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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2020

Begrenzt alltagstauglich

WW - Genial saisonal!
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Inhalt:
Raffiniert, lecker und ganz einfach nachzukochen: Zusammen mit WW hat Sternekoch Andi Schweiger saisonale Gerichte kreiert, die Lust auf eine frische und ausgefallene Küche machen!

Jede Jahreszeit ...

Inhalt:
Raffiniert, lecker und ganz einfach nachzukochen: Zusammen mit WW hat Sternekoch Andi Schweiger saisonale Gerichte kreiert, die Lust auf eine frische und ausgefallene Küche machen!

Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Anlässe, Zutaten und Leckereien. In diesem Weight Watchers Kochbuch finden Sie daraus das Beste: frische Kräuter im Frühling, buntes Gemüse und Fisch im Sommer, herbstliche Rezeptideen mit Kürbis und Honig und Wohlfühlküche für den Winter.“

Schreibstil/Art:
Nach der Aufklärung zu Weight Watchers und dem Punktesystem sowie einigen Infos zum Sternekoch Andi Schweiger selbst, kommen anschließend die Rezeptideen. 
Passend zum Thema „Saisonal“ ist das Buch in vier Jahreszeiten unterteilt.
Zu jedem Gericht gibt es ein paar wichtige Informationen sowie die Angaben zu den Punkten. Einige Rezepte bieten die Option sich ein dazugehöriges Video bei YouTube anschauen und es so besser nachkochen zu können. 


Fazit:
Meiner Meinung nach hätten es definitiv ein paar mehr Rezepte sein können. Nicht jedes Gericht lässt sich „einfach mal so“ nachkochen. Zwar wird eine Alternative angeboten falls es ein Produkt in einem gut sortierten Supermarkt nicht geben sollte aber einige der Lebensmittel hab zum Beispiel ich, nicht jeden Tag im Haus. Mit einer etwas besseren Planung ist aber bestimmt für Jeden was Leckeres dabei.

Ein Kochbuch welches nicht nur für die Teilnehmer von WW zu empfehlen ist. Denn wer isst nicht gerne gesund und achtet nebenbei auf seine Figur? 


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 09.01.2020

„Die letzten Minuten zählten nicht, aber jede Sekunde davor.“

Das Licht am Ende
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Inhalt:
„Helena zieht in eine leerstehende Hütte auf einer abgelegenen Lichtung. Umgeben von dichtem Wald und hohen Bergen, wagt sie einen Neuanfang. Rasch freundet sie sich mit ihren Nachbarn Anuk und ...

Inhalt:
„Helena zieht in eine leerstehende Hütte auf einer abgelegenen Lichtung. Umgeben von dichtem Wald und hohen Bergen, wagt sie einen Neuanfang. Rasch freundet sie sich mit ihren Nachbarn Anuk und Salim an. Das Leben in der selbst gewählten Isolation scheint perfekt. Aber der Schein trügt ...

Zu Beginn sind es nur Kleinigkeiten wie verschwundene Gegenstände, doch die Bedrohung nimmt stetig zu. Um herauszufinden, wer mit ihnen spielt, müssen sich die drei ihrer Vergangenheit stellen. Denn Geheimnisse verbirgt jeder von ihnen, und nur eins davon ist tödlich.
Doch das Licht am Ende entlarvt alle Lügen.“


Schreibstil/Art:
Der Schreibstil von Claudia Giesdorf ist stellenweise dramatisch, voller Emotionen und fast schon lyrisch aber dennoch angenehm und fesselnd. Ein zusätzlicher Pluspunkt meinerseits, dass der Stil für mich nicht zu „deutsch“ ist. Die Erzählperspektive von Helena ist aufschlussreich, verletzlich und manchmal sogar beängstigend, führt aber dazu, dass sich der Leser voll und ganz in ihre Lage versetzen kann. 
Die abwechselnden Zeitsprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sind perfekt eingebettet. Die Rückblicke machen es nochmal deutlich wie schwer es Helena eigentlich hatte.

Die Figurengestaltung ist mehr als gelungen, die Charaktere sind sehr gut in die Handlung eingebunden. Alle Persönlichkeiten sind glaubwürdig, authentisch und lebendig. Manche mochte man mehr, manche eher weniger.


Fazit:
Ein Psychothriller der etwas leiseren Töne, voller Gefühle und Dramatik. Helenas Schicksal hat mich ge- und betroffen und wird mir mit Sicherheit länger im Gedächtnis bleiben. Ihr Werdegang war nicht einfach und trotzdem kämpfte sie sich durch. Das Ende war für mich unvorsehbar und meine Vermutungen haben sich überhaupt nicht bewahrheitet aber das macht für mich auch das Buch aus. Der Psychoteil, der mir Anfangs noch gefehlt hat, hat am Ende einfach alles wieder gut gemacht.

Von mir eine definitive Leseempfehlung!

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 29.12.2019

Wem kann Sara trauen?

Blutblume
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Inhalt:
„Als Saras Vater bei einem rätselhaften Brand zu Tode kommt, zieht sie von der schwedischen Kleinstadt Örebro nach Stockholm. Dort läuft zunächst alles glatt für die 25 Jährige: Aus ihrem Job als ...

Inhalt:
„Als Saras Vater bei einem rätselhaften Brand zu Tode kommt, zieht sie von der schwedischen Kleinstadt Örebro nach Stockholm. Dort läuft zunächst alles glatt für die 25 Jährige: Aus ihrem Job als Kellnerin wird eine Anstellung bei einer angesehenen PR-Agentur, und von der schäbigen Vorortwohnung geht es in ein luxuriöses Apartment im Nobelstadtteil Östermalm. Sara ist glücklich, dass sich in ihrem Leben endlich alles zum Guten gewendet hat.

Doch schon bald muss Sara erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint. Beängstigende Dinge geschehen, für die sie keine Erklärung findet. Immer größer wird ihr Misstrauen gegenüber ihrem Umfeld, bis sie schließlich an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Bildet sie sich all diese seltsamen Ereignisse nur ein? Oder kann sie tatsächlich niemandem mehr trauen?“


Schreibstil/Art:
Der angenehme Schreibstil verleiht dem Thriller eine Leichtigkeit, so dass die Seiten nur so verfliegen. Die Figurengestaltung ist gelungen außerdem sind die Charaktere sehr gut in die Handlung eingebunden.

Die Hauptprotagonistin Sara ist zwar glaubwürdig, lebendig und authentisch dargestellt allerdings empfand ich sie aufgrund der tragischen Ereignisse oftmals psychisch labil. Ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen. 


Die echten Zeitungsberichte, die zwischendurch eingeflochten sind, bringen etwas Abwechslung mit. Mich haben sie aber zwischenzeitlich etwas gestört, so dass ich sie teilweise überflogen habe. Eine kurze Zusammenfassung aus Sara´s Sicht wäre vermutlich weniger anstrengend gewesen und hätte den Lesefluss nicht gestört.


Fazit:
Die Verwirrung ist der Autorin definitiv gelungen. Zwischenzeitlich war ich genau so ahnungslos und unwissend wie Sara wem man denn nun trauen kann und wem nicht. Die ernste Thematisierung in dem Buch fand ich gut. Das verleiht dem Buch viel Tiefe und unterstreicht die wichtigen Aspekte in diesem Plot.
Es scheint als wäre das Buch in sich geschlossen jedoch ist der kleine Cliffhanger fies und steigert die Neugier.
Es kommt einem so vor als erwarte Sara etwas Großes.

Ich bin gespannt und freue mich auf die zwei Folgebände.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Entspannung mit eigenwilligen Methoden

Neun Fremde
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Inhalt:
„Neun Fremde und zehn Tage, die alles verändern: In einem abgelegenen Wellness-Resort treffen fünf Frauen und vier Männer aufeinander, die sich noch nie zuvor begegnet sind. Sie alle sind in einer ...

Inhalt:
„Neun Fremde und zehn Tage, die alles verändern: In einem abgelegenen Wellness-Resort treffen fünf Frauen und vier Männer aufeinander, die sich noch nie zuvor begegnet sind. Sie alle sind in einer Krise und wollen ihr altes Leben hinter sich lassen. Bald schon brechen alte Wunden auf und lang gehütete Geheimnisse kommen ans Licht. Denn nichts ist so, wie es scheint in Tranquillum House…“


Schreibstil/Art:
Ein unheimlich angenehmer und leichter Schreibstil, tolle Figurengestaltung und vor allem vielschichtige Charaktere die sehr gut in die Handlung eingebettet sind. Die unterschiedlichen Perspektiven erleichtern die neun Schicksale besser zu verstehen und sich in sie hineinzuversetzen. Bei der Vielzahl an Personen kommt man dennoch nicht durcheinander, denn jede Persönlichkeit ist mit ihren eigenen Facetten und Charakterzügen glaubwürdig, lebendig und authentisch dargestellt. 



Fazit:
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich genoss das kleine Abenteuer, die merkwürdigen Methoden der Selbstfindung und jeden der Gäste. Ich verstehe den Hype um dieses Buch, denn der Plot ist wirklich eigen und ungewöhnlich.
Dennoch hätte ich mir den Spannungsbogen schon etwas früher gewünscht und die Seitenzahl etwas kürzer. Manche Stellen waren meiner Meinung nach zu langatmig.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

The big women for the big occasion

Nellie Bly
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Inhalt:
„Die Biografie über Nellie Bly ist die unglaubliche Lebensgeschichte der ersten amerikanischen Undercover-Reporterin.

September 1887:
Eine junge Frau klopft an die Tür von John Cockerill, Direktor ...

Inhalt:
„Die Biografie über Nellie Bly ist die unglaubliche Lebensgeschichte der ersten amerikanischen Undercover-Reporterin.

September 1887:
Eine junge Frau klopft an die Tür von John Cockerill, Direktor von Pulitzers Zeitung »New York World«.
Sie verlangt, als Reporterin eingestellt zu werden.
Keine Frau hat sich bisher so weit vorgewagt. Ihr Name ist Elizabeth Cochran, sie ist 23-jährig, seit drei Jahren schreibt sie unter dem Pseudonym Nellie Bly für den »Pittsburgh Dispatch«.

Nellie Blys Idee, undercover in die psychiatrische Anstalt Blackwell‘s Island zu gehen und aus erster Hand über die dortigen Zustände zu berichten, überzeugt Cockerill.
Es entsteht eine Reportage, die in die Geschichte des Journalismus eingeht und weit über New York hinaus Schlagzeilen macht.
Doch das ist erst der Anfang einer beeindruckenden journalistischen Karriere. Sie reist allein und in Rekordgeschwindigkeit um die Welt, wird zum Albtraum korrupter Politiker und berichtet von Beginn weg als einzige Kriegsreporterin von der Ostfront des Ersten Weltkriegs, wo sie vier Jahre bleibt.

Die furchtlose Frau und Starreporterin, die ihr Leben in die eigenen Hände nimmt und mit spitzer Feder die Zustände ihrer Zeit hinterfragt, ist auch heute noch von größter Aktualität.“


Schreibstil/Art:
Nicola Attadio gibt den beeindruckenden Werdegang von Elizabeth Cochran alias Nellie Bly in einem angenehmen Fließtext wieder. Ein paar abschweifende Momente versetzen den Leser nicht nur in die Gegenwart von Nellie sondern auch in das revolutionäre Jahrzehnt und den ersten Weltkrieg. 

Einige Zitate sowie Ausschnitte aus Zeitungen verleihen dem Buch nochmal das gewisse Etwas.






Fazit:
Eine Biografie die man unbedingt gelesen haben muss! 
Ich bin zwar nicht mit jeder Handlung d’accord gewesen und doch ist diese furchtlose und mutige Frau weit gekommen und hat unglaublich viel bezweckt. Ihre Einsätze waren niemals sinnlos. Ich bewundere sie für ihre Arbeit und ihren Mut.

Mir hat der Schreibstil zwar nicht immer zugesagt allerdings wurde meine Bewunderung dadurch nicht weniger. 
Ich bin froh darüber, dass ich auf diese tolle Biografie gestoßen bin. 

Elizabeth wird mir im Gedächtnis bleiben.