Gespaltene Meinung
ZweiunddieselbeInhalt:
„»Ich bin alles, was möglich ist.«
Körperlich unversehrt, aber ohne Erinnerung erwacht Jenna aus dem Koma. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn der Mensch, als den ...
Inhalt:
„»Ich bin alles, was möglich ist.«
Körperlich unversehrt, aber ohne Erinnerung erwacht Jenna aus dem Koma. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn der Mensch, als den ihre Eltern sie beschreiben, bleibt ihr fremd. Die Wahrheit, der sie schließlich Stück für Stück auf die Spur kommt, ist ungeheuerlich: Jenna hatte einen furchtbaren Unfall – und ihre Eltern haben alles medizinisch Mögliche getan, um sie am Leben zu erhalten. Doch ist sie wirklich noch dieselbe?
Ein zeitloser Roman über ethische Fragen in einer zukünftigen Welt voller medizinischer Fortschritte – hoch spannend bis zur letzten Seite.“
Schreibstil/Art:
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen und einen Draht zu Jenna zu finden. Zunächst fand ich es noch interessant mit ihr alles zu entdecken und sich nach und nach an die Vergangenheit zu erinnern. Aber genau das hat sich meiner Meinung nach etwas gezogen, hier hätte ich mir ein wenig mehr Tempo gewünscht.
Die Sprache ist schlicht und gefällig. Fachbegriffe werden gut umgeschrieben und verständlich erklärt. Mit den anderen Charakteren war ich nur mäßig zufrieden.
Fazit:
Ein zukunftsorientierter Science-Fiction Roman mit Fragen und Antworten zu moralischen und ethischen (vertretbaren?) Handlungen.
Ist es realistisch Menschen nicht sterben zu lassen und diese medizinisch einfach immer und immer wieder zu erneuern?
Klingt ein wenig abgespacet, ist aber gar nicht so unrealistisch. Trotzdem konnte mich nicht jeder Schritt, nicht jede Entscheidung überzeugen. Jenna wirkte auf mich oftmals sehr unnahbar und nicht greifbar. Ihre Gefühlsausbrüche konnte ich zwar zum Teil nachvollziehen, fand sie aber nicht gut vermittelt.
Unterm Strich ist dieses Buch einfach mal was anderes. Meinen Geschmack hat es zwar nicht ganz getroffen, macht aber neugierig auf die beiden weiteren Werke dieser Trilogie.