohn hat sich auch diesen Band der Reihe gleich geschnappt und mich konnte er mehr überzeugen, als noch der Auftakt. Denn diesmal bekommt man wirklich viele Informationen, gerade durch die Comic Strips, übermittelt und man hat nicht das Gefühl, das einem großartig viel fehlt. Klar, kann ein normales Buch mit mehr Text auch mehr vermitteln, dennoch ist das in diesem dritten Band richtig super gelungen!
Diesmal machen sich Simon und seine Freunde auf ins Unterwasserreich von Jams Familie. Dort angekommen fällt die Begrüßung eher frostig aus und der General will seinen Teil des Greifstabs neu verstecken. Doch natürlich läuft es nicht wie geplant, denn Orion wartet schon mit seinen Schergen, um diesen Plan zu vereiteln.
Oetinger Splash ist die Reihe für Kinder, die lesen wollen, denen aber oft der Antrieb und die Lust fehlt, da die Bücher so vollgepackt und dick sind. Hier hat man zwar auch einige Seiten, die Schriftgröße ist jedoch sehr angenehm und die Comic Elemente lockern die Story an den richtigen Stellen auf. So bleibt es lebendig und man kann sich anhand der Bilder den Fortgang selbst zusammenreimen, bekommt aber auch kurze Erklärungen im weiteren Verlauf. Bis auf eine Comic Seite fand ich auch alle wirklich selbsterklärend.
Perfekt, um die Abenteuer der Animox schon an jüngere Leser heranzutragen. Immer her mit den weiteren Bänden!

Veröffentlicht am 01.04.2025

Eine tiefgehende Geschichte

Motte und die Metallfischer
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Wieder mal ein Buch des magellan Verlags, das mich überraschen konnte mit der Tiefe und den verschiedenen Themen, die aufgegriffen werden und zugleich auch für Kinder ansprechend erklärt und verständlich ...

Wieder mal ein Buch des magellan Verlags, das mich überraschen konnte mit der Tiefe und den verschiedenen Themen, die aufgegriffen werden und zugleich auch für Kinder ansprechend erklärt und verständlich werden.
Motte hat Ferien, doch alle ihre Freunde sind weg gefahren. Was soll sie nun mit sich anfangen? Ihre Mutter möchte sie auch nicht im Haus haben, sobald Kundinnen da sind. Also geht Motte spazieren. Und bei einem dieser Spaziergänge am Kanal entlang entdeckt sie die Metallfischer und prompt ist Mottes Neugier geweckt.
Schon zu Beginn erfährt man mehr über Motte, die eigentlich Schmetterling heißt. Doch so fühlt sie sich nicht wohl und das ist das erste große Thema im Buch. Es gab eine wichtige Szene, die aufzeigt, dass sich jeder so entfalten soll und darf, wie er mag und man andere nicht verurteilen soll, auch wenn sie eben anders sind. Und auch die Aufmachung des Buches ist besonders, denn es gibt viele rostrote Akzente im Text und den Zeichnungen. Doch das ist nicht das einzige Themen, das angesprochen wird. Es geht um Diversität, Familie, Liebe, Freundschaft und so viel mehr. Was Motte nach dem Fund des U-Boots alles erlebt, darauf möchte ich gar nicht weiter eingehen, um nicht zu viel zu verraten.
Man spürt die Liebe, die die Autorin in die Geschichte hat einfließen lassen und ich konnte viel daraus mitnehmen und hoffe es ergeht jungen Leser:innen genau so.