Wenn die Vergangenheit dich einholt...
Im Zeichen der LämmerGleich vorab sei vorweggenommen: die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, da mit unter nicht nur der Mord an den Opfern selbst, sondern auch die Psyche des Täters detailliert beschrieben werden.
Und ...
Gleich vorab sei vorweggenommen: die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, da mit unter nicht nur der Mord an den Opfern selbst, sondern auch die Psyche des Täters detailliert beschrieben werden.
Und genau das ist es, was ich so spannend an diesem Buch finde und was es absolut lesenswert macht 😉
Zu Beginn geschieht der erste Leichenfund, wo der Leser alle Personen, die Ausgangssituationen und die einzelnen Motive kennenlernt. Hier muss ich ehrlich gestehen, dass ich etwas verwirrt war, weil auf dem Polizeirevier die Charaktere mit Vor- oder Nachnamen angesprochen werden. Dies hat sich aber nach den ersten Kapiteln relativ schnell wieder gelegt.
Den Schreibstil fand ich sehr gelungen. Denn es war durchgängig spannend mit unterschiedlichen Erzählperspektiven.
Gerade wenn es zur Sprache des Täters kam, waren die verschiedenen Plots sehr gut. Denn es gab potentielle Täter, die erst in Verdacht geraten sind, bis die Beweise gegen sie sprachen und später rückten diese Personen wieder in den Vordergrund der Ermittlungen.
Der eine oder andere kennt evtl. der Spruch „Der erste Eindruck trügt“ und genau das ist hier bei dem einen oder anderen Charakter sehr gut umgesetzt. Es gab zu Beginn den einen oder anderen, den ich so gar nicht mochte. Später im Buch haben sich diese zu meinen Favoriten entwickelt, da sie mir aufgrund ihrer Handlungen immer sympathischer wurden.
Weiterhin möchte ich die Auflösung hier sehr positiv hervorheben. Denn bis zum Ende des Buches war es mir nicht ersichtlich, wie die Opfer miteinander in Verbindung standen. Es gab zwar die eine oder andere Vermutung, jedoch war diese nicht immer ganz korrekt 😉