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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2025

Interessant aber was anderes erwartet

Schauplätze der Weltliteratur
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Als ich das Buch gesehen und auch die Beschreibung gelesen habe, dachte ich es handelt sich um ein etwas größeres Format (was nicht weiter schlimm ist) und das ich mehr über das Land und die Umgebung erfahre ...

Als ich das Buch gesehen und auch die Beschreibung gelesen habe, dachte ich es handelt sich um ein etwas größeres Format (was nicht weiter schlimm ist) und das ich mehr über das Land und die Umgebung erfahre in der das Buch spielt.

Leider waren die Ortsbeschreibungen meist ehr dürftig und knapp beschrieben. Auf zwei bis drei Seiten wurde kurz das Buch beschrieben, ein zwei Bilder eingefügt und ab und zu findet man eine Karte. Oft ist nicht mal ein Foto des Ortes sondern Gemälde, Filmausschnitte,... dargestellt. Wenn ein Buch mit prägenden Orten der Weltliteratur wirbt, möchte ich diese auch sehen.

Es ist schon interessant, aber auch da hätte es für mich noch ausführlicher sein können. Viele Bücher kenne ich nicht und finde es toll das ich diese nun entdeckt habe und sie mir weiter ansehen werde. Auch das die Original Cover abgebildet werden finde ich super.

Wenn ich ehrlich bin hätte ich mir das Buch in einem Laden für den Preis nicht gekauft.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Das rasante Leben der Anita Berber

Der ewige Tanz
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Steffen Schroeder nimmt uns in seinem biografischen Roman "Der ewige Tanz" mit in das aufregende Leben der Tänzerin Anita Berber. Das Cover ziert ein Bild von ihr und ist ganz in ihrer Farbe Rot gehalten. ...

Steffen Schroeder nimmt uns in seinem biografischen Roman "Der ewige Tanz" mit in das aufregende Leben der Tänzerin Anita Berber. Das Cover ziert ein Bild von ihr und ist ganz in ihrer Farbe Rot gehalten. Für mich absolut passend gewählt.

Mir war Anita Berber ein Begriff und ich wusste das sie als Tänzerin gearbeitet hat, mehr aber auch nicht. Nach dem Lesen des Romans habe ich das Gefühl ich habe sie gekannt.

Steffen Schroeder schafft es Anita Berber in allen Facetten ihres Lebens darzustellen. Von der Kindheit in Dresden, die sie hauptsächlich bei ihrer Oma Lu verbracht hat, ihre Jugend in Berlin mit den ersten Erfahrungen im Tanz und ihrer Ausbildung im Ballett, dann ihr Aufstieg als Tänzerin und Schauspielerin in zahlreichen Stummfilmen bis hin zu ihren zahlreichen Männergeschichten, ihren Drogenproblemen und ihrem Absturz und letztendlich ihrem viel zu frühen Tod. Dabei wird uns die Geschichte von Anita, kurz vor ihrem Tod, in Rückblicken über ihr Leben geschildert.

Mich hat die Lebensgeschichte von Anita Berber fasziniert und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Danach habe ich mich dann noch intensiv mit Recherchen über sie beschäftigt, da ich noch viel mehr über diese Frau und die Zeit der 20er Jahre wissen wollte. Würde sagen alles richtig gemacht mit dem Roman. Von mir eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Familiendrama

Die Garnett Girls
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Georgina Moore nimmt uns in ihrem Roman mit auf die Isle of Wight zu den Garnett Girls. Das sind die drei Schwestern Rachel, Imogen und Sasha und ihre Mutter Margo.
Margo ist eine ganz besondere Frau und ...

Georgina Moore nimmt uns in ihrem Roman mit auf die Isle of Wight zu den Garnett Girls. Das sind die drei Schwestern Rachel, Imogen und Sasha und ihre Mutter Margo.
Margo ist eine ganz besondere Frau und Mutter. Sie wurde als die Kinder noch klein waren von ihrem Alkoholkranken Mann Richard ohne ein Wort verlassen. Dies stürzte sie in eine Depression, bei der sie fast ihre Kinder verloren hat. Danach durfte im Hause Garnett nie wieder ein Wort über den Vater und Ehemann verloren werden. Margo will nur das Beste für Ihre drei Töchter. Eine gute Schulbildung, Jobs bei denen sie Unabhängig sind und einen liebevollen Mann. Sie mischt sich dabei sehr ins Leben ihrer Töchter ein. Diese gehen mit der Situation alle ganz unterschiedlich um.
Der frühe Verlust des Vaters und eine Mutter die gerne Partys schmeißt und viele Liebhaber hat führt zu manchen Konflikten in der Familie. Bei einer Party kommt es schließlich zu einem großen Streit und danach zeigt sich was wirklich wichtig ist im Leben und das auch die Vergangenheit dazu gehört und aufgearbeitet werden muss.

Mir hat das Buch überzeugt. Ich mochte die unterschiedlichen Charaktere sehr und konnte mich in alle hineinversetzen. Auch Margos Verhalten konnte ich zum großen Teil nachvollziehen. Das auch immer wieder Rückblicke in die Kindheit der drei Schwestern und in die Anfangszeit der Beziehung von Margo und Richard geschildert wurden hat vieles verständlicher gemacht und mir sehr gefallen. Für mich eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Alles bestens...oder doch nicht?!

Bis die Sonne scheint
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Christian Schünemann nimmt und in seinem Roman "Bis die Sonne scheint" mit in die 80er Jahre. Wir begleiten die Familie Hormann, die aus Vater Siegfried, Mutter Marlene und vier Kindern besteht. Daniel ...

Christian Schünemann nimmt und in seinem Roman "Bis die Sonne scheint" mit in die 80er Jahre. Wir begleiten die Familie Hormann, die aus Vater Siegfried, Mutter Marlene und vier Kindern besteht. Daniel ist das jüngste Kind und wir erleben die Geschichte aus seiner Sicht. Er freut sich auf die bevorstehende Konfirmation und wüscht sie ein Samtsakko dafür. Das aus diesem und auch aus vielen anderen Wünschen wohl nichts wird merkt er, als er herausfindet, das seine Eltern pleite sind. Diese spielen die Situation aber immer wieder herunter und lassen den Schein wahren das alles in bester Ordnung ist.

In Rückblenden bis zur Nachkriegszeit erfahren wir wie es soweit kommen konnte.

Der Autor präsentiert uns eine humorvolle, warmherzige Geschichte ohne große Höhepunkte, die einen zum Nachdenken anregt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe es gerne gelesen. Das Cover finde ich passend gewählt.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Ruhiger Unterhaltungsroman in wunderschöner Natur

Middletide – Was die Gezeiten verbergen
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Das wunderschöne Buchcover hat mich dazu verleitet mir das Buch genauer anzusehen.
"Middeltide, was die Gezeiten verbergen" ist der Debütroman von Sarah Crouch. Es ist eine Mischung aus Liebesroman und ...

Das wunderschöne Buchcover hat mich dazu verleitet mir das Buch genauer anzusehen.
"Middeltide, was die Gezeiten verbergen" ist der Debütroman von Sarah Crouch. Es ist eine Mischung aus Liebesroman und Krimi und erhält viele tolle Naturbeschreibungen.

Wir begleiten in der Geschichte Elijah, der in der Küstenstadt Point Orchards aufgewachsen ist. Mit 17 verlässt er nicht nur die Kleinstadt, um seinen Wunsch Schriftsteller zu werden zu erreichen, sondern auch seine Jugendfreundin Nakita. Erst Jahre später kehrt er nach seinem gescheiterten Leben als Autor wieder in seine Heimat zurück und lebt in der heruntergekommen Hütte seines verstorbenen Vaters ein Aussteigerleben. Er sehnt sich nach seiner großen Liebe Nakita, doch da ist noch eine andere Frau, Erin, eine Ärztin, die sein Interesse weckt. Doch Erin wird ermordet aufgefunden und Elijah wird der Tat verdächtigt. Nun muss Elijah nicht nur um seine Liebe kämpfen sondern auch um seine Unschuld. Wird ihm das gelingen?

Sarah Crouch schafft es mit zarten, leisen Worten einen an die Geschichte zu fesseln. Ich mochte ihren Sprachstil sehr. Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten, was ich sehr mag. Die Charaktere konnten mich überzeugen und auch ihr Handeln war meist logisch und nachvollziehbar. Allerdings war es zwischendurch etwas langatmig. Dazu kommt noch, dass man schnell ahnen konnte was es mit dem Mord auf sich hatte.

Für mich war Middletide ein schönes Buch, welches ich gerne gelesen habe, welches mich aber nicht komplett überzeugt hat. Dennoch kann ich es empfehlen.

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