Ein Buch, das mir die Augen geöffnet hat ...
Dreams of Sapphire SeasWenn Bücher einen sinnhaften und bleibenden Eindruck hinterlassen, sind sie für mich erst so richtig gut! So war es z.B. bei „Dreams of Sapphire Seas“ von Anabelle Stehl, da die Themen Obdachlosigkeit ...
Wenn Bücher einen sinnhaften und bleibenden Eindruck hinterlassen, sind sie für mich erst so richtig gut! So war es z.B. bei „Dreams of Sapphire Seas“ von Anabelle Stehl, da die Themen Obdachlosigkeit und Wohnungsmangel einen bedeutenden Teil neben dem Romance-Part einnehmen. Mit ihrem einfühlsamen Schreibstil schafft es die Autorin, gefühlvoll darauf aufmerksam zu machen und mir persönlich die Augen zu öffnen, denn man schaut viel zu oft weg!
Wir begleiten Serena bei ihrem Auslandssemester im traumhaften Cork, Irland und einer Projektarbeit ihres Kunst-Studiums. Diese bearbeitet sie mit ihrem neuen Mitbewohner Aeden zum Thema öffentliche Räumlichkeiten für Obdachlose – was insbesondere für Serena zum Herzensprojekt wird. Doch was sie nicht weiß: Aeden ist der Sohn des Bürgermeisters – der Person, die Serena am allerwenigsten ausstehen kann…
Ich habe Serena für ihr soziales Engagement und Kämpferwillen sehr geliebt. Dennoch ist sie an einigen Punkten leicht über die Stränge geschlagen, was jedoch durch ihre Charakterentwicklung am Ende für mich persönlich wieder wettgemacht wurde. Aeden hingen fand ich durchweg einfach nur toll (und hot)! Auch er hat das Herz am rechten Fleck und ist sehr einfühlsam. Die Mitbewohner Nolan und Declan sowie ihr WG-Leben habe ich auch sehr doll geliebt. Es hat das Leseerlebnis nochmal humorvoller und sympathischer gestaltet.
Die Geschichte blieb mir noch lange nach dem Lesen in Erinnerung und ich habe viele Dinge im Alltag anders und vor allem bewusster wahrgenommen, Stichwort: Obdachlosenfeindliche Architektur… Daher gibt es von mir rund um eine dicke Leseempfehlung für alle, die eine schöne, aber ehrliche Geschichte mit tollen Charakteren suchen!