Ein neuer Privatdetektiv, den man im Auge behalten soll
Felix Blom. Der Häftling aus MoabitBerlin im Jahr 1878 – Der Gauner Felix Blom wird aus dem Gefängnis Moabit entlassen. Mit Unterschrift bei den Entlassungspapieren verpflichtet sich Felix in eine feste Unterkunft zu ziehen sowie innerhalb ...
Berlin im Jahr 1878 – Der Gauner Felix Blom wird aus dem Gefängnis Moabit entlassen. Mit Unterschrift bei den Entlassungspapieren verpflichtet sich Felix in eine feste Unterkunft zu ziehen sowie innerhalb von 3 Tagen eine Anstellung anzunehmen. Sollte Felix dieses nicht schaffen, muss er zurück ins Gefängnis. Die Freude über die Haftentlassung wehrt nur kurz, denn er verfügt über kein Geld, um die Verpflichtungen zu erfüllen. Doch dann kommt ihm die Idee sich mit Mathilde Voss zusammen zu tun, die eine Detektei gegründet hat. Ihr erster Fall führt sie auf die Spur eines mysteriösen Mörders, der den Opfer eine Karte zusteckt, auf der steht: Binnen dreißig Stunden musst Du eine Leiche sein. Auch bei Felix Blom wird eine solche Karte unter der Tür durch geschoben.
In ihrer neuen Reihe um den Gauner Felix Blom versetzt uns die Autorin Alex Beer in die Kaiserzeit nach Berlin. Gleich zu Beginn führt ein Originalartikel über den Tod eines jungen Konditorgehilfen aus Dresden in die Geschichte ein. Mit dem Gauner Felix Blom und der Prostituierten Mathilde Voss hat Alex Beer interessante Charaktere geschaffen, die sich in der Privatdetektei gefunden haben.
Der Schreibstil von der Autorin hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich fand den Krimi bis zum Schluss spannend und sehr unterhaltend. Für mich war es der erste historische Krimi von Alex Beer und es wird auch nicht der letzte gewesen sein.