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Veröffentlicht am 25.08.2025

Das Buch konnte mich nicht so ganz überzeugen

Killer Potential
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Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen musste.
Hierbei geht es um Evie, die den Kindern von reichen Familien Nachhilfe gibt. Eines Tages kommt sie jedoch zu ...

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen musste.
Hierbei geht es um Evie, die den Kindern von reichen Familien Nachhilfe gibt. Eines Tages kommt sie jedoch zu ihrer Stunde und findet das Elternpaar tot in ihrem Heim auf und findet dabei auch eine gefesselte Frau…

Anfangs war ich vollkommen begeistert von dem Buch. Gerade die Beschreibungen von Gefühlen, der Umgebung und den Gedanken haben mir hier sehr gut gefallen. Dadurch konnte ich mir diese Szenerie sehr gut vorstellen – wobei ich hier trotz des Missgeschicks anders gehandelt hätte, aber irgendwie muss die Geschichte ja ins Rollen kommen.

Mit voranschreiten des Buches hat meine anfängliche Faszination sehr schnell nachgelassen. Denn die Handlung der Protagonistin wurden immer kurioser und für mich absolut nicht nachvollziehbar. Eher kam sie mir so vor, als würde sie unter einem Verfolgungswahn leiden und die gefundene Frau in ihr Verderben mitziehen.
Mir persönlich war es einfach nicht ersichtlich, warum plötzlich beide Frauen auf der Flucht sind und auf Biegen und Brechen ihr Schicksal teilen möchten.
Gleiches gilt für die entstehende Romanze zwischen den beiden. Vom Gefühl her war diese einfach da, ohne dass sich etwas entwickelt hat. Erst hat die Gefangene (angeblich misshandelte Frau) ewige Zeiten nicht gesprochen und kurz darauf wird sehr detailliert beschrieben, wie scharf sie aufeinander sind und was sie miteinander machen.
Das habe ich nicht verstanden.

Auch das Ende wirkte für mich eher etwas herbeigezaubert. Der plötzliche Umschwung von ‚wir gegen alle bis zum Ende der Welt‘ wechselte für mich zu schnell in das Gegenteil.

Alles in allem etwas, was man lesen kann, aber definitiv nicht muss.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Spannende Atmosphäre und faszinierende Einblicke

Das geheime Zeichen
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Die Geschehnisse werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite gibt es Viola, die dem Club beitritt und damit ihr eigenes Schicksal besiegelt. Und dann gibt es da noch Evelyn, ...

Die Geschehnisse werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite gibt es Viola, die dem Club beitritt und damit ihr eigenes Schicksal besiegelt. Und dann gibt es da noch Evelyn, die auf ein Symbol aufmerksam wird, welches sie schon sehr lange zu kennen scheint.
Was genau diese Ereignisse miteinander zu tun haben, erfahren wir erst sehr spät, da es Einiges aus den Leben von Evelyn und Viola gibt, was wir zuvor entdecken werden.

Bei Viola hätte ich mir manchmal gewünscht, dass sie nicht ganz so blauäugig reagiert und ihre Handlungen mehr überdenkt.
Evelyn hat irgendwann auch mehr ihre eigenen Interessen vorangestellt und hat sich keine ernstzunehmenden Gedanken über die Konsequenzen gemacht.
Ob diese unbedachten Handlungen evtl. zum Verhängnis werden??

Erst im Verlauf des Geschehens konnte ich feststellen, dass die Darstellungen zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden und erst am Ende zusammenführen. Durch den stetigen Wechsel der Perspektiven bleibt die Geschichte durchgehend spannend, was aber auch an der tollen Erzählweise der Autorin liegt.

Mir persönlich hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich konnte es nur schwerlich aus der Hand legen. Gerade die Machenschaften rund um den Club und dessen Mitglieder fand ich sehr interessant und hätte hier gern mehr erfahren – das hätte sogar Material für eine eigene kleine Geschichte.

Es handelt sich um den dritten Band, wobei ich das beim Lesen eher weniger gemerkt habe. Vielleicht hat mir etwas zu den Vorgeschichten von Evelyn und ihrer Tochter Jessica gefehlt. Falls dem so ist, ist mir das jedenfalls nicht aufgefallen.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Die Figuren und deren Handlungen konnten mich nicht überzeugen

Not Quite Dead Yet
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Nachdem ich zunehmend auf die Rezensionen zum neuesten Werk von der Autorin gestoßen bin, wollte auch ich diesem eine Chance geben und habe das Buch gelesen.

Anfangen möchte ich bei der Protagonistin ...

Nachdem ich zunehmend auf die Rezensionen zum neuesten Werk von der Autorin gestoßen bin, wollte auch ich diesem eine Chance geben und habe das Buch gelesen.

Anfangen möchte ich bei der Protagonistin Jet, die aufgrund eines tätlichen Angriffs eine schwerwiegende Kopfverletzung hat, wodurch sie nur noch wenige Tage zu leben hat. Ihr oberstes Ziel wird es dabei sein, ihren eigenen Mord aufzuklären, wenn sie es in der besagten Zeit noch schafft.
Klingt an und für sich erstmal ganz interessant, auch wenn man sich überlegt, wie schwierig es sein kann, wenn der kurze Zeitrahmen berücksichtigt wird.
Die detektivische Arbeit, die Jet und ihr bester Kindheitsfreund Billy hier leisten, fand ich super geschildert. Gemeinsam gehen sie verschiedene Punkte durch, unterstützen sich gegenseitig und haben dadurch eine schöne Zeit zusammen. Mir gefällt die Logik, mit der sie hier vorgehen und wie sie ihre Puzzleteile zusammensetzen, um die Fragen zu beantworten.
Die Lösungen waren nicht ganz so einfach und vorhersehbar und daher kam manches überraschend, anderes wiederum blieb ungeklärt.

Allerdings hat die hier beschriebene Person nicht so ganz zu der Person gepasst, die sie verkörpert. Denn beschrieben wird Jet als eine 27-Jährige, die nichts zu Ende bringt und eher in den Tag hineinlebt. Während des Lesens hatte ich einen Teenager vor mir, der äußerst zickig, frech und willensstark ist. Das wird gerade durch die Unternehmungen verdeutlicht.
Was mir auch ein bisschen sehr auf den Keks ging, waren die ständigen Hinweise, wie viel Zeit ihr noch bleibt (und obwohl sie so schwer krank ist und sich ein Aneurysma bildet, ist sie in der Lage höchste körperliche Leistungen zu erbringen). Immerhin wusste jeder, dass sie nur noch eine begrenzte Zeit zu leben hat, aber in gefühlt jedem Kapitel hat sie ihre Mitmenschen darauf hingewiesen und dies als Ausrede für alle ihre Taten genutzt. Denn immerhin konnte sie ja nichts mehr verlieren, oder?
Was sich hier ebenfalls vehement wiedergespiegelt hat, was ihr Egoismus. Denn ihre Familie – besonders die Mutter – sehnt sich nach einigen letzten Augenblicken mit ihrer Tochter und möchte die Zeit nutzen. Aber wirklich zusammengefunden und Mühe gegeben hatten sich beide Seiten nicht.

Zusammenfassend kann ich sagen, war ganz nett, aber hat mich absolut nicht überzeugt.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Leider eine Enttäuschung für mich

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman, der einige asiatische Elemente beinhaltet, habe ich dieses Buch hier gefunden. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hatte, musste ich es einfach ...

Auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman, der einige asiatische Elemente beinhaltet, habe ich dieses Buch hier gefunden. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hatte, musste ich es einfach lesen.

Anfangs lernen wir Ren kennen, die ihre eigentliche Herkunft verbirgt und als Artistin lebt. Als ihr Onkel jedoch von einem Dämon angegriffen wird, macht sie sich auf die Suche nach einem Gegenmittel und die Fantasyreise beginnt, wo sie auch auf andere Charaktere trifft, die entweder vom Dämonengift wissen oder aber auf der Suche nach ihr sind.

Für mich war das Buch sehr schwer zu lesen, was nicht unbedingt am Schreibstil lag, denn dieser ist recht flüssig. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass sich manches recht langgezogen hatte und gerade die actionreichen Szenen sehr schnell abgehandelt wurden. Gleiches gilt auch für manche Schlüsselszenen. Hier wurde auf manche Ereignisse sehr lange hingearbeitet und innerhalb von wenigen Sätzen oder Absätzen wurde das Thema auch schon wieder abgetan.
Das fand ich wirklich schade, da ich mir gewünscht hätte, dass wir mehr erfahren. Über die Umgebung, die aktuelle Szene, die Hintergründe etc. das blieb oftmals auf der Strecke. Denn beim Blick auf die Karte im Buch wird klar, dass es sich hier um eine wirklich spannende Welt handelt, über die wir leider fast nichts erfahren: Was hat es mit den Bezirken auf sich? Wie sind die Welten entstanden? Welche Verbindungen haben diese? Und noch viel mehr…

In diesem Teil sind Ren und Sunho die Hauptcharaktere. Beide finden irgendwann ihren Weg zueinander und dann gibt es da noch Jaeil. Dieser Charakter klang so viel versprechend, dass ich mich wirklich gewünscht hätte, wir würden mehr Einblicke in sein Dasein erhalten, da er viel interessanter und vielschichtiger klingt, als Ren.

Ich für meinen Teil werde den zweiten Teil nicht mehr lesen, da mir doch entschieden zu viel in diesem Band gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Gelungener Auftakt zur Reihe

Wen der Rabe ruft
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Lange Zeit lag dieses Buch auf meinem SuB, bis ich es endlich aufgrund einer Leserunde davon befreit habe und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst lernen wir alle Charaktere und deren Umstände kennen, ...

Lange Zeit lag dieses Buch auf meinem SuB, bis ich es endlich aufgrund einer Leserunde davon befreit habe und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst lernen wir alle Charaktere und deren Umstände kennen, was mich zu Beginn verwirrt hatte, weil ich die Zusammenhänge nicht so recht verstanden habe. Das klärt sich jedoch rasch auf, als Blue und die Raven Boys kurz darauf bei ihr daheim zusammentreffen und dadurch die erste richtige Verbindung geschaffen wird.
Ab da an wurde das Buch so richtig spannend und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Denn Blue möchte den Jungs bei ihrem Vorhaben helfen, auch wenn ihre Mutter sie eindeutig davor gewarnt hat. Glück für uns, denn so begeben wir uns gemeinsam in eine völlig fremde Welt, bei der es um Hellseherei, Magie, Rituale, Morde und Freundschaften über den Tod hinaus.

Die Figurenkonstellation mag auf den ersten Blick sehr zusammengewürfelt wirken. Gerade was die Raven Boys anbelangt, die wir mit voranschreiten der Story immer besser kennenlernen. Mir persönlich gefiel es, wie unterschiedlich diese sind und wie stark das Freundschaftsband ist. Gerade Adam hat es nicht leicht und Ronan war mir anfangs sehr arschig. Beide haben sich im Buch sehr stark entwickelt und gegen Ende wurde Ronan sogar mein Liebling.

Die Geschichte selbst entführt uns zu faszinierenden Orten, die viele Geheimnisse beherbergen. Da gibt es unter anderem starke LeyLinien, einen sprechenden Wald und mehr, was mein Interesse geweckt hat.

Nachdem ich den ersten Band beendet habe, kann ich es kaum erwarten, wie es weitergehen wird. Nicht alle Fragen wurden aufgeklärt, manche Rätsel wurden gelöst und andere geschaffen.

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