Cover-Bild Wolfsthron

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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 17.09.2018
  • ISBN: 9783442487356
Leo Carew

Wolfsthron

Under the Northern Sky 1 - Roman
Wolfgang Thon (Übersetzer)

In Albion zerbricht der jahrhundertealte Frieden, als die Heerscharen des Südens im rauen Reich des Nordens einfallen. Der junge Roper, Sohn des Hauses Silberner Wolf und Thronerbe des Nordens, steht vor seiner ersten Schlacht – und sieht sich schon bald von Feinden umzingelt. Denn nicht nur will die Königin des Südens sein Volk auslöschen, auch mächtige Feinde im Inneren greifen nach dem Thron. Ropers einzige Chance ist eine Allianz mit der schönen Keturah, Tochter des mächtigen Hauses Vidarr. Doch seine Gegner planen bereits den nächsten Schachzug – mit nur einem Ziel: Das Heulen des Silbernen Wolfes soll für immer verklingen ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2018

Ein absolut fantastischer Roman

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Schriftsteller Leo Carew wurde 1991 geboren und studierte in Cambridge. Neben Expeditionen zählt das Schreiben zu seiner großen Leidenschaft. Mit „Wolfsthron“ hat er sein Debüt veröffentlicht.

Dieses ...

Schriftsteller Leo Carew wurde 1991 geboren und studierte in Cambridge. Neben Expeditionen zählt das Schreiben zu seiner großen Leidenschaft. Mit „Wolfsthron“ hat er sein Debüt veröffentlicht.

Dieses Buch erzählt die Geschichte des jungen Roper, der mit gerade einmal 19 Jahren den Schwarzen Thron des Nordens besteigen muss. Nachdem sein Vater während einer Schlacht gegen die Südlinge zum Opfer gefallen ist, wird nun von ihm erwartet, das Reich zu führen. Doch das gestaltet sich als sehr schwierig, denn Roper wird schnell zu einer Schachfigur in einem Spiel um Macht und Prestige. Sein Widersacher setzt alles daran, Roper zu erniedrigen und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Aber Roper kann Unterstützer gewinnen, die ihm loyal zur Seite stehen. Nur so wagt er den Schritt zu seinem ersten Kampf gegen die Südlinge.

Leo Carew beschreibt die Erlebnisse sehr bildlich und voller Gefühl. Hautnah kann der Leser an den Geschehnissen teilnehmen und sich auf die Handlung einlassen. Diese wird aus Sicht von beiden Streitmächten dargelegt. Zum einen gibt es Ropers Seite, die den Norden stärkt und von ihrem hiesigen Leben berichtet. Doch dann gibt es auch Bellamus, der sich als Emporkömmling dazu auserwählt fühlt, einen Kampf mit dem Norden zu bestreiten. Dieser Mann ist so undurchsichtig und mysteriös, dass es schon wieder faszinierend wirkt, seinem Handeln beizuwohnen.

In jedem Fall ist die Kulisse groß und mächtig gestaltet worden. Die Kämpfe werden brutal ausgefochten, Zeit für Trauer und Angst bleibt kaum. Recht schnell muss sich Roper an seine Rolle gewöhnen und sich gegen seine Feinde zur Wehr setzen. Das macht er geschickt, mit viel Raffinesse. Es bereitet Freude, das mitzuerleben und sich auf das Spiel der verschiedenen Lords einzulassen.

Da der Autor hier eine ganz neue Welt erschaffen hat, bleibt ihm auch viel Raum, diesen zu entwickeln und durch viele verschiedene Protagonisten zu entfalten. Deshalb ist es auch problemlos möglich, weitere Bände zu kreieren, die an dieses Werk anschließen und so den Leser weiterhin in ihren Bann ziehen.

Ein absolut fantastischer Roman,
der mich perfekt überrascht hat!

