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Veröffentlicht am 01.03.2018

Fantastischer Reihenauftakt

Save Me
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Ruby weiß genau was sie will – und zwar nach Oxford. Nachdem sie ein Stipendium für eine der renommiertesten Privatschulen Englands erhalten hat, kommt sie ihrem Traum greifbar nahe. Während ihre Mitschüler ...

Ruby weiß genau was sie will – und zwar nach Oxford. Nachdem sie ein Stipendium für eine der renommiertesten Privatschulen Englands erhalten hat, kommt sie ihrem Traum greifbar nahe. Während ihre Mitschüler in Geld, Macht und Partys nur so aufblühen, bleibt Ruby lieber unter dem Radar und konzentriert sich auf ihr Ziel.
James Beaufort, einer der beliebtesten und reichsten Jungs der Schule, verbringt seine Tage hingegen auf Partys, in luxeriösen Villen oder auf dem Spielfeld. Als Ruby jedoch aus Versehen ein schmutziges Geheimnis seiner Familie aufdeckt, hat er seine misstrauischen Augen genau auf sie gerichtet. Ruby ist nun nicht mehr so unauffallend wie sie wollte und ihr Leben beginnt sich zu verändern, ob sie will oder nicht.

Schon die ersten Seiten des Buches haben mich komplett in den Bann gezogen. Die Protagonistin, Ruby, ist das komplette Gegenteil von meinem eigenen Charakter und trotzdem habe ich sie augenblicklich ins Herz geschlossen. Sie ist durchorganisiert, zielstrebig und nicht gerade auf den Kopf gefallen. Durch ihre smarten Antworten und einigen hitzigen Streitereien, mochte ich sie noch viel lieber und ich habe öfter schallend aufgelacht. Auch der liebevolle Umgang mit ihren Freunden, aber besonders mit ihrer Familie, vervollständigen sie nur umso mehr. Ruby ist genau der Typ von dem man sich eine Scheibe abschneiden sollte.
James Beaufort hat man erst nach einiger Zeit besser kennengelernt. Er hat im Leben alles was man sich nur wünschen kann. Eine Familie, Unmengen von Geld, ein unschlagbares Ansehen an der Schule und Freunde, mit denen man ordentlich Spaß haben kann. Aber der Schein trügt. Hinter James steckt viel mehr als man am Anfang annimmt und auch sein Leben scheint gar nicht so strahlend perfekt zu sein wie es scheint.
Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es noch eine Menge Nebencharaktere, die auf den ersten Blick nur eine große wirre Ansammlung von Fragezeichen sind. Geschwister, Freunde, Eltern, Lehrer. Alle haben ihren Part in dieser Geschichte. Und obwohl es am Anfang etwas überwältigend war, gewöhnt man sich doch schnell an die unzähligen Charaktere. Bei vielen Autoren wäre mir das wahrscheinlich zu viel gewesen und ich hätte während des Lesens gnadenlos jeden Charakter vertauscht. Nicht jedoch bei Mona Kasten. Die Autorin hat ein ganz besonderes Talent dafür Charaktere zu erschaffen. In ihrem Buch ist jeder Charakter so unterschiedlich, einzigartig und trotzdem so menschlich, als hätte man ihn gerade aus dem Leben gerissen und einfach in der Geschichte platziert. Nach wenigen Kapiteln konnte ich jeden Charakter auseinander halten. Im Verlauf der Geschichte sind mir alle so ans Herz gewachsen, dass ich jeden nachvollziehen kann – selbst die unsympatischeren Nebencharaktere.
Wovon ich fast genau so fasziniert war, war die Beziehung zwischen Ruby und James. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern in diesem Genre, entwickelt sich deren Beziehung doch recht langsam. Das gefiel mir ziemlich gut an diesem Buch und zeigt erneut, dass Mona Kasten sehr realistisch schreiben kann.
Der Schreibstil der Autorin perfektioniert dieses Buch. Er ist leicht und flüssig. Durch gezielte Beschreibung und unter Verwendung spezifischer Wörter schafft sie es den Charakteren Leben einzuhauchen, wie ich es noch nie erlebt habe.

Zusammengefasst hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. So gut, dass ich gar keine negativen Kritikpunkte finden kann. Die Charaktere des Buches sind sehr eigen und weisen die verschiedensten Eigenschaften auf, wodurch sie für den Leser sehr realistisch wirken. Die Geschichte und Beziehung der beiden Hauptcharaktere ist spannend zu verfolgen und obwohl es so die eine oder andere Entscheidung oder Verhaltensweise gibt, die man als Leser nicht gutheißen können sollte, kann man das Verhalten der Charaktere doch immer nachvollziehen. Durch den ganzen Roman hindurch ist eine gewisse Spannung spürbar, die es einem leicht macht das Buch in kürzester Zeit zu verschlingen. Das Sahnehäubchen auf diesem fantastischen Werk ist Mona Kastens Schreibstil, der einen wahrlich in die Geschichte hineinsaugt. Daher kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 10.05.2017

Ein etwas anderes Pärchen

Beautiful Disaster
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Inhalt: Abby Abernathy ist eine Erstsemesterin an der Eastern University. Sie sieht nett und schüchtern aus, ist aber zurückhaltend und geheimnisvoll. Als sie mit ihrer Freundin America und ihrem Freund ...

Inhalt: Abby Abernathy ist eine Erstsemesterin an der Eastern University. Sie sieht nett und schüchtern aus, ist aber zurückhaltend und geheimnisvoll. Als sie mit ihrer Freundin America und ihrem Freund zu einem Kampf geht, begegnet sie Travis Meddox. Er ist so ziemlicher der größter Frauenheld der Schule und das genaue Gegenteil von einem Mann, den Abby will. Er trinkt, raucht, kämpft für Geld und bleibt mit einer Frau nie länger als eine Nacht zusammen. Dennoch scheint er ein Auge auf sie geworfen zu haben, doch Abby stellt von vornherein klar, dass sie nicht mit ihm schlafen möchte. So werden sie zu unzertrennlichen Freunden, oder doch mehr?

Meine Meinung:

Fälschlicherweise hatte ich zu anfangs angenommen, dass es in diesem Buch um Sci-fi geht und nicht um eine Liebesgeschichte. Ich hatte mir vorher nicht den Klappentext durchgelesen und war dementsprechend überrascht, als es um eine Lovestory zwischen Abby und Travis geht.

Dennoch war ich schon nach den ersten paar Seiten wie gebannt von diesem Buch. Ich mag sowohl Travis als auch Abby sehr gerne.

Es gibt bekanntlich viele Bücher, in denen es einen Bad-Boy gibt, der sich für das eine Mädchen seines Lebens total verändert und sie hat ihn auch von Anfang an gewollt und sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage... So etwas kann ich nicht mehr lesen.

In diesem Buch verändern sich zwar Abby und Travis um 180°, aber es ist immer noch etwas los. Am Anfang sind sie nur Freunde und zwar richtig gute und selbst als sie nachher zusammen kommen, passiert meiner Meinung nach alles noch mit einem verständlichen Grund.

Wenn man Bücher wie die Chroniken der Unterwelt- Reihe von Cassandra Clare von Cassandra Clare liest, gefällt es einem am Anfang noch sehr gut, doch spätestens im Vierten Band nervt ein das ständige Drama, das die beiden Protagonisten in jedem Band neu heraufbeschwören.

Doch in diesem Roman wird das etwas anders angegangen. Zwar gibt es auch oftmals Streit-Szenen in diesem Roman, aber sie sind vollkommen begründe. Die Geschichte die sich zwischen den beiden abspielt, ist zwar nicht die typische College-Liebesgeschichte, dennoch könnte sie durchaus real sein.

Außerdem sind die Charaktere menschlich rüber gebracht worden. Sowohl Travis als auch Abby haben Geheimnisse, machen Fehler und sind keine Mary Sue-Charaktere.

Der Roman ist Jamie McGuire wirklich sehr gut gelungen und ich freue mich schon den nächsten zu lesen

Veröffentlicht am 10.05.2017

Kann man machen, muss man aber nicht

Eve & Caleb – Wo Licht war
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Inhalt: Vor gut 10 Jahren ist eine Epidemie ausgebrochen und hat den größten Teil der Weltbevölkerung ausgelöscht. Eve ist jetzt 16 Jahre alt und eines der Kinder, die überlebt haben. Sie wohnt wie alle ...

Inhalt: Vor gut 10 Jahren ist eine Epidemie ausgebrochen und hat den größten Teil der Weltbevölkerung ausgelöscht. Eve ist jetzt 16 Jahre alt und eines der Kinder, die überlebt haben. Sie wohnt wie alle Mädchen in einem Mädcheninternat. Hinter den Mauern des Internates lauern gefahren: Wölfe, Bären und vor allem Männer, die Rebellen. Den Schülerinnen wird immer eingetrichtert, dass die Männer schlecht sind und die Frauen nur ausnutzen. Doch als Eve etwas schreckliches erfährt flieht sie und begegnet dem jungen Rebellen Caleb. Alles was sie bis jetzt gelernt hat wird in Frage gestellt.

Meine Meinung:

Ich finde die Idee, die in dem Buch steckt sehr spannend und habe mich auch auf das Buch gefreut, als ich es in den Händen hielt. Leider muss ich sagen, dass mir die ersten hundert Seiten des Buches gar nicht gefallen haben.

Eve ist währenddessen noch im Internat oder befindet sich gerade auf der Flucht. Sie ist die Jahrgangsbeste und das merkt man ihr auch an den Gedanken an. Im Internat hat sie nie etwas anderes gemacht als gelernt und sie ist daher total auf das System des Internats fixiert. Ihrer Meinung nach kann nur das richtig sein was die Lehrerinnen sagten.

Ich komme in diesem Teil des Buches einfach nicht mit ihrem Charakter klar. Sie ist ein ziemlicher Angsthase und stellt nie etwas in Frage. Ihre Gedanken sind nie auch nur in einer bestimmten Art ungerecht und sie ist scheinbar zu fast jedem nett. Mit sowelchen “Langweilerinnen” als Protagonistin komme ich einfach nicht klar.

Gott sei Dank ändert sich ihr Charakter während ihres Aufenthaltes in der Wildnis aber noch und ab da mag ich sie eigentlich ganz gerne.

Was mir außerdem nicht gefallen hat ist, dass am Anfang einfach alles viel zu schnell passiert ist. Die Kapitel sind relativ kurz, was ich an sich nicht schlimm finde, dennoch ist der Inhalt der Kapitel auch dementsprechend gehalten. Es geht am Anfang einfach alles ein bisschen zu schnell von statten.

Weiterhin kann ich aber nur positives über dieses Buch sagen. Nachdem man das erste Viertel des Buches geschafft hat, wird die Geschichte wirklich gut. Sie ist toll geschrieben und die Charaktere die vorkommen haben alle ihren ganz eigenen Charme, so dass man sie sowohl hassen als auch lieben kann.

Am Ende des Buches war ich fest davon überzeugt, dass es gut aus geht, aber als ich das Ende gelesen habe, standen mir teilweise Tränen in den Augen. Es hat einfach eine unvorhersehbare Wandlung genommen und das ist etwas, was mir wirklich gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 10.05.2017

Zwischen Gut und Böse

Gebannt. Unter fremdem Himmel
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Gebannt - Unter fremdem Himmel
Gebannt - Unter fremdem Himmel
Veronica Rossi
Rezension vom 08.04.2017 (7)
Klappentext: Sie sind so unterschiedlich, doch ihre Liebe verbindet sie.

Die siebzehnjährige Aria ...

Gebannt - Unter fremdem Himmel
Gebannt - Unter fremdem Himmel
Veronica Rossi
Rezension vom 08.04.2017 (7)
Klappentext: Sie sind so unterschiedlich, doch ihre Liebe verbindet sie.

Die siebzehnjährige Aria kommt aus einer Welt ohne Schmerz, Hunger und Leid. Perry hingegen kommt aus der Wildnis, in der nur der Stärkere überlebt. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr Leben und zwischen beiden entwickelt sich eine Liebe, die sich über alle Unterschiede hinwegsetzten muss.

Meine Meinung:

Das Cover hat mich schon fasziniert seitdem ich es das erste Mal gesehen habe. Dieses Feuer, dass das A umspielt und in Blätter einer Pflanze und das Profil eines Mädchens übergeht, finde ich sehr gut gemacht. Gerade das alles andere um dieses aufwendig gestaltete A dunkel und einfach gehalten ist, macht es noch besser. Wäre um das A herum noch mehr auffälliges zu sehen, wäre es zu viel für das Auge.

Außerdem gefällt mir die Idee dieser Geschichte sehr gut. Also, eigentlich die ganze Welt, die die Autorin erschaffen hat. Gerade das es so etwas wie “Außenseiter“ gibt und diese bestimmte Sinne stark ausgeprägt haben um besser überleben zu können, finde ich, wenn man darüber nachdenkt, realistisch für die Zukunft.

Dazu passend sind meiner Meinung nach die Charaktere auch sehr realistisch geschrieben. Denn es gibt hier auch die “Bösen“ und die “Guten”, die wirklich gut umgesetzt worden sind.

Auch in diesem Roman geht es um Liebe. Um die Liebe, die zwischen Aria und Perry entsteht. Für mich war von Anfang an nicht besonders erahnend, ob die beiden nun zusammen kommen werden oder nicht, gerade weil ich den Klappentext nicht durchgelesen habe. Während des ganzen Buches Tragik sehr deutlich und es ist auf keine Fall überdramatisiert. Mir hat das auch gut gefallen, da ich auch schon Bücher gelesen habe, in denen in einem Buch tausend dramatische Dinge passierten, nur damit die Protagonisten nicht zusammen kommen konnten.

Dennoch habe ich auch negativ anzumerken, dass ich eine Handlungsanstöße oder auch nur Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Da ich nicht zu sehr spoilern will, sage ich nicht welche Szenen das sind, sondern erwähne das hier sozusagen nur.

Veröffentlicht am 10.05.2017

Achtung, bissig!

Vampire Academy - Blutsschwestern
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nhalt: Vasilisa “Lissa“ Dragomir - die einzige Erbin ihrer Blutlinie und königliche Moroi - und Rosemary “Rose” Hathaway - Dhamire und sieht sich als Lissas Wächterin - sind beste Freundinnen. Und deshalb ...

nhalt: Vasilisa “Lissa“ Dragomir - die einzige Erbin ihrer Blutlinie und königliche Moroi - und Rosemary “Rose” Hathaway - Dhamire und sieht sich als Lissas Wächterin - sind beste Freundinnen. Und deshalb sind sie auch zusammen aus der Vampire Academy geflohen. 2 Jahre haben sie es geschafft von einem Ort zum anderen zu reisen und ein normales Leben zu führen, doch dann werden sie eingefangen und auf die Vampire Academy zurückgebracht.

Meine Meinung: Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich den Kinotrailer zu diesem Buch entdeckt. Ich fand ihn ziemlich lustig und wollte deshalb das Buch lesen bevor ich den Film gucke.

Nachdem ich das Buch gelesen habe, war ich ein bisschen verwirrt. In dem Trailer fand ich die Dialoge ziemlich lustig und auch über manche Handlungen musste ich lachen, doch der Inhalt des Buches kam mir ernster vor als der Film. Das ist keineswegs negativ, sondern positiv. Der Trailer hat mir das Gefühl gegeben, dass das Buch ein Buch ist bei dem ich mal lachen kann, doch das Buch vereint für mich sowohl den Ernst der Lage als auch ausgesprochen guten Humor.

Am Anfang hat mit der Hauptcharakter - Rose Hathaway - nicht besonders gut gefallen. Ich mag es zwar, wenn Mädchen nicht auf den Mund gefallen sind und ihre eigene Meinung sagen, doch mir kam sie ziemlich arrogant vor. Doch mit der Zeit ändert sich Rose und auch ihr Verhalten gegenüber Jungen wird beeinträchtigt. Wie sie dann geworden ist fand ich schon besser.

Während der ganzen Handlung war das Buch höchst spannend! Man wusste nie wirklich wer Freund und wer Feind ist oder wer Bedeutend und wer Unbedeutend ist. Ich persönlich habe die ganze Zeit mit gefiebert wer hinter den Anschlägen an Lissa steckte und bis zum Ende hätte ich niemals gedacht, dass es die Personen waren die es waren!

Das Buch hat mich an keinem einzigen Punkt gelangweilt und ich freue mich schon auf den nächsten Band!