Profilbild von Musteplume

Musteplume

Lesejury Star
offline

Musteplume ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Musteplume über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2023

Unterhaltsam

Inspektor Möhre: Ein Fall für vier Hufe
0

Inspektor Möhre ist ein sehr liebevoll geschrieben und illustriertes Vorlesebuch.

Meine Kinder sind fünf und sieben Jahre alt und haben es beide sehr geliebt, sich dieses Buch vorlesen zu lassen.

Die ...

Inspektor Möhre ist ein sehr liebevoll geschrieben und illustriertes Vorlesebuch.

Meine Kinder sind fünf und sieben Jahre alt und haben es beide sehr geliebt, sich dieses Buch vorlesen zu lassen.

Die Geschichte spielt in der Lebenswirklichkeit der Kinder, Ponyhof als Handlungsort kennen und lieben sie.

Die Charaktere sind sehr liebenswert und sympathisch.

Der Aufbau des Buches gefällt mir auch. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sie sind nicht zu lang, man kann schnell mal eine Leserunde einschieben.

Die Illustrationen sind zahlreich, das ist meinem Kindergartenkind wichtig, sie mag keine ungebildeten Seiten anschauen, während ich lese.

Ich finde dieses Buch rundherum gelungen, es macht Spaß es vorzulesen. Es ist spannend und lustig und hat doch ein bisschen Gehalt, die Themen finde ich wunderbar eingearbeitet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2023

Menschliche Abgründe

Diabolisch
0

Diabolisch ist ein wirklich teuflisches Buch.
Die Geschichte ist wahnsinnig spannend, ich bin nur so durch das Buch geflogen.

Die Charaktere sind zahlreich, so zahlreich, dass ich bis zum Schluss ...

Diabolisch ist ein wirklich teuflisches Buch.
Die Geschichte ist wahnsinnig spannend, ich bin nur so durch das Buch geflogen.

Die Charaktere sind zahlreich, so zahlreich, dass ich bis zum Schluss nicht alle Verbindungen herstellen konnte. Dazu beigetragen hat vielleicht auch, dass dieses Buch einige logische Fehler aufweist. So ist der Junge mal fünf Jahre alt und eben noch kein Schulkind wie seine große Schwester und dann wird er später doch als Grundschüler bezeichnet.
Das hat mich ab und zu etwas verwirrt und auch genervt, aber trotzdem war dieses Buch einfach nur fesselnd.

Mitunter war es schwer zu ertragen, es haben sich Abgründe aufgetan, die ich meinen Mitmenschen eher nicht zutrauen möchte. Das war ganz schwer auszuhalten, der Tod des Jungen und auch die schreckliche Kindheit der Schwester wären so einfach zu vermeiden gewesen, so viel unnötiges Leid. Aber dieses Grauen macht natürlich auch den Reiz, den Flair der Geschichte aus und ist somit sehr stimmig und gelungen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2023

Fantastisch

Kami & Mika – Die phantastische Reise nach Wolkenhain
0

Kami und Mika ist ein tolles Buch für Grundschulkinder, die es mögen eine Geschichte vorgelesen zu bekommen.

Uns hat dieses Buch durch ein regnerisches Wochenende begleitet.

Die Geschichte ...

Kami und Mika ist ein tolles Buch für Grundschulkinder, die es mögen eine Geschichte vorgelesen zu bekommen.

Uns hat dieses Buch durch ein regnerisches Wochenende begleitet.

Die Geschichte ist sehr fesselnd, besonders die Cliffhanger am Ende der Kapitel bauen Spannung auf und verleiten zum immer weiter lesen und auch zum Selberlesen, wenn der Vorleser nicht mehr mag…

Die Geschichte in ihrer Diversität gefällt mir sehr gut, es ist ein sympathisches Setting und eine fantasievolle Welt geschaffen worden.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, das ist prima, weil so jedes Kind den für sich passenden Charakter zur Identifizierung findet.

Magische Tiere, fantastische Natur, Freundschaft und sprechende Häuser, ein tolles, unterhaltsames Buch!

Das einzige, was ich nicht ganz gelungen finde, sind die doppelseitigen Bilder. Es ist zwar toll, dann plötzlich eine große Illustration zu entdecken, aber meine Kinder schätzen es eher, die Bilder begutachten zu können, während ich den Text vorlese.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2023

Verlierer der Wiedervereinigung

Ich, ein Sachse
0

Auf diese Biografie war ich sehr gespannt und die Leseprobe hatte mich dann sofort überzeugt.

Der Schreibstil ist sehr eingängig, die Passagen des Protagonisten im Kontakt mit seinen Kindern ...

Auf diese Biografie war ich sehr gespannt und die Leseprobe hatte mich dann sofort überzeugt.

Der Schreibstil ist sehr eingängig, die Passagen des Protagonisten im Kontakt mit seinen Kindern sehr sympathisch geschrieben.

Aber so ganz hat es für mich dann doch nicht gereicht, nach ungefähr der Hälfte des Buches habe ich abgebrochen, weil es mir schlichtweg egal war, wie es weitergeht.

Dieses Lebensgeschichte ist definitiv bewegend. Eine schreckliche Kindheit. Beklagenswert.

Die Sicht oder besser das Erleben der Wiedervereinigung finde ich aus der Perspektive von Sam sehr interessant. Es ist mal nichts von der sonst wahrgenommenen Euphorie und Aufbruchsfreude zu spüren.
Wie tragisch, dass die Farbenblindheit des Sozialismus mit der Mauer zusammenfällt.

Ich schäme mich für meine „Landsleute“. Trotzdem konnte mich dieses Buch nicht wirklich fesseln.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2023

Weder lustig noch spannend

Fiese Brise in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 2)
0

Fiese Brise ist ein Küstenkrimi.

So weit, so gut.
Das Buch spielt an der Küste. Und es ist ein Krimi. Zumindest gibt es einen Mordfall und die Polizei ermittelt.

Leider ist es jedoch überhaupt ...

Fiese Brise ist ein Küstenkrimi.

So weit, so gut.
Das Buch spielt an der Küste. Und es ist ein Krimi. Zumindest gibt es einen Mordfall und die Polizei ermittelt.

Leider ist es jedoch überhaupt nicht spannend, der Verlauf ist vorhersehbar, die Arbeit der Polizisten zum Kopfschütteln und die Einmischung der Sankt Peter Ordingerinnen auch nicht besonders interessant.

Das Buch wartet mit einem Haufen an Charakteren auf, ich war zu Anfang komplett verwirrt, zum Schluss wusste ich immerhin, wer wohin gehört und warum.

Vielleicht sollte die Autorin eher Ruhrpottkrimis schreiben, da würde ihre geliebte „Kerle Kiste“ zumindest besser passen. Hier fand ich diesen Ausdruck mindestens irritierend. Andere Ausdrücke hätten wohl mehr Authentizität gebracht, aber dafür reicht Urlaub an der Nordsee nicht. Da merkt man eben nur, wie spröde die Norddeutschen sind, verarbeitet dieses aber auch nicht weiter.

Nein, dieses Buch hat mir keinen Spaß bereitet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere