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Veröffentlicht am 20.06.2025

Wer auf fernöstliche High-Fantasy steht, ist mit diesem Buch gut bedient

Die Tochter der Mondgöttin 2: Das Herz des Sonnenkriegers
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Taucht mit mir in den zweiten Band ein, um noch mehr über Xingyin, ihr Leben bei der Mondgöttin und was sich seit der Befreiung verändert hat, zu erfahren. Denn auch diesmal hat es der himmlische Kaiser ...

Taucht mit mir in den zweiten Band ein, um noch mehr über Xingyin, ihr Leben bei der Mondgöttin und was sich seit der Befreiung verändert hat, zu erfahren. Denn auch diesmal hat es der himmlische Kaiser auf sie und ihre Mutter abgesehen und tut alles, um ihnen das Leben schwer zu machen.
Auf welche Seite wird sich Prinz Liwei stellen? Kann sie ihre Heimat retten? Und welche Steine legen sich ihr erneut in den Weg?

Ich lieb diesen Schreibstil einfach! Ganz anders als herkömmliche Fantasy-Romane liest man hier von gegenseitiger Achtung und Respekt bereits mit dem ersten Satz. Da es anfangs etwas ungewohnt war, hatte ich ein paar Seiten gebraucht, um mich wieder darauf einzustellen und mich dann vollkommen in dieser Welt fallen zu lassen und konnte dann auch nicht mehr damit aufhören.
Wobei mich das Ende so mitgenommen hatte, dass ich kurzzeitig das Gefühl hatte vom Bus überrollt zu werden.

Das lag aber auch an der Geschichte selbst, denn Xingyin wird hart auf die Probe gestellt und durch ihre vorherigen Erfahrungen fällt es ihr nicht immer leicht, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden oder auf ihr Herz zu hören. In manchen Punkten fand ich sie allerdings etwas unbedacht und weniger vorausschauend, was einen harten Kontrast zu ihrem sonst so starken und vorsichtigen Wesen bildete.
Ich mochte das Bildnis zwischen ihr, Liwei und seinen Eltern und auch, selbst wenn dies sehr stark geprägt von Abneigung ist.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Mord in einer Kleinstadt mit wunderschönem Setting

Schöner Schein
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Wenn ihr auf der Suche nach einem wunderschönen Kleinstadt-Setting seid, seid ihr hier genau richtig….

…denn dieses Buch handelt von Anna und einer kleinen schnuckeligen Bäckerei. Doch leider birgt diese ...

Wenn ihr auf der Suche nach einem wunderschönen Kleinstadt-Setting seid, seid ihr hier genau richtig….

…denn dieses Buch handelt von Anna und einer kleinen schnuckeligen Bäckerei. Doch leider birgt diese Stadt nicht nur Ruhe und ein wohliges Gefühl, sondern auch einige Intrigen und Leichen.

Was soll ich sagen? Wenn ich an Annas Stelle wäre, würde ich mir wirklich ganz genau überlegen, ob diese Stadt wirklich der richtige Ort für mich ist. Denn ich würde hier wohl alles und jeden Verdächtigen 😉
Aber Anna hat früher bei der Polizei gearbeitet und kennt sich daher ganz gut mit Mord aus. Daher steckt auch sie ihre Nase in die Aufklärung, was nicht immer gut bei ihren Ex-Kollegen ankommt.

Mir war zu Beginn bewusst, dass es sich hierbei um den zweiten Band der Serie handelt, was jedoch auf das Hauptgeschehen keine negativen Auswirkungen hat. Denn die Autorin baut die Informationen aus dem ersten Band wunderbar ein, sodass ich in etwa wusste, was geschehen ist. Dennoch hätte ich mir an der einen oder andere Stelle gewünscht, die Figuren schon aus Band 1 zu kennen, um mehr über sie zu wissen.

Den Fall fand ich richtig spannend dargestellt und habe lange gerätselt, wer es sein könnte und was das Motiv ist. Gerade die Einblendungen in die Vergangenheit haben langsam ein Bild des Täters vor meinem Auge entstehen lassen, wobei ich von der Lösung dennoch sehr überrascht war.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass ich mir das Buch einige schöne Stunden zum Träumen verschafft hat – denn die Konstellationen und Figuren tun neben dem Setting ihr übriges.

Von mir gibt es an dieser Stelle eine ganz klare Leseempfehlung 😊

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Anfangs irreführend - doch dann steigt die Spannung

All the Devils
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Stellt euch vor, ihr seid auf einer Beerdigung und plötzlich stellt ihr fest, dass die Person vor euch nicht die Vertraute ist und plötzlich keimt der Verdacht in euch auf, dass sie evtl. noch unter den ...

Stellt euch vor, ihr seid auf einer Beerdigung und plötzlich stellt ihr fest, dass die Person vor euch nicht die Vertraute ist und plötzlich keimt der Verdacht in euch auf, dass sie evtl. noch unter den Lebenden weilt.
Klingt auf den ersten Blick schon irgendwie befreiend. Doch gleichzeitig stellt sich hier die Frage: Wer wollte ihren Tod? Und warum? Doch noch viel wichtiger: Wo ist diese Person?

