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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2020

Für junge Leser bestimmt ein Highlight

Zimt und weg
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Victoria ist total entsetzt als sie bemerkt, dass sie in einer anderen Welt ein ganz anderes Leben führt. Und als ihr auch noch klar wird, dass sie in dieser Parallelwelt die beste Freundin ihrer Erzfeindin ...

Victoria ist total entsetzt als sie bemerkt, dass sie in einer anderen Welt ein ganz anderes Leben führt. Und als ihr auch noch klar wird, dass sie in dieser Parallelwelt die beste Freundin ihrer Erzfeindin ist und sich sowieso ganz anders verhält nimmt das Chaos bereits seinen Lauf.

Die Idee einer Parallelwelt, in der man ein ganz anderes Leben führt finde ich sehr interessant. Ich war sehr gespannt, was die Autorin aus dieser Idee für kleine und große Katastrophen zaubern würde. Beim Lesen dieses Buches war mir durchaus bewusst, dass ich eigentlich schon deutlich älter als die angesprochene Lesergruppe bin.

Und genau dies hat sich dann als Problem erwiesen. Aber das ist ok.
Für mich als Leserin, die doch etwas älter als die Zielgruppe ist, war dieses Buch leider nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte. Für mich war es etwas zu sehr Teenie-Drama und die Katastrophen bezogen sich eigentlich ausschließlich auf das Liebesleben von Victoria. Ich hätte mir hier etwas mehr Alltagschaos gewünscht.

Für jüngere Leser, die sich vielleicht sogar in einer ähnlichen Gefühlswelt wie Victoria befinden, ist diese Buch mit Sicherheit ein absolutes Highlight. Denn der Schreibstil der Autorin ist flüssig, kreativ und dabei sehr angenehm zu lesen. Die Charaktergestaltung wirkt rund und auch die Handlung ist in sich rund.

Zu diesem Buch gibt es auch noch ein Hörbuch. Auch an diesem habe ich mich probiert. Leider konnte mich die Geschichte auch hier nicht von sich überzeugen, sodass ich bei ca. 80% für mich abgebrochen habe. Die Sprecherin hat mir hier aber eigentlich ganz gut gefallen.

Da ich wie bereits erwähnt nicht zur Zielgruppe für dieses Buch gehöre, ich das Buch aber für jüngere Leser durchaus empfehlen würde, habe ich mich dazu entschieden dieses Buch neutral mit 3 Sternen zu bewerten.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Leider nichts für mich

Weihnachtsplätzchen zuckerfrei
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Weihnachten ist ja eigentlich immer die Zeit im Jahr in der ich sehr viel Süßes esse. Neben den sehr großen Desserts, die man sich nur zu besonderen Anlässen gönnt, gibt es auch deutlich mehr Plätzchen ...

Weihnachten ist ja eigentlich immer die Zeit im Jahr in der ich sehr viel Süßes esse. Neben den sehr großen Desserts, die man sich nur zu besonderen Anlässen gönnt, gibt es auch deutlich mehr Plätzchen oder andere Kleinigkeiten zu Naschen. Daher finde ich die Idee beim Backen den Zucker zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten sehr interessant.

Der Einstieg in das Buch war wie von GU gewohnt kurz, knackig und sehr informativ. Die Vorstellung der Autorinnen kam mir hier allerdings etwas zu kurz. Dann geht es auch schon mit den Rezepten weiter. Die Bilder waren durchaus ansprechend, allerdings auch ein bisschen einfallslos. Bei einem genaueren Blick in die Liste der Zutaten wurde mir dann allerdings sehr schnell klar, dass diese Art zu Backen nicht mein Fall ist. Viele der Zutaten habe ich gefühlt nicht zu Hause oder sind so besonders, dass ich sie nur für dieses eine Rezept kaufen müsste. Da ich eher bequem beim Backen und kochen bin möchte ich nicht erst durch diverse Läden laufen müssen um diese eine besondere Zutat zu finden.

Daher muss ich leider sagen, dass mich dieses Backbuch nicht von sich überzeugen konnte. Die Idee dahinter finde ich aber sehr gut. Und für Back-Begeistert und Freunde eines gut und vielseitig gefüllten Vorratsschrank ist dieses Buch bestimmt eine schöne Ergänzung.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Spannend, fesselnd und interessant

Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende
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Als Portia bei ihrer Tante zu Besuch ist bemerkt sie schnell den Fuchs, der immer wieder auftaucht. Als sie diesen Fuchs eines Nachts bei Durchsuchen des Büros ihrer Tante bemerkt wird ihr klar, dass hier ...

Als Portia bei ihrer Tante zu Besuch ist bemerkt sie schnell den Fuchs, der immer wieder auftaucht. Als sie diesen Fuchs eines Nachts bei Durchsuchen des Büros ihrer Tante bemerkt wird ihr klar, dass hier etwas nicht stimmt. Auf eigene Faust versucht sie das Rätsel zu lösen und entdeckt dabei einen Schlüssel, der ein lange gehütetes Geheimnis bewahrt und die Tür in eine andere Welt aus einem guten Grund verschlossen hält. Zusammen mit Ben, einem Jungen aus dem Dorf begibt sich Portia auf den Weg in diese andere Welt ohne zu wissen, welche Konsequenzen das für alle haben wird.

Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir sehr gut. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte fallen lassen und das mitfiebern mit den Charakteren fiel mir sehr leicht. Das liegt aber auch daran, dass diese Geschichte einigen Grund zum Mitfiebern und Mitbangen liefert. Die Handlung an sich nimmt sehr schnell an Fahrt auf und teilweise geht es Schlag auf Schlag. Dabei verlieren die einzelnen Szenen und auch die Handlungsstränge aber nie den Bezug zueinander. Dadurch war es einfach die Geschichte zu verfolgen. Zudem wurde so ein Spannungsbogen mit einigen Hochpunkten erzeugt. Der Höhepunkt der Geschichte war natürlich das Ende. Und dieses ist dem Autor wirklich sehr gut gelungen. Die Geschichte bekommt dadurch einen würdigen Abschluss.

Sehr gut gefallen hat mir auch der Sprecher. Ihm ist es sehr gut gelungen den unterschiedlichen Charakteren einen eigenen Anstrich zu verleihen und die verschiedenen Situationen mit seiner Tonlage zu untermalen.

Insgesamt hat mir dieses Hörbuch sehr gut gefallen. Es konnte mich mitreißen und meine Aufmerksamkeit auch über einen längeren Zeitraum fesseln. Für Klein und Groß absolut zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Sehr spannend und durchaus fesselnd

Wolfssommer
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Als in der schwedischen Kleinstadt Haparanda neben einer toten Wölfin auch noch ein toter Mann gefunden wird ist die Aufregung groß. Denn das gibt es in diesem beschaulichen Städtchen normalerweise nicht. ...

Als in der schwedischen Kleinstadt Haparanda neben einer toten Wölfin auch noch ein toter Mann gefunden wird ist die Aufregung groß. Denn das gibt es in diesem beschaulichen Städtchen normalerweise nicht. Schnell wird klar, dass der Mann nicht am Fundort getötet wurde und das er in den internationalen Drogenhandel mit Finnland verwickelt ist. Als dann noch weitere Morde geschehen wird den Ermittlern bewusst, dass mehr hinter der Sache steckt als sie Anfangs dachten.

Dieser Krimi fällt mit seinem Cover direkt auf. Und auch der Titel hat mich direkt angesprochen. Allerdings muss ich sagen, dass ich den Titel des Buches nicht wirklich zum Inhalt passend finde. Und das hat mich besonders zu Beginn der Geschichte etwas irritiert. Denn der Wolf spielt nur in den ersten Minuten eine relevante Rolle.
Dennoch konnte mich dieses Hörbuch sehr gut unterhalten. Anfangs bin ich häufiger durcheinander gekommen, da ich mit den für mich teilweise nicht ganz geläufigen Namen doch meine Schwierigkeiten hatte. Dadurch war es zu Beginn für mich auch etwas schwierig die Handlungsstränge zu unterscheiden. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat es dann gut geklappt. Die Geschichte an sich wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und dadurch werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Das hat mir wirklich gut gefallen. Zudem fand ich alle Sichtweisen durchaus spannend und konnte aus jedem Handlungsstrang etwas für den Ausgang der Geschichte mitnehmen.
Etwas schockiert hat mich dann aber die Brutalität an einigen Stellen des Buches. Der „Schock“ kam dabei nicht unbedingt durch die Handlung selbst, sondern eher dadurch, dass sie für mich unerwartet war. Aber auch daran konnte ich mich gut gewöhnen und der Autor hat in meinen Augen hier eine gute Mischung gefunden.
Wie ich es mir für einen guten Spannungsroman wünsche wurde hier die Spannung schrittweise aufgebaut und endete in einem wirklich mitreißenden Finale.