Mein persönliches Fazit:
Mit diesem Buch hat mich der Verlag vollkommen überrascht. Bis ich das Werk in meinem Briefkasten liegen hatte, kannte ich weder Titel noch Autor. Doch nun bin ich super glücklich, dass ich das erste Abenteuer des jungen Roper miterleben durfte.
Der Schreibstil des Schriftstellers ist herrlich leicht und hat mich schnell mitgerissen. Er hat er ideal verstanden, die dramatische Seite einzufangen und mit passenden fantasievollen Aspekten zu kombinieren. Hier geht das Gesamtwerk einfach auf, denn durch die lebendigen Worte, passende Charaktere und eine spannende Handlung fällt es schwer, das Buch auch nur für kurze Zeit aus der Hand zu legen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Alle Freunde von „Game of Thrones“ & Co sollten hier unbedingt zugreifen, denn diese Reihe wird mit Sicherheit noch viel Potenzial entwickeln.

Veröffentlicht am 16.09.2018

Enttäuscht abgebrochen - kein neuer George R.R. Martin für mich!

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Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut: „Der neue George R. R. Martin.‟ - wenn ich das lese, erwarte ich eine epische Welt mit vielen Charakteren und Perspektiven, mehreren Plots und atemberaubender ...

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut: „Der neue George R. R. Martin.‟ - wenn ich das lese, erwarte ich eine epische Welt mit vielen Charakteren und Perspektiven, mehreren Plots und atemberaubender Spannung, unerwarteten Wendungen und naja – all dem, was man eben vom Lied von Eis und Feuer kennt. Leider habe ich davon fast nichts bekommen und das Buch nach ca. 240 Seiten abgebrochen.

Zum Inhalt:
In Albion brechen die Südländer im Norden ein, denn sie wollen das dort ansässige Volk vernichten. Roper, der Anführer der Nordmänner, geht deshalb eine Allianz mit dem mächtigen Haus Vidarr ein, indem er deren Tochter Keturah heiratet.

Meine Meinung:
Kurze Vorwarnung: Ich kann nur das beschreiben, was ich auf den ersten 240 Seiten gelesen habe.
Das Buch beginnt mit einer Schlacht, bei der ich mich fragte, warum genau der Leser da jetzt mitfiebern soll, denn er kennt die ganzen Charaktere ja noch nicht. Da ich kein allzu großer Fan von Schlachten bin, war das natürlich schon mal kein besonders guter Start für mich. Als dann der junge Roper auf dem Thron landet und am liebsten weinen möchte, aber stattdessen (wie ein Wolf) heult, hatte ich kurzzeitig ein gutes Gefühl... wie bei einem Film, der jetzt erst so richtig losgehen würde - was dann aber leider nur ziemlich kurz anhielt, zu schnell wurde es mir wieder zu langweilig.
Zwar gefiel mir Keturah als Charakter ganz gut, aber insgesamt war die Charakterzeichnung dann doch etwas, naja: schwarz (Südländer) und weiß (Nordländer). Der Leser weiß recht schnell, wer die Bösen und wer die Guten sein sollen, aber mir hat sich die ganze Zeit nicht wirklich erschlossen, warum genau die Südländer denn jetzt die Nordländer überfallen und vernichten wollen.
Es wird aus mehreren Perspektiven berichtet und zwischendurch sind wir auch mal am Königshof im Süden, wo die Königin ihre Zofinnen hereinlegt und so auf geschickte Weise unsympathisch dargestellt wird, was ich dann mal wieder ganz interessant fand, aber insgesamt konnte mich hier nichts so richtig mitreißen und ich beschloss, das Buch wegzulegen, da ich mit der Zeit immer wütender über den Vergleich mit George R.R. Martin wurde, der meiner Meinung nach so gar nicht passt. Völlig falsch angepriesen – schade. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn die Erwartungen nicht so hochgeschraubt und fehlgeleitet worden wären.

Fazit:
Leider ein Flop. Zu langweilig, zu schwarz-weiß. Carew ist für mich definitiv kein Vergleich zu Martin. Vielleicht wäre es nach 240 Seiten noch besser geworden - für mich war die Enttäuschung dann bereits zu groß, um noch weiterlesen zu wollen.