Genau darum geht es in diesem spannenden Fantasy-Buch.
Doch zuerst wurde ich nicht von dem Klappentext angezogen, sondern vielmehr von diesem wunderschönen Cover, wo ich erstmal euer Augenmerk hinlenken möchte 😉

Als Leser taucht man nahezu unmittelbar in das Geschehen ein und erst so nach und nach lernt man die Welt von Andy und ihrer Schwester Violet kennen. Was mir persönlich sehr gefallen hat, da wir gemeinsam mit Andy alles erkunden und den seltsamen Verhaltensweisen der Freunde und Mitschüler nachgehen.
Gleichzeitig tauchen hier aber auch Charaktere auf, die ich ebenfalls zu Beginn nicht recht einordnen konnte, wodurch ich das Rätselraten umso spannender fand.

Andy selbst war mir anfangs etwas unsympathisch, da sie nicht erstmal alles auf sich wirken lässt und in Ruhe ankommt, sondern gleich bei allen mit der Tür ins Haus fällt. Da hätte ich mir manchmal etwas mehr gewünscht, dass sie subtiler an die Sache herangeht und nicht alles so überstürzt.
Erst im Laufe des Buches wurde ich warm mit ihr und habe auch meinen Gefallen an ihrem engsten Verbündeten gefunden.

Besonders die Themen, die hier angesprochen wurden, fand ich faszinierend und schockierend zugleich, da erst im Laufe des Buches bekannt wurde, wie lange die Pläne der Antagonisten verfolgt wurden und wie viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt wurde.

Alles in allem ein richtig cooles Buch, wo ich gern mehr von lesen würde.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Interessante Idee mit spannenden Perspektiven und langatmigen Schreibstil

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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Nachdem ich vor etwas über einem Jahr bereits ein Buch von dem Autor gelesen hatte und dieses mit Agatha Christie verglichen wurde, war ganz klar: Ich muss dieses Buch lesen!

Zu Beginn war ich hierbei ...

Nachdem ich vor etwas über einem Jahr bereits ein Buch von dem Autor gelesen hatte und dieses mit Agatha Christie verglichen wurde, war ganz klar: Ich muss dieses Buch lesen!

Zu Beginn war ich hierbei hin und weg, denn es passt einfach alles:
Unser Protagonist hat die Möglichkeit, den Mord aufzuklären und schlüpft dabei in acht verschiedene Rollen bzw. Persönlichkeiten. Was irgendwie recht cool ist, da wir zudem lernen, was ihn von seinen Wirten unterscheidet, wer mit wem auskommt und welche Gefahren und Fallstricke dort lauern.

Anfangs habe ich das buch auch sehr gern gelesen, muss aber auch gestehen, dass ich mich mit voranschreiten irgendwann etwas verloren gefühlt hatte.
Das lag unter anderem am Springen der Zeiten – erst ist man in Tag 4, schläft ein und erwacht in Tag 2 und erlebt dort etwas, um dann wieder zurück in Tag 4 zu gelangen. Gleichzeitig fand ich manche Ausdrucksweisen und Charaktere sehr krass dargestellt. So wurden zum Beispiel die Körpermaße und die Schwerfälligkeiten von Ravencourt zu arg und diskriminierend dargestellt. Die krankhaften Neigungen von Derby wiederum sehr anschaulich und erschreckend.
Auch waren manche Beschreibungen einfach zu langatmig und detailliert. Denn für mich als Leser reicht es aus, wenn mir meine Umgebung grob mitgeteilt wird und der Rest meiner Fantasie überlassen wird. Da brauche ich kein genaues Bild.

Erst gegen Ende hatte mich der Autor wieder, als es um die Auflösung des Falles ging und den Hintergrund des Anwesens bzw. des Durchlebens der verschiedenen Blickwinkel ging.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Unglaublich fesselnd

Signalrot
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Es handelt sich um das erste Buch mit Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg, wo wir Einblicke in ihr aktuelles Leben im Kloster erhalten und wie sich dieses durch die Sondereinheit verändern wird bzw. ...

Es handelt sich um das erste Buch mit Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg, wo wir Einblicke in ihr aktuelles Leben im Kloster erhalten und wie sich dieses durch die Sondereinheit verändern wird bzw. verändert.

Den Schreibstil fand ich super und man merkt bereits beim Lesen, dass der Autor aus dem Polizeiumfeld kommt. Damit meine ich nicht, dass hier Dienstvorschriften zitiert werden, sondern weil die Vorgehensweisen, Ermittlungen etc. so gut beschrieben sind.
Auch Aufbau und Kapitellänge haben mir auch sehr gut gefallen, da dies aufgrund der einzelnen Tage in kleinere Abschnitte unterteilt wurde, sodass ich immer wusste, wo ich mich gerade befinde und wie viele Tage seit dem ersten Geschehen vergangen sind.

Elias Haller versteht es, seine Leser durch versteckte Brotkrumen zunächst auf die falsche Fährte zu locken und am Ende mit einer Auflösung zu überraschen, was ich so nicht erwartet hätte. Bei einem Aspekt lag ich zwar richtig (für mich immer ein kleines Hochgefühl), bei anderen lag ich jedoch ganz daneben und war daher umso begeisterter.

Die Protagonistin habe ich sehr gemocht. Gerade weil sie im Laufe des Buches mit verschiedenen Ängsten und vergangenen Erlebnissen konfrontiert wird, aber dennoch über sehr viel Stärke und mit einem sehr sympathischen Charakter und Denkweisen ausgestattet ist.

Am Ende bleibt jedoch eine Frage offen, die mich seither beschäftigt:
Was befand ich sin der Schublade??

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