Von den Figuren hatte ich mich sehr schnell auf meine Lieblinge festgelegt. Das war zum einen die Profi-Killerin Katja, die mich mit ihrer eiskalten Art überzeugen konnte, und Hannah, die mich mit ihrer taffen Professionalität wie auch mit ihrer weichen persönlichen Seite überzeugen konnte.

Insgesamt kann ich dieses Hörbuch nur empfehlen. Die Geschichte war spannend und mitreißend, hatte aber auch ihre ruhigeren Momente. Für mich gab es einige Stellen an denen ich miträtseln konnte, aber auch Abschnitte, die ich einfach genießen konnte. Ein besonderer Genuss wird das Hörbuch zudem durch die Sprecherin Vera Teltz, die hier einen sehr guten Job macht.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Hat mir ganz gut gefallen

Aleja und die Piratinnen, Band 1: Das Schattenschiff. Ausgezeichnet mit der "Ulmer Unke 2021" als Bestes Kinderbuch ab 10 Jahren!
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Aleja lebt in einer kleine spanischen Stadt und hilft ihrer Familie in der Taverne. Sie selbst ist allerdings irgendwie anders. Da sie sich nicht wie die anderen Mädchen für Klatsch und Kleider interessiert, ...

Aleja lebt in einer kleine spanischen Stadt und hilft ihrer Familie in der Taverne. Sie selbst ist allerdings irgendwie anders. Da sie sich nicht wie die anderen Mädchen für Klatsch und Kleider interessiert, sondern eher ihre Nase in Bücher steckt und so in die Welt der Abenteurer abtaucht, hat sie keine Freundinnen. Feinde dagegen hat sie schon. Und als sie aus der Stadt verschwinden muss bietet es sich an auf einem Schiff, das nur von Frauen bewohnt wird, Zuflucht zu suchen. Als das Schiff dann auch noch unerwartet ablegt begibt sich Aleja auf eine große Abenteuerfahrt.

Dieses Buch ist mir direkt aufgrund seines Titels und seines Covers aufgefallen. Der Klappentext hat mich dann auch recht neugierig gemacht. Doch trotz meiner Neugierde fiel mir der Einstieg in die Geschichte nicht ganz so leicht. Die Zeit bevor Aleja auf das Schiff gelangt fand ich nicht uninteressant. Man lernt Aleja ganz gut kennen und merkt schnell, dass sie sehr abenteuerlustig ist. Als es dann mit dem eigentlichen Abenteuer los geht wurde die Geschichte in meine Augen etwas zäh. Der Autorin ist es durchaus gelungen die besondere Atmosphäre des Schiffs und auch die verschiedenen Charaktere der weiblichen Schiffsbesatzung nachvollziehbar darzustellen. Die Handlung an sich war dann aber eher Länge gezogen. Dieser Eindruck ist durch die sehr ausschweifenden Beschreibungen des Schiffs, der Kleidung oder der Atmosphäre zustande gekommen. Allerdings gab es in meinen Augen zu wenig Beschreibungen bzw. Ausführungen bezüglich der Handlung. Teilweise hatte ich das Gefühl das viele Szenen aneinander gereiht wirkten und eine Verbindung zwischen diesen fehlt. Aber natürlich gab es auch Szenen, die hervorragend geschrieben waren und dadurch ein angenehmes Spannungsgefühl erzeugen konnten. Jedoch konnte das Spannungsgefühl für mich nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden.

Mir hat die Grundidee hinter dieser Geschichte sehr gut gefallen. Ich mochte das Setting und auch den Großteil der Figuren. In der Ausführung der Handlung und auch in der Satzführung der Autorin sehe ich noch Potential nach oben. Zudem setzt die Autorin für mich einen zu starken Fokus auf Beschreibungen und vernachlässigt daher die Handlung an vielen Stellen. Die eigentliche Schatzsuche ist dadurch über viele Strecken nur Nebensache. Überraschen konnte mich, dass die Geschichte obwohl es sich um einen ersten Band handelt durchaus rund wirkt und zu einem zufrieden stellenden Ende kommt. Dieses macht aber natürlich Lust auf den nächsten Teil.

Insgesamt konnte mich das Buch trotz einiger Schwächen aufgrund der interessanten Grundidee durchaus unterhalten. Für den nächsten Teil sehe ich allerdings Luft nach oben

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