Profilbild von PMelittaM

PMelittaM

Lesejury Star
offline

PMelittaM ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit PMelittaM über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2023

Spannend und humorvoll

Der Schwur der Orks
0

Die Ork- Brüder Balbok und Rammar sind nun Häuptlinge – und langweilen sich, immer nur trinken, essen und ihre Schätze bewundern, ist zwar eine Zeit lang ganz nett, aber auf Dauer? Zum Glück ruft eines ...

Die Ork- Brüder Balbok und Rammar sind nun Häuptlinge – und langweilen sich, immer nur trinken, essen und ihre Schätze bewundern, ist zwar eine Zeit lang ganz nett, aber auf Dauer? Zum Glück ruft eines Tages König Conwyn nach ihnen und hat gleich auch eine Aufgabe für sie – ein neues Abenteuer beginnt.

Den zweiten Band der Reihe um die beiden Brüder habe ich nun auch endlich gelesen, viel zu lange hat es seit Band 1 gedauert, doch es ist mir schnell gelungen, mich in Erdwelt wieder zu Recht zu finden. Balbok und Rammar vergisst man so schnell sowieso nicht, und auch einige Bekannte aus dem Vorgängerband sind wieder mit an Bord, z. B. Corwyn, Mensch und ehemaliger Kopfgeldjäger sowie Alannah, die Elfe Die neuen Weggefährten der Ork-Brüder dagegen sind größtenteils neue Charaktere, Conwyn hat sie, bis auf einen, aus freiwilligen Gefängnisinsassen rekrutiert, was auf den ersten Blick nicht unbedingt eine gute Wahl ist. Zwei Menschen, zwei Zwerge und ein Gnom werden Balbok und Rammar zur Seite gestellt – und nicht jeder davon erlebt das Ende der Geschichte.

Bezüglich der Antagonistenseite gibt es zunächst nur vage Vorstellungen, etwas Böses ist erwacht und hat sich im Osten eingenistet, die Gruppe soll auskundschaften, was sich dahinter verbirgt. Eine gewisse Ahnung, dass sich tatsächlich etwas Böses etablieren möchte, bekommt die Gruppe und wir Leser:innen als nicht nur Tote wieder auferstehen, sondern auch bisher unbekannte Wesen aus der Luft angreifen.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, so reist man nicht nur mit Balbok und Rammar, sondern begleitet auch z. B. Corwyn – der Fokus liegt aber meist auf den Orks.

Am Ende gibt es zum einen eine Auflösung, das Böse betreffend, aber auch einen Cliffhanger, unsere Orks betreffend, der wahrscheinlich direkt auf den nächsten Band überleitet. Man darf gespannt sein.

Es macht Spaß Balbok und Rammar zu begleiten, die beiden sind unterschiedlich wie Tag und Nacht, und ihre Sprüche, aber auch teilweise ihre Handlungen brachten mich immer wieder zum Schmunzeln. Auch andere Charaktere sind gut gezeichnet, mir haben besonders die beiden Menschen in der Gruppe gut gefallen, die, trotz, oder vielleicht auch wegen der Nähe der Orks eine gewisse Entwicklung durchlaufen haben.

Als Bonus enthält der Band eine Karte von Erdwelt und Ausführungen zur Sprache der Orks inkl. wichtiger Wörter (im Grunde ein Glossar) sowie über Blutbier, inkl. Rezept.

Auch der zweite Band der Reihe hat mir gut gefallen. Die Ork-Brüder wachsen einem schnell ans Herz, bringen Humor ins Spiel und erleben spannende Abenteuer. Ich freue mich auf die weiteren Bände.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2023

Ein gelungener Abschlussband

Market of Monsters
0

Kovits „Ziehvater“ Henry hatte noch vor seinem Tod Videos von Kovit in verfänglichen Situationen an die INHUB, die internationale Polizei für nicht menschliche Wesen, weitergegeben, wodurch Kovit auf der ...

Kovits „Ziehvater“ Henry hatte noch vor seinem Tod Videos von Kovit in verfänglichen Situationen an die INHUB, die internationale Polizei für nicht menschliche Wesen, weitergegeben, wodurch Kovit auf der Liste der gefährlichen Unnatürlichen gelandet ist. Das bedeutet nichts anderes, als dass er nun vogelfrei ist, und jeder ihn töten darf.

Kovit und Nita versuchen dennoch ihre (Rache)Pläne durchzuziehen, und reisen mit Fabricio nach Buenos Aires.

Der Abschlussband der Trilogie zieht noch einmal alle Gewaltregister. Die Triggerwarnung, die sich aus Spoilergründen am Ende des Buches befindet, aber direkt zu Beginn erwähnt wird, gibt es nicht umsonst. Alleine dadurch ist die gesamte Trilogie nicht für jeden etwas, auch, weil sowohl Kovit als auch Nita teils heftige Gewalt ausüben. Das hat natürlich seine Hintergründe, aber dennoch fällt es auch schwer, den beiden Sympathien entgegenzubringen. Dennoch kommt es auch immer wieder vor, dass man mit ihnen bangt und hofft. So wollte ich auf keinen Fall, dass Jagd auf Kovit gemacht oder er gar getötet wurde, und war auf Nitas Seite, wenn es um ihre Beziehung zu ihrer Mutter ging, die hier sogar noch auf ein neues Level gehoben wird.

Von Anfang an ist die Trilogie vor allem eines: Sehr spannend. Auch hier ist das wieder der Fall, auch wenn man durchaus froh ist, dass es nun zu einem Abschluss kommt. Und einen Abschluss gibt es, einen, mit dem ich zufrieden bin.

Der dritte Band dieser spannenden, aber auch sehr blutigen Trilogie schafft einen gelungenen Abschluss. Man sollte ihn aber nicht lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2023

Vermittelt viel Wissen über diese beeindruckenden Tiere

Elefanten
0

Elefanten sind beeindruckende Wesen, sie sind die größten Landlebewesen unserer Zeit, sind sanftmütig, können aber auch gefährlich werden, ihr Lebensraum ist wichtig für sie, sie aber auch für diesen, ...

Elefanten sind beeindruckende Wesen, sie sind die größten Landlebewesen unserer Zeit, sind sanftmütig, können aber auch gefährlich werden, ihr Lebensraum ist wichtig für sie, sie aber auch für diesen, am beeindruckendsten aber sind wohl ihr Sozialverhalten und ihre Kommunikation.

Angela Stöger erforscht seit über 20 Jahren Elefanten, und vermittelt in diesem Buch sehr viel Wissen über die Tiere, ihre Abstammung und Morphologie, das Zusammenspiel mit ihrem Lebensraum, und ihr Leben miteinander. Das sehr ausgeprägte Sozialverhalten und die Kommunikation untereinander, die nicht nur aus vielfältigen Lauten sondern auch aus Gerüchen und Gesten besteht, zeigt, wie hochentwickelt diese Tiere sind. Tatsächlich könnten sie sogar ein großen Anteil am Schutz des Klimas haben. Leider wird ihr Lebensraum immer kleiner, der Mensch breitet sich aus, und so kommt es immer wieder zu Problemen zwischen Mensch und Tier. Die Autorin zeigt deshalb auch Thesen auf, wie man diese Konflikte lösen bzw. zumindest minimieren, und damit nicht nur die Elefanten schützen könnte.

Hier bekommt man viel Wissen über Elefanten, viele verschiedene Themen werden auf anschauliche Weise angesprochen, illustriert wird das Ganze mit zahlreichen farbigen Fotos. Besonders hervorzuheben sind die QR-Codes, die zu Ton- und Videoaufnahmen führen, die im Buch angesprochene Themen veranschaulichen.

Wer sich für Elefanten interessiert oder sich einfach nur über sie informieren möchte, erhält hier ein auch für Laien gut lesbares und anschaulich gestaltetes Buch, das dennoch viel Wissen vermittelt. Unbedingt lesenswert!

Veröffentlicht am 20.10.2023

Faszinierend

Weil da war etwas im Wasser
0

Eine Riesenkalmarin berührt mit ihren Armen ein Tiefseekabel – und die Arme beginnen zu erzählen. Das alleine klingt schon fantastisch genug, oder?

Tatsächlich ist der Roman dann anders, als ich erwartet ...

Eine Riesenkalmarin berührt mit ihren Armen ein Tiefseekabel – und die Arme beginnen zu erzählen. Das alleine klingt schon fantastisch genug, oder?

Tatsächlich ist der Roman dann anders, als ich erwartet hatte. Die Arme, ein Kalmar hat zehn davon, zwei zu Tentakeln entwickelt, erzählen nämlich nicht nur ihre Geschichte bzw. die ihrer Kalmarin, sondern auch die verschiedenster Menschen. Jeder Arm hat seinen eigenen Namen, es gibt den Armen Arm, den Hehren Arm, usw., sein eigenes Wesen und eine eigene Geschichte, die er erzählt, wobei diese immer mehr ineinandergreifen. Besonders gut haben mir die Fußnoten gefallen, die nicht etwa – nur – Erklärungen oder ähnliches liefern, sondern auch davon berichten, wie sich die Arme gegenseitig ins Wort fallen und zu ihren eigenen Geschichten locken wollen.

Ich habe mir sehr früh im Roman erst einmal Wissen über Kalmare angelesen, einfach, damit ich manches besser verstehe. Zunächst gibt es auch viel über das Tier zu erfahren, später dann immer mehr über die Menschen. Menschen allerdings, die in irgendeiner Weise mit Kalmaren zu tun haben, so z. B. Jules Verne, in dessen Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ ein solcher vorkommt, der aber auch noch eine andere Beziehung hat. Oder Peter Benchley, der nicht nur über einen Hai geschrieben hat. Und dann gibt es noch Sanja, die auf einem Krillfangschiff in der Antarktis unterwegs ist, hier u. a. kommt auch das Thema Klima zum Tragen. All dies und noch viel mehr ist irgendwie miteinander verbunden. Wie der Autor das alles in seinen Roman packt und entwickelt, finde ich ebenfalls sehr faszinierend.

Sicher ist der Roman nicht einfach zu lesen, man muss schon aufmerksam sein, und vielleicht auch ein bisschen Wissen mitbringen, allerdings nichts, was man nicht leicht recherchieren könnte. Ich hatte mir zwar mehr „Unterwasser“ erhofft, letztlich bin ich dennoch zufrieden mit dem Roman, auch, wenn ich noch manche Frage hätte. Dass nicht alles beantwortet wird bzw. das eine oder andere offen bleibt, ist aber sicher Absicht, und nicht nur ich werde noch ein bisschen länger über den Roman nachdenken.

Luca Kiesers Roman hat mich fasziniert und mich auf gewisse Weise gepackt. Man braucht zum Lesen Aufmerksamkeit und sollte offen sein für Unerwartetes. Ich bin gespannt darauf, mehr von dem jungen Autor zu lesen.

Veröffentlicht am 13.10.2023

Hat mich verwirrt zurückgelassen

Buffy The Vampire Slayer (Staffel 8)
0

Viele, zum Teil schwer Verwundete, haben die letzten Ereignisse hinterlassen. Dann erhält Willow ihre Macht zurück, und Buffy sogar Superkräfte. Und schließlich zeigt Dämmerung sein wahres Gesicht. Doch ...

Viele, zum Teil schwer Verwundete, haben die letzten Ereignisse hinterlassen. Dann erhält Willow ihre Macht zurück, und Buffy sogar Superkräfte. Und schließlich zeigt Dämmerung sein wahres Gesicht. Doch damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende, und es warten noch ein paar Überraschungen und Gefahren auf Buffy, Willow, Xander und die anderen.

Endlich ist es soweit, das Geheimnis um Dämmerung wird aufgedeckt – und es ist eine Person, die man kennt. Für mich war es keine allzu große Überraschung, denn ich hatte in einem Panel der bisherigen Folgen das Gesicht dieser Person schon entdecken können. Was bleibt, ist die Frage nach dem Warum. Es gibt hier zwar eine Erklärung, aber, ich kann nicht sagen, dass ich sie verstanden habe. Nun, vielleicht gibt es ja im Finalband der Staffel eine verständlichere Erklärung, bis dahin bleibe ich vorerst verwirrt. Das letzte Panel in diesem Band aber hat mich sehr angenehm überrascht. Ich bin nun gespannt darauf, was der nächste Band bringt.

Der Band enthält zusätzlich ein Soloabenteuer Willows, das vor der achten Staffel spielt, und sich interessant liest. Außerdem gibt es natürlich wieder eine Covergalerie, die wie immer nicht nur schön anzusehen, sondern auch interessant ist.

Der vorletzte Band der achten Staffel lässt mich verwirrt zurück. Er bringt einige Überraschungen mit, und hinterlässt viele Fragen, die hoffentlich im Finalband beantwortet werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover