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Veröffentlicht am 25.08.2021

Hoffnung auf Neubeginn

Der Ort der verlorenen Herzen
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Anouk war schon lange allein. Gerade zur Weihnachtszeit wurde ihr schmerzlich vor Augen geführt, was sie nicht hatte. Die Folge war, dass sie sich einigelte. Es gab niemanden, für den es sich gelohnt hätte, ...

Anouk war schon lange allein. Gerade zur Weihnachtszeit wurde ihr schmerzlich vor Augen geführt, was sie nicht hatte. Die Folge war, dass sie sich einigelte. Es gab niemanden, für den es sich gelohnt hätte, etwas daran zu ändern. Doch dann erreichte sie die Einladung von Antoine, dem die ehemalige Hütte ihrer verstorbenen Eltern in den Vogesen gehörte. Er hatte die alte Hütte in ein wunderschönes Chalet umgebaut. Seine Vorstellung war, dass dieses Anwesen nur an einsame Menschen vermietet werden sollte. Da Anouk über Weihnachten nichts vor hatte, nahm sie entgegen ihrer bisherigen Einstellung das Angebot an. Mit ihr nahmen vier weitere Personen die Einladung an. Es gibt im Leben immer Momente, die einen Wendepunkt einläuten. Starker Schneefall und Verwehungen führten dazu, dass sie alle in der Hütte festsaßen und sich näher kamen.

In der Gegenwart begleite ich als Leserin die Ich-Erzählerin Anouk. Sie führt ein sehr zurückgezogenes Leben und nach ihrem Aufenthalt in dem Chalet beginnt sie langsam sich zu ändern. Erwacht aus der Erstarrung und fängt langsam an zu leben. Zwischendurch gibt es Rückblenden in das Jahr 1976 in Form von Briefen, die eine Mutter an ihr ungeborenes Kind schreibt. Die Geschichte wird flüssig erzählt. Die Sprünge in die Vergangenheit fügen sich meiner Meinung in die Handlung ein.

Das Cover finde ich sehr ansprechend, es vermittelt eine winterliche Atmosphäre.

Eine unterhaltsamer, einfühlsamer Roman, der Hoffnung auf einen Neubeginn entstehen lässt.

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Veröffentlicht am 21.08.2021

Das Geheimnis von Abigail's Place

Die Straße der Hoffnung
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Bei diesem Band handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie über die Frauen vom Hampton Hall.

In der Gegenwart begleiten wir die Oberstaatsanwältin Melody Stewart. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt ...

Bei diesem Band handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie über die Frauen vom Hampton Hall.

In der Gegenwart begleiten wir die Oberstaatsanwältin Melody Stewart. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt und lebt in der alten Familienvilla Abigail’s Place. Hier entdeckt sie Briefe aus der Vergangenheit, die sie nach Amerika führen.

In der Vergangenheit reisen wir an der Seite von Abigail und Oliver. Um ihren Geliebten vor dem Strang zu retten, haben Abigail und Oliver unter falschen Namen sich auf eine Seereise mit ungewissem Ausgang begeben. In Amerika angekommen, schließen sie sich einem Treck nach Westen an und lassen sich in Oregon nieder. Sie schaffen es, sich eine Existenz aufzubauen, doch kommen sie auch hier nicht zur Ruhe, denn sie werden von den Geschehnissen in England eingeholt.

Auch dieser zweite Band hat mich wieder von Beginn an gefesselt und ich konnte eintauchen in die geheimnisvolle Familiengeschichte der Frauen von Hampton Hall. Durch die abwechselnde Erzählung von Gegenwart und Vergangenheit wird Spannung aufgebaut, zusätzlich enden noch einige Kapitel mit einem Cliffhanger. Es ist aber immer klar und deutlich erkennbar, wann und wo die Szene spielt. Bei Geschichten auf zwei Zeitebenen gefällt mir meistens ein Strang besser als der andere, aber in diesem Buch haben mir beide Erzählstränge gleich gut gefallen. Das Geschehen in der Vergangenheit wurde von Seite zu Seite dramatischer, so dass ich den Roman kaum aus der Hand legen konnte.

Da es sich hier um den zweiten Teil der Trilogie handelt, sind natürlich noch einige Fragen offen, die mich neugierig auf die Fortsetzung machen.
Ein spannender Roman für alle, die gerne eine historische Zeitreise unternehmen möchten und Familiengeheimnisse lieben.

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Veröffentlicht am 21.08.2021

Eine Zeitreise in die 60er Jahre

Die Wunderfrauen
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Nachdem mich bereits der erste Band der Trilogie begeistert hat, begeben wir uns mit dem zweiten Band in die 1960er Jahre. Luise entwickelt immer neue Ideen für ihren Laden, der den Wunderfrauen als Treffpunkt ...

Nachdem mich bereits der erste Band der Trilogie begeistert hat, begeben wir uns mit dem zweiten Band in die 1960er Jahre. Luise entwickelt immer neue Ideen für ihren Laden, der den Wunderfrauen als Treffpunkt dient. Helga hat sich als alleinerziehende Mutter ihren Traum erfüllt und ist Ärztin geworden. Marie lebt mit ihrem Mann Martin und den drei Kindern auf einem Bauernhof. Die Arztgattin Annabel scheint an einem Schicksalsschlag zu zerbrechen, doch durch die Hilfe der Wunderfrauen wird sie aufgefangen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven von den vier Frauen erzählt, so dass man immer dicht am Geschehen ist. Man erlebt nicht nur die Swinging Sixties, sondern auch aktuelle Themen der damaligen Zeit werden mit verwoben. Die Charaktere der Frauen sind sehr unterschiedlich und haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. In unregelmäßigen Abständen gibt es kurze Auszüge aus Luises Ladenkundealben mit Rezepten, allgemeinen Informationen und Tipps.

Stephanie Schuster hat einen sehr anschaulichen Erzählstil. Der damalige Zeitgeist ist sehr gut eingefangen. Die Wünsche und das Lebensgefühl der Frauen waren für mich hautnah spürbar.
Mir hat diese Zeitreise sehr gut gefallen und mir interessante Lesestunden bereitet, so dass ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung bin.

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Veröffentlicht am 15.08.2021

Der Duft von Tee

Die Teehändlerin
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Die Handlung beginnt im Jahr 1938. Johann Tobias Ronnefeldt hatte die Ostindische Tee- und Manufaktur in Frankfurt gegründet. Seine Frau Friederike ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht nur für ...

Die Handlung beginnt im Jahr 1938. Johann Tobias Ronnefeldt hatte die Ostindische Tee- und Manufaktur in Frankfurt gegründet. Seine Frau Friederike ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht nur für Haus und Kinder verantwortlich fühlt, sondern auch gern mit ihrem Mann über geschäftliche Angelegenheiten spricht. Obwohl Friederike schwanger ist, will Tobias eine Reise nach China antreten. Er ist nicht nur Teehändler, sondern auch abenteuerlustig und versucht die Gefahren der Reise herunterzuspielen. Tobias stellt extra einen Prokuristen ein, der während seiner Abwesenheit das Geschäft führen soll. Friederike traut dem neuen Prokuristen nicht und sieht das Geschäft in Gefahr. Es bleibt ihr nichts anderes über, als die Zügel in die Hand zu nehmen.

Susanne Popp hat sich mit ihrem Roman an die historischen Fakten und biographischen Daten der Familie Ronnefeldt orientiert. Sie zeigt die damaligen Lebensverhältnisse auf und veranschaulicht den Lesern ein Stück Teehandelsgeschichte. Friederike war ihrer Zeit voraus, denn in den bürgerlichen Familien war es nicht üblich, dass Frauen arbeiteten. Das Buch lässt sich wunderbar leicht und flüssig lesen, so dass die Seiten nur so dahin fliegen, unterstützt wird dieses noch durch die angenehme Länge der Kapitel. Schnell konnte ich in die Geschichte eintauchen und hatte den Duft von Tee in der Nase.

Die historischen Begebenheiten und Zusammenhänge empfinde ich als gut recherchiert, was ich an historischen Romanen immer schätze. Die Autorin verknüpft in dem Geschehen geschickt reale und fiktive Personen. Diese sind zur Abrundung der Geschichte in einem Personenverzeichnis am Anfang des Buches gekennzeichnet.

Ein unterhaltsamer Roman, der mir angenehme Lesestunden bereitet hat.

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Veröffentlicht am 06.08.2021

Leichtes Hörbuch, um den Alltag zu vergessen

Wildblütenzauber
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Als die Mutter von Sarah durch einen Autounfall plötzlich ums Leben kommt, fühlt sich Sarah fast wie erstarrt. Viele liebe alte und neue Freunde versuchen sie aufzufangen, allen voran Doreen, mit der sie ...

Als die Mutter von Sarah durch einen Autounfall plötzlich ums Leben kommt, fühlt sich Sarah fast wie erstarrt. Viele liebe alte und neue Freunde versuchen sie aufzufangen, allen voran Doreen, mit der sie seit Kindertagen eine enge Freundschaft verbindet. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie auf dem Tisch ein Herbarium, dieses wurde von ihrer Großtante Rosa angelegt, von deren Existenz Sarah bisher nichts wusste. Doch warum hat ihre Mutter nie über Rosa gesprochen? Bevor Sarah am Bodden einen Neuanfang wagen will, möchte sie das Geheimnis um Rosa lösen und begibt sich gemeinsam mit Doreen nach Nürnberg, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Anne Töpfer hat auch in diesem Hörbuch verschiedene Themen miteinander verbunden. Es geht nicht nur um Trauer und Familiengeheimnisse, sondern auch Freundschaften spielen eine wichtige Rolle. Gekonnt durch einen lebendigen Erzählstil wird die Geschichte dargeboten. Unterstrichen wird dieses noch durch die angenehme Stimme von Ella Schulz, so dass ich viele Szenen bildlich vor Augen hatte und gern zugehört habe. Die Protagonisten sind fast alle sympathisch und man wäre selbst gern mit ihnen befreundet. Gern hätte für mich das Familiengeheimnis mehr Raum einnehmen können, so wie ich es nach der Kurzbeschreibung erwartet hatte.

Gefreut habe ich mich, dass am Ende noch einige Rezepte zu hören waren, die einen Bezug zur Geschichte haben.
Obwohl ich Sarah ein Stück bei ihrer Trauer begleitet habe, wirkt das Hörbuch nicht düster, sondern vermittelt eine leichte, positive Grundstimmung, die den Alltag vergessen lässt.

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