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Veröffentlicht am 11.08.2025

Die Figuren und deren Handlungen konnten mich nicht überzeugen

Not Quite Dead Yet
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Nachdem ich zunehmend auf die Rezensionen zum neuesten Werk von der Autorin gestoßen bin, wollte auch ich diesem eine Chance geben und habe das Buch gelesen.

Anfangen möchte ich bei der Protagonistin ...

Nachdem ich zunehmend auf die Rezensionen zum neuesten Werk von der Autorin gestoßen bin, wollte auch ich diesem eine Chance geben und habe das Buch gelesen.

Anfangen möchte ich bei der Protagonistin Jet, die aufgrund eines tätlichen Angriffs eine schwerwiegende Kopfverletzung hat, wodurch sie nur noch wenige Tage zu leben hat. Ihr oberstes Ziel wird es dabei sein, ihren eigenen Mord aufzuklären, wenn sie es in der besagten Zeit noch schafft.
Klingt an und für sich erstmal ganz interessant, auch wenn man sich überlegt, wie schwierig es sein kann, wenn der kurze Zeitrahmen berücksichtigt wird.
Die detektivische Arbeit, die Jet und ihr bester Kindheitsfreund Billy hier leisten, fand ich super geschildert. Gemeinsam gehen sie verschiedene Punkte durch, unterstützen sich gegenseitig und haben dadurch eine schöne Zeit zusammen. Mir gefällt die Logik, mit der sie hier vorgehen und wie sie ihre Puzzleteile zusammensetzen, um die Fragen zu beantworten.
Die Lösungen waren nicht ganz so einfach und vorhersehbar und daher kam manches überraschend, anderes wiederum blieb ungeklärt.

Allerdings hat die hier beschriebene Person nicht so ganz zu der Person gepasst, die sie verkörpert. Denn beschrieben wird Jet als eine 27-Jährige, die nichts zu Ende bringt und eher in den Tag hineinlebt. Während des Lesens hatte ich einen Teenager vor mir, der äußerst zickig, frech und willensstark ist. Das wird gerade durch die Unternehmungen verdeutlicht.
Was mir auch ein bisschen sehr auf den Keks ging, waren die ständigen Hinweise, wie viel Zeit ihr noch bleibt (und obwohl sie so schwer krank ist und sich ein Aneurysma bildet, ist sie in der Lage höchste körperliche Leistungen zu erbringen). Immerhin wusste jeder, dass sie nur noch eine begrenzte Zeit zu leben hat, aber in gefühlt jedem Kapitel hat sie ihre Mitmenschen darauf hingewiesen und dies als Ausrede für alle ihre Taten genutzt. Denn immerhin konnte sie ja nichts mehr verlieren, oder?
Was sich hier ebenfalls vehement wiedergespiegelt hat, was ihr Egoismus. Denn ihre Familie – besonders die Mutter – sehnt sich nach einigen letzten Augenblicken mit ihrer Tochter und möchte die Zeit nutzen. Aber wirklich zusammengefunden und Mühe gegeben hatten sich beide Seiten nicht.

Zusammenfassend kann ich sagen, war ganz nett, aber hat mich absolut nicht überzeugt.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Leider eine Enttäuschung für mich

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman, der einige asiatische Elemente beinhaltet, habe ich dieses Buch hier gefunden. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hatte, musste ich es einfach ...

Auf der Suche nach einem neuen Fantasy-Roman, der einige asiatische Elemente beinhaltet, habe ich dieses Buch hier gefunden. Nachdem mich auch der Klappentext angesprochen hatte, musste ich es einfach lesen.

Anfangs lernen wir Ren kennen, die ihre eigentliche Herkunft verbirgt und als Artistin lebt. Als ihr Onkel jedoch von einem Dämon angegriffen wird, macht sie sich auf die Suche nach einem Gegenmittel und die Fantasyreise beginnt, wo sie auch auf andere Charaktere trifft, die entweder vom Dämonengift wissen oder aber auf der Suche nach ihr sind.

Für mich war das Buch sehr schwer zu lesen, was nicht unbedingt am Schreibstil lag, denn dieser ist recht flüssig. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass sich manches recht langgezogen hatte und gerade die actionreichen Szenen sehr schnell abgehandelt wurden. Gleiches gilt auch für manche Schlüsselszenen. Hier wurde auf manche Ereignisse sehr lange hingearbeitet und innerhalb von wenigen Sätzen oder Absätzen wurde das Thema auch schon wieder abgetan.
Das fand ich wirklich schade, da ich mir gewünscht hätte, dass wir mehr erfahren. Über die Umgebung, die aktuelle Szene, die Hintergründe etc. das blieb oftmals auf der Strecke. Denn beim Blick auf die Karte im Buch wird klar, dass es sich hier um eine wirklich spannende Welt handelt, über die wir leider fast nichts erfahren: Was hat es mit den Bezirken auf sich? Wie sind die Welten entstanden? Welche Verbindungen haben diese? Und noch viel mehr…

In diesem Teil sind Ren und Sunho die Hauptcharaktere. Beide finden irgendwann ihren Weg zueinander und dann gibt es da noch Jaeil. Dieser Charakter klang so viel versprechend, dass ich mich wirklich gewünscht hätte, wir würden mehr Einblicke in sein Dasein erhalten, da er viel interessanter und vielschichtiger klingt, als Ren.

Ich für meinen Teil werde den zweiten Teil nicht mehr lesen, da mir doch entschieden zu viel in diesem Band gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Gelungener Auftakt zur Reihe

Wen der Rabe ruft
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Lange Zeit lag dieses Buch auf meinem SuB, bis ich es endlich aufgrund einer Leserunde davon befreit habe und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst lernen wir alle Charaktere und deren Umstände kennen, ...

Lange Zeit lag dieses Buch auf meinem SuB, bis ich es endlich aufgrund einer Leserunde davon befreit habe und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst lernen wir alle Charaktere und deren Umstände kennen, was mich zu Beginn verwirrt hatte, weil ich die Zusammenhänge nicht so recht verstanden habe. Das klärt sich jedoch rasch auf, als Blue und die Raven Boys kurz darauf bei ihr daheim zusammentreffen und dadurch die erste richtige Verbindung geschaffen wird.
Ab da an wurde das Buch so richtig spannend und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Denn Blue möchte den Jungs bei ihrem Vorhaben helfen, auch wenn ihre Mutter sie eindeutig davor gewarnt hat. Glück für uns, denn so begeben wir uns gemeinsam in eine völlig fremde Welt, bei der es um Hellseherei, Magie, Rituale, Morde und Freundschaften über den Tod hinaus.

Die Figurenkonstellation mag auf den ersten Blick sehr zusammengewürfelt wirken. Gerade was die Raven Boys anbelangt, die wir mit voranschreiten der Story immer besser kennenlernen. Mir persönlich gefiel es, wie unterschiedlich diese sind und wie stark das Freundschaftsband ist. Gerade Adam hat es nicht leicht und Ronan war mir anfangs sehr arschig. Beide haben sich im Buch sehr stark entwickelt und gegen Ende wurde Ronan sogar mein Liebling.

Die Geschichte selbst entführt uns zu faszinierenden Orten, die viele Geheimnisse beherbergen. Da gibt es unter anderem starke LeyLinien, einen sprechenden Wald und mehr, was mein Interesse geweckt hat.

Nachdem ich den ersten Band beendet habe, kann ich es kaum erwarten, wie es weitergehen wird. Nicht alle Fragen wurden aufgeklärt, manche Rätsel wurden gelöst und andere geschaffen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Ein wahres Meisterwerk - wo das Miträtseln bis zum Schluss spannend bleibt

Und dann gab's keines mehr
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Die Geschichte beginnt damit, dass 10 Personen anhand eines Briefes auf eine einsame Insel gelockt werden. Die Personen kennen sich untereinander nicht und gleich zu Beginn werden alle mit ihren größten ...

Die Geschichte beginnt damit, dass 10 Personen anhand eines Briefes auf eine einsame Insel gelockt werden. Die Personen kennen sich untereinander nicht und gleich zu Beginn werden alle mit ihren größten Verbrechen konfrontiert: dem Mord an jemanden.
Nach und nach findet die Gerechtigkeit ihren Weg, da ein scheinbarer Kinderreim dazu genutzt wird, um sich ihnen zu entledigen.

Die Protagonisten sind so unterschiedlich, wie Menschen nur sein können. Da gibt es unter anderem einen Richter, der die einzelnen Morde und mögliche Verdächtige sehr ruhig und nüchtern zusammenfasst. Oder eine Miss Brent, die ihre Liebe zu Gott gefunden hat und sehr fanatisch wirkt.

Die Geschehnisse sind klar aufgebaut und es sehr interessant, wie schnell die Personen dort ihr wahres Gesicht gezeigt haben und wie schnell sämtliches Vertrauen aufgrund der Ereignisse schwand.

Gleich nachdem der erste Mord geschah, bin ich in den ‚Ermittlermodus‘ gegangen und habe versucht mit zu rätseln, wer diesen und noch weitere begannen haben kann und wie.

Einzig das Ende konnte mich nicht so überzeugen. Denn bis dato war alles sehr nachvollziehbar und klar geschildert. Allerdings war die Auflösung zu konstruiert und unglaubwürdig und manches bleibt leider ungeklärt.

Vielleicht mag ich ein wenig Voreingenommen sein, wenn es um Agatha Christie geht, da ich ihre Bücher sehr schätze – dennoch fand ich dieses Buch absolut großartig!

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Leider zu wenig Cowboy und zu viel Spcie für meinen Geschmack

A Wild Cowboy's Heart
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Als ich das Buch gesehen habe, bin ich als allerersten auf den Titel aufmerksam geworden und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen!

Die Erwartungen an dieses ...

Als ich das Buch gesehen habe, bin ich als allerersten auf den Titel aufmerksam geworden und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen!

Die Erwartungen an dieses Buch waren von Anfang an sehr hoch gewesen, da ich mich wirklich sehr auf eine Cowboy-Country-Story gefreut habe. Mit einem leicht rohen Mann, der aber ein weiches Herz hat und einer quirligen Country-Dame, die voll im Leben steht und einige Hürden zu meistern hat. Darunter die Anerkennung ihres Dads, welche ihr sehr am Herzen liegt.
Allerdings war ich nicht gefasst darauf, was mich hier wirklich erwartet hat…

Gleich zu Beginn lernen wir die Umstände der beiden Protagonisten kennen und welche Beziehung diese zueinander haben. Immer wieder wird hier auf die Vergangenheit referenziert, damit ich als Leser wusste, warum es beiden so schwerfällt, sich zu nähern und was sie im gleichen Zug verbindet.
Aus wechselnden Perspektiven lernen wir die beiden kennen und verfolgen das weitere Geschehen. An und für sich ist der Schreibstil relativ leicht, sodass sich das Buch sehr angenehm lesen lässt.

Allerdings war mir nicht bewusst, wie groß die Anziehung ist und dass ich hier einen halben P*** zu lesen bekomme. Denn so oft wie ich das Wort Stndr auf den ersten Seiten gelesen habe, habe ich in noch keinem anderen Buch. Und genau darum geht es größtenteils: die Anziehungskraft beider und wie sehr sie sich miteinander vereinen wollen.
Dadurch geriet die eigentliche Story immer mehr in den Hintergrund und die Romantik wurde für mich ein wenig gestört, da es mir irgendwann ziemlich auf die Nerven ging. Das fand ich wirklich schade, da ich mir mehr erhofft hatte und meine Erwartungen konsequent zerstört wurden.

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