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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2022

Eher zum Nachschlagen oder Schmökern geeignet

Die Wissenschaft von Mittelerde
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Inhalt:
„Warum bekommen Hobbits große Füße? Könnten Ents tatsächlich existieren? Wo endet Mittelerde und wie oft regnet es dort? In welchem Bezug steht Elbisch zum Altenglischen? Fragen, die sich Tolkien-Fans ...

Inhalt:
„Warum bekommen Hobbits große Füße? Könnten Ents tatsächlich existieren? Wo endet Mittelerde und wie oft regnet es dort? In welchem Bezug steht Elbisch zum Altenglischen? Fragen, die sich Tolkien-Fans schon lange stellen. Spezialisten aus den Geistes- und Naturwissenschaften haben sich eingehend mit Tolkiens Werken auseinandergesetzt und die wissenschaftlichen Wurzeln freigelegt.

Dieses Buch gibt Antwort auf alle offenen Fragen, von Astrophysik über Vulkanismus bis zur Drachenkunde. Der ultimative Schlüssel zu Tolkiens fantastischem Universum!“


Schreibstil/Art:
Bei „Die Wissenschaft von Mittelerde“ handelt es sich um ein ziemlich lehrreiches, hochwertiges und informatives Buch rundum Tolkien, seine Ideen und Inspirationen. Die vielen Informationen sind zwar einerseits total interessant gestaltet, anderseits aber auch sehr fordernd. Das Buch mal eben zu lesen, wird den meisten Lesern vermutlich schwerfallen da es Konzentration abverlangt. Viele unverständliche Begriffe, verschachtelte Sätze und der anspruchsvolle Schreibstil haben mir nicht immer zugesagt. Ich hätte mir ein bisschen mir Leichtigkeit gewünscht.


Fazit:
Ein Buch, das lesebegeisterte Tolkien-Fans mit Sicherheit total begeistern wird. Für mich als Neuling war der Einstieg in diese Welt etwas holprig. Trotzdem waren viele Fakten und Informationsquellen sehr interessant. Ich empfehle deshalb das Buch abschnittweise/selektiert zu lesen.

Ein Buch in dem ich gerne hin und wieder schmökern werde.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 11.12.2022

Im Auto mit einem Fremden

NIGHT – Nacht der Angst
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Inhalt:

„1991. George W. Bush sitzt im Weißen Haus, im Kassettendeck läuft Nirvana, und die filmbegeisterte Studentin Charlie fährt mit einem Mann durch die Nacht, der vielleicht ein Serienkiller ist. ...

Inhalt:

„1991. George W. Bush sitzt im Weißen Haus, im Kassettendeck läuft Nirvana, und die filmbegeisterte Studentin Charlie fährt mit einem Mann durch die Nacht, der vielleicht ein Serienkiller ist. Es war nur eine Mitfahrgelegenheit. Josh behauptet, er wolle zu seinem kranken Vater in Ohio. Aber etwas stimmt nicht an seiner Geschichte. Während sie über leere, dunkle Highways fahren, steigt in Charlie ein furchtbarer Verdacht auf. Ist es möglich, dass Josh der Campus-Killer ist, der ihre beste Freundin ermordet hat? Sie kann nicht weg, Hilfe holen ist unmöglich. Sie ist gefangen.“





Schreibstil/Art:

Der Autor hat es, trotz einiger langatmigen Anfangsszenen, geschafft mich mit seinem Schreibstil gefangen zu nehmen, mich mit Charlie unwohl und ängstlich zu fühlen und einfach nur einen Ausweg zu finden, der beklemmenden Situation zu entkommen. 

So richtig an Fahrt nimmt die Geschichte erst im letzten Drittel auf und ab da konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ich war gebangt, ich war gefesselt und erschüttert. Wie genial es der Autor aber auch immer wieder schafft, fiese und gemeine Wendungen einzubauen und wichtige Details einzustreuen. Love it!





Fazit:

Charlies Schuldgefühle und die damit verbundenen „Aussetzer“ spielen mit der Realität. Der Leser wird mehrmals getäuscht und auch Charlie kann sich selbst nicht immer trauen. Diese Taktik und die Sprünge zwischen den Wahnvorstellungen sind mehr als gelungen. Ich hatte eine rasante Fahrt mit einem fulminanten Finale, besser gehts nicht!

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Veröffentlicht am 10.12.2022

Ein queerer, herzergreifender Coming-of-Age-Roman

Sommer mit Yashar
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Inhalt:

„Mattes ist fast 17 und hat noch nie ein Mädchen geküsst. Für die Sommerferien hat er deshalb einen ehrgeizigen Plan gefasst: Er will sich in Katrin verlieben. Dabei kreisen seine Gedanken eigentlich ...

Inhalt:

„Mattes ist fast 17 und hat noch nie ein Mädchen geküsst. Für die Sommerferien hat er deshalb einen ehrgeizigen Plan gefasst: Er will sich in Katrin verlieben. Dabei kreisen seine Gedanken eigentlich um den geheimnisvollen Yashar, der jeden Morgen in der alten Eiche am Waldweg sitzt. Und das, obwohl er bisher kein einziges Wort mit ihm gewechselt hat. Bis er eines Nachts seinen Mut zusammennimmt, zu ihm auf den Baum klettert und eine völlig neue Welt in sich entdeckt. Bei Yashar kann Mattes endlich er selbst sein. Zumindest fast. Denn ob Yashar seine Gefühle erwidert, da ist Mattes sich nicht so sicher. Doch während er noch mit der Frage kämpft, ob und wie er über sein verwirrendes Innenleben sprechen kann, nehmen im Dorf gefährliche Gerüchte über den Fremden ihren Lauf, die nicht nur Mattes' Leben aus der Bahn zu werfen drohen …"





Schreibstil/Art:

Die junge Debütantin hat sich in diesem Buch dazu entschieden aus der Sicht von Mattes zu schreiben. Es fiel mir gar nicht schwer Mattes in mein Herz zu schließen. Eine Bindung zu ihm, verspürte ich nahezu sofort, denn aufgrund seiner Selbstfindung und dem befremdeten und verwirrten Innenleben, wirkte er oftmals verloren. Nichtsdestotrotz entwickelte sich seine Persönlichkeit zu einem starken Charakter. Er lernte, zu sich zu stehen, auf sein Bauchgefühl zu hören und mutig zu sein. 


Yashar ist ein durch und durch interessanter junger Bursche. Seine Art hat mich neugierig gemacht. Er hat nie zu viel von sich preisgegeben, so dass ich mehr über ihn und seine Mum erfahren wollte. Diese Art den Leser so zu fesseln hat mir sehr gefallen.

Es werden zwar viele schwer zu ertragende Themenbereiche aufgegriffen aber in Kombination mit einigen süßen und lustigen Momenten, wirkte alles rundum gelungen. Das hat man auch dem modernen und lebhaften Stil zu verdanken. 





Fazit:

Eine queere Lovestory mit zwei unglaublich gut abgestimmten Charakteren, die einander zwar nicht gesucht aber dennoch gefunden haben. Ich habe die beiden Jungs sehr gerne kennengelernt und mit begleitet.

Themen wie Homophobie, Rassismus, Freundschaft und Zusammenhalt werden hier vehement dargestellt. Eine klare Leseempfehlung und beide Daumen hoch!

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Veröffentlicht am 07.12.2022

Anspruchsvolle aber auch verwirrende Lektüre

Schwerer als das Licht
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Inhalt:

„Eine Frau lebt auf einer tropischen Insel. Berichtartig gibt sie Auskunft über all die seltsamen Dinge, die passieren. Die Blätter der Bäume färben sich schwarz. Am Ufer liegen tote Fische. Sterne ...

Inhalt:

„Eine Frau lebt auf einer tropischen Insel. Berichtartig gibt sie Auskunft über all die seltsamen Dinge, die passieren. Die Blätter der Bäume färben sich schwarz. Am Ufer liegen tote Fische. Sterne fallen vom Himmel. Und in ihr wächst die Angst vor denen, die im Norden der Insel leben. Sie baut ihr Haus zu einer Festung aus, ständig gefasst auf den Angriff ihrer Feinde.Realität und Traum, Gegenwart und Vergangenheit, Licht und Schatten - alles überlagert sich und bald ist nicht mehr klar: Sind es die anderen, oder ist sie sich selbst die größte Bedrohung?“





Schreibstil/Art:

Die bildgewaltigen Beschreibungen haben mich zunächst neugierig gemacht und ich habe meinen Gedanken freien Lauf erlaubt. Die tropische Insel konnte ich mir klar und deutlich vorstellen.
 Doch nach anfänglichen Interpretationen und Spekulationen, forderte mich dieses Buch vollkommen und brachte mich schließlich vollends durcheinander. Parallel dazu fing alles an zu verschwimmen; die Zeitebenen, die Gedanken und Taten der Protagonistin, die Handlung selbst. Die Atmosphäre entwickelte sich zu etwas Bedrohlichem, nicht Greifbarem. 





Fazit:

Puh, was für eine anspruchsvolle literarische Lektüre. Ich weiß noch nicht wie ich meine Gedanken richtig zusammenfassen soll. Einerseits ist dieses Büchlein sehr anspruchsvoll und besonders, andererseits lässt es mir persönlich zu viel Raum für Auslegung wie etwas hätte sein können aber möglicherweise nicht ist?! Schwierig und abstrakt.

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Veröffentlicht am 02.12.2022

Anstrengend und verwirrend

Die dunklen Sommer
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Inhalt:

„Die Teenagerin Saskia ist einsam und fragil. Doch als sie im »Zuhause« eintrifft, einer Kommune an einem See in Maine, schenkt ihr die Atmosphäre dort, der Duft des selbstgebackenen Sauerteigbrotes, ...

Inhalt:

„Die Teenagerin Saskia ist einsam und fragil. Doch als sie im »Zuhause« eintrifft, einer Kommune an einem See in Maine, schenkt ihr die Atmosphäre dort, der Duft des selbstgebackenen Sauerteigbrotes, die nächtlichen Rufe der Wasservögel und die Freude beim Sammeln wilder Pilze auf dem feuchten Waldboden das Gefühl, angekommen zu sein. Und endlich findet sie in den vier anderen Jugendlichen, die mit ihren Familien in »Zuhause« leben, Freunde und fühlt sich zugehörig. Doch vor allem zieht Abraham sie in seinen Bann, der charismatische Anführer der Kommune, der für sie bald ihr Fixstern wird.

Zwei Jahrzehnte später lebt sie zurückgezogen in ihrem großen Haus in Connecticut. Doch das ruhige Leben, das sie sich sorgsam aufgebaut hat, wird jäh erschüttert von einer Serie von Drohbriefen: Sie und ihre Jugendfreunde sollen nach Maine zurückkehren – andernfalls würde ihr gemeinsames Geheimnis, die Schuld, mit der sie sich damals in einem verzweifelten Akt, ihr »Zuhause« zu retten, beladen hatten, ans Licht gebracht …“





Schreibstil/Art:

Eigentlich bin ich ein riesen Fan von Büchern in denen es um Sekten, abgeschiedene Kommunen, Glaubens- und/oder Religionsgemeinschaften geht aber dieses Buch? Das hat mich einfach völlig enttäuscht. Zunächst einmal der Stil; dieser ist völlig verwirrend, gewöhnungsbedürftig und ein großes Kuddelmuddel. Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte reinzufinden und die Sprünge zwischen den Zeitebenen zu unterscheiden. Zudem war mir durchweg einfach jeder Charakter unsympathisch weshalb ich das Gefühl hatte ständig auf Abstand gehalten zu werden.


Fazit:

Wirklich schade aber dieses Buch macht für mich keinen Sinn. Ich fand es anstrengend, lahm, verwirrend und einfach enttäuschend. Das einzig Gute sind die kurzen Kapitel. So kam man wenigstens schnell voran. Überwiegend hab ich mich aber durchgequält und kann das Buch deshalb nicht weiterempfehlen. Schade aber passiert.

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