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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2025

Großartige Lektüre

Der Tote in der Crown Row
1

Das war mein erster Roman von Sally Smith und ich bin begeistert.
Den Umschlag finde ich sehr ansprechend und passend gestaltet.
Es ist das beginnende 20. Jahrhundert, und im Inner Temple, dem Gerichtsbezirk ...

Das war mein erster Roman von Sally Smith und ich bin begeistert.
Den Umschlag finde ich sehr ansprechend und passend gestaltet.
Es ist das beginnende 20. Jahrhundert, und im Inner Temple, dem Gerichtsbezirk von London, wird ein Lordoberrichter ermordet aufgefunden. Anwalt Sir Gabriel Ward erhält den Auftrag, sich umzuhören und wird dabei von dem jungen, aufgeweckten Constable Wright unterstützt.
Es macht richtig Spaß, mit Sir Gabriel in das alte London einzutauchen und auf Mördersuche zu gehen.
Der Schreibstil der Autorin ist an die Zeit angepasst, und sie zeichnet gut durchdachte, interessante und authentische Charaktere. Besonders den gutmütigen Sir Gabriel mit seinen kleinen Ticks habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Ein großes Lesevergnügen und ein Tipp für alle Fans von Sherlock Holmes.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Zu viel Gefühl, zu wenig Spannung

Die Bucht
0

Nancy zieht mit ihrem Freund Calder auf eine kleine schottische Insel, Calders Heimat. Hier wollen sie ein neues Leben anfangen. Schon nach kurzer Zeit stellt sich ihr Leben auf den Kopf, als Calder bei ...

Nancy zieht mit ihrem Freund Calder auf eine kleine schottische Insel, Calders Heimat. Hier wollen sie ein neues Leben anfangen. Schon nach kurzer Zeit stellt sich ihr Leben auf den Kopf, als Calder bei einem Bootsunfall fast umkommt und danach komplett verändert ist. Nancy versucht zu ergründen, woher der Charakterwandel kommt. Gleichzeitig kämpft sie mit ihren Schuldgefühlen wegen eines Fehltritts.
Das war mein erstes Buch von Liz Webb, und ich bin nicht so begeistert.
Die Autorin hat zwar einen schönen Schreibstil, und ich bekomme einen guten Eindruck von der kargen Landschaft einer schottischen Insel, aber insgesamt fehlte mir die Spannung und es gab zu viele Wiederholungen von „Gefühlsduselei“ und Schuldgefühlen. Die Charaktere konnten mich leider nicht wirklich packen. Besonders die Hauptfigur Nancy war mir zu phlegmatisch und realitätsfremd. Die Wendung am Ende der Geschichte bzw. die Auflösung war vorhersehbar.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Spannende Familiensaga

Felsengrund
0

Felsengrund ist Band 2 der „Falck-Saga“, einer schwer reichen norwegischen Familie, die in zwei verfeindete Familienzweige gespalten ist, und nach dem Tod eines der Familienmitglieder um die Vorherrschaft ...

Felsengrund ist Band 2 der „Falck-Saga“, einer schwer reichen norwegischen Familie, die in zwei verfeindete Familienzweige gespalten ist, und nach dem Tod eines der Familienmitglieder um die Vorherrschaft in der Firma kämpft.
Hier gibt es persönliche Fehden, Liebschaften, politische Intrigen und sogar einen Spionageverdacht – da wird es nie langweilig. Ich musste allerdings höllisch aufpassen, bei der Vielzahl der Personen, damit ich nichts durcheinanderbringe. Da war der Stammbaum am Anfang des Buches sehr hilfreich!
In einem modernen, klaren Stil mit kurzen Kapiteln wechselt die Erzählperspektive aus der Sicht der Beteiligten und ich erfahre nebenbei viel über die norwegische Geschichte, Geographie und die Beziehung zum Nachbarn Russland – derzeit besonders aktuell...

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Geht ans Herz

Flusslinien
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Was für ein schöner Roman, der ans Herz geht!
In einem tollen, gefühlvollen Schreibstil erzählt Katharina Hagena von den Schicksalen der 102-jährigen Margrit, die einst als Stimmbildnerin gearbeitet und ...

Was für ein schöner Roman, der ans Herz geht!
In einem tollen, gefühlvollen Schreibstil erzählt Katharina Hagena von den Schicksalen der 102-jährigen Margrit, die einst als Stimmbildnerin gearbeitet und jetzt in einem Seniorenwohnheim lebt. Hier wird sie sich täglich von Arthur, dem Taucher und Sprachenerfinder, der als Fahrer für das Heim arbeitet, in die römischen Gärten gebracht, wo sie ihren Gedanken und Erinnerungen nachgeht.
Mit viel Wortwitz und Spitzfindigkeiten erfährt man alles über Margrits langes und bewegtes Leben, über Arthur, der von seinem Verhältnis zu seinem Zwillingsbruder bestimmt ist und natürlich über Margrits Enkelin Luzie (18), die traumatisiert von einem Australien Aufenthalt zurück in Hamburg ist, die Schule abgebrochen hat und nun erst einmal als Tätowiererin arbeitet.
In kurzen Kapiteln, jeweils aus der Sichtweise einer drei Hauptpersonen erzählt taucht man ein in die Thematiken Familie & Freundschaften, Jugend & Alter und die Endlichkeit des Lebens.
Großartig!

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Sehr unterhaltsam und spannend!

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Mein erstes Buch von Benjamin Stevenson – und ich bin begeistert!
Das hübsche Cover mit den Klappen zeigt mir, wie die Reise des Ghan durch Australien führt. Im Vorspann erfahre ich, wie der Zug mit seinen ...

Mein erstes Buch von Benjamin Stevenson – und ich bin begeistert!
Das hübsche Cover mit den Klappen zeigt mir, wie die Reise des Ghan durch Australien führt. Im Vorspann erfahre ich, wie der Zug mit seinen Waggons und Abteilen aufgebaut ist und welche Autoren am Krimifestival teilnehmen.
Dann lerne ich den sympathischen, aber etwas planlosen und chaotischen Autor und Ich-Erzähler Ernest kennen. Er ist stolz darauf, zu der Festivalfahrt eingeladen worden zu sein und hofft, hier die Inspiration für sein zweites Buch zu finden. Da käme ein kleiner Mord ganz passend...
Ernest hat Glück – ein Mensch wird ermordet – und wir als Leser sind immer in der ersten Reihe beim Miträtseln (aufgefordert und angestachelt vom Autor) dabei. Das macht richtig Spaß, denn Stevenson versteht es, mit Humor, Ironie und Spannung durch das Buch zu führen und eine unerwartete aber plausible Auflösung zu präsentieren.
Großer Lesespaß – absolute Empfehlung!

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