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Veröffentlicht am 04.06.2019

Kampf

Wolfsthron
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Fantasy mit Anlehnung ans Mittelalter, wo ich mir bei der Beurteilung teilweise recht un-schlüssig bin.
Denn es ist eine interessant und gut aufgebaute Geschichte mit einer guten Mischung aus Fantasy und ...

Fantasy mit Anlehnung ans Mittelalter, wo ich mir bei der Beurteilung teilweise recht un-schlüssig bin.
Denn es ist eine interessant und gut aufgebaute Geschichte mit einer guten Mischung aus Fantasy und Anlehnung ans Mittelalter. Das nördliche Volk, die Anakim sind ein besonderes Volk und sie haben schon immer Schlachten mit den einfallenden südlichen Volk bestritten. Dieses Mal verlieren sie dabei ihren schwarzen Lord und sein Sohn muss bei der Nachfolge nicht nur gegen das Heer aus dem Süden kämpfen sondern auch gegen einflussreiche Män-ner seines eigenen Volkes. Doch Roper ist sehr einfallsreich und hat gute Männer an seiner Seite.
Ebenfalls wird die Gegenseite, die Führung der Armee aus dem Süden, gut dargestellt.

Die Handlung ist interessant und der Schreibstil hat mir gefallen. Die Geschehnisse sind gut beschrieben und doch hat mir das letzte i-Tüpfelchen gefehlt. Ich konnte mich dem Hauptcharakter Roper nicht mitfiebern. Er ist eine gute Figur, der aber irgendwie noch mehr Tiefe fehlt, was mir bei anderen Figuren auch aufgefallen ist.

Veröffentlicht am 26.05.2019

Veränderungen

Der Zauber von Somerset
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In einem Cottage in Somerset möchte Amber den Sommer verbringen um zur Ruhe zu kommen und nach einer schweren Zeit wieder Kraft zu sammeln. Dann steht am nächsten Morgen Finian vor der Tür, der ebenfalls ...

In einem Cottage in Somerset möchte Amber den Sommer verbringen um zur Ruhe zu kommen und nach einer schweren Zeit wieder Kraft zu sammeln. Dann steht am nächsten Morgen Finian vor der Tür, der ebenfalls das Cottage gemietet hat. Relativ schnell be-schließen Amber und Finian eine Wohngemeinschaft zu probieren, wenn schon doppelt vermietet wurde. Durch das Kümmern um ein altes Pferd und weiteren Tieren kommen sich die Beiden dann doch näher. Und die Pflege der Tiere hilft Amber als auch Finian da-bei mehr innere Ruhe zu finden.
Diese Geschichte ist von Anfang bis Ende einfach nur sehr schön. Der Schreibstil ist gut zu lesen, Dialoge und Beschreibungen passen bestens zueinander und die Figuren kommen absolut glaubhaft bei mir an. Richtig angenehm empfand ich, dass ich als Leser zwar er-fahre, dass eine Nacht gemeinsam verbracht wurde, doch dieses nicht mit vielen Einzel-heiten beschrieben wurde. Zudem wird noch der Umgang mit Tieren angerissen, was mir persönlich gut gefallen hat. Der Weg zum Ende der Geschichte zwischen Amber und Finian hat mir sehr gut gefallen und ich hätte gerne noch weiter gelesen. So geht es mir immer bei einem Buch, was mir richtig gut gefällt.

Veröffentlicht am 20.05.2019

Innenansichten vom Vatikan

Vaticanum
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Der Titel, das Coverbild und der angedeutete Codekreis zeigen schon deutlich um was es in diesem Roman geht.
Der Historiker Tomas Noronha sucht im Auftrag des Vatikans das Petrusgrab und wird ganz schnell ...

Der Titel, das Coverbild und der angedeutete Codekreis zeigen schon deutlich um was es in diesem Roman geht.
Der Historiker Tomas Noronha sucht im Auftrag des Vatikans das Petrusgrab und wird ganz schnell wieder daran gehindert. Dann wird er zum Papst gerufen, der ihm seine Ängste in Bezug auf das Ende des Papsttums, der Kirche erzählt. Tomas bekommt Einblicke in die ganzen finanziellen Verstrickungen des Vatikans, mit Politik und Mafia. Dann wird der Papst entführt und das Rätselraten beginnt. Wer steckt dahinter und wie kann man den Papst retten und damit das Chaos, was ausbricht, beenden?
Mich hat dieser Roman von Anfang an sehr gut gefallen. Gleich der Einstieg macht neugie-rig. Bei Tomas Erkundungen in den Gewölben fühlte ich mich fast mit dabei.
Die Einteilung der Kapitel ist sehr angenehm, nicht zu lang und passend. Das Thema ist un-heimlich spannend und beinhaltet sehr viele Fakten. Das lässt mich als Leser dann schon unglaublich den Kopf schütteln. Einiges hat man erwartet, aber der Umfang ist schon heftig.
Die Geschichte um Tomas Noronha ist sehr spannend, bietet viele Informationen und ist in einem sehr gut zu lesenden Stil geschrieben.
Nochmal sehr angenehm fand ich die Karte von Vatikanstadt am Anfang des Buches.

Veröffentlicht am 12.05.2019

Trennen!

Schluss jetzt
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Man sollte sich trennen, wenn man zu viel über das Thema nachdenkt und eine Trennung ist keine Niederlage. Anhand von einigen Paarbeispielen werden ungesunde Beziehungen dargestellt und dem Leser wird ...

Man sollte sich trennen, wenn man zu viel über das Thema nachdenkt und eine Trennung ist keine Niederlage. Anhand von einigen Paarbeispielen werden ungesunde Beziehungen dargestellt und dem Leser wird klar, warum eine Trennung sinnvoll ist. Dazu erklären die Autorinnen auch die jeweiligen Punkte, die in der genannten Beziehung falsch laufen, noch detaillierter. So z.B. in einer toxischen Beziehung, wo ein Partner sehr manipulativ agiert, dadurch strahlt und der Andere psychisch irgendwann völlig am Ende ist.
Das Buch macht auch klar, dass man zu Beginn einer Beziehung durchaus über ein mögli-ches Ende nachdenken sollte. Denn gerade Frau steht dann oft viel schlechter da, wen sie aufgrund von Kindern, Familie die Erwerbstätigkeit vernachlässigt hat. Wobei ich mich dann frage, wie man einen Vollzeitjob, Kinder und den Haushalt unter einen Hut bekom-men soll. Denn die alten Rollenbilder sind durchaus noch stark vorhanden und die Män-ner verdienen überwiegend immer noch mehr Geld. Für mich dann als Fazit, dass man sich Kinder sehr gut überlegen sollte, wenn das eigene Einkommen darunter leidet, doch wird man dann noch den Kindern, sich selbst und dem Mann gerecht. Ist eine Beziehung, so wie man sie bisher überwiegend kennt überhaupt sinnvoll, wenn man nach einer Tren-nung nicht in Armut abrutschen möchte? Natürlich sind Trennungen auch befreiend und hinterlassen nach dem zwangsläufigen schlechten Gefühl dann auch ein Gefühl von Stär-ke. Nach dem Überwinden von Vorurteilen und dem Finden seines neuen, eigenen Weges.
Auf jeden Fall ein Buch, was zum Nachdenken anregt, was man für sich selber möchte, wie man sich seine Zukunft im Fall der Fälle vorstellt. Das kann auch vorab schon zu Verzicht führen.
Stellenweise war es für mich anstrengend, anspruchsvoll zu lesen. Es hinterließ bei mir eher das Gefühl, sich erst gar nicht auf eine, von der Struktur her, altbekannte Form ein-zulassen.

Veröffentlicht am 11.05.2019

Lebensmittelpunktänderung

Die Kirschen der Madame Richard
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Die Hamburgerin Miriam reist in die französischen Pyrenäen und entdeckt dort ein altes Haus mit einem verwilderten Garten und Kirschhain. Miriam ist total begeistert von dem Haus und der Gegend, man merkt ...

Die Hamburgerin Miriam reist in die französischen Pyrenäen und entdeckt dort ein altes Haus mit einem verwilderten Garten und Kirschhain. Miriam ist total begeistert von dem Haus und der Gegend, man merkt wie verzaubert sie ist und dort zur Ruhe kommt. Spontan kauft sie das Haus und beschließt den Garten allein wieder in Ordnung zu bringen und davon zu leben. In dem kleinen Ort Montbolo spricht sich ihre Anwesenheit schnell herum und auch der Nachbar von Miriam, Philippe, bleibt nicht unbemerkt.
Neben der sich eventuell anbahnenden Liebesgeschichte zwischen Miriam und Philippe gibt es noch weitre, mögliche Konstellationen im Dorf.
Es ist eine schnell und recht gut zu lesende Geschichte, wo besonders auf die Beschreibun-gen der Landschaft, der Natur, des Dorfes und der Stimmungen Wert gelegt wurde. Anderes wurde angerissen und wirkt dadurch nicht zu Ende gedacht, nicht ganz ausgereift. Auch die eher nicht vorhandene Beziehung zwischen Miriam und Philippe, die plötzlich zu einem Punkt findet, wäre für mich noch ausbaufähig gewesen.
Es ist ein Unterhaltungsroman, von dem ich durchaus mehr erwartet habe.