Profilbild von Ninex

Ninex

Lesejury Star
offline

Ninex ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ninex über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2023

Ein Muss für Fans der "Off-Campus"-Reihe!

The Legacy – Endlich erwachsen
1

Meine Meinung:

Es ist gefühlt schon Ewigkeiten her, seit ich zuletzt an die Briar U’ zurückgekehrt bin, deswegen habe ich mich total auf diesen Roman gefreut, als er angekündigt wurde. Inzwischen sind ...

Meine Meinung:

Es ist gefühlt schon Ewigkeiten her, seit ich zuletzt an die Briar U’ zurückgekehrt bin, deswegen habe ich mich total auf diesen Roman gefreut, als er angekündigt wurde. Inzwischen sind unsere Helden der Vergangenheit nämlich erwachsen und es war mir ein Vergnügen, nochmal mit ihnen kleine Abenteuer zu erleben. Das Cover passt sich auch perfekt in die Off-Campus Reihe ein und ich mag total gerne, wie die Bücher miteinander harmonieren!

Der Roman ist in 4 Abschnitte gegliedert, da das Hauptteam ja auch aus 4 besten Freunden besteht. Deswegen möchte ich auf die 4 Geschichten kurz einzeln eingehen. Allen gemeinsam ist, dass sie aus der Sichtweise beider Protagonisten beschrieben werden und relativ kurze Kapitel enthalten, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Der Schreibstil der Autorin ist toll: jugendlich, flüssig und humorvoll und lässt das Leseerlebnis nur so vor sich hinfließen. Einmal angefangen, konnte ich kaum noch aufhören mit dem Lesen!

Logan & Grace
- umfasst 75 Seiten und 10 Kapitel

Hach ja, der Eishockey Star und das Sender-Girl. Bei den beiden ist der Alltag eingekehrt und sie merken schnell, dass im Strudel des Chaos’, kaum noch Zeit für Zweisamkeit bleibt. Aber was wären die beiden, wenn es nicht lustig, außergewöhnlich und abenteuerlich bleibt? Durch Deans ganz besondere Idee erleben die beiden einen ganz besonderen Trip, der sie einander wieder näher bringt, aber auch für immer in ihren Erinnerungen bleiben wird. Ich habe es wirklich total genossen, die Kurzgeschichte der beiden zu verfolgen, vor allem da es sowohl witzig, heiß und aufregend war.

Dean & Allie
- umfasst 88 Seiten und 11 Kapitel

Bei Dean kann es nur sexuell werden, oder? Meinen persönlichen Liebling aus der Reihe wieder zu treffen, war mir ein Vergnügen und auch der erwachsene Dean ist unwiderstehlich. Tatsächlich wurde das auch ziemlich oft betont, also liebe Elle Kennedy: Wir wissen, dass Dean der personifizierte feuchte Traum ist. Wir werden es auch nie vergessen, versprochen. Bei den beiden wirft sich ein ganz anderes Problem auf und zwar geht es hier eher um die Weiterentwicklung ihrer Beziehung und wie diese vonstatten gehen soll, aber wie die das Pärchen dieses Hindernis meistert, müsst ihr schon selbst nachlesen. Aber jetzt mal ehrlich: Wer kann Dean schon widerstehen?


Tucker & Sabrina
- umfasst 79 Seiten und 10 Kapitel

Hach ja, für mich sind die beiden irgendwie das „erwachsenste“ Paar, was wahrscheinlich an ihrer zuckersüßen Prinzessin Jamie liegt, von der wir auch ganz viele tolle Szenen bekommen. Aber in ihrer Kurzgeschichte geht es eher darum, dass die Zweisamkeit in all der Familienidylle nicht zu kurz kommt, weswegen sie für einige Tage verreisen. Und Leute, das war wirklich die witzigste Storyline von allen, vor allem wenn man sich über das Leid bzw. Unglück anderer Leute freuen kann. Alle schadenfrohen Menschen kommen hier sehr auf ihre Kosten!

Garrett & Hannah
- umfasst 90 Seiten und 12 Kapitel + Epilog

Und zum Schluss unser liebster Garrett, der sich mal wieder mit seinem elendigen Vater herumschlagen muss, vor dem er immer noch keine Ruhe hat. Aber auch Hannah verschweigt die ein oder andere Sache vor ihm, sodass es auch in ihrer Beziehung zu kriseln beginnt. Aber es war wieder toll zu beobachten, wie die beiden die Höhen und Tiefen miteinander meistern und sich ihre Bindung zueinander trotz aller Hindernisse immer weiter stärkt.

Letztendlich lernt man die Protagonisten jetzt natürlich nicht neu kennen, aber es hat so ein „Alte Klassenkameraden wieder treffen und berichten, was inzwischen so in ihrem Leben passiert ist“-Flair, den ich sehr geliebt habe. Genau wie der Titel verspricht, geht es um das Erwachsensein der Protagonisten und einen kleinen Zukunftsausblick, der mir total gut gefallen hat. Zwischendurch wurden auch nebenbei mini Informationen eingebaut, die mich nochmal an die Vorgänger Bände zurückerinnert haben und insgesamt konnte ich mich trotz der längeren Pause gut wieder in diese Welt hineinversetzen.

Allen gemeinsam hat übrigens der Auftritt von Alexander, der sich in jede Geschichte eingeschlichen hat und das war mein kleines makabres Highlight. Es war immer wieder lustig zu sehen, wie die verschiedenen Paare auf sein Auftauchen reagiert haben und vor allem, was sie danach mit ihm angestellt haben.

Abschließend kann ich das Buch jedem Fan der Reihe empfehlen, da es einfach eine tolle Ergänzung der Reihe ist, die einen noch einmal mit seinen Lieblingen zusammen führt. Es empfiehlt sich allerdings nicht, das Buch unabhängig von den anderen zu lesen, da man die Vorgeschichten dann nicht kennt, und meiner Meinung nach so schnell nicht warm mit den Protagonisten wird. Hier wird einfach vorausgesetzt, dass man sie schon kennt. Also für Liebhaber der „Off-Campus-Reihe“: Hol dir „The Legacy“ unbedingt, seine Geschwister werden es mit Freude in ihre Reihen aufnehmen!

Ich danke dem Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4,5 Sternchen von 5 Sternchen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2023

Wer Bad Boys liebt ist hier an der richtigen Stelle!

Beautiful Disaster
0

Meine Meinung:

Tatsächlich habe ich zuerst den Film geschaut und dann das Buch gelesen, da die Verfilmung mir richtig Lust auf die Originalversion gemacht hat. Ich weiß gar nicht, wie ich so lange an ...

Meine Meinung:

Tatsächlich habe ich zuerst den Film geschaut und dann das Buch gelesen, da die Verfilmung mir richtig Lust auf die Originalversion gemacht hat. Ich weiß gar nicht, wie ich so lange an dieser Geschichte drum herum kommen konnte, denn die ganzen positiven Rezensionen sprechen für sich, oder? Und auch ich liebe ganz tief in mir drin die machomäßigen Bad Boys - und dafür ist Travis Maddox ein Paradebeispiel! Ich habe es geliebt, zwischen den Seiten dieses Romans zu verweilen und die besondere Geschichte der Beiden zu verfolgen.

Die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Abby beschrieben, allerdings hat mir während dem Lesens Travis’ Seite auch nicht unbedingt gefehlt - man wusste meistens ziemlich genau, was er wollte und dachte. In meinen Augen ist Travis ein offenes Buch, aber das hat ihn auch sehr nahbar gemacht. Ebenfalls in Abby konnte ich mich als Leserin gut hineinversetzen und tatsächlich hat sie mich mit einigen Geheimnissen mehr als nur ein bisschen überrascht, obwohl man die ganze Zeit in ihrem Kopf herumgespukt ist. Der Schreibstil der Autorin war super flüssig zu lesen und hat es mir einfach gemacht, mich komplett in die Handlung und die Gefühle der Protagonisten hinein fühlen zu können. Die Handlung folgt einem roten Faden und ist heutzutage vielleicht als „klischeehaft“ anzusehen, aber ganz ehrlich? Ich mochte es, dass man einfach zwei ganz normale (okay. halbwegsnormal) junge Leute hatten, die fragwürdigen Hobbys nachgehen und einen nicht ganz so perfekten Verlauf ihrer Beziehung haben. Ein Buch, in dem Gewalt, Vertrauensmissbrauch und Leidenschaft eine Rolle spielen, ohne ins Dark Romance Genre abzudriften. Das Buch versprüht richtige 2013er Vibes und ich hab es geliebt. Schluss, aus, Ende.

Apropos back to 2013. Bei meiner Ausgabe handelt es sich um eine Neuauflage des Romans aufgrund des Films, aber das Cover wurde dahingehend nicht verändert, was ich persönlich sehr mag. Ich hasse ja diese „Film-Cover“ Bücher und bin sehr froh, dass sich der Verlag hier dagegen entschieden und den „alten“ Charme behalten hat. Die Kapitel werden jeweils mit einer Überschrift verziert und beim Lesen ist mir natürlich aufgefallen, wie perfekt diese einfach zum Inhalt des jeweiligen Abschnitts passen. Ich liebe dieses Detail!

Insgesamt erstreckt sich die Liebesgeschichte von Abby und Travis über 460 Seiten, die sich auf 22 Kapitel sowie den Epilog aufteilen. Es handelt sich hierbei um den ersten Band einer Reihe, allerdings solltet ihr wissen, dass im zweiten Band dann noch einmal Travis’ Sicht auf die Dinge beschrieben werden. Also das Ende ist hier relativ abgeschlossen, obwohl es mit den beiden nochmal in „Beautiful Wedding“ weiter geht.

Wie ich oben schon erwähnt habe, ist Travis ein typischer Bad Boy, der in seiner Freizeit in den Ring steigt, um dort für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Ein interessanter Job, oder? Man könnte jetzt denken, dass er voll der harte, angsteinflößende Typ ist, aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Er ist humorvoll, sexuell anziehend und aufmerksam. Aber auch ein bisschen (okay sehr) impulsiv, auch wenn er Abby niemals verletzen würde. Das erkennt auch Abby selbst schnell, die aus einem schwierigen Elternhaus stammt und anfangs eher skeptisch gegenüber Travis’ Attitüden ist. Aber sie kann sich nach und nach für ihn erwärmen und auch wenn sie mir manchmal etwas zu.. herauszögernd war, mochte ich sie als Protagonistin eigentlich ganz gerne, da sie klug, gerissen und schlagfertig ist. Sie kann man nicht so einfach an der Nase herumführen - auch wenn Travis es immer wieder gerne ausprobiert.

Insgesamt ist der Roman „Beautiful Disaster“ wirklich zu empfehlen, vor allem wenn du die typischen Bad Boys und altbewährtes Drama liebst. Ich habe mich wieder in meine Anfangszeit des Lesens zurückversetzt gefühlt und mich erinnert, wie sehr ich auch diese Romane damals geliebt habe. Ich persönlich würde dir aber empfehlen, erst das Buch zu lesen und dann den Film zu sehen, um sich nicht zu spoilern, aber auch in meiner Konstellation hatte ich ein schönes Leseerlebnis. Meinerseits gibt es eine klare Leseempfehlung!

Ich danke dem Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4 Sternchen von 5 Sternchen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.05.2023

Eine süße Slow Burn-Geschichte, die unter die Haut geht!

Everything We Lost (Love and Trust 2)
0

Meine Meinung:

Nachdem ich die Geschichte von Kate und Aidan wirklich super gerne gelesen habe, war für mich klar, dass bei mir auch der zweiten Band dieser gefühlvollen Reihe einziehen muss. Vor allem ...

Meine Meinung:

Nachdem ich die Geschichte von Kate und Aidan wirklich super gerne gelesen habe, war für mich klar, dass bei mir auch der zweiten Band dieser gefühlvollen Reihe einziehen muss. Vor allem Hope ist mir sofort ans Herz gewachsen, sodass ich mich sehr auf ihre Geschichte gefreut habe - und dabei nicht enttäuscht wurde. Tatsächlich sind die beiden Bücher aber nicht miteinander zu vergleichen, denn „Everything We Lost“ ist nochmal eine ganze Spur tiefgründiger und intensiver. Die Beziehung der Protagonisten entwickelt sich wirklich sehr langsam und spielt tatsächlich eher eine beiläufige Rolle in meinen Augen, denn den Großteil der Handlung ging es eher um die enge Freundschaft, die Yeonjun und Hope miteinander teilen und welche Kraft sie aus dieser Verbindung ziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist eher sanft und gleitet vor sich hin, sodass man sich wie in einer Decke eingekuschelt fühlt. Sie schreibt sachte und gefühlvoll und selbst die dramatischeren Szenen kamen mir eher ruhig als hektisch vor. Es war ein leichtes Lesevergnügen, welches mir aufgrund der Thematik doch unter die Haut ging. Sowohl Hope als auch Yeonjun haben mit so einigen Dämonen zu kämpfen, welche sich erst nach und nach zeigen, sodass man sich als Leser nicht überfordert fühlt und es über die ganze Story hinweg spannend bleibt. Man muss auch sagen, dass die Gefühle hier nicht wahnsinnig hochsprudeln und es keine leidenschaftlichen Szenen gibt, da sich die Gefühle wirklich langsam entwicklen. Deswegen eignet sich das Buch in meinen Augen auch schon für jüngere Leser, die sich aber auch mit dem Ernst des Lebens auseinander setzen möchten und können. Die Handlung selbst erstreckt sich über 410 Seiten, aufgeteilt in 35 Kapiteln sowie einem kurzen Prolog und Epilog. Dadurch erhielt man pro Leseabschnitt eine angenehme Leselänge, sodass man sich ganz auf die jeweilige Situation einlassen konnte. Beschrieben wurde das Ganze aus den Sichtweisen beider Protagonisten, sodass man einen guten Einblick in beide Gefühlswelten bekam, obwohl mich Yeonjuns Geheimnis dann doch überrascht hat.

Lee - oder in Wahrheit eigentlich Yeonjun - ist nämlich ein eher zurückhaltender Mann, der das Herz allerdings am rechten Fleck hat. Ich fand es sehr schön, dass die Autorin hier das Thema der ausländischen Namen aufgegriffen hat und dass sich die Menschen häufig nicht die Mühe machen, um diese richtig auszusprechen, wodurch sich betreffende Personen lieber Abkürzungen suchen, mit denen sich die Umwelt wohler fühlt. Aber sie selbst geben einen Teil ihrer Identität auf. Darauf werde ich in Zukunft auf jeden Fall auch mehr achten, wodurch ich schon mal eine Sache aus diesem Roman mitnehme. Yeonjun ist aber auch ziemlich coole Socke, da er schon ausgewandert und gereist ist, sich aber gleichzeitig in seinen jungen Jahren schon selbständig gemacht hat. Außerdem ist er ein wahnsinnig toller Freund, den ich auch gern so an meiner Seite hätte. Dieses Glück hat aber erstmal nur Hope, die sich ihres Privileges auch bewusst ist. Denn Hope lässt nicht viele Menschen in ihr Leben, was wohl an ihrer schwierigen Familiensituation liegt. Und trotz allem ist sie eine aufgeweckte, charismatische junge Frau, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt und für die die Menschen, die sie liebt, an erster Stelle stehen.

Rückblickend betrachtet ist der Titel einfach perfekt gewählt und das Cover gibt dieser tollen Geschichte ein wunderschönes Äußeres. Ich liebe das Zusammenspiel des ersten und zweiten Bandes und betrachte die Beiden nur zu gerne in meinem Regal.
Vielleicht wäre noch wichtig anzumerken, dass „Everything We Had“ und „Everything We Lost“ (Können wir kurz anmerken, wie perfekt die beiden Titel zusammen passen?) zwei völlig unabhängig voneinander lesbare Bücher sind. Sie spielen zwar in einer Welt, spoilern sich aber wirklich in keiner Weise, sodass man sich darüber nicht den Kopf zerbrechen muss, sollte einen ein Klappentext eher ansprechen.

Intensiv, Tiefgründig, Herzerwärmend - Yeonjun und Hope sind mir unter die Haut gegangen und haben mein Herz mehr als einmal flattern lassen. Ich habe die Lesestunden mit den Beiden sehr genossen und kann euch diesen Roman deswegen nur ans Herz legen.

Ich danke dem Forever Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4 Sternchen von 5 Sternchen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2023

Für alle Fans der Royal Saga ein Muss!

His Royal Passion
0

Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie lange mich die Royal-Saga von Geneva Lee schon begleitet, aber den ersten Teil habe ich auf jeden Fall schon vor etlichen Jahren gelesen. Es ist auch ...

Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie lange mich die Royal-Saga von Geneva Lee schon begleitet, aber den ersten Teil habe ich auf jeden Fall schon vor etlichen Jahren gelesen. Es ist auch tatsächlich die längste Reihe, die sich in meinem Regal befindet und ich fühle mich in dieser Welt einfach pudelwohl. Obwohl ich also kaum noch etwas über das Kennenlernen von Alexander und Clara weiß, habe ich mich total auf Alexanders Sicht der Dinge gefreut! Tatsächlich müsst ihr den ersten Band „Royal Passion“ dafür auch gar nicht gelesen haben, obwohl ich es euch schon empfehlen würde, da Clara natürlich die gesamte weitere Handlung erzählt und der Einstieg in dieses Buch schon etwas „abrupt“ war und man gleich mitten drin im Kennenlernen der Beiden war. Aber ansonsten ist es auch chronologisch aufgebaut und somit ein eigenständiger Roman - nur eben aus einer anderen Sichtweise.

Der Schreibstil der Autorin ist immer noch sehr flüssig zu lesen, wenn auch Alexander viel vulgärer denkt als Clara, das ist schon mal klar. Trotzdem hat es mir wirklich Spaß gemacht, seine Sicht kennenzulernen und zu erfahren, was in der ersten Zeit so in seinem Kopf herumgeschwirrt ist. Außerdem lernt man auch das Königshaus und die Auseinandersetzungen bzw. Intrigen viel besser kennen und meistens hat es sich angefühlt wie ein Blick hinter die Kulissen. Die Handlung selbst ist natürlich fast identisch mit dem aus dem ersten Band, aber es gab auch einige Szenen mit Edward, die ich richtig toll fand. (Auch wenn es manchmal lustig war, dass sich die Charaktere noch gar nicht so nahe stehen, wie man es gewohnt ist, wenn man alle Bände gelesen hat.) Der Roman umfasst 384 Seiten und 38 Kapitel und hatte für mich damit eine perfekte Leselänge, die mich in meinem Lesefluss unterstützt hat.

Das Cover ist diesmal ganz anders als seine Vorgänger und hebt sich somit auch deutlich ab. Optisch passt es somit perfekt zu Alexanders Geschichte und zeigt auch nochmal, dass es sich hier um eine Art Spin-Off handelt und es keine vollkommen „neue“ Handlung gibt.

Ich kenne Alexander ja inzwischen ganz gut und es war schön zu sehen, welche Charakterzüge über all die Reihen gleich geblieben ist und welche Charakterzüge er schon am Anfang hatte. Er verströmt einfach Macht und Autorität, spielt mit seiner Dominanz und verdreht so einigen Frauen das hübsche Köpfchen. So auch Clara, die in seinen Augen eine vollkommene Schönheit ist, die er sich zu eigen machen muss, auch wenn es gegen seine Prinzipien verstößt. Die Geschichte der Beiden ist leidenschaftlich und wild, intensiv und süchtigmachend. Und ich habe jede Sekunde davon geliebt!

Für alle Fans der Royal-Saga ein absolutes Muss in meinen Augen, denn die Welt durch Alexanders Augen zu sehen, war eine tolle Erfahrung. Aber das Ende hat erneut mein Herz gebrochen, sodass ich hoffe, dass es noch weitere Bände aus seiner Sicht geben wird.. Ansonsten muss ein Reread her!

Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

4,5 Sternchen von 5 Sternchen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2023

Das Buch ist den Hype sowas von wert!

Twisted Games
0

Meine Meinung:

Kaum ein Buch wurde in letzter Zeit so sehr gehyped wie „Twisted Games“, es ist eine Booktok-Sensation und wird als „Bester Teil der Reihe“ bezeichnet. Meine Erwartungen lagen also unglaublich ...

Meine Meinung:

Kaum ein Buch wurde in letzter Zeit so sehr gehyped wie „Twisted Games“, es ist eine Booktok-Sensation und wird als „Bester Teil der Reihe“ bezeichnet. Meine Erwartungen lagen also unglaublich weit oben, vor allem da ich Band 1 schon sehr geliebt habe und Rhys und Bridget sollen noch besser sein? Ich habe es nicht glauben können, aber - oh yes, they are. Ihre Geschichte ist explosiv, leidenschaftlich und sogar ein bisschen verdorben, aber dieser Nervenkitzel, den ich beim Lesen verspürt habe, der war wirklich unvergleichlich. Es ist verboten, heiß und intensiv und ich habe jede einzelne Sekunde davon geliebt!

Beschrieben wird das Ganze aus den Sichtweisen beider Protagonisten, so wie ich es auch schon von der Autorin kannte und es war wieder toll, in beide (ziemlich sture) Köpfe hineinblicken zu können. Wobei Rhys Gedanken meistens mörderisch oder sexuell waren. Interessante Mischung, oder? Aber glaubt mir bitte, wenn ich sage, dass Rhys trotzdem toll ist, auch wenn er nach außen hin ein ziemlicher Brocken zu sein scheint. Aber dazu gleich mehr. Der Schreibstil von Ana Huang ist sehr flüssig zu lesen, sie schreibt nahbar und intensiv und nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Sie schreibt leidenschaftlich spicy Szenen, die unter die Haut gehen und baut Handlungen auf, die mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen haben.

Einen kleinen Kritikpunkt muss ich aber trotzdem anbringen, denn vor allem am Anfang überspringt die Autorin wahnsinnig oft, was mich irgendwann schon ein bisschen beeinträchtigt hat in meinem Lesefluss. Ich verstehe, dass sich die Beziehung der Beiden erst über mehrere Jahre aufgebaut hat und dass handlungsrelevante Situationen in dieser Zeit beschrieben werden wollten, um die Geschichte vollständiger und vor allem verständlicher zu machen, aber nach jedem „6 Monate später“ oder „Die nächsten 3 Wochen..“ dachte ich mir irgendwann: jetzt bleiben wir aber mal hier! Bitte. Natürlich hat sich das Ganze irgendwann gelegt, als die Handlung sich dann zuspitzte, aber anfangs war ich nicht sonderlich Fan dieser ganzen Überspringerei. Darauf solltet ihr euch auf jeden Fall einstellen, auch wenn es die Handlung natürlich nicht unspannender macht, denn ich habe ihre geschriebenen Worte trotzdem nur so verschlungen.

Mit 520 Seiten ist der Roman ein ganz schönes Seitenwunder, aber ganz ehrlich? Ich war so schnell durch, dass ich gar keine Zeit hatte, mir darüber Gedanken zu machen und in meinen Augen hat es die Autorin genau richtig aufgeteilt. Mir hat es hier an Tiefgründigkeit auf jeden Fall nicht gefehlt. Die Handlung erstreckt sich über 51 Kapitel sowie den Epilog, sodass wir eine angenehme Länge pro Kapitel hatten, die weder zu kurz noch zu lang war. Aber wenn wir ehrlich sind, reihten sie sich sowieso aneinander... und aneinander... und irgendwann war man durch und glücklich und fertig mit der Welt.
Vielleicht ist es noch interessant zu wissen, dass die Bücher der Reihe bisher theoretisch unabhängig voneinander lesbar sind, denn es geht diesmal um eine andere Paarkonstellation als in „Twisted Dreams“ und meiner Meinung nach wird man auch nur minimal für die Geschichte von Ava und Alex gespoilert. Solltet ihr allerdings das komplette Lesevergnügen genießen wollen, würde ich euch empfehlen, zuerst Band 1 und dann dieses Schätzchen hier zu lesen, da man dadurch einfach den perfekten Blick auf die Dinge hat!

Das Cover passt sich perfekt in die Reihe ein und ich mag diesen Grünton wirklich super gerne, da man ihn nicht so oft im Buchregal findet. Außerdem hält der Verlag die Töne doch eher etwas „dunkler“, was ideal zum Charakter der Bücher passt! Von mir gibt es einen großen Daumen nach oben.

Widmen wir uns noch den beiden Hauptpersonen, die mir als Leserin den Kopf verdreht haben. Oder war es nur Rhys, der das im Schlaf beherrscht? Rhys war am Anfang ein ziemlich undurchdringlicher, besitzergreifender Spaßverderber, der mit Bridget oft aneinander geraten ist. Die Spannung zwischen den Beiden war von Anfang an spürbar und sie hat sich ziemlich oft in Konflikten zwischen ihnen entladen. Aber im Laufe der Story kamen so einige andere Eigenschaften von ihm ans Licht, denn Rhys ist außerdem aufmerksam, charmant und kann sogar romantisch sein, wenn er es denn möchte. Hinter seiner steinharten Fassade verbirgt sich ein weicherer Kern, obwohl wir hier echt nicht von einem Good Guy reden können. Rhys bleibt über die gesamte Storyline hinweg verdorben und dominant, aber hey - wir nehmen, was wir bekommen können. Und all seine Aufmerksamkeit bekommt unsere geliebte Bridget, die gebildet, freundlich und einfach königlich ist. Am Ende des ersten Bandes wird man ja schon ein bisschen gespoilert, was sie in ihrem eigenen Buch erwarten wird und es war schön zu beobachten, wie sie ihre neue Rolle langsam annimmt und vor allen an ihr wächst. Bridget ist sowohl gewissenhaft und royal, kann aber auch offen, verspielt und einfach frei sein. Beide Seiten an ihr mochte ich total gerne und sie hat sich mit ihrer Art total schnell in mein Herz geschlichen.

Ich fand hier übrigens schön, dass der Altersunterschied zwischen den Beiden (10 Jahre) wirklich gar nicht thematisiert wurde, sondern es nur um die unterschiedlichen Stellungen ging. Damit ist man wieder einen Schritt weiter in der Normalisierung von „Liebe kennt kein Alter.“ (Solange es natürlich legal ist!)

Good Girl trifft auf Broken Bad Boy. Die Prinzessin und ihr Leibwächter haben mich mit ihrer Geschichte komplett in den Bann ziehen können. Ana Huang hat erneut bewiesen, dass ihre „Twisted“-Reihe verdient Erfolg feiert und in jedem Regal einziehen sollte. Deswegen kann ich euch auch den zweiten Band nur wärmstens ans Herz legen!

Ich danke dem LYX Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

5 Sternchen von 5 Sternchen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere