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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2025

Ein absoluter Glücksgriff, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Wedding People (deutsche Ausgabe)
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Phoebe ist an ihrem Tiefpunkt angekommen und will ihr Leben beenden. Dafür hat sie sich ein süßes Luxushotel ausgesucht. Dummerweise hat Lila sich in eben diesem Hotel für ihre Hochzeitswoche eingemietet. ...

Phoebe ist an ihrem Tiefpunkt angekommen und will ihr Leben beenden. Dafür hat sie sich ein süßes Luxushotel ausgesucht. Dummerweise hat Lila sich in eben diesem Hotel für ihre Hochzeitswoche eingemietet. Als die zwei sich begegnen startet eine ebenso lustige wie absurde Unterhaltung.

Mittlerweile bin ich wirklich begeistert von der Geschichte, aber das war nicht von Anfang an so. Den Klappentext hatte ich überflogen und — neben einer Hochzeit — hatte ich keine Erwartungen an das Buch. Dann kam die Begegnung im Hotel und es war wirklich lustig, aber eben auch sehr seltsam. Erst als nach und nach Begegnungen mit anderen Familienmitgliedern stattfanden, habe ich gelernt die ehrliche Interaktion zu schätzen.

Und das ist auch die wichtige Botschaft, die ich aus diesem Buch mitnehme: sei offen und ehrlich, denn wer dich so nicht mag, dem kannst du es auch nicht recht machen, wenn du dich dauerhaft verstellst ❤️

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Wunderschöne Idee, leider nicht mein Schreibstil...

The Pairing
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In "The Pairing" beschreibt Casey McQuiston die kulinarische Reise von Theo und Kit durch Europa. Sie lernen verschiedene Länder, verschiedene Städte und verschiedene Speisen kennen, aber sie lernen auch ...

In "The Pairing" beschreibt Casey McQuiston die kulinarische Reise von Theo und Kit durch Europa. Sie lernen verschiedene Länder, verschiedene Städte und verschiedene Speisen kennen, aber sie lernen auch sich kennen. Denn obwohl die beiden vor einigen Jahren ein Paar waren, sind sie das heute nicht mehr und nur durch Zufall gemeinsam auf dieser Reise.

Die Idee hat mir richtig gut gefallen, dass die Geschichte nicht nur an einem Ort spielt, sondern man mit einer Gruppe durch Europa reist und die Regionen, lokalen Bräuche und traditionellen Speisen kennenlernt. Die Umsetzung konnte meinen Erwartungen nur zum Teil gerecht werden, denn die Speisen werden immer wieder erwähnt oder beschrieben, aber von den Städten bekommt man recht wenig mit. Natürlich besuchen sie in Paris den Eifelturm, aber abgesehen von einer kleinen Bar und ein paar kleinen Leckereien lernt man die Stadt nicht näher kennen.

Durch einen Rückblick lernt man die gemeinsame Vergangenhiet von Kit und Theo kennen und ich habe mich ein kleines bisschen in die beiden (oder die beiden als Paar) verliebt, wodurch der Sprung in die Gegenwart, in der sie jeder ihr eigenes Leben haben, ein harter Schnitt war. Beide Charaktere sind mir sehr sympathisch, allerdings ist es mir schwergefallen zu verstehen, als was sich die beiden jeweils identifizieren. Für die Geschichte macht das aber vermutlich auch keinen Unterschied.

Leider war der Schreibstil nicht meins. Es fällt mir schwer in Wort zu fassen, was mich gestört hat, aber ich habe nicht in den Lesefluss reingefunden. Es gab Abschnitte, die sich ganz gut gelesen haben: Das waren meist die, die Interaktionen zwischen Personen beschrieben. Aber dann gab es Abschnitte, die zum Beispiel den nächsten Stop auf der Tour beschrieben und hier musste ich jeden zweiten Satz mehrfach lesen, um ihn zu verstehen, was mich dann leider zum Aufgeben bewogen hat. Vielleicht probiere ich es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal mit der englischen Originalfassung.

Ich hatte mich wirklich auf diese queere Liebesgeschichte gefreut und auch, wenn der Schreibstil nicht zu mir gepasst hat, heißt das nicht, dass er nicht zu anderen passt. Die Geschichte und die Charaktere sind nämlich wirklich schön gewählt.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Toller Thriller! Gesellschaftlich und politisch hoch aktuell!

Reset
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Für viele gehört es dazu morgens als erstes auf dem Handy die Nachrichten zu lesen oder den Abend mit einer Nachrichtensendung vor dem Fernseht einzuläuten. Wir verlassen uns darauf, dass dort seriöse ...

Für viele gehört es dazu morgens als erstes auf dem Handy die Nachrichten zu lesen oder den Abend mit einer Nachrichtensendung vor dem Fernseht einzuläuten. Wir verlassen uns darauf, dass dort seriöse Fakten präsentiert werden, aber was, wenn dem nicht mehr so ist? Woher wissen wir, ob die Bilder aus anderen Ländern und die Videos von anderen Personen echt oder gefälscht sind?

Genau dieses Szenario, in dem die Welt von Fake News überschwemmt wird, bildet die Grundlage der Geschichte in »Reset«. Zur Bekämpfung der Fake News bildet Interpol eine Cyber Crime Task Force aus internationalen Experten. Aus der Perspektive einiger dieser Experten wird man durch die Geschichte geführt und besucht Schauplätze in Deutschland, Frankreich, Japan und den USA.

Was als „einfache“ Entführung eines Flugzeuges beginnt, wird innerhalb der ersten Kapitel zu so viel mehr. Es werden weitere Personen aus verschiedenen internationalen Behörden vorgestellt, wobei das erstmal viele Personen und Namen sind (hier erweist sich die Personenübersicht vorne im Buch als äußerst nützlich), und alle haben mit den Auswirkungen der gefälschten Nachrichten zu kämpfen.

Die Stimmung ist wirklich bedrückend und man versteht, wie abhängig wir von der digitalen Technik sind. Dabei schaffen es die Charaktere aber auch immer wieder die Stimmung aufzulockern, was sowohl der Moral der Menschen im Buch als auch für die Lesenden sehr angenehm ist.

Für mich war die Thematik in diesem Buch wirklich spannend gewählt und unfassbar gut recherchiert und dargestellt. Ich habe die Beklemmung und Hilflosigkeit der Personen gespürt, aber auch den Zusammenhalt. Gleichzeitig tut es unglaublich gut, sich daran zu erinnern, dass viele Dinge früher auch mit weniger Technik gut funktioniert haben und, welchen (oft negativen) Einfluss Smartphones auf die Begegnungen zwischen Menschen haben.

Leider ist das Szenario viel zu realistisch, um es als Dystopie einzuordnen, womit es für mich ungefähr auf einer Stufe mit „Die Farm der Tiere“ steht.
Der Lesefluss war toll und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Auch der Spannungsaufbau hatte für mich genau das richtige Tempo und die meisten Wendungen haben mich kalt erwischt! Für mich auf jeden Fall ein Highlight, dass ich weiterempfehlen werde!

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Farbenfroh, fantastisch und facettenreich – Faebound zieht einen sofort in seinen Bann.

Faebound
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Das Cover strahlt einen regelrecht an und gibt einen wundervollen Vorgeschmack auf die lebendige Atmosphäre, die einen im Buch erwartet. Schon auf den ersten Seiten taucht man tief in eine andere Welt ...

Das Cover strahlt einen regelrecht an und gibt einen wundervollen Vorgeschmack auf die lebendige Atmosphäre, die einen im Buch erwartet. Schon auf den ersten Seiten taucht man tief in eine andere Welt ein – mitten ins Schlachtgetümmel. Freundschaften, Feindschaften, Bündnisse, Machtspiele und Intrigen: Faebound vereint all das zu einer spannenden Geschichte.

Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten mit den ungewöhnlichen Namen der Charaktere. Doch das hat mich keineswegs davon abgehalten, Yeeran und Lettle schnell ins Herz zu schließen. Besonders schön fand ich auch die Tierwesen, denen die beiden im Wald begegnen – sie sind so liebevoll beschrieben, dass ich mir selbst eines davon als Haustier wünschen würde!

Yeeran und Lettle sind beide starke, weibliche Protagonistinnen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, aber genau dadurch eine interessante Dynamik entwickeln.

Ein besonderes Highlight war für mich die queere Liebesgeschichte. Ich fand es erfrischend und wichtig, eine Welt zu erleben, in der jeder Mensch sein Geschlecht frei wählen kann – ein schöner Gedanke, der Hoffnung macht. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass Gleichberechtigung nicht automatisch bedeutet, dass alle gleichgestellt sind. Es gibt immer wieder Gruppen, die privilegierter sind als andere – diese gesellschaftskritische Ebene hat mir sehr gefallen.

Ein kleiner Wermutstropfen war für mich die Verwendung der englischen Pronomen they/them. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört – vermutlich reine Gewohnheitssache, aber ich hätte mir hier eine übersetzte Lösung gewünscht.

Die Geschichte in Faebound hat mich gefesselt, die Figuren berührt, und die Welt lässt mich auch nach dem Umblättern der letzten Seite nicht los. Ich freue mich schon jetzt unglaublich darauf, zu erfahren, wie es mit Yeeran, Lettle und den anderen weitergeht! Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Der Feind meines Feindes ist mein Freund?

Holmes & Moriarty
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Schon ab der ersten Minute spürt man, dass man sich wieder im Sherlock-Holmes-Universum befindet – es fühlt sich an wie nach Hause kommen.

Der Autor hat wirklich gute Arbeit geleistet: Der Schreibstil ...

Schon ab der ersten Minute spürt man, dass man sich wieder im Sherlock-Holmes-Universum befindet – es fühlt sich an wie nach Hause kommen.

Der Autor hat wirklich gute Arbeit geleistet: Der Schreibstil erinnert mich stark an die Hörbücher von Arthur Conan Doyle, die ich früher gerne gehört habe. Auch der Sprecher ist sehr gut gewählt und passt hervorragend zur Atmosphäre.

Der Kriminalfall ist spannend und bringt viele überraschende Wendungen mit sich. An das Original reicht er zwar nicht ganz heran, überzeugt aber dennoch mit eigener Note.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was grundsätzlich interessant ist. Im Hörbuch fiel es mir allerdings schwer, stets nachzuvollziehen, wer gerade spricht oder handelt, da die einzelnen Figuren stimmlich und stilistisch nur schwer auseinanderzuhalten waren.

Insgesamt ein schönes Hörbuch für Zwischendurch.

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