Kennt ihr schon die Geschichte von Simplicius Hennig?
Dabei handelt es sich um ein Küken, was als Einziges den fürchterlichen Angriff von Reineke Fuchs überlebt und fortan bei einem Einsiedler lebt.
Die ...
Kennt ihr schon die Geschichte von Simplicius Hennig?
Dabei handelt es sich um ein Küken, was als Einziges den fürchterlichen Angriff von Reineke Fuchs überlebt und fortan bei einem Einsiedler lebt.
Die Geschichte ist sehr schön. Hier erfährt der Leser nicht nur einiges über das Leben des jungen Kükens, sondern auch den Einsiedler und wie das weitere Leben der beiden verläuft.
Die beschriebene Welt wird einfach, aber anschaulich gehalten, wodurch ich mir alles wunderbar vorstellen konnte.
Der Schreibstil ist so gehalten, dass das Buch sich auch perfekt zum Vorlesen für die jüngere Generation geeignet ist.
Das Einzige, was dies wohl besser machen würde, wären einige Illustrationen, um Kinder noch mehr in die Geschichte einbeziehen zu können.
Heute möchte ich euch dieses Buch vorstellen, wo es um drei erwachsene Kinder geht, die erst durch den Verlust eines Familienmitglieds wieder zusammenfinden und dabei eine grausige Entdeckung machen.
Ob ...
Heute möchte ich euch dieses Buch vorstellen, wo es um drei erwachsene Kinder geht, die erst durch den Verlust eines Familienmitglieds wieder zusammenfinden und dabei eine grausige Entdeckung machen.
Ob diese wohl daran ganz zerbrechen werden? Oder werden dabei noch weitere Dinge aus der Vergangenheit ans Licht kommen?
Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Was aber nicht am Schreibstil lag, sondern an der Geschichte selbst, wo es um den Verlust eines geliebten Menschen geht. Denn dies wurde so detailliert beschrieben, dass man auch selbst das Gefühl durchlebt hat.
Nach diesen ersten Momenten konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wer am verschwinden des jungen Mädchens beteiligt war - auch wenn man sich manches im laufe immer mehr zusammenreimen konnte.
Am Ende lag ich dennoch daneben, hatte aber auch beim Lesen sehr viel Spaß.
Am meisten mochte ich Nicole. Auch wenn sie zu Beginn es nicht besonders leicht hatte, hatte sie in meinen Augen die stärkste Entwicklung durchgemacht.
Beth war auch in Ordnung, allerdings mir auch manchmal zu unbeherrscht und impulsiv.
Auch wenn nicht alle Fragen am Ende aufgeklärt wurden, ist dieses Buch durchaus lesenswert und hinterlässt ein wohliges Gefühl im Bauch beim Beenden.
Was als Erstes bei diesem Buch ins Auge sticht, ist nicht nur das wunderschöne schwarze Cover, sondern auch die schwarzen Seiten. Gleichzeitig hat mich das aber auch abgeschreckt, weil ich dachte, dass ...
Was als Erstes bei diesem Buch ins Auge sticht, ist nicht nur das wunderschöne schwarze Cover, sondern auch die schwarzen Seiten. Gleichzeitig hat mich das aber auch abgeschreckt, weil ich dachte, dass ich es hier mit einem Roman aus einem anderen Genre zu tun habe und war positiv überrascht, dass es sich um Dark Fantasy handelt 😊
Nachdem Micai gestorben ist, kommt sie als ihr jüngeres, viel schwächeres Ich zurück und scheint die Vergangenheit erneut zu durchleben. Anders als zuvor lässt sie die Mobbingversuche nicht mehr über sich ergehen, sondern beginnt zu trainieren und sich gegen ihre Peiniger aufzulehnen.
Hierbei lernen wir als Leser nicht nur etwas über die Vergangenheit und die Charaktere in ihrem Umfeld, sondern erhalten tiefere Einblicke in Micais Gedankenwelt und ihre Entwicklung. Das fand ich wirklich stark und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Neben Micai mochte ich aber auch Gadriel sehr und hätte mir eine innigere Beziehung zwischen beiden sehr gut vorstellen können – wenn auch in einem späteren Band.
Die Fantasy-Elemente kommen hier nicht zu kurz, denn die Schule, auf die Micai geht ist eine Academy, die von Hexen, Hexenmeistern und Gestaltwandlern besucht wird. Daher gibt es hier einige Schulfächer, die sich mit diesen Themen beschäftigen. Aber auch der Wald um die Schule herum ist sehr vielversprechend und birgt einige Gefahren und Geheimnisse.
Die Geschichte wird größtenteils aus der Perspektive von Micai erzählt und erst am Ende lernen wir gelegentlich andere Sichtweisen kennen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und bauen aufeinander auf, sodass auch nicht das Gefühl entsteht, dass plötzlich etwas abgehackt wurde oder die ‚Kamera‘ auf die nächste Szene schwenkt.
Insgesamt habe ich das Buch sehr gern gelesen, da ich es super spannend fand und sehr gern mehr über Micai und ihre Fähigkeiten erfahren hätte. Deshalb wurde auch schon Band 2 vorbestellt 😉
Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass ich gern auf die eine oder andere Szene verzichtet hätte. Darunter auch die Elemente der hormongesteuerten Charaktere, die ihren Körper nicht kontrollieren können und was dann etwas detaillierter beschrieben ist (was aber zum Glück nur auf insgesamt 5 bis 8 Seiten vorkommt).
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen musste.
Hierbei geht es um Evie, die den Kindern von reichen Familien Nachhilfe gibt. Eines Tages kommt sie jedoch zu ...
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weshalb ich dieses Buch unbedingt lesen musste.
Hierbei geht es um Evie, die den Kindern von reichen Familien Nachhilfe gibt. Eines Tages kommt sie jedoch zu ihrer Stunde und findet das Elternpaar tot in ihrem Heim auf und findet dabei auch eine gefesselte Frau…
Anfangs war ich vollkommen begeistert von dem Buch. Gerade die Beschreibungen von Gefühlen, der Umgebung und den Gedanken haben mir hier sehr gut gefallen. Dadurch konnte ich mir diese Szenerie sehr gut vorstellen – wobei ich hier trotz des Missgeschicks anders gehandelt hätte, aber irgendwie muss die Geschichte ja ins Rollen kommen.
Mit voranschreiten des Buches hat meine anfängliche Faszination sehr schnell nachgelassen. Denn die Handlung der Protagonistin wurden immer kurioser und für mich absolut nicht nachvollziehbar. Eher kam sie mir so vor, als würde sie unter einem Verfolgungswahn leiden und die gefundene Frau in ihr Verderben mitziehen.
Mir persönlich war es einfach nicht ersichtlich, warum plötzlich beide Frauen auf der Flucht sind und auf Biegen und Brechen ihr Schicksal teilen möchten.
Gleiches gilt für die entstehende Romanze zwischen den beiden. Vom Gefühl her war diese einfach da, ohne dass sich etwas entwickelt hat. Erst hat die Gefangene (angeblich misshandelte Frau) ewige Zeiten nicht gesprochen und kurz darauf wird sehr detailliert beschrieben, wie scharf sie aufeinander sind und was sie miteinander machen.
Das habe ich nicht verstanden.
Auch das Ende wirkte für mich eher etwas herbeigezaubert. Der plötzliche Umschwung von ‚wir gegen alle bis zum Ende der Welt‘ wechselte für mich zu schnell in das Gegenteil.
Alles in allem etwas, was man lesen kann, aber definitiv nicht muss.
Die Geschehnisse werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite gibt es Viola, die dem Club beitritt und damit ihr eigenes Schicksal besiegelt. Und dann gibt es da noch Evelyn, ...
Die Geschehnisse werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite gibt es Viola, die dem Club beitritt und damit ihr eigenes Schicksal besiegelt. Und dann gibt es da noch Evelyn, die auf ein Symbol aufmerksam wird, welches sie schon sehr lange zu kennen scheint.
Was genau diese Ereignisse miteinander zu tun haben, erfahren wir erst sehr spät, da es Einiges aus den Leben von Evelyn und Viola gibt, was wir zuvor entdecken werden.
Bei Viola hätte ich mir manchmal gewünscht, dass sie nicht ganz so blauäugig reagiert und ihre Handlungen mehr überdenkt.
Evelyn hat irgendwann auch mehr ihre eigenen Interessen vorangestellt und hat sich keine ernstzunehmenden Gedanken über die Konsequenzen gemacht.
Ob diese unbedachten Handlungen evtl. zum Verhängnis werden??
Erst im Verlauf des Geschehens konnte ich feststellen, dass die Darstellungen zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden und erst am Ende zusammenführen. Durch den stetigen Wechsel der Perspektiven bleibt die Geschichte durchgehend spannend, was aber auch an der tollen Erzählweise der Autorin liegt.
Mir persönlich hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich konnte es nur schwerlich aus der Hand legen. Gerade die Machenschaften rund um den Club und dessen Mitglieder fand ich sehr interessant und hätte hier gern mehr erfahren – das hätte sogar Material für eine eigene kleine Geschichte.
Es handelt sich um den dritten Band, wobei ich das beim Lesen eher weniger gemerkt habe. Vielleicht hat mir etwas zu den Vorgeschichten von Evelyn und ihrer Tochter Jessica gefehlt. Falls dem so ist, ist mir das jedenfalls nicht aufgefallen.