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Veröffentlicht am 20.09.2022

Eine tolle Saga

Zwischen heute und morgen
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Ich habe schon den Vorgänger dieses Buches geliebt und wurde auch hier in keiner Weise enttäuscht.

Dieses Buch begleitet drei Familien in drei Städten: Köln, Hamburg und San Remo durch die Sechziger ...

Ich habe schon den Vorgänger dieses Buches geliebt und wurde auch hier in keiner Weise enttäuscht.

Dieses Buch begleitet drei Familien in drei Städten: Köln, Hamburg und San Remo durch die Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Die Figuren sind altbekannt, entwickeln sich weiter, ihre persönliche Entwicklung und die ihrer Beziehungen ist hochinteressant und sehr stimmig ausgeführt.

Die wichtigen Geschehnisse dieser Jahre werden dargestellt, stehen nicht im Vordergrund, beeinflussen aber die Familien.

Ich denke, dieses Buch macht nur Freude, wenn man bereits den ersten Teil gelesen hat. Aber dann verspricht es höchsten Lesegenuss und es ist wie ein Nachhause kommen nach Hamburg, nach Köln, nach San Remo.

Das Lebensgefühl der Sechziger Jahre ist ganz wunderbar dargestellt, man kann das Leben in dieser Dekade nachfühlen, die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen nachspüren.

Ich schätze auch den Schreibstil der Autorin sehr, er ist kurz und prägnant, beinhaltet kein Geschwafel.

Vollste Leseempfehlung, wie schade, dass diese Saga jetzt abgeschlossen ist.

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Veröffentlicht am 12.09.2022

Weichgespült

Gut Erlensee - Margaretas Traum
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Dieser historische Roman ist für mich eher eine Schmonzette im historischen Gewand.

Das Buch spielt 1919 in einem kleinen Dorf bei Kiel. Margareta Lamprecht lebt dort bei ihrer Familie auf Gut ...

Dieser historische Roman ist für mich eher eine Schmonzette im historischen Gewand.

Das Buch spielt 1919 in einem kleinen Dorf bei Kiel. Margareta Lamprecht lebt dort bei ihrer Familie auf Gut Erlensee.
Der zweite Weltkrieg ist vorüber und das Land und die Menschen kämpfen mit den Folgen, wirtschaftlich wie psychosozial.

Dieses Thema gibt durchaus den Stoff für einen fesselnden, lehrreichen Roman her.
Allerdings spricht mich die Umsetzung in diesem Falle überhaupt nicht an.
Das Buch trieft vor Herzschmerz, die romantischen Verwicklungen sind absolut vorhersehbar und lassen mich mit den Augen rollen. Margareta ist ein höchst pubertärer Charakter, ihre Familienmitglieder erfüllen jegliche Klischees. Der Schreibstil ist meinem Empfinden nach sehr platt, die Entwicklungen der Charaktere keinesfalls subtil und überraschend.

Dieses Buch hat mich sehr gelangweilt, schon das Cover ist keinesfalls passend, ich kenne keine Kieler Berge, unsere Landschaft machen ganz andere Dinge aus.

Erhofft habe ich einen fesselnden Roman, der in meiner Heimat spielt und mir „meine“ Vergangenheit näher bringt, bekommen habe ich einen platten, vorhersehbaren Liebesroman.

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Veröffentlicht am 12.09.2022

Etwas weniger überzeugend

Die Freundinnen vom Strandbad (Die Müggelsee-Saga 2)
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Dieser Zweite Teil der Freundinnen vom Strandbad war für mich ein bisschen weniger überzeugend als der erste.

Das Buch beginnt in Ost-Berlin im August 1961. Martha und Betty sind dort weiterhin ...

Dieser Zweite Teil der Freundinnen vom Strandbad war für mich ein bisschen weniger überzeugend als der erste.

Das Buch beginnt in Ost-Berlin im August 1961. Martha und Betty sind dort weiterhin im und um das Strandbad Müggelsee zu finden, Clara allerdings ist nach West-Berlin geflohen.

Auch in diesem Band spielt die Stasi wieder eine große Rolle, das damalige Zeit- und Lebensgefühl ist ganz wunderbar eingefangen.
Die Charaktere sind weiterhin sehr überzeugend, sehr detailreich dargestellt, das ist ein großer Pluspunkt dieses Buches.

Das erste Drittel des Buches hat mich noch sehr gepackt, danach wurde es verhältnismäßig seicht. Und die Rennerei durch die Zeit zum Ende hin hat mir gar nicht gefallen. Ich hätte dieses Buch lieber in drei Teilen gelesen und wäre dafür gerne tiefer in die Geschichte eingetaucht.

So bleiben für mich doch viele Fragen offen, auch wenn die Reihe jetzt abgeschlossen ist.


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Veröffentlicht am 06.09.2022

Instagramwahnsinn

Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. (Die Emer-Murphy-Serie 1)
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Poppy ist ein sehr moderner skandinavischer Thriller.

Das Thema finde ich unglaublich wichtig. Es geht um ein Kleinkind, das im Namen seiner Eltern Werbung in den sozialen Medien machen muss ...

Poppy ist ein sehr moderner skandinavischer Thriller.

Das Thema finde ich unglaublich wichtig. Es geht um ein Kleinkind, das im Namen seiner Eltern Werbung in den sozialen Medien machen muss und dessen Leben davon komplett bestimmt wird!
Dieses Thema ist sehr umfassend und vielschichtig bearbeitet worden, es geht nicht nur um die Persönlichkeitsrechte des Kindes, sondern auch um die absolute Gefährlichkeit dessen, um die Möglichkeit, welche diese Bilder Pädophilen bieten. Auch der Komplex Pädophilie wurde gut dargestellt, es sind eben nicht nur immer alte weiße Männer, die sabbernd vorm Bildschirm sitzen.

Der Thriller an sich war zwar fesselnd, aber wenig subtil. Viele Handlungsstränge kreuzen sich und werden mal mehr mal weniger passend gelöst.

Insgesamt finde ich die Umsetzung im Bereich Thrill eher weniger gelungen, aber da ich das Thema so wichtig finde, würde ich dieses Buch trotzdem weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 06.09.2022

Spannende Verwirrung

Das Letzte, was du hörst
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Im Vergleich zu den vorherigen Büchern des Autors konnte mich dieser Thriller von Winkelmann nicht völlig überzeugen.

Die Handlung ist durchaus spannend, allerdings wirklich sehr verworren. ...

Im Vergleich zu den vorherigen Büchern des Autors konnte mich dieser Thriller von Winkelmann nicht völlig überzeugen.

Die Handlung ist durchaus spannend, allerdings wirklich sehr verworren.

Die Charaktere sind sehr interessant, besonders die Journalistin Roya und die Ermittlerin Barreis haben mich überzeugt.

Das Buch ist nicht besonders blutig geschrieben, es ist eher subtil. Das gefällt mir ganz besonders.

Das Buch spielt in der Podcastszene. Diese nervt mich schon in der Realität, geschrieben konnte ich das kaum ertragen und habe die Absätze in denen Marc Maria Hagen mit Hörgefühlt zu Wort kam regelmäßig überblättert.

Mein Fazit: Interessante Charaktere, viel Spannung und eine nette Prise Humor, aber ein eher langweiliges Hintergrundthema und sehr viel Verwirrung mit einem eher flachen Ende.

Von der Komissarin Barreis würde ich allerdings gerne eine Fortsetzung lesen.

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