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Veröffentlicht am 12.05.2025

Leichtes Sommerbuch

Der Sonne entgegen
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Mina Teichert nimmt uns in ihrem Buch "Der Sonne entgegen" mit auf eine Reise durch Italien. Romy verlässt nach einem Streit mit ihrem Verlobten fluchtartig das Hotel und steigt, ohne zu zögern, zu Valentin, ...

Mina Teichert nimmt uns in ihrem Buch "Der Sonne entgegen" mit auf eine Reise durch Italien. Romy verlässt nach einem Streit mit ihrem Verlobten fluchtartig das Hotel und steigt, ohne zu zögern, zu Valentin, den sie Tags zuvor kennenlernte, ins Auto und reist mit ihm nach Italien. Dabei kommen sie sich näher und Romy kommt hinter Valentins Geheimnis.

Das Cover des Buches verspricht einem schon einen schönen Sommerroman. Es gefällt mir richtig gut.

Wir lesen das Buch immer abwechselnd aus Romys und Valentins Sicht, so das wir auch immer wissen was wer in welchen Situationen denkt und fühlt. Leider waren mit die meisten Charaktere nicht sehr sympathisch. Besonders Romy ging mir mit ihrer Art sehr auf die Nerven. Aber auch das Verhalten ihre beste Freundin und Mutter waren für mich nicht nachvollziehbar, oft kindisch und oberflächlich. Vielleicht bin ich auch nicht mehr die Zielgruppe dafür.

Für mich war es ein Buch das man im Garten in der Hängematte schon mal lesen kann, dass aber wenig Tiefgang hat und nicht in Erinnerung bleibt.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Sink or Swim

Das Licht in den Wellen
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"Sink or Swim" das ist das Lebensmotto der fast 100 jährigen Inge. Aufgewachsen auf Föhr in bescheidenen Verhältnissen. Mit Anfang zwanzig flüchtet sie nach New York, wo sie bei anderen Auswanderern aus ...

"Sink or Swim" das ist das Lebensmotto der fast 100 jährigen Inge. Aufgewachsen auf Föhr in bescheidenen Verhältnissen. Mit Anfang zwanzig flüchtet sie nach New York, wo sie bei anderen Auswanderern aus Föhr Einstellung in einem Delikatessen Laden findet. Dort wird sie mit ihrem besonderen Kartoffelsalat berühmt, der ihr viele Türen öffnet. Ihr Lebensende verbringt sie mit ihrer Familie wieder auf ihrer Heimatinsel.
Kurz vor ihrem 100. Geburtstag beschließt Inge das sie noch einmal nach New York möchte und bucht für sich und ihre Urenkelin eine Schifffahrt dahin. Auf der Reise schildert sie ihrer Enkelin Swantje ihr Leben.

Mir ist Inge direkt ans Herz gewachsen. Janne Mommsen schafft es eine berührende Geschichte zu schildern ohne viel Aufregung oder Spannung und dennoch kann man nicht aufhören zu lesen. Mir hat es gut gefallen das er immer wieder den Föhrer Dialekt eingebaut hat, das machte das Buch noch authentischer. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung nächstes Jahr.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Interessant aber was anderes erwartet

Schauplätze der Weltliteratur
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Als ich das Buch gesehen und auch die Beschreibung gelesen habe, dachte ich es handelt sich um ein etwas größeres Format (was nicht weiter schlimm ist) und das ich mehr über das Land und die Umgebung erfahre ...

Als ich das Buch gesehen und auch die Beschreibung gelesen habe, dachte ich es handelt sich um ein etwas größeres Format (was nicht weiter schlimm ist) und das ich mehr über das Land und die Umgebung erfahre in der das Buch spielt.

Leider waren die Ortsbeschreibungen meist ehr dürftig und knapp beschrieben. Auf zwei bis drei Seiten wurde kurz das Buch beschrieben, ein zwei Bilder eingefügt und ab und zu findet man eine Karte. Oft ist nicht mal ein Foto des Ortes sondern Gemälde, Filmausschnitte,... dargestellt. Wenn ein Buch mit prägenden Orten der Weltliteratur wirbt, möchte ich diese auch sehen.

