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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2021

Nicht durchweg überzeugend

Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden
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Amy Suiter Clarke hat mit dem Countdown Killer einen Podcast Thriller geschrieben.

20 Jahre sind vergangen seit das letzte Mädchen dem Countdown Killer entkommen konnte und überlebte.
Elle Castillo eine ...

Amy Suiter Clarke hat mit dem Countdown Killer einen Podcast Thriller geschrieben.

20 Jahre sind vergangen seit das letzte Mädchen dem Countdown Killer entkommen konnte und überlebte.
Elle Castillo eine True Crime Podcasterin macht eine Serie über den Countdown Killer, sie will Gerechtigkeit für seine vielen Opfer. Der Countdown Killer ist von Zahlen besessen, er entführt immer 3 Mädchen, eins immer 1 Jahr jünger als die letzte und nach 7 Tagen werden sie tot aufgefunden.
Als wieder ein Mädchen verschwindet, welches nach 20 Jahren in die damalige abgebrochene Reihe passt ist für Elle klar, das der Countdown Killer wieder sein Unwesen treibt. Sie wird regelrecht besessen von dem Gedanken.
Aufgrund ihres guten Drahtes zur Polizei wird sie als externe Beraterin hin zu gezogen. Als dann noch ein zweites Mädchen, 1 Jahr jünger verschwindet ist klar: Er ist zurück und will Elle etwas beweisen.

Die Idee des Podcastes hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung war gut zu lesen. Die geführten Interviews gaben ein gutes Gesamtbild auf die Arbeit der Polizei und das Leid der Opferfamilien. Elles Verhalten jedoch war teilweise zu besessen, da wurde ohne Rücksicht auf Verluste agiert.
Meine Lesefreude wurde dahin gehend getrübt, dass doch sehr viel im Buch vorhersehbar war und bei mir dadurch keine wirkliche Spannung aufkommen wollte.

Veröffentlicht am 25.01.2021

Zu wenig Thriller und vorhersehbar

Die Frau vom Strand
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Auf ihrem morgentlichen Strandspaziergang den Rebecca mit ihrer 5 Monate alten Tochter Greta lernt Rebecca Julia kennen. Julia ist nackt, ihr wurden während des Schwimmens ihre Anziesachen gestohlen. ...

Auf ihrem morgentlichen Strandspaziergang den Rebecca mit ihrer 5 Monate alten Tochter Greta lernt Rebecca Julia kennen. Julia ist nackt, ihr wurden während des Schwimmens ihre Anziesachen gestohlen. Rebecca nimmt sie mit zu sich nach Hause und hilft ihr mit eigener Kleidung aus. Rebecca fühlt sich in der Woche sehr alleine, da ihre Frau Lucy in Hamburg arbeitet und nur Mittwochs und am Wochenende bei ihr und Greta ist. Aus der zufälligen Bekanntschaft entwickelt sich in wenigen Tagen eine Freundschaft, eine Freundschaft, die abrupt endet als Julia plötzlich verschwindet. Rebecca setzt alles daran ihre neue Freundin wieder zu finden. Niemand scheint sie zu kennen oder gesehen zu haben. Warum hat Julia sie angelogen?
Dann ist Lucy tot, gestorben unter mysteriösen Umständen. War es ein Unfall oder Suizid?

Die Geschichte ist in mehrere Abschnitte und Perspektiven unterteilt. Der erste Teil wird aus der Sicht von Rebecca geschildert, im zweiten Abschnitt erfahren wir den weiteren Verlauf von Edda der Kommissarin die den Tod von Lucy näher untersucht.

Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich erreichen. Ich hatte einen spannenden Thriller mit Wendungen und hohem Spannungsbogen erwartet. Bekommen habe ich eine für mich vorhersehbare Geschichte mit vielen Längen, die ich auf keinen Fall unter dem Genre Thriller einordnen würde.

Veröffentlicht am 18.01.2021

Gelungener Abschluss

Opferstille
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Mit Opferstille schreibt der Autor die Geschichte von Colomba Caselli genannt CC und Dante weiter.

Es handelt sich um den dritten Band um Colomba, die nach ihrem letzten traumtischen Einsatz der Polizei ...

Mit Opferstille schreibt der Autor die Geschichte von Colomba Caselli genannt CC und Dante weiter.

Es handelt sich um den dritten Band um Colomba, die nach ihrem letzten traumtischen Einsatz der Polizei den Rücken gekehrt hat und seitdem völlig apatisch in ihrem Haus auf dem Land vor sich hin vegetiert.
Immer mit den Gedanken bei Dante. Mit Schuldgefühlen kämpfend und mit dem Verlust um Dante ringend lernen wir ihren Zustand kennen.
Dieser ändert sich schlagartig als sie in ihrer Scheune einen blutbesudelten jungen Mann findet, der nicht redet und nur einen Zettel in der Hand hält auf dem der Name Tommy steht. Tommy ist völlig verstört, zeigt ähnliche Verhaltensweisen wie seinerzeit Dante und steht unter dem Verdacht seine Eltern ermordet zu haben. Dies weckt alle Lebensgeister von CC und trotz ihrer desolaten Lage will sie Tommy helfen und den wahren Verbrecher finden. Es gibt immer mehr Tote und es offenbart sich ein komplexes Gesamtbild der Taten.

Die Geschichte wird aus unterschiedliche Perspektiven und in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, so dass ich als Leser genügend Hintergrundinformationen bekam. Jede einzelne Sequenz ist für sich spannend geschrieben. Einmal in der Geschichte gefangen, fiel es mir schwer das Buch auf Seite zu legen. Einzig das für mich doch leicht überspitze konstruiert wirkende Ende trübte meine Lesefreude dann ein weinig.

Alles in Allem ist Opferstille der gelungene Abschluss der Thriller-Trilogie.

Um dem Sachverhalt und dem Fall folgen zu können sollte zumindest der letzte Band der Reihe bekannt sein, ansonsten könnte es vielleicht etwas schwierig sein der komplexen Geschichte zu folgen.

Veröffentlicht am 18.01.2021

Super spannend

Blutroter Schatten
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Mit „Blutroter Schatten“ hat Patricia Walter einen Thriller mit toller Spannung bis zur letzten Seite geschrieben.

" Mit den besten Grüßen von Thomas Rhode", was sich wie ein netter Satz anhört, beinhaltet ...

Mit „Blutroter Schatten“ hat Patricia Walter einen Thriller mit toller Spannung bis zur letzten Seite geschrieben.

" Mit den besten Grüßen von Thomas Rhode", was sich wie ein netter Satz anhört, beinhaltet in diesem Buch das pure Grauen. Denn Thomas Rhode befindet sich seit Jahren im Sicherheitstrakt der Psychiatrie. Er scheint den Täter zu kennen, doch weigert er sich mit Polizei zusammen zu arbeiten. Nun stellt er Bedinungen, die erste lautet: Er spricht nur mit seiner Tochter Sam, die seit Jahren den Kontakt zu ihm angebrochen hat.

Innerhalb weniger Tage werden in München 4 Leichen gefunden, die auf bestialische Weise ermordet wurden. Die Presse gibt dem Serienkiller den Namen "der Schlitzer". Im Mittelpunkt der Story steht Sam, die mittlerweile ihr Studium abgeschlossen hat und sich gerade eine Existenz aufbaut. Sam, die nie wieder etwas mit dem Monster, ihren Vater zu tun haben will. Im Laufe des Buches wächst diese junge Frau über sich hinaus, eine Frau, die schwer traumatisiert ist muss sich ihrem größten Angst-und Hass Objekt stellen, will sie weitere Morde des Schlitzers verhindern. Doch Thomas Rhode spielt sowohl mit der Polizei als auch mit seiner Tochter. Währenddessen geht das Morden munter weiter.
Die Geschichte wird in verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen erzählt, so dass ich als Leser auch immer die Gedanken des Mörders mitbekomme.

Der Thriller ist packend von der ersten bis zur letzten Seite, und auch die Danksagung ist wirklich lesenswert.
Für mich war das BUch ein Thriller-Highlight welches ich kaum aus der Hand legen konnte.

Veröffentlicht am 13.01.2021

Ambivalent

Miss Bensons Reise
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Mit "Miss Bensons Reise" hat die Autorin Rachel Joyce ein Buch über eine besondere Frauenfreundschaft geschrieben.

Margery ist ihr Leben als graue Maus leid, als es in der Schule in der sie ...

Mit "Miss Bensons Reise" hat die Autorin Rachel Joyce ein Buch über eine besondere Frauenfreundschaft geschrieben.

Margery ist ihr Leben als graue Maus leid, als es in der Schule in der sie arbeitet zum Eklat kommt beschließt sie sich einen lang vergessenen Traum zu erfüllen: Den goldenen Käfer in Neukadelonien zu finden. Ob es ihn wirklich gibt ist ungewiss, da sie nur vage Erinnerungen an Erzählungen ihres Vaters hat. Kuzentschlossen bucht sie eine Reise nach Neukadelonien. Alles was ihr nochn fehlt ist ein Assistent für die Reise. Nach einigen erfolglosen Treffen mit möglichen Kandidaten bleibt am Ende nur noch Enid über. Enid, die das genaue Gegenteil von Magery ist, laut, schrill und bunt.Beide haben jedoch ein Ziel: Raus aus England, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Der Anfang des Buches hat mich schnell gefangen genommen. Die Charaktere waren ein wenig überspitzt dargestellt und machten echt Spass. Leider konnte dies nicht über die gesamte Länge des Buches gehalten werden. Es kommt zu langatmigen Wiederholungen und manche Szenen sind so skurril, dass sie dadurch leider unglaubwürdig wirkten. Die Rolle von Munic in der ganzen Geschichte war mir nicht so wirklich klar und hat mich von der eigentlich netten Geschichte um Margery und Enid unnötig abgelenkt.
Von mir 3.5 Sterne für dieses Buch.