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Veröffentlicht am 09.08.2023

Wenn die Vergangenheit dich einholt...

Im Zeichen der Lämmer
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Gleich vorab sei vorweggenommen: die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, da mit unter nicht nur der Mord an den Opfern selbst, sondern auch die Psyche des Täters detailliert beschrieben werden.
Und ...

Gleich vorab sei vorweggenommen: die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, da mit unter nicht nur der Mord an den Opfern selbst, sondern auch die Psyche des Täters detailliert beschrieben werden.
Und genau das ist es, was ich so spannend an diesem Buch finde und was es absolut lesenswert macht 😉

Zu Beginn geschieht der erste Leichenfund, wo der Leser alle Personen, die Ausgangssituationen und die einzelnen Motive kennenlernt. Hier muss ich ehrlich gestehen, dass ich etwas verwirrt war, weil auf dem Polizeirevier die Charaktere mit Vor- oder Nachnamen angesprochen werden. Dies hat sich aber nach den ersten Kapiteln relativ schnell wieder gelegt.

Den Schreibstil fand ich sehr gelungen. Denn es war durchgängig spannend mit unterschiedlichen Erzählperspektiven.
Gerade wenn es zur Sprache des Täters kam, waren die verschiedenen Plots sehr gut. Denn es gab potentielle Täter, die erst in Verdacht geraten sind, bis die Beweise gegen sie sprachen und später rückten diese Personen wieder in den Vordergrund der Ermittlungen.

Der eine oder andere kennt evtl. der Spruch „Der erste Eindruck trügt“ und genau das ist hier bei dem einen oder anderen Charakter sehr gut umgesetzt. Es gab zu Beginn den einen oder anderen, den ich so gar nicht mochte. Später im Buch haben sich diese zu meinen Favoriten entwickelt, da sie mir aufgrund ihrer Handlungen immer sympathischer wurden.

Weiterhin möchte ich die Auflösung hier sehr positiv hervorheben. Denn bis zum Ende des Buches war es mir nicht ersichtlich, wie die Opfer miteinander in Verbindung standen. Es gab zwar die eine oder andere Vermutung, jedoch war diese nicht immer ganz korrekt 😉

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Veröffentlicht am 07.08.2023

Leider nicht ganz so fesselnd wie die vorherigen Bücher

Pretty Little Liars - Teuflisch
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Erneut geht es in dieser Woche nach Rosewood zu Aria, Spencer, Emily und Hanna. Der Tod von Mona ist nun einige Wochen her und es tummeln sich viele Nachahmungstäter. Doch einer unter ihnen hat es immer ...

Erneut geht es in dieser Woche nach Rosewood zu Aria, Spencer, Emily und Hanna. Der Tod von Mona ist nun einige Wochen her und es tummeln sich viele Nachahmungstäter. Doch einer unter ihnen hat es immer noch auf die Mädchen abgesehen und droht ihnen weiterhin, mit ihren Geheimnissen an die Öffentlichkeit zu gehen.
Was wird diesmal noch alles aufgedeckt? Und wie geht es mit dem Mörder von Ali weiter?

Der Schreibstil ist unverkennbar, wenn auch nicht mehr ganz so locker, wie zu Beginn, wo noch mehr Teenie-Getue und tussiges Gehabe vorkam.

Auch wenn ich diese Reihe wirklich sehr mag, konnte ich Band 5 nicht ganz überzeugen. Der Fokus liegt hier wieder mehr auf den Mädchen und was bei ihnen im Leben passiert, aber hier hätte ich mir auch mehr Einblicke gewünscht. Wie ergeht es den Mädchen? Warum handeln diese so? Was genau ist passiert, dass bestimmte Entscheidungen getroffen werden etc.

Es gab wohl ein Schlüsselereignis, welches zu Beginn des Buches vorgestellt wird und dieses wird mehrmals im Buch wiederholt. Warum dies so wichtig ist, erfährt der Leser jedoch nicht. Auch gab es ein paar Nebenschauplätze und auch Figuren, die in den vorherigen Büchern zu einem festen Bestandteil im Leben der Mädchen geworden sind, tauchen hier kurz auf (wenn überhaupt), haben aber keinen großen Einfluss auf die Geschehnisse.

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Veröffentlicht am 04.08.2023

Kannst du deinen Freunden trauen oder ist einer von ihnen vielleicht ein Mörder?

Pretty Little Liars - Unvergleichlich
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Die Suche nach A reißt auch in diesem Band nicht ab und bleibt weiterhin spannend. Doch es ist das erste Mal, dass die Identität beinahe aufgedeckt wird und der Angriff auf eine der vier Freundinnen beinahe ...

Die Suche nach A reißt auch in diesem Band nicht ab und bleibt weiterhin spannend. Doch es ist das erste Mal, dass die Identität beinahe aufgedeckt wird und der Angriff auf eine der vier Freundinnen beinahe gelingt.
Wer wird wohl sein Leben lassen?

Auch dieser Band hielt für mich einige Überraschungen bereit. Denn auch wenn durch die gleichnamige Fernsehserie manche Ereignisse bereits bekannt sind, so tauchen dennoch eine Menge neue Hinweise auf, die den Mörder von Ali und die Identität von A entlarven sollen.
Bei einigen Szenen bliebt mir schier die Luft weg, weil diese so unwirklich erschienen und ich mir hier dachte „Oh my gosh….How dare you?!?“

Nicht nur die Hauptcharaktere haben sich weiterentwickelt, sondern auch die Welt um sie herum. So gibt es einige positive Entwicklungen bei Emily und Aria, aber auch Spencer scheint sich mit ihrer Schwester immer mehr anzunähern.

Was mich an diesem Buch ebenfalls wieder sehr fasziniert hat, war der Schreibstil, der es einen unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Ebenfalls finde ich es klasse, wie die Autorin selbst mir kritischen Themen umgeht und dabei beschreiben kann, wie sich die jeweilige Person dabei wohl gefühlt haben mag und was sie zu der einen oder anderen Tat getrieben hat.
Auch wenn die eine oder andere Figur aus den vorherigen Büchern zunächst etwas in den Hintergrund getreten ist, so stehen andere wiederum mehr im Vordergrund.

Auch über die Vergangenheit wird wieder berichtet und einzelne Gerüchte dadurch aufgedeckt und mitunter entschärft. Das hat aber auch zur Folge, das neue Geheimnisse entstehen, die es im nächsten Band zu lösen gilt.

Sitzt der wahre Mörder hinter Gittern? Welche Verbindungen hatte Jenna? Was weiß sie noch alles? Wem können die Mädchen noch aus ihrem Umfeld trauen?

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Veröffentlicht am 03.08.2023

Wunderschöner Reiseführer, in dem sehr viel Herzblut steckt

Schottland
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Bei diesem Buch handelt es sich um einen sehr interessanten und faszinierenden Reiseführer, der Schottland mal von einer etwas anderen Seite beleuchtet. Denn hier finden sich nicht nur Beschreibungen zu ...

Bei diesem Buch handelt es sich um einen sehr interessanten und faszinierenden Reiseführer, der Schottland mal von einer etwas anderen Seite beleuchtet. Denn hier finden sich nicht nur Beschreibungen zu einzelnen Ausflugszielen, sondern auch Hintergrundinformationen und mehr.

Es beginnt mit einigen Kuriositäten über das Land selbst und den Top Ten Sehenswürdigkeiten. Danach folgen einzelne Kapitel zu Edinburgh und Glasgow, sowie östliche und westliche Highlands, der Westküste und den Inseln sowie den Lowlands.

In rund 50 Tourenvorschlägen und Reiseideen kann man die wunderschönen Facetten des Landes kennen lernen und bekommt zudem noch einige sehr tolle Hintergrundinformationen. Beim Lesen und durchforsten merkt man gleich, dass das Herz der Autorin für das Land schlägt, weil so viel Liebe darin steckt.

Für mich handelt es sich hier um einen Reiseführer, den ich definitiv noch öfters in die Hand nehmen werde – wenn auch vorerst zum Träumen, bis die richtige Reise losgeht.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Das Buch hat leider so gar nicht das gehalten, was es verspricht

Die Geister von New York
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Das Buch beginnt sehr spannend mit einem Journalisten, der beauftragt wird, für eine alte Lady ein unveröffentlichtes „Edgar Allen Poe“-Manuskript zu finden. Das Besondere daran: Es beinhaltet eine unglücklich ...

Das Buch beginnt sehr spannend mit einem Journalisten, der beauftragt wird, für eine alte Lady ein unveröffentlichtes „Edgar Allen Poe“-Manuskript zu finden. Das Besondere daran: Es beinhaltet eine unglücklich verlaufene Séance und sollte eigentlich die Grundlage eines seiner neuen Bücher sein. Da die tatsächlichen Ereignisse jedoch so unglaubwürdig erschienen und zu viel von der unwirklichen Welt preisgeben, wurde dieses abgeändert und das Original gilt seither als verschollen.

Die ersten Kapitel des Buches fand ich super spannend und wollte es gar nicht so recht aus der Hand legen. Doch dann nahmen die seltsamen Ereignisse ihren Lauf und es wirkte für mich immer weniger attraktiv zum Lesen.

Die Charaktere wirkten für mich etwas unnahbar und unrealistisch dargestellt. Wenn man bedenkt, dass die Hauptperson Lionel noch nie etwas mit Magie zu tun hatte und plötzlich in eine solche Welt hineinstolpert, erwartet man, dass diverse Dinge in Frage gestellt werden. Hier passierte eher das Gegenteil. Lionel war zu allem bereit. Alle Magie, die er ausprobierte, gelangen ihm nach wenigen Anläufen, selbst in schwierigen Situationen.

Wird das Werk im Gesamten betrachtet, so wirkt es auf mich wie mehrere Ideen für verschiedene Bücher, die zu einem Exemplar zusammengebunden wurden, um die Seiten zu füllen. Denn plötzlich tauchen in der Welt des Poe-Manuskriptes Wesen wie Ghule, Dämonen und Götter auf, die eigentlich gar nichts damit zu tun hatten.

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