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Veröffentlicht am 19.10.2021

Spannende Fortsetzung...

Zero Option
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Mit „Zero Option“ erweckt Tom Wood seinen Profikiller zum zweiten Mal zum Leben. Victors erster Auftrag für die CIA bringt ihn in echte Gefahr.
Durch seinen CIA Kontakt erhält Victor den Auftrag, einen ...

Mit „Zero Option“ erweckt Tom Wood seinen Profikiller zum zweiten Mal zum Leben. Victors erster Auftrag für die CIA bringt ihn in echte Gefahr.
Durch seinen CIA Kontakt erhält Victor den Auftrag, einen russischen Geschäftsmann vor einem Attentäter zu schützen. Doch kaum ist der erste Auftrag erledigt, muss er übereilt den nächsten Einsatz in Angriff nehmen. Dabei gerät er ins Visier einer anderen Gruppe, die ihm dicht auf den Versen ist. Kann Victor seinen Aufgaben nachkommen und dennoch unter dem Radar bleiben? Mit jedem Tag, der vergeht, wird es gefährlicher für den erstklassigen Auftragsmörder.
Vorweg möchte ich anmerken, dass dieser Thriller auch losgelöst vom ersten Teil gelesen werden kann. Die Haupthandlung ist in sich abgeschlossen. Schöner ist es allerdings, die Reihenfolge einzuhalten und Victor bereits im ersten Band kennenzulernen.
Tom Wood hat bereits mit seinem Auftaktband „Tesseract“ bewiesen, dass er ein fantastischer Autor ist. Er verbindet spannende Elemente miteinander, die sich nahtlos miteinander verbinden und in einem explosivem Finale bündeln. So auch in diesem Band, der erneut Victors ganzes Können abverlangt.
Victor wird immer plastischer. Seine Figur wird dem Leser während des Lesens stets vertrauter und er erhält sympathische Züge. Es fällt leicht, sich seine Person lebendig vorzustellen und sich in seine Figur hineinzuversetzen.
Auch die Handlung ist dynamisch und aufregend gestaltet worden. Immer wieder spitzen sich die Dinge zu und Victors Situation wird dramatischer. Es stellt sich regelmäßig die Frage, wie will er sich aus dieser Lage wieder befreien und geht seine Reise weiter?
Mich hat bereits der erste Teil begeistert, doch dieser ist nochmal eine ganze Spur spannender. Zwischendurch konnte ich das Werk kaum aus der Hand legen, denn eine nervenaufreibende Szene folgt auf die nächste. Victors Person ist mir ans Herz gewachsen, wenn er auch nicht unbedingt zu den Guten zählt. Doch eigentlich ist er ein Mensch, der das Herz am richtigen Fleck hat, wenn er es auch niemals zugeben würde.
Dieser Thriller ist mal wieder ein wahres Highlight, das ich gerne weiterempfehlen werde. Tom Woods Geschichte um den smarten Auftragskiller Victor ist rasant, aufregend und überraschend. Für mich eine Reihe, die absolut lesenswert ist und bestimmt noch ein paar weitere interessante Aufträge parat hat. Ich freue mich nun schon sehr auf den dritten Band der Reihe, der vielleicht ein paar offene Fragen aus diesem Werk beantworten wird.

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Veröffentlicht am 19.10.2021

Grandiose und spannende Unterhaltung!

Winterland
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Jetzt wird es richtig spannend. Für Juncker und Kristiansen geht es in ihrem ersten gemeinsamen Fall „Winterland“ um einen Terroranschlag in Dänemarks Metropole.

In Kopenhagen kommt es am Tag vor Heiligabend ...

Jetzt wird es richtig spannend. Für Juncker und Kristiansen geht es in ihrem ersten gemeinsamen Fall „Winterland“ um einen Terroranschlag in Dänemarks Metropole.

In Kopenhagen kommt es am Tag vor Heiligabend zu einem Terroranschlag. Neunzehn Menschen verlieren dabei ihr Leben. Signe Kristiansen nimmt sich der Aufklärung an.
Fast zeitgleich kommt es in der Provinzstadt Sandstedt zu einer Gewalttat. Ein Mann wird brutal ermordet, seine Frau verschwindet spurlos. Glücklicherweise befindet sich Juncker teilweise aus privaten Gründen in seiner Heimatstadt, weshalb er die Ermittlungen dazu aufnehmen kann. Noch ahnt er nicht, dass dieser Mord mit dem Anschlag in Kopenhagen in Verbindung stehen könnte.

Das Autorenduo Janni Pedersen und Kim Faber haben mit dem Auftaktband „Winterland“ einen überzeugenden und absolut fesselnden Thriller kreiert, der einfach zum Weiterlesen verführt.

Ganz im Fokus stehen hier die beiden Fälle, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Terroranschlag und ein Mord. Juncker und Signe ermitteln in unterschiedlichen Städten, an unterschiedlichen Ansätzen, trotzdem gehören ihre Ermittlungen irgendwie zusammen. Die Frage ist bloß, wie schnell werden sie die Zusammenhänge entdecken.

Die Handlung ist hier überaus gut recherchiert und durch plausible und hundertprozentig glaubwürdige Fakten herrlich in Szene gesetzt worden. Alles ist bildlich und lebendig eingefangen worden und die Hintergründe erscheinen beim Leser absolut authentisch. Es werden Ideen offenbart, die für viel Spannung sorgen und für nachdenkliche Dramatik sorgt.

Per Zufall bin ich auf dieses Werk gestoßen und nun absolut glücklich, dass ich diesen perfekt ausgeklügelten und durchdachten Thriller lesen durfte. Mein Dank geht an das Bloggerportal, die mir ein Belegexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Selten hat mich ein Thriller so eingenommen, wie es hier der Fall gewesen ist. Die beiden Schriftsteller spielen mit den Gefühlen ihrer beiden Hauptakteure, die mir ganz schnell ans Herz gewachsen sind. Beide sind so unterschiedlich und dennoch irgendwie gleich. Sie leben für ihren Job und leiden unter privaten Problemen. Diese Komponente, getoppt durch eine spannende und überzeugende Hintergrundgeschichte, macht aus dem Werk einen wahren Page Turner.
Nicht nur die brutale Geschichte vom Anschlag und der perfide Mord sorgen für atemlose Momente. Auch die kleinen privaten Verwicklungen sind so bewegend, dass ich komplett mit Signe und Juncker mitgefiebert habe. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, doch insgeheim hoffe ich sehr, dass im nächsten Band der ein oder anderen Handlungsstrang weiter verfolgt werden wird.

Also alles in allem ist dieser Thriller ein absolutes Musterbeispiel für grandiose Unterhaltung auf hohem Niveau. Für mich eindeutig ein Highlight des Jahres, das ich gerne weiterempfehlen werde. Ich freue mich nun schon sehr auf den nächsten Band, der zum Glück schon bald erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 14.10.2021

Durchweg gute Unterhaltung...

Alaska Love - Rückkehr nach Wild River
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Aus der Feder von Jennifer Snow, die vielen Lesern noch aus ihrer „Maybe-Romanreihe“ bekannt ist, entspringt nun die Idee zur neuen „Alaska-Love“ Reihe. Mit „Rückkehr nach Wild River“ geht es nun schon ...

Aus der Feder von Jennifer Snow, die vielen Lesern noch aus ihrer „Maybe-Romanreihe“ bekannt ist, entspringt nun die Idee zur neuen „Alaska-Love“ Reihe. Mit „Rückkehr nach Wild River“ geht es nun schon in die dritte Runde und es wird für die ehemalige Extremsportlerin Montana und ihren Nachbarn Eddie ernst.
Nachdem Montana vor vielen Jahren einen Unfall erlitten hat, kann sie ihren geliebten Sport Basejumping nicht mehr ausüben. Auch ihre Beziehung zu ihrer Tochter Kaia hat sehr unter ihrer Hirn-Verletzung gelitten. Doch nun ist sie zurück, stärker und selbstbewusster als je zuvor. Und sie ist bereit, für Kaia alles zu geben. Zu ihrem Nachbarn Eddie hat sie ein gutes Verhältnis. Obwohl sie es niemals zugeben würde, fühlt sie sich zu dem jungen Polizisten hingezogen. Aber darf das sein, oder sollte sich Montana lieber auf das Wesentliche im Leben konzentrieren? Das versucht sie, bis es zu einem Zwischenfall kommt, der alles verändert…

Schriftstellerin Jennifer Snow ist für ihre romantischen und liebevollen Werke bekannt. Auch ihre teilweise etwas trockenen Humor bindet sie herrlich in die Erzählung ein. So auch hier, doch neben der herzlichen Romanze gibt es hier auch noch ein paar ernste Themen, die der Geschichte den nötigen Tiefgang verleihen.
Im Fokus stehen Eddie und Montana, die ganz unterschiedliche Probleme zu bewältigen haben. Montana leidet nach wie vor unter ihrer Verletzung, die sie nun allerdings gut im Griff hat. Jedoch musste sie in den letzten zehn Jahren die Erziehung ihrer Tochter Kaia ihrem Exfreund Tank und seiner neuen Lebensgefährtin Cassie überlassen. Da Montana zu beiden ein herzliches Verhältnis hat, fühlt sie sich in Wild River schnell zu Hause und wohl.
Eddie versucht in seinem Job durchzustarten. Er ist als Sohn einer Polizistenfamilie stark in die Geschehnisse eingebunden und versucht dem familiären Druck nachzukommen. Zu Montana fühlt er sich stark hingezogen, kann sich aber nicht vorstellen, dass eine Frau wie sie etwas mit ihm zu tun haben möchte.
In einem sehr angenehmen Tempo entwickeln sich in dieser Geschichte die Ereignisse. Der Leser hat wunderbar Zeit, sich von den Ideen einnehmen zu lassen und in die Erzählung einzutauchen. Jennifer Snow verwendet eine moderne und bildliche Sprache, die detailliert und lebendig die Erlebnisse ihrer Protagonisten wiedergibt. So fällt es leicht, sich die Handlung vorzustellen und einen idealen Bezug zu den facettenreichen Charakteren aufzubauen.

Mich hat dieses Buch gut unterhalten. Da ich bereits die „Maybe-Reihe“ verschlungen habe, weiß ich um die Qualitäten der Autorin. Und sie hat mich nicht enttäuscht. Hier stimmte das Gesamtkonzept auf ganzer Linie. Die Geschichte ist strukturiert durchdacht, der Plot ist spannend und leidenschaftlich in Szene gesetzt worden und die Charaktere sind sympathisch und authentisch.
Trotzdem konnte es mich nicht vollkommen einnehmen. Vielleicht liegt es daran, dass ich die ersten beiden Teile nicht kenne. Zwar ist hier die Haupthandlung in sich abgeschlossen, doch ich hätte mir zwischendurch ein paar kurze Randbemerkungen zu den vorherigen Bänden gewünscht. Eventuell hätte ich dann die Beziehungen unter den einzelnen Protagonisten besser verstehen können. So fühlte ich mich zwischendurch nur als Außenstehender der Geschichte.
Aber wenn ich diese kleine Anmerkung einmal außen vorlasse, kann ich dem Werk dennoch eine Empfehlung aussprechen, denn es bietet viel Drama, Gefühl und Romantik.

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Veröffentlicht am 13.10.2021

Unendlich viele Möglichkeiten...

Game Changer - Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen
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Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Zumindest behauptet das Autor Neal Shusterman in seinem neusten Roman „Game Changer“, der sich mit dem verzwickten Leben des jungen Ash beschäftigt.
Eigentlich ist ...

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Zumindest behauptet das Autor Neal Shusterman in seinem neusten Roman „Game Changer“, der sich mit dem verzwickten Leben des jungen Ash beschäftigt.
Eigentlich ist Ash ein guter Kerl, zumindest hält er sich dafür. Er führt ein durchschnittliches Leben ohne große Höhen und Tiefen. Doch dann passiert etwas während eines Football-Spiels. Durch einen Tackle wird er in eine andere Dimension katapultiert und plötzlich ist alles anders. Es dauert lange bis Ash begreift, dass er der Ursprung für die Veränderungen ist. Er hat es in der Hand, aber wird er die richtigen Entscheidungen treffen?

Sehr bildlich und aufregend wird hier die Geschichte hervorgebracht. Im Fokus steht Ash, der zum Dreh- und Angelpunkt innerhalb der Erzählung wird.
Er ist ein interessanter und teilweise auch sehr selbstkritischer Mensch, der viele Gedankenspiele anstellt. Für ihn ist nicht alles bloß schwarz oder weiß. Er weiß um die sozialen Probleme und möchte sich eigentlich nicht mit ihnen beschäftigen. Trotzdem wird er schnell mit vielen Dingen konfrontiert, die ihn ins Schwimmen bringen.

Die Handlung baut sich langsam auf und zu Beginn hat der Leser das „Waaaas?!?“-Gefühl. Warum geschieht gerade das eine oder das andere. Warum ist das Stoppschild blau und warum hat Ash auf einmal ein anderes Auto? Welches Geheimnis steckt hinter den fantasievollen Beschreibungen des Schriftstellers, der hier mal wieder zeigt, dass er ein Meister seines Fachs ist. Er bringt viele Aspekte aufs Tableau und verzaubert durch eine wortgewandte und authentische Sprache.
Neal Shusterman ist für seine gut durchdachten und äußerst spannenden Werke bekannt. Seine „Scythe-Romanreihe“ hat großen Anklang gefunden und viele Leser sehnen sich nach ähnlich mitreißenden Werken aus seiner Feder. Ist ihm hier ein neuer Page-Turner gelungen?

Ich denke, das muss tatsächlich jeder für sich selbst entscheiden. Mich hat das Buch durchweg gut unterhalten und ich habe mich von der Idee begeistern lassen. Seine Beschreibungen haben mich erreicht und ich konnte mir Ash plastisch vorstellen. Seine ungewöhnlichen Erlebnisse, gerade zu Beginn, als alles noch etwas verwirrend gewesen ist, haben mich nicht mehr losgelassen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch die Auflösung und die abschließenden Worte haben mich in meiner Meinung gestärkt, dass dieses Buch einfach gelesen werden sollte. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich für „Game Changer“ meine Empfehlung aussprechen kann.

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Veröffentlicht am 03.10.2021

Fantasievolle Geschichte mit Herz...

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Es gibt eine neue Trilogie aus der Feder von Kerstin Gier. Mit „Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ geht es für die beiden Schüler Matilda und Quinn in eine fantasievolle Welt voller ...

Es gibt eine neue Trilogie aus der Feder von Kerstin Gier. Mit „Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ geht es für die beiden Schüler Matilda und Quinn in eine fantasievolle Welt voller Überraschungen und Aufregung…

Quinn ist ein beliebter und angesagter Schüler. Matilda hat schon seit Jahren ein Auge auf den smarten jungen Mann geworfen, doch da er leider auch noch in der verhassten Nachbarsfamilie lebt und sie überhaupt nicht sein Typ ist, sind sie sich nur selten über den Weg gelaufen. Als Quinn dann aber eines nachts von einem unbekannten Wesen gejagt und anschließend schwer verletzt wird, ändert sich plötzlich alles. Während Quinn sich von den Verletzungen erholt, wird Matilda zu seiner Mitverschwörerin, mit der er sich über die geheimen Dinge austauschen kann. Sie lernen eine neue Welt kennen und Quinn erfährt, dass sein Schicksal wesentlich größer ist, als er es vermutet hat. Mit einem Mal stecken die beiden im größten Abenteuer ihres Lebens…

Die Geschichte wird abwechselnd aus Quinns und Matildas Sicht beschrieben. So kann der Leser sich wunderbar zurücklehnen und beide Protagonisten wunderbar kennenlernen.
Matilda ist in einer sehr gläubigen Familie aufgewachsen. Sie hat durch ihre Verwandtschaft und ihre Verpflichtungen wenig Zeit, doch die wenige, die sie hat, verbringt sie am liebsten mit ihrer besten Freundin Julie. Heimlich ist sie schon lange in Quinn verliebt, doch das weiß eigentlich nur Julie. Als sie nun mit Quinn auf Entdeckerreise geht, kommt sie ihm unweigerlich immer näher.

Quinn ist ein cleverer und gutaussehender junger Mann. Kurz vor seinem Unfall will er sich von seiner Freundin trennen, als dann plötzlich alles aus den Fugen gerät. Er geht mit den Dingen sehr locker um und weiß genau, was er will. Erst langsam scheint er zu begreifen, dass Matilda ihm eine wesentlich bessere Freundin ist als seine vorherige. Entwickelt auch er Gefühle für seine Nachbarin? Auf jeden Fall muss Quinn sich schnell an die neuen Situationen und seine Entdeckungen gewöhnen, schließlich ist sein Leben möglicherweise weiterhin in Gefahr.

Die Handlung baut sich hier strukturiert und nachvollziehbar auf. Kerstin Gier bringt die Atmosphäre und ihre Protagonisten schonend in die Erzählung ein und lässt dem Leser genügend Raum, sich an alle Details und Veränderungen zu gewöhnen. Dabei gibt es hier zwei besondere Aspekte, die berücksichtigt werden. Zum einen geht es um die fantasievolle Parallelwelt, in die Quinn hineingezogen wird, zum andere die Freundschaft zwischen Matilda und ihm, die sich behutsam entwickelt. Beide Handlungsstränge zusammen ermöglichen einen raschen Lesefluss, der das Werk zu einem Page-Turner macht.

Ich bin ein großer Fan der Autorin, denn sie weiß einfach genau, mit Worten zu spielen und so ihre Leser an die Seiten zu bannen. So ist es ihr auch hier gelungen, denn mit dem Auftaktband zur neuen Trilogie hat sie mich vollkommen um den kleinen Finger gewickelt. Endlich mal wieder ein Roman, der voller Überraschungen und Emotionen steckt.
Während des Lesens habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt und konnte mich herrlich in die Situationen einfinden. Alles wirkt vertraut und glaubhaft, die beiden Protagonisten werden liebevoll und authentisch beschrieben, die Fantasiemomente sind ideal in Szene gesetzt worden und die Spannung erhält einen raschen anstiegt, der sich perfekt zum Abschluss hin steigert.
Jetzt heißt es natürlich warten, warten, warten. Ich persönlich könnte auch jetzt gleich weiterlesen, denn mich hat die Geschichte absolut gepackt und nicht mehr losgelassen. Deshalb gibt es auch von mir eine klare Empfehlung für alle Jugendlichen und junggebliebenen Leser. Grandios!

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