Es ist schon interessant, aber auch da hätte es für mich noch ausführlicher sein können. Viele Bücher kenne ich nicht und finde es toll das ich diese nun entdeckt habe und sie mir weiter ansehen werde. Auch das die Original Cover abgebildet werden finde ich super.

Wenn ich ehrlich bin hätte ich mir das Buch in einem Laden für den Preis nicht gekauft.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Das rasante Leben der Anita Berber

Der ewige Tanz
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Steffen Schroeder nimmt uns in seinem biografischen Roman "Der ewige Tanz" mit in das aufregende Leben der Tänzerin Anita Berber. Das Cover ziert ein Bild von ihr und ist ganz in ihrer Farbe Rot gehalten. ...

Steffen Schroeder nimmt uns in seinem biografischen Roman "Der ewige Tanz" mit in das aufregende Leben der Tänzerin Anita Berber. Das Cover ziert ein Bild von ihr und ist ganz in ihrer Farbe Rot gehalten. Für mich absolut passend gewählt.

Mir war Anita Berber ein Begriff und ich wusste das sie als Tänzerin gearbeitet hat, mehr aber auch nicht. Nach dem Lesen des Romans habe ich das Gefühl ich habe sie gekannt.

Steffen Schroeder schafft es Anita Berber in allen Facetten ihres Lebens darzustellen. Von der Kindheit in Dresden, die sie hauptsächlich bei ihrer Oma Lu verbracht hat, ihre Jugend in Berlin mit den ersten Erfahrungen im Tanz und ihrer Ausbildung im Ballett, dann ihr Aufstieg als Tänzerin und Schauspielerin in zahlreichen Stummfilmen bis hin zu ihren zahlreichen Männergeschichten, ihren Drogenproblemen und ihrem Absturz und letztendlich ihrem viel zu frühen Tod. Dabei wird uns die Geschichte von Anita, kurz vor ihrem Tod, in Rückblicken über ihr Leben geschildert.

Mich hat die Lebensgeschichte von Anita Berber fasziniert und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Danach habe ich mich dann noch intensiv mit Recherchen über sie beschäftigt, da ich noch viel mehr über diese Frau und die Zeit der 20er Jahre wissen wollte. Würde sagen alles richtig gemacht mit dem Roman. Von mir eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Familiendrama

Die Garnett Girls
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Georgina Moore nimmt uns in ihrem Roman mit auf die Isle of Wight zu den Garnett Girls. Das sind die drei Schwestern Rachel, Imogen und Sasha und ihre Mutter Margo.
Margo ist eine ganz besondere Frau und ...

Georgina Moore nimmt uns in ihrem Roman mit auf die Isle of Wight zu den Garnett Girls. Das sind die drei Schwestern Rachel, Imogen und Sasha und ihre Mutter Margo.
Margo ist eine ganz besondere Frau und Mutter. Sie wurde als die Kinder noch klein waren von ihrem Alkoholkranken Mann Richard ohne ein Wort verlassen. Dies stürzte sie in eine Depression, bei der sie fast ihre Kinder verloren hat. Danach durfte im Hause Garnett nie wieder ein Wort über den Vater und Ehemann verloren werden. Margo will nur das Beste für Ihre drei Töchter. Eine gute Schulbildung, Jobs bei denen sie Unabhängig sind und einen liebevollen Mann. Sie mischt sich dabei sehr ins Leben ihrer Töchter ein. Diese gehen mit der Situation alle ganz unterschiedlich um.
Der frühe Verlust des Vaters und eine Mutter die gerne Partys schmeißt und viele Liebhaber hat führt zu manchen Konflikten in der Familie. Bei einer Party kommt es schließlich zu einem großen Streit und danach zeigt sich was wirklich wichtig ist im Leben und das auch die Vergangenheit dazu gehört und aufgearbeitet werden muss.

Mir hat das Buch überzeugt. Ich mochte die unterschiedlichen Charaktere sehr und konnte mich in alle hineinversetzen. Auch Margos Verhalten konnte ich zum großen Teil nachvollziehen. Das auch immer wieder Rückblicke in die Kindheit der drei Schwestern und in die Anfangszeit der Beziehung von Margo und Richard geschildert wurden hat vieles verständlicher gemacht und mir sehr gefallen. Für mich eine Leseempfehlung.

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