Wie ein Phönix aus der Asche oder
Wenn das Leben dir eine Orange gibt, mach Sangria darausSchwein gehabt
Mia möchte mit Abstand zu ihrer schwierigen Situation in ihrer Heimat herausfinden, wie sie in Zukunft leben möchte.
Joshuas hilfreichste Tipps für Reise und Liebesleben, die die Kapitel ...
Schwein gehabt
Mia möchte mit Abstand zu ihrer schwierigen Situation in ihrer Heimat herausfinden, wie sie in Zukunft leben möchte.
Joshuas hilfreichste Tipps für Reise und Liebesleben, die die Kapitel einleiten, sind genial. Sie haben mich oftmals laut lachen lassen. Er ist ein bemerkenswerter Charakter. Ihm gehört das »Donut Delirium«.
Der flüssige, einzigartige, bildhafte, liebevoll detaillierte, eindrucksvolle, lebens- und gefühlsechte Schreibstil zauberte mir immer und immer wieder ein breites Lächeln ins Gesicht, sodass ich nun um etliche Lachfalten reicher bin.
Diese außergewöhnliche, emotionale Geschichte mit zahlreichen schlagfertigen, humorvollen Dialogen und Begebenheiten, treffenden Formulierungen sowie überraschenden Wendungen, die mich auch zu Tränen gerührt haben, hat sich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen erobert.
Die erwähnten Naturphänomene haben mich fasziniert, die kulinarischen Spezialitäten ließen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen und die spanischen Einschübe, die im Textverlauf sogleich übersetzt werden, haben meine Liebe zur spanischen Sprache neu entfacht.
Es ist eins der Bücher, die ich mehrmalig lesen werde, weil es mir eine ganz besondere Sicht auf das Leben beschert, die gerade in schwierigen Situationen hilfreich ist, indem sie Hoffnung sowie Kraft für die Herausforderungen des Lebens schenkt. Die Handlung hat mich tief berührt und zum Nachdenken angeregt.
Das nachstehende Zitat verdeutlicht dies:
„Wobei so langsam die ganze Teneriffareise zu einem einzigen »Raus aus der Komfortzone«-Trip mutierte.“
Nicht nur Mia selbst, sondern auch sämtliche Lebewesen, auf die sie trifft, sind interessante, facettenreiche Persönlichkeiten, die alle ihre Päckchen zu tragen haben.
Ich fühlte mich in dieser Buchwelt sehr wohl und genieße nicht nur die lehrreichen Beschreibungen von Land, Leuten und Tieren, sondern auch deren spannungsgeladenen, dramatischen Interaktionen als Gemeinschaft noch nach.
Das Leseerlebnis war nicht nur zum Träumen schön, sondern bescherte mir neben Fernweh auch in mehrfacher Hinsicht Herzklopfen.
Jana Portas zeigt u.a. sehr deutlich auf, dass man Senioren nicht unterschätzen sollte und dass sie ein wertvoller Teil der Gemeinschaft sind. Sie stehen genauso wie alle anderen mitten im Leben und nehmen an allem interessiert teil. Zudem laufen sie in vielen Szenen zur Höchstform auf sowie mit ihrem Esprit sogar den Jüngeren den Rang ab. Das gefällt mir ausgesprochen gut.
Die Autorin schafft wie das Leben selbst in ihrer Geschichte immer wieder einen Ausgleich und führt uns damit vor Augen, dass man im ersten Moment nie weiß, für was eine schlimme/ schmerzhafte Erfahrung alles gut sein kann/ an welchen Ort, zu welchen Lebewesen und Gegebenheiten uns diese führen und uns selbst weiterentwickeln lassen wird.
Kurzum auf das Glück im Unglück!