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Veröffentlicht am 02.04.2024

Hier fließt die Liebe

Hier fließt die Liebe. Persische Küche
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… und mir das Wasser im Mund zusammen

Eine grobe Inhaltsübersicht gefolgt von der Begrüßung und Vorstellung der beiden leidenschaftlichen Köchinnen Sahar und Forough Sodoudi lädt uns ein, die persische ...

… und mir das Wasser im Mund zusammen

Eine grobe Inhaltsübersicht gefolgt von der Begrüßung und Vorstellung der beiden leidenschaftlichen Köchinnen Sahar und Forough Sodoudi lädt uns ein, die persische Küche, Gastfreundschaft und Kultur kennenzulernen.

„Wir realisierten, dass das iranische Essen nicht nur nährt und wohltut, sondern eine lebendige Verbindung zu allen persischen Kulturgütern schafft. Jedes Aroma, jeder Geruch, jede Konsistenz erzählt eine Geschichte, die weit über den Tellerrand hinausgeht.“

An diesen Geschichten lassen sie uns auf einer eindrucksvollen Entdeckungstour teilhaben. Auf dieser werden wir von einer Playlist und wunderschönen, stimmungsvollen Farbfotos begleitet, die das ganz besondere Flair dieses liebevoll, sehr hochwertig gestalteten und sehr gut durchdachten Buchs mit Leseband unterstreichen.

Sie werden damit ihrer selbst gestellten Lebensaufgabe des Schaffens einer authentischen und wertschätzenden Repräsentanz Persiens gerecht.

Ich bin fasziniert und völlig begeistert von der Vielfalt des Irans, die sie für uns erfahrbar machen und hoffe auf viele weitere Bücher der äußerst talentierten Zwillingsschwestern.

Auf kreative Art und Weise verbinden sie unterschiedliche regionale Küchen miteinander und teilen überlieferte Familienrezepte sowie die Lieblingsgerichte ihrer Kindheit mit uns.

Die gelingsicheren Rezepte für 4 Personen werden jeweils auf zwei Seiten präsentiert. Der übersichtlich strukturierten, leicht verständlichen und sehr gut nachvollziehbaren Beschreibung der Zubereitung steht ein seitenfüllendes Farbfoto der jeweiligen fertigen kulinarischen Köstlichkeit gegenüber.

Abgerundet wird das Buch durch zwei Rezeptregister, zum einen nach Alphabet und zum anderen nach Kategorien sowie einem Glossar der Zutaten. Alle Zutaten sind in Deutschland erhältlich. Sie weisen auf persische, türkische und asiatische Lebensmittelgeschäfte hin, aber ich habe sie auch in einem gut sortierten Supermarkt erhalten, sodass dem Genuss keine Grenzen gesetzt sind, was ihrer Weltoffenheit entspricht.

Auf Euch warten überraschende, unwiderstehliche Geschmackserlebnisse sowie spannende, berührende Einblicke in ihr Leben und Wirken, die mich ganz in den Bann dieses Buchs gezogen haben.

Als kleine Kostprobe teile ich meinen Eindruck zu Linsen-Dal mit Curryblättern, Ingwer und Tomaten (S. 129 Dal Adas) mit Euch:

Sehr gut gefallen mir dabei vor allem die exakten Angaben zu der Menge der jeweiligen Gewürze. Ich musste nicht nachwürzen.
Der Geschmack ist sehr gut abgerundet und angenehm würzig - nicht scharf, sodass auch Kinder dieses Gericht mögen.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Ein Stück vom Glück für alle Süßschnäbel

Süßes Glück
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Der groben Inhaltsübersicht, die das Buch eröffnet, schließt sich eine feine an, die auf vier Seiten die süßen, einfallsreichen Lieblingsrezepte der leidenschaftlichen Hobbybäckerin Bettina Faoro - für ...

Der groben Inhaltsübersicht, die das Buch eröffnet, schließt sich eine feine an, die auf vier Seiten die süßen, einfallsreichen Lieblingsrezepte der leidenschaftlichen Hobbybäckerin Bettina Faoro - für überwiegend 6 Portionen, aber auch für 4 Portionen und 1 Blechkuchenform - äußerst ansprechend namentlich und mit Farbfoto nach Jahreszeit aufführt.

Schon bei dieser Kurzvorstellung läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Alle Rezepte sind unwiderstehlich. Es gibt keins, das ich nicht probieren möchte.

Dann folgen - auf einer Seite zusammengefasst - Bettinas wertvolle Backtipps bevor der Rezeptteil beginnt.

„Zu den meisten Rezepten gibt es einen Tipp, wie das Dessert abgewandelt werden kann - ganz nach Lust und Geschmack.“

Die gelingsicheren, köstlichen Rezepte werden jeweils auf zwei Seiten präsentiert. Der übersichtlich strukturierten, leicht verständlichen und sehr gut nachvollziehbaren Beschreibung der Zubereitung mit Zutaten, die in jedem Lebensmittelmarkt erhältlich sind, steht ein seitenfüllendes Farbfoto der jeweiligen fertigen Süßspeise gegenüber.

Diese sind alltagstauglich, wissen aber auch Gäste zu begeistern.

Ein Hoch auf Bettina und das süße Vergnügen, das sie uns beschert!

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Teambildungsprojekt als Mittel gegen ein freundschaftliches Stimmungstief

Orkantief
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Susanne Bergstedt versorgt uns mit neuem kriminalistischem Suchtstoff von der Ostsee. Diesmal mit einem sehr zu Herzen gehenden Fall.

Wanda Holles unbekümmertes Naturell, das die Widrigkeiten des Lebens ...

Susanne Bergstedt versorgt uns mit neuem kriminalistischem Suchtstoff von der Ostsee. Diesmal mit einem sehr zu Herzen gehenden Fall.

Wanda Holles unbekümmertes Naturell, das die Widrigkeiten des Lebens wie einen Regenguss abperlen lässt, wird in diesem zweiten Band der Buchreihe perforiert.

Sie - Unruheständlerin -, ihre Freundin - übergangsweise Lehrerin, eigentlich freischaffende Journalistin und Fotografin - Telse Himmel und ihr Freund – Kriminalhauptkommissar - Olaf Wuttke gehen alle drei unterschiedlich an die Fragestellung: „Wo steckt Anne?“ heran. Dabei werden Reibungspunkte ihrer unterschiedlichen Ansichten zu einer echten Herausforderung, die ihre Freundschaft auf die Probe stellt.

Camilla Wuttke steht ihnen dabei mit ihrer Berufserfahrung als weltweit agierende Unternehmensberaterin hilfreich zur Seite.

Der flüssige, liebevoll detaillierte, bild- und lebhafte, humorvolle sowie empathische Schreibstil fängt die unterschiedlichen Atmosphären und das unwiderstehliche Lokalkolorit sehr gekonnt ein und vermittelt das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.

Die einzelnen durchweg starken, sehr gut ausgearbeiteten Charaktere werden durch ihre sich selbst auferlegten Aufgaben an ihre Grenzen und darüber hinaus gebracht und zeigen, dass man sich auch im fortgeschrittenen Alter immer wieder neu ausprobieren und ausrichten kann.

Dieser Kriminalroman rüttelt auf und gibt zu denken.

Er lässt mich auch nach dem Ende nicht los.

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Veröffentlicht am 28.03.2024

Die Macht der Düfte oder

Tödlicher Duft
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"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt"

Commissaire Louis Antoine Campanard II ist belesen und gibt seine Leidenschaft für Bücher selbst mittels seiner Sprachbox an seine Mitmenschen weiter: „Bitte hinterlassen ...

"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt"

Commissaire Louis Antoine Campanard II ist belesen und gibt seine Leidenschaft für Bücher selbst mittels seiner Sprachbox an seine Mitmenschen weiter: „Bitte hinterlassen Sie Ihre Nachricht nach dem Piep und erfreuen Sie sich bis zu meinem Rückruf an einem guten Buch!“. Seine Verehrung für Hercule Poirot lebt er für alle offensichtlich aus.
Seine eigenwillige Teambildung mit Inspecteur Pierre Olivier und Linda Delacours, einer Expertin für Mikroexpressionen, spricht genauso für ihn wie sein unwiderstehlicher Charme und einzigartiger (Kleidungs-)Stil. Er pflegt neben seinem ausgefallenen Bart einen angenehmen Umgangston und eine niveauvolle Ausdrucksweise.
Alle drei tragen schwer an Schicksalsschlägen, aber wie der Commissaire so treffend in einem Gespräch mit der Präfektin anmerkt: „„...ein gebrochener Knochen ist nach der Heilung stabiler.““, wissen sie mutig, die ihnen gebotenen Chancen zu nutzen.
Der kreative, gewagte Ermittlungsansatz ermöglicht uns einen außergewöhnlichen Zugang zu der faszinierenden Welt der Düfte, in die wir tiefe, lehrreiche Einblicke erlangen.
Das liebevoll detailliert ausgearbeitete, unwiderstehliche Setting und die facettenreichen Charaktere, denen stetig mehr Tiefe verliehen wird, erschaffen das Gefühl vor Ort zu sein. Man empfindet sich sofort als zugehörig und fiebert sowie ermittelt mit.
Die verschiedenen Atmosphären fängt René Anour sehr gekonnt ein und erschafft ein ganz besonders eindrucksvolles Flair.
Der Schreibstil ist außergewöhnlich fesselnd sowie äußerst unterhaltsam. Er glänzt mit Humor und Schlagfertigkeit.
Den feinsten Nuancen und kleinsten Details misst der Autor große Bedeutung bei und lässt sie ganz groß rauskommen, wie den goldigen, äußerst charmanten und gefräßigen Zwerg-Marans Gockelhahn Astérix.
Dank der lebhaften, empathischen, feinsinnigen und -geistigen Schilderungen arbeitete es stetig in mir. Mein Kopfkino lief heiß und entließ mich auch in Lesepausen nicht aus dem Bann der Geschichte, sondern spielte mir mögliche Theorien vor - so stark hat mich die Geschichte berührt.
Der sehr gut ausgeklügelte, raffinierte Ideenreichtum des Autors stellt meinen aber in den Schatten. Er ist wirklich beeindruckend.
Das Ende hat mich überrascht, was die Spannung bis zuletzt auf einem sehr hohen Niveau gehalten hat.
Er fügt die einzelnen Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen und entlässt mich voller Vorfreude auf den zweiten Band dieser Buchreihe.
Dies ist der allerbeste Krimi, den ich bisher gelesen habe.
Er verdient mehr als einen Buchpreis, denn er ist extraordinär und superb!
5 Sterne sind bei weitem nicht ausreichend für die Bewertung. René Anour gebührt der vollständige Sternenhimmel.

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Veröffentlicht am 17.03.2024

Hoch spannender Dreiklang aus Tracht, Eintracht und Niedertracht

Und täglich grüßt die MörderMitzi
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Isabella Archans flüssiger, bild- und lebhafter, empathischer sowie humorvoller Schreibstil zog mich sofort wieder in den Bann ihrer Buchwelt.

Die Geschichte schließt sich sehr gut an den vorherigen Band ...

Isabella Archans flüssiger, bild- und lebhafter, empathischer sowie humorvoller Schreibstil zog mich sofort wieder in den Bann ihrer Buchwelt.

Die Geschichte schließt sich sehr gut an den vorherigen Band dieser Buchreihe an und weiß mit zahlreichen Wendungen zu überraschen.

Nach unserem Ausflug aufs Wasser, dürfen wir nun Höhenluft schnuppern. Es geht in die Berge.

Das Lokalkolorit und ihre österreichische Ausdrucksweise, bei deren Verständnis das Glossar hilft, verbreiten dabei einen ganz besonders unwiderstehlichen Charme.

Im Privat- und Berufsleben der unterschiedlichen Charaktere geht es wortwörtlich hoch her . Mitzis Gefühle fahren Achterbahn mit Loopings und mich hat sie mitgerissen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und würde am liebsten direkt den nächsten Band lesen, da das Ende meine Neugier lichterloh entfacht hat.

Das verführerische Rezept für „Oma Thereses Apfeltommerl“ leistet als Nervennahrung sehr gute Dienste.

Servus, Baba! Auf ein baldiges Wieder-/Weiterlesen!

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