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Nishi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2022

Pageturner!

Die Chemie des Todes
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Der Start der Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. Super spannend und toll aufbereitete wissenschaftliche Beschreibungen.

Der Start der Reihe um den forensischen Anthropologen David Hunter. Super spannend und toll aufbereitete wissenschaftliche Beschreibungen.

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Veröffentlicht am 16.09.2022

Eine Kuppel voller Überraschungen

Nanopark
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In Nanopark kreiert Uwe Herrmann einen futuristischen Freizeitpark, in dem Nanobots mit Hilfe eines Supercomputers eine faszinierende virtual Reality Parklandschaft simulieren. Nicht nur optisch ist dieser ...

In Nanopark kreiert Uwe Herrmann einen futuristischen Freizeitpark, in dem Nanobots mit Hilfe eines Supercomputers eine faszinierende virtual Reality Parklandschaft simulieren. Nicht nur optisch ist dieser Freizeitpark ein absoluter Hingucker, auch Gerüche, Geschmack und Empfindungen werden durch die Nanobots beeinflusst. Und das mitten in Brandenburg!

Im Park ereignet sich ein mysteriöser Todesfall, den Versicherungs-Ermittler Simon untersuchen soll. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und der Nanopark wird Schauplatz eines super spannenden und kreativen Thrillers. Nebencharaktere werden sehr geschickt eingebunden und sorgen für interessante Perspektivwechsel, die Charaktere sind allesamt gut geschrieben und haben auch eine gewisse Tiefe, die sie glaubwürdig werden lässt.

Nanopark ist super spannend, der Erzählstil ist mitreißend und anschaulich. Mir hat es sehr sehr gut gefallen!

Das Ende ist offen, aber auf eine angenehme Art und Weise. Der Leser kann sich seinen Teil zu offenen Fragen denken, ohne dass man sich hängen gelassen fühlt.

Wer gerne Thriller liest und sich schon immer gefragt hat, wie Freizeitparks in 30 Jahren so aussehen könnten, sollte hier definitiv rein lesen!

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Veröffentlicht am 15.09.2022

Toller Ratgeber für schwierige Verwandtschaft

Stachlige Eltern und Schwiegereltern
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Stachlige Eltern und Schwiegereltern - Wer kennt sie nicht? Daher hat mich der Titel des Buchs gleich angesprochen, die Sukkulenten auf dem Cover passen da auch ziemlich gut.
Das Buch ist in verschiedene ...

Stachlige Eltern und Schwiegereltern - Wer kennt sie nicht? Daher hat mich der Titel des Buchs gleich angesprochen, die Sukkulenten auf dem Cover passen da auch ziemlich gut.
Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt, die Verhaltensweisen von Eltern betreffen - Grenzüberschreitungen, Energievampire und mehr. Zu jedem dieser Verhaltensprobleme gibt es Checklisten, Beispiele und natürlich auch Vorschläge, wie man mit diesem Verhalten selbst besser zurechtkommen kann und wie man die Eltern darauf ansprechen kann oder solche Konflikte mit der Zeit auflösen kann.
In jedem Kapitel gibt es auch noch eine spirituelle /christliche Perspektive auf das Problem. Das wurde im Vorwort angesprochen und ich habe die jeweiligen Unterkapitel einfach übersprungen, sodass sie mich nicht gestört haben.
Ich empfand das Buch als sehr hilfreich und besonders die Beispiele gut gewählt. Das einzige, was mich beim Lesen auch etwas traurig gemacht hat, ist dass man in diesem Fall selbst sehr viel entgegen kommen muss und selbst aktiv werden muss, schädliches Verhalten auch tolerieren soll. Das ist natürlich im Kontext dieses Ratgebers auch super sinnvoll, aber insgeheim wünscht man sich natürlich, dass auch die stachligen Eltern ihr eigenes Verhalten mehr reflektieren sollten.

Insgesamt ein absolut hilfreicher Ratgeber mit tollen Strategien und guter Struktur und Aufmachung.

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Veröffentlicht am 07.09.2022

Harte Kost

Simón
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Simón, Titel des Buches und des Protagonisten.

In drei Akten wird seine Geschichte und die seiner Familie und seiner Freunde aufwendig erzählt. Die Handlung selbst ist dabei nicht das Problem, eher das ...

Simón, Titel des Buches und des Protagonisten.

In drei Akten wird seine Geschichte und die seiner Familie und seiner Freunde aufwendig erzählt. Die Handlung selbst ist dabei nicht das Problem, eher das wie; Der Autor nutzt eine sehr umständliche Sprache und oft sind Beschreibungen so umständlich und Sätze so stark verschachtelt, dass man sie mehrfach lesen muss, um ihren Sinn zu erfassen. Daher habe ich für dieses Buch sehr viel länger gebraucht, als üblich und zwischendurch war es fast schon Quälerei.

In dem Buch stecken viele viele Lebensweisheiten, einige Stellen fand ich auch wirklich witzig und unterhaltsam. Ich habe aber immer wieder gemerkt, dass mir im Laufe der Geschichte manche Details durchgerutscht sind.

Zum Teil fehlt auch eine Übersetzung, so manches spanisches Sprichwort bleibt so stehen und es wurde sich nicht die Mühe gemacht, es zu übersetzen.

Alles in allem für mich als "Ottonormalleser" irgendwie zu abgehoben, viel zu kauen, schwer verdaulich und teilweise leider auch schwer verständlich.

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Veröffentlicht am 03.09.2022

Tolle Ideen, schwaches Ende

Die Welt kippt
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Die Welt kippt ist ein Roman, der verschiedene hochaktuelle Themen (Schwerpunktmäßig den Klimawandel) aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und eine Geschichte erzählt, was in den nächsten 5 Jahren ...

Die Welt kippt ist ein Roman, der verschiedene hochaktuelle Themen (Schwerpunktmäßig den Klimawandel) aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und eine Geschichte erzählt, was in den nächsten 5 Jahren passieren könnte.
Neben der deutschen Perspektive wird sich vor allem auf die Handlungen Chinas und der USA fokussiert.
Der Roman ist sehr kurzweilig geschrieben, ist aber nichts für "zarte Nerven" - es wird nicht nur ein Mord / Suizid beschrieben, auf eine Triggerwarnung wird allerdings verzichtet.
Obwohl es sich um einen deutschen Roman handelt, wird leider die sehr amerikanische Perspektive des "bösen" Chinas als eins der leitenden Narrative gewählt. Die Gedanken des Lesers werden von allen anderen Perspektiven aus in die Richtung gelenkt, dass China etwas ausheckt und das ja ziemlich sicher nichts gutes heißen wird. Das stößt insbesondere gegen Ende auf, wenn es in Richtung der Auflösung geht.
Das Ende ist tatsächlich der Grund für meine eher geringe Begeisterung. Zu Anfang des Buchs werden verschiedene Handlungsfäden eingeführt und es wird auch ein guter Spannungsbogen zum Ende hin aufgebaut. Das Ende selbst kommt dann aber ziemlich antiklimaktisch daher und lässt mich als Leser die Sinnhaftigkeit mancher geschilderter Szenen hinterfragen. Es fühlt sich an, als sei ein Großteil der Handlung im Buch für das Ende absolut irrelevant.
Aprospos irrelevant, es gibt auch noch eine Art Lovestory, die durch ihre gegensätzlichen Betrachtungen einerseits einen sehr positiven Beitrag zur Erzählung leistet, andererseits wirkt das ganze sehr konstruiert und bringt der eigentlichen Handlung im Grunde gar nichts.
Insgesamt würde ich 3,5 von 5 Sternen vergeben und runde daher auf 4 Sterne auf.

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