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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2019

Gruselig und spannend...

Kalte Wasser
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Inhalt/Klappentext:

Hinter dem Vorhang wartet jemand …

Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden, als der Alptraum beginnt. Eine Frau steht nachts an ihrem Krankenhausbett und schlägt ihr einen ...

Inhalt/Klappentext:

Hinter dem Vorhang wartet jemand …

Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden, als der Alptraum beginnt. Eine Frau steht nachts an ihrem Krankenhausbett und schlägt ihr einen grausamen Deal vor: Eines von ihren Kindern gegen eines von Laurens. Lauren kann sich retten und die Polizei rufen. Dort wird der Vorfall zuerst nicht ernst genommen. Nur die junge Polizistin Harper glaubt ihr. Und dann nimmt Lauren eine verstörende Veränderung wahr: Etwas stimmt mit ihren Kindern ganz und gar nicht. Wird sie langsam verrückt, oder weiß sie etwas, das sonst niemand weiß?

Quelle: Harper Collins

Meine Meinung zum Buch:

Cover:

Das Cover ist dunkel gehalten. Der Titel fügt sich in gelben Buchstaben ein und scheint sich um Wasserpflanzen herumzuschlängeln. Einige Wasser/Luftblasen verstärken den Eindruck. Ein eher einfaches Cover, das trotzdem gleich meine Aufmerksamkeit erweckt hat und gut zur Geschichte passt. Auf dem Cover ist das Buch als Roman ausgewiesen, dies empfinde ich als leicht irreführend, handelt es sