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Veröffentlicht am 17.03.2021

Eine ruhige und interessante Geschichte!

Aus der Mitte des Sees
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Cover: Das Cover ist erst einmal natürlich typisch für den Verlag. Das Bild und der Titel passen zusammen und ich finde, dass es Ruhe ausstrahlt. Allerdings wird das Bild der Natur etwas durch die Einstiegshilfe ...

Cover: Das Cover ist erst einmal natürlich typisch für den Verlag. Das Bild und der Titel passen zusammen und ich finde, dass es Ruhe ausstrahlt. Allerdings wird das Bild der Natur etwas durch die Einstiegshilfe gestört, wobei es das natürlich an einem See auch geben kann.

Schreibstil: Zu Anfang musste ich mich etwas hineinlesen. Doch dann empfand ich es als sehr angenehm zu lesen. Es ist ruhig und klar geschrieben. Die geschaffene Atmosphäre ist toll und ich konnte richtig in das Buch eintauchen. Interessant ist, dass Lukas hier die verschiedenen auftauchenden Charaktere direkt anspricht bei seinen Erzählungen und beim Ausblenden des Namens ist es, als würde Lukas einem direkt das alles erzählen.

Charaktere: Lukas ist ein mir sympathischer Mann. Ich habe einige Parallelen zwischen ihm und mir gefunden und fand es interessant, seine Gedankengänge und auch Entwicklung hier mitzuerleben. Ich habe ihn sehr gerne begleitet. Sarah war mir auch sympathisch. Sie scheint ein offener, freundlicher und fröhlicher Mensch zu sein. Allerdings konnte ich sie nicht ganz so gut greifen. Ansonsten waren auch die anderen Charaktere (Andreas, Juli, Alban) alle sehr sympathisch, wobei man nicht sehr viel erfahren hat und ich hätte sie gerne auch besser kennengelernt. Lucian empfand ich als sehr interessanten Charakter. Vor allem über ihn hätte ich gerne noch mehr erfahren.

Meinung: Das Buch spielt in einem Zeitraum von 14 Tagen und dabei entspricht ein Tag einem Kapitel. Der Einstieg fiel mir hier nicht ganz so leicht und ich musste mich sehr konzentrieren, doch ich kam schnell sehr gut klar. Das Buch ist eine ruhige Geschichte, wobei sie dennoch sehr interessant und spannend ist. Man bekommt einen immer tieferen Einblick in Lukas' Gedankenwelt. Gerne habe ich ihn dabei begleitet. Die Geschichte war durchweg bis zum Ende interessant. Zum Schluss gibt es dann noch ein Interview mit dem Autor über die Geschichte, was schön als weitere Information dazu ist.

Veröffentlicht am 16.03.2021

Eine etwas wirre Geschichte, die mich leider nicht wirklich mitnehmen konnte.

Die Fremde
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Cover: Das Cover ist auf alle Fälle mal auffällig. Mit dem Rotton hat es etwas Gefährliches / Bedrohliches, da rot auch so etwas wie "Achtung" signalisiert. Die Frau mit dem Kopf an der Wand hat etwas ...

Cover: Das Cover ist auf alle Fälle mal auffällig. Mit dem Rotton hat es etwas Gefährliches / Bedrohliches, da rot auch so etwas wie "Achtung" signalisiert. Die Frau mit dem Kopf an der Wand hat etwas Verzweifeltes / Trauriges. Also sehr positiv wirkt das Cover auf jeden Fall erst einmal nicht.

Schreibstil: Generell ist der Schreibstil gut zu lesen. Allerdings wird meiner Meinung nach oft gesprungen und teilweise musste ich mich sehr auf das Lesen konzentrieren.

Meinung: Im Allgemeinen wurde in diesem Buch bei der Erzählung immer wieder gesprungen, weshalb es teilweise etwas schwerer war zu folgen. Auch war alles sehr persönlich geschildert, als wäre es alles aus einem Tagebuch, in das man ja auch einfach seine Gedanken/Verwunderungen/Ereignisse hineinschreibt, ohne einen roten Faden wirklich zu verfolgen. Das Buch hatte für mich Höhen und Tiefen und ich habe mich zumeist nicht von der Autorin/Geschichte mitgenommen gefühlt. Der erste Teil beschreibt die Kindheit, Jugend und Ehe der Eltern, wobei auch das junge Leben von Claudia und ihrem Bruder thematisiert werden. Da die Eltern beide gehörlos sind, haben sie es nicht so leicht. Die Eltern sind mir jedoch beide sehr unsympathisch gewesen, vor allem der Vater. Diesen Teil fand ich am interessantesten an dem Buch, wobei er durch die erschreckenden, "unnormalen" Taten/Gedanken/Ereignisse eben für mich wahrscheinlich vor allem interessant durch seine Ungewohntheit und Andersartigkeit war. Den zweiten Teil über die Reisen bzw. verschiedenen Wohnorte empfand ich als etwas langatmig und ich musste mich immer wieder auf das Buch konzentrieren. Den dritten Teil über die Gesundheit empfand ich wieder als interessanter. Da wirklich viele verschiedene Krankheitsbilder und Personen beleuchtet wurden. Im vierten Teil ging es um Arbeit und Geld. Damit einhergehend auch mit Klassenunterschieden und Armut. Diesen Teil fand ich auch wieder etwas interessanter. Im fünften Teil ging es um die Liebe und diesen fand ich wieder weniger interessant und bin oft abgeschweift. Der kürzeste sechste Teil war über ihr Sternzeichen und wirklich sehr schnell gelesen und für mich auch nicht wirklich interessant. Insgesamt also ein irgendwie schon immer wieder interessantes Buch, das mich aber nicht wirklich mitnehmen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.03.2021

Eine Geschichte, die mich leider nicht überzeugen konnte.

Die lustlosen Touristen
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Cover: Das Cover finde ich erst einmal durch das Braun nicht sehr ansprechend. Allerdings gefallen mir die Blumenmuster auf der Landkarte sehr gut. Die Abbildung passt zum Inhalt der Geschichte, da es ...

Cover: Das Cover finde ich erst einmal durch das Braun nicht sehr ansprechend. Allerdings gefallen mir die Blumenmuster auf der Landkarte sehr gut. Die Abbildung passt zum Inhalt der Geschichte, da es um eine Reise geht.

Schreibstil: Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoller als bei anderen Büchern. Somit muss man sich schon etwas darauf konzentrieren. Alles ist ein Fließtext und damit sind die "gesprochenen Worte" auch etwas anders als gewohnt dargestellt. Generell ist der Schreibstil aber recht poetisch und auch ganz gut zu lesen.

Meinung: Die Geschichte geht für mich etwas wirr los und es hat auch lange gebraucht, bis ich bei der Geschichte mitkam und den Inhalt verstanden habe. Es ist eigentlich wie ein Tagebuch geschrieben, allerdings an Gustavo gerichtet mit "du". Dabei gibt es Sprünge in den Erinnerungen und auch den Schauplätzen. Da dies nicht angegeben ist, ist es nicht so leicht, das alles einzuordnen. Wahrscheinlich muss man für diese Geschichte einfach die richtige Stimmung haben, aber ich empfand es auch als recht langweilig und langatmig, wodurch es mich einfach nicht packen konnte. Auch musste ich mich immer wieder auf die Geschichte konzentrieren, da ich mit den Gedanken dadurch oft abgeschweift bin.
Das Buch war leider einfach nicht mein Geschmack.

Veröffentlicht am 10.03.2021

Tolle Hexengeschichte über Ellen und ihre beiden Rabenfreunde.

Edgar, Ellen & Poe
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Cover: Das Cover finde ich ansprechend. Das Mädchen wirkt durch das Zwinkern schlau und frech. Die Raben scheinen ihre Freunde zu sein. Durch das Dunkle wirkt es jedoch auch geheimnisvoll und etwas bedrohlich, ...

Cover: Das Cover finde ich ansprechend. Das Mädchen wirkt durch das Zwinkern schlau und frech. Die Raben scheinen ihre Freunde zu sein. Durch das Dunkle wirkt es jedoch auch geheimnisvoll und etwas bedrohlich, v.a. auch durch die Hände rechts oben, die die Bäume "abzupflücken" scheinen.

Schreibstil: Der Schreibstil ist gut und auch für junge Leser geeignet. Es ist gut und flüssig zu lesen. Auch ist alles schön beschrieben, so dass ich es mir vor dem inneren Auge gut vorstellen konnte.

Charaktere: Ellen mochte ich von Anfang an sehr. Sie scheint etwas herauszustechen und das finde ich gut, dass sie nicht mit der Masse schwimmt. Edgar mochte ich sehr. Er ist mutig und hilfsbereit. Poe ist etwas stürmischer, aber auch sehr sympathisch. Die Oberhexe konnte ich nicht sehr leiden, da sie sehr festgefahren, stur und nicht sehr weitsichtig zu sein scheint. Die Präsidentin mochte ich da schon etwas lieber. Vor dem Riesen hatte ich zunächst natürlich Respekt, aber er ist ein wirklich lieber Kerl.

Meinung: Die Illustrationen im Buch sind passend zu der jeweiligen Handlung o.ä. Allerdings finde ich Ellen auf dem Cover besser als im Buch, da sie im Buch etwas unfreundlicher aussieht. Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden. Auch konnte ich mich gut in Ellen hineinversetzen und somit mich richtig in die Geschichte vertiefen. Ellen und die Raben erleben hier einige Sachen und es hat Spaß gemacht, sie dabei zu begleiten. Die Hexen sind sehr interessant und auch, mehr über sie, ihre Gewohnheiten und Ansichten zu erfahren. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten udn ich kann es jedem Fan von Hexengeschichten auf jeden Fall weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 09.03.2021

Unterhaltsam, spannend und klasse vorgelesen!

Die große Lombarden-Box
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Cover: Das Cover dieser Hörbuch-Box ist passend zu den Teilen der Reihe sowie zum Genre. Allerdings finde ich es hier recht blass und bei anderen Teilen sieht es etwas farbenstärker und dadurch freundlicher ...

Cover: Das Cover dieser Hörbuch-Box ist passend zu den Teilen der Reihe sowie zum Genre. Allerdings finde ich es hier recht blass und bei anderen Teilen sieht es etwas farbenstärker und dadurch freundlicher und ansprechender aus.

Sprecherin: Die Sprecherin ist einfach klasse! Meist bevorzuge ich eher männliche Sprecher, aber diese Sprecherin hat eine super angenehme Stimme. Sie spricht sehr authentisch, das Sprechtempo ist super und auch kann sie die Dialekte, was die Charaktere unterscheidbarer, individueller und zusätzlich authentisch macht.

Charaktere: Aleydis ist ein sehr sympathischer, angenehmer Charakter. Ihre Persönlichkeit mag ich sehr und ich konnte mich dadurch auch gut in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Sie ist loyal, freundlich, hilfsbereit, offen, bestimmt, intelligent und großzügig. Vinzenz mochte ich von Minute zu minute mehr. Er ist zwar schnell aufbrausend und generell nicht so freundlich und offen, aber dafür loyal, hilfsbereit und gerecht.Simon ist Aleydis Beschützer und ich mochte ihn wirklich sehr, da er diskret, freundlich und mitdenkend ist, aber sich auch traut, mal seine Einschätzung mitzuteilen. Aleydis' Eltern mochte ich sehr - es sind einfach angenehme Leute. Alba war mir auch sehr sympathisch. Sie ist stets freundlich, gut gelaunt und seeehr neugierig. Cathrein mochte ich zu Anfang ganz gerne und dann immer weniger, da sie so selbstgefällig ist. Lenz ist ein toller Junge, sehr hilfsbereit, klug und freundlich. Die Töchter von Cathrein mochte ich auch sehr. Aus Alessandro wurde ich zu Anfang nich ganz schlau, aber dann mochte ich ihn gerne.

Meinung: Im 2. und 3. Teil gibt es immer mal wieder kurze Hinweise/Erklärungen zu dem 1. oder 2. Teil, so dass man die Teile auch getrennt voneinander lesen könnte bzw. eben hin und wieder kurze hilfreiche Erklärungen hat, wenn der folgende Teil nicht gleich im Anschluss gelesen wird, ohne dass diese Ausführungen jedoch nervig oder langatmig wären. Zu Anfang ist es nach kurzer Zeit traurig für Aleydis und man fühlt sehr mit ihr mit. Danach kommen mehr und mehr Geheimnisse ans Licht und man rätselt mit, wer wie wo was alles dahintersteckt und wie das alles zusammenhängt. Nach und nach tauchen dann immer mehr Intrigen, Streitigkeiten, Geheimnisse etc. auf, die alles sehr kompliziert machen und Aleydis sich immer wieder mit neuen Dingen auseinandersetzen muss. Dabei hat sie in Vinzenz allerdings einen helfenden Vertrauten, der ihr aktiv oder mit Tipps hilft. Auch die Liebe spielt hier eine Rolle und zwar nicht nur bei Aleydis, sondern auch bei diversen anderen Charakteren. Die Begegnungen und Gespräche haben mich immer wieder zum Lächeln gebracht, da es Petra Schier (mit der Sprecherin) versteht, die Gefühle zu übermitteln.
Alles in allem eine vielfältige, spannende, gefühlvolle, verzwickte historische Geschichte, die ich jedem weitempfehlen kann!

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