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Veröffentlicht am 20.03.2024

Erfahrt mehr über die Vergangenheit von Sara und Will

Die letzte Nacht
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Diejenigen, die mir schon länger folgen wissen, dass ich die Bücher von Karin Slaughter liebe. Die letzten beiden Bücher, die ich von ihr gelesen habe, haben mich jedoch nicht ganz so umgehauen. Dieses ...

Diejenigen, die mir schon länger folgen wissen, dass ich die Bücher von Karin Slaughter liebe. Die letzten beiden Bücher, die ich von ihr gelesen habe, haben mich jedoch nicht ganz so umgehauen. Dieses hier dafür umso mehr.

Die Geschehnisse beginnen mit einem Fall vor Gericht. Aufgrund einer Bemerkung auf der Toilette wird schnell klar, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handelt.
Nachdem sich Sara und einige Ermittler den Fall genauer ansehen wird klar: Es muss eine Verbindung zwischen diesem Vorfall und weiteren geben. Doch auch Sara muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Welche schaurige Entdeckung wird sie wohl machen? Und was viel wichtiger ist, wird sie damit klarkommen?

Ich muss ehrlich gestehen, dass mich schon länger kein Buch von Karin so in Atem gehalten hatte. Nach und nach rollen die Ermittler und Sara den Fall auf und versuchen herauszufinden, wie alles in Zusammenhang steht. Doch nicht immer ist alles so, wie es scheint und bis zum Schluss gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, die dem Ganzen eine unvorhergesehene Wendung geben.

Die Ermittlung selbst fand ich großartig. Denn es wirkte nicht hingeworfen oder vorgekaut, sondern der Leser ist direkt mit dabei, strebt selbst Überlegungen an und hat das Gefühl, aktiv daran teilzunehmen.

Ebenso wird die Beziehung zwischen Will und Sara nochmals in einem anderen Licht dargestellt. Denn auch wenn man glaubt, alles über die beiden zu wissen, erfährt man mehr über die beiden und deren Vergangenheit.

Der Schreibstil ist unverkennbar und gespickt mit ihrem trockenen Humor. Während andere einen großen Bogen um gewisse Themen machen, geht die Autorin diese direkt an und zeigt die Abgründe der menschlichen Psyche.

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Veröffentlicht am 20.03.2024

Wunderbare Geschichte über Vertrauen mit gruseligem Ambiente

Der Fluch von Median
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Im ersten Band der Trilogie geht es um Erin, die zu den Infizierten gehört, da sie von einem Werwolf gebissen wurde. Nach ihrer Flucht in ein besseres Leben, trifft sie auf Orphan, der ihr eine Stelle ...

Im ersten Band der Trilogie geht es um Erin, die zu den Infizierten gehört, da sie von einem Werwolf gebissen wurde. Nach ihrer Flucht in ein besseres Leben, trifft sie auf Orphan, der ihr eine Stelle bei sich anbietet. Doch nichts scheint so zu sein, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Was verbirgt Orphan wohl vor ihr? Welche spannenden Aufgaben und Entdeckungen werden beide nachgehen?

Zunächst möchte ich euch die beiden Charaktere vorstellen, die bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Gerade Erin hat sich in diesem Band sehr stark entwickelt. Für mich ist sie authentisch geschrieben, sodass ich die Handlungen und Gefühlsausbrüche nachvollziehen konnte.
Ebenso hat mir die Entwicklung von Orphan und Erin als Team sehr gut gefallen. So ist diese zu Beginn eher zweckdienlich, verändert sich jedoch immer mehr zu einer Einheit.

Der Band enthält einige richtig coole Gruselszenen. Darunter meine persönliche Lieblingsszene im Wald, wo sie etwas (für mich) vollkommen faszinierendes treffen.
Ich möchte hier nur ungern spoilern, aber so viel kann ich verraten: Der Leser darf in die Szene kommen und dort eine Zeit verweilen, bis er weiterziehen darf. Das ist bei anderen Büchern aus diesem Genre leider nicht so oft der Fall.

An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir einen Hinweis gewünscht, dass die Themen später nochmal aufgegriffen werden, weil es nicht ganz hervorgeht.

Wer von euch nun ebenfalls so gespannt auf diesen Roman ist: Holt ihn euch 😉 Ihr werdet es nicht bereuen.

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt

The Fort
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Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr mitten im Wald einen verlassenen Bunker findet? Würdet ihr reingehen und euch umschauen?

Dieses Buch handelt von fünf Freunden, denen genau das passiert ist.
Nachdem ...

Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr mitten im Wald einen verlassenen Bunker findet? Würdet ihr reingehen und euch umschauen?

Dieses Buch handelt von fünf Freunden, denen genau das passiert ist.
Nachdem ein Hurricane ihren Heimatort zerstört hatte, haben diese im Wald einen verlassenen Bunker gefunden, der schon nach sehr kurzer Zeit zu ihrem Zufluchtsort geworden ist. Doch je mehr Zeit die Freunde miteinander verbringen, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht, die diese noch weiter zusammenschweißen und zu einer Familie zusammenwachsen lassen.

Für mich ist dieses Buch eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt.
Im ersten Teil lernt man zunächst die einzelnen Personen kennen und was diese ausmacht. Erst im zweiten Drittel lernt der Leser auch hinter die Fassaden zu blicken. An dieser Stelle kommen dann auch die ersten Fragen auf, ob manches nicht beim näheren Hinschauen ans Licht kommen sollte, weil es für einen Außenstehender offensichtlich ist. Was man hierbei aber leicht vergisst. Es sind Kinder bzw. Jugendliche und nicht jeder stellt alles in Frage zu dieser Zeit.
Erst im letzten Drittel wendet sich das Blatt und die Ereignisse nehmen rasant zu.

Mir haben Schreibstil und Perspektivwechsel sehr gut gefallen. Dadurch lernt man nach und nach alles kennen und versteht die Handlungen besser.
Zu gern hätte ich die Freunde noch länger begleitet, um zu erfahren, wie sich die Freundschaft noch weiterentwickelt. Denn je weiter das Buch voranschreitet, desto intensiver und stärker wird das Band, welches verbindet.

Lediglich der Schluss war mir etwas zu kurz und zu schnell abgehandelt. Hier hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht.

Dennoch gibt es an dieser Stelle eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Entspricht leider nicht den Erwartungen

Das Mädchen mit dem Porzellangesicht
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Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr ein Leben lang eine Maske tragen müsstet und ihr dadurch eure Umgebung verschreckt? Oder eure Umgebung euch deshalb abstoßend findet?

Genauso ergeht es der Protagonistin ...

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr ein Leben lang eine Maske tragen müsstet und ihr dadurch eure Umgebung verschreckt? Oder eure Umgebung euch deshalb abstoßend findet?

Genauso ergeht es der Protagonistin in diesem Buch.
Vor vielen Jahren hatte ihr Vater – ein Puppenmacher - einen Vertrag unterzeichnet, dass er dem Vertragspartner zu jeder Jahreszeit eines seiner Kinder überlässt. Was er damit jedoch nicht ahnte war, dass der Partner es dabei nicht auf die Puppen abgesehen hat.
Kann Miyo ein Schlupfloch finden und den Fängen entgehen?

Der Schreibstil des Buches passt sehr gut zur Protagonistin. Er ist distanziert, lässt nicht zu viele Gefühle und Gedanken durchscheinen und die Handlungen sind eher einzelne aneinander gereihte Szenen, aus denen sich eine komplette Geschichte zusammensetzt.
Genau das ist es auch, womit ich meine Probleme hatte. Denn ich wurde leider nicht mit den Figuren oder den Geschehnissen warm. Vieles war mir am Ende zu schnell abgehandelt, über zuvor noch sehr wichtige Themen wurde schnell hinweggegangen.

Zu verschiedenen Zeitpunkten werden immer wieder Parallelen zu realen Ereignissen in dieser Zeit gezogen. Was diese jedoch mit dem Buch zu tun haben, bleibt mir auch nach dem Beenden ein Rätsel. Da hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht.
Auch bleibt der Leser mit zu vielen offenen Fragen zurück. Weshalb dem Buch ein paar mehr Seiten sehr gutgetan hätten.

Wirklich schön hingegen ist die Gestaltung des Covers. Der Einband und die silbernen Ornamente und Schriftzüge machen wirklich etwas her und sind ein ziemlicher Augenfang.

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Veröffentlicht am 09.03.2024

Habt ihr Angst vor Geistern?

Fear Street 29 - Eiskalter Hass
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Wie würde es euch gehen, wenn ihr plötzlich heimgesucht werdet und euch keiner glaubt? Selbst dann nicht, wenn der Geist euch offensichtlich so sehr hasst, dass er dabei ist, auch euer Leben zu fordern?

Genau ...

Wie würde es euch gehen, wenn ihr plötzlich heimgesucht werdet und euch keiner glaubt? Selbst dann nicht, wenn der Geist euch offensichtlich so sehr hasst, dass er dabei ist, auch euer Leben zu fordern?

Genau das ist der 17-jährigen Melissa passiert. Eines Tages kam es plötzlich zu seltsamen Vorkommnissen in ihrem Leben: Ein Auto, was anscheinend einen Defekt bei der Lenkung aufweist. Eine Person, die immer wieder ihren Namen flüstert und doch sieht sie sie nicht.
Bis sie ihr eines Tags gegenübersteht und erfährt, dass Melissa verantwortlich für deren Tod sein soll.
Kann sie dieses vermeintliche Missverständnis aufklären?

Während die beiden zuletzt vorgestellten Bücher mich weniger fesseln konnten, hat mich dieser Band vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Geschehnisse waren unglaublich und fesselnd zugleich und ich hatte ein paar schaurig-schöne Lesestunden.

Die Charaktere von Melissa und ihren Freunden sowie Familie sind gut dargestellt, wobei auch hier wieder eine höfliche Distanz zu den Eltern gewahrt wird und dennoch diese enge Vertrautheit herrscht.

Die Ereignisse bauen bis zum Showdown kontinuierlich aufeinander auf, sodass der Leser immer mehr in die Geschichte gerät und erfährt, wie es zu dem Unglück wirklich gekommen ist.

Ich persönlich habe dieses Buch geliebt! Selbst wenn am Ende die Frage offenbleibt, ob man den Tod nicht hätte verhindern können. Oder ob es nicht doch Schicksal war, dass es so weit kommen musste.

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