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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2021

Für mich echt frustrierend

Celestial City - Akademie der Engel
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Band zwei der Reihe rund um Brielle und ihre schwarzen Flügel, na klar musste ich den auch lesen, denn der erste Teil hat mich richtig überrascht und mir doch sehr gefallen.
So haben Brie und ihre Freude ...

Band zwei der Reihe rund um Brielle und ihre schwarzen Flügel, na klar musste ich den auch lesen, denn der erste Teil hat mich richtig überrascht und mir doch sehr gefallen.
So haben Brie und ihre Freude das erste Jahr an der Akademie überstanden und dieser Band startet direkt im Anschluss. Mir war der Übergang jedoch zu glatt und für mich startet es einfach zu unglaubwürdig. Es wirkt alles so flach und für mich gab es nicht diese Sogwirkung wie im ersten Band.
Brielle selbst hat mich richtig genervt, ihr gelingt komischerweise mehr oder weniger alles und sie ist wie ein Überflieger und dabei so unbeherrscht und am allerschlimmsten war für mich dieses dauernde Gesülze über Liebe und Heiraten und keine Ahnung. Jetzt mal ehrlich die beiden kennen sich noch nicht so lange und so viel Zeit haben sie ja auch noch nicht miteinander verbracht.
Allgemein wirkt es im Buch mehr wie eine Aneinanderreihung von Sequenzen und nicht wie eine umfassende Geschichte. Mir hat hier ein roter Faden gefehlt und viele der lustig gemeinten Witze wirken flach und wiederholen sich und es sind eben einfach Sprüche, die man so oder ähnlich häufig liest.
Die Spannung ist zwar durchgehend hoch und es passiert wirklich viel im Buch, doch richtig packen konnte es mich leider nicht.

Dieser zweite Band war für mich frustrierend, da hätte man so viel mehr daraus machen können. Den Abschluss möchte ich lesen, hat aber nicht oberste Priorität.
2,5 Sterne

Veröffentlicht am 27.05.2021

Unterhaltsam, aber etwas oberflächlich

Sterne sieht man nur im Dunkeln
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Mein erstes Buch von Meike Werkmeister war „Über dem Meer tanzt das Licht“. Da dort etwas von einem vorherigen Band stand, habe ich mich natürlich erkundigt und dieses Buch entdeckt. Es ist zwar eine gesonderte ...

Mein erstes Buch von Meike Werkmeister war „Über dem Meer tanzt das Licht“. Da dort etwas von einem vorherigen Band stand, habe ich mich natürlich erkundigt und dieses Buch entdeckt. Es ist zwar eine gesonderte Geschichte, doch einige Charaktere tauchen in beiden Büchern auf, daher wäre es schon sinnvoll sie nacheinander zu lesen, da sie auch zeitlich nacheinander spielen.
In diesem Buch lernen wir Anni kennen, die mit Thies in Bremen lebt, Game-Designerin und vermeintlich glücklich ist. Doch dann soll sie in Berlin eine Filiale leiten und Thies macht ihr einen Antrag. Und zu diesem Zeitpunkt kommt Post von Maria. Maria, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte.
Da ich Maria und auch Anni schon kannte, war es für mich nur noch ein genaueres Kennenlernen, denn ich wusste ja warum die beiden sich zerstritten hatten und was noch so grob passiert. Doch das Drumherum ist wundervoll geschrieben, Meike Werkmeister hat einen angenehmen Stil bei dem die Seiten nur so vorbeifliegen. Es macht Spaß in ihre Geschichten einzutauchen, auch wenn es ein paar Längen gab. Teilweise kamen auch die Gefühle nicht richtig an und ich habe es nur als stiller Beobachter verfolgt ohne eine richtige Bindung aufzubauen. Es fehlt dann die Tiefe und doch hat mich die Geschichte gut unterhalten.

Ein unterhaltsamer Roman, der am Meer spielt. Etwas oberflächlich stellenweise und doch mit Gefühl.

Veröffentlicht am 27.05.2021

Viele Aspekte unserer Gesellschaft findet man hier wieder

Gemma. Sei glücklich oder stirb
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Endlich mal wieder ein Einzelband in diesem Genre. Zwar etwas dicker als viele andere Bücher und an manchen Stellen hätte es noch ein wenig ausgebauter sein können, dennoch kann ich dieses Buch wirklich ...

Endlich mal wieder ein Einzelband in diesem Genre. Zwar etwas dicker als viele andere Bücher und an manchen Stellen hätte es noch ein wenig ausgebauter sein können, dennoch kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.
Es geht um Gemma, die gemeinsam mit ihrer Freundin Tilda den Test zur Aufnahme an der Akademie macht. Und zwar nur, damit sie ihren Vater aus der Quarantäne retten kann. Denn ihre Mutter ist früh gestorben und Gemma hat nur noch ihren Vater. Doch dann entdeckt Gemma, dass nicht alles gold ist was glänzt.
Der Prolog hat mich sehr neugierig gemacht, auch wenn ich persönlich schon eine Richtung gesehen habe, wohin es führen kann. Doch die Geschichte drumherum hat mich begeistert.
In diesem Buch findet man viele Aspekte unserer aktuellen Gesellschaft wieder, es ist wie ein Spiegel unserer Welt. Auch bei uns wird man noch schief angesehen, wenn man Depressionen hat oder eben mal nicht glücklich ist. Man darf nicht trauern bzw. wenn man zu lange trauert, wird man doof angesehen, dabei sollte jeder Mensch sich ausleben können, wie er möchte. Dieses Buch regt darüber an über das eigene Leben, glücklich sein und über Gefühle nachzudenken. Ich werde zukünftig versuchen meine Gefühle nicht mehr zu verstecken, denn das Leben ist nun mal nicht perfekt.
Die Charaktere Gemma und Keno sind am greifbarsten, die restlichen Charaktere sind etwas blass gezeichnet, was etwas am Stil der Autorin liegt, da er sehr gradlinig und nicht blumig ist. Dabei beschreibt sie Dinge schon ausführlich, an manchen Stellen vielleicht etwas zu sehr und doch ist der Stil packend und ich war sehr auf den Fortgang und das Ende gespannt. Es entwickelt sich auch eine zarte Liebesgeschichte, etwas vorhersehbar und doch ganz schön und nicht überstürzt. Sie ist eher unterschwellig und steht zum Glück nicht so im Vordergrund, das passt perfekt so. Gemma selbst macht auch eine wichtige Entwicklung im Buch durch, sie bekommt einen anderen Blick auf ihre Mitmenschen. Zudem bekommt man einen Einblick in Menschen, so dass man sieht, dass auch auf zwei verschiedenen Seiten nicht immer das beste in Menschen zum Vorschein kommt und man manchmal eben nicht rational handelt.

Diese Geschichte hat mich sehr nachdenklich gestimmt, man findet viele Aspekte unserer Gesellschaft wieder und ich werde zukünftig auch über das Negative sprechen, denn man sollte sich frei entfalten können.

Veröffentlicht am 27.05.2021

Für mich der schwächste Teil bisher

Internat der bösen Tiere, Band 3 - Die Reise
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Direkt im Anschluss nach Band zwei habe ich diesen dritten Band gelesen. Nach Noels Abenteuer auf dem Meer und der kurzen Leseprobe aus Band drei war ich natürlich sehr gespannt, was denn in diesem Band ...

Direkt im Anschluss nach Band zwei habe ich diesen dritten Band gelesen. Nach Noels Abenteuer auf dem Meer und der kurzen Leseprobe aus Band drei war ich natürlich sehr gespannt, was denn in diesem Band passiert. Mehr kann und möchte ich nicht verraten, denn sonst greife ich zu weit voraus und die ganze Spannung ist weg.
Doch ich muss sagen, dieser dritte Band hat mir nicht so sehr gefallen wie die beiden Vorgänger. Band eins war gut, Band zwei hat mich richtig gefangen genommen und dieser Band ist etwas zäh, denn eigentlich passiert gar nicht so viel. Vieles war sehr vorhersehbar und ich war mit vielen Entscheidungen von Noel nicht so ganz einverstanden, er ist so unbeständig und denkt nicht wirklich darüber nach, was seine Entscheidungen nach sich ziehen wird. Dabei wirkt er in anderen Momenten viel reifer und ich finde es etwas schade, dass er so oft überstürzt handelt. In diesem Buch erfährt man etwas mehr über Noels Herkunft, was interessant, aber leider nicht so informativ war wie erwartet. Man bleibt eigentlich auf der Stelle und bekommt keine neuen, nützlichen Informationen zu seiner Mutter und ich hoffe, dass im vierten Band nicht zu viel auf einmal kommt.
Was mir bei den Büchern aber sehr gefällt sind die Ausstanzungen auf dem Cover, diese haben richtig Wiedererkennungswert und machen es so besonders.
Ich hätte mir in diesem Buch etwas mehr Unterricht und mehr Informationen zu den Fähigkeiten gewünscht, die Noel und seine Freunde noch haben.

Für mich leider der bisher schwächste Band der Reihe. Ich hoffe der vierte Teil wird wieder spannender. Leider nur 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.05.2021

Geniale Reihe

Das Wolkenschiff – Die Legende vom Feuervogel (Das Wolkenschiff 2)
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Wie habe ich diese Fortsetzung herbeigesehnt! Der erste Teil mit den Geschwistern Brightstorm hat mich so begeistert, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Marie und Arthur weitergeht. In diesem ...

Wie habe ich diese Fortsetzung herbeigesehnt! Der erste Teil mit den Geschwistern Brightstorm hat mich so begeistert, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Marie und Arthur weitergeht. In diesem Teil machen sie sich auf in ein neues Abenteuer mit Harriet Culpfeffer, entdecken wieder wundersame Wesen und erleben auf ihrer Reise Suche nach dem verschollenen Entdecker Everest Wrigglesworth atemberaubende Momente.
Ich will gar nicht zu viel verraten, denn der Leser entdeckt gemeinsam mit den Geschwistern die wundervollsten Wesen und Orte und es gibt so viel zu erleben. Natürlich ist nicht immer alles gut und Feind Nummer eins Eudora Vane ist natürlich mit von der Partie. Sie ist so treffend gezeichnet, dass man sie einfach nicht mögen muss. Ihre durchtriebene Art ist so unglaublich und ich bin nach diesem Ende so gespannt, wie es mit Eudora weitergeht.
Dieser Band ist doch etwas anders als der erste, auch wenn es wieder ein spannendes Abenteuer in einer fantastischen Welt ist. Ich mag die Idee der Wolkenschiffe und Harriet ist für eine Erwachsene eine liebenswerte, rücksichtsvolle Frau, die den Geschwistern eine große Chance nach dem Verschwinden ihres Vaters gibt.
Diese abenteuerliche Reise ist so voll mit wunderschönen Beschreibungen und ich hatte mehr als einmal Gänsehaut und auch andere Emotionen kommen nicht zu kurz. Es ist spannend, fantasievoll, dass ein oder andere Mal auch sehr komisch. Die komplette Bandbreite an Gefühlen gepaart mit einer fesselnden Story, dieses Buch hat alles, was man für eine aufregende Geschichte braucht.

Für mich ein wundervolles Buch nicht nur für Kinder. Spannungsgeladene Story in einer traumhaften Umgebung mit bezaubernden Charakteren. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung, auch wenn mich dieser Band nicht ganz so umgehauen hat wie Band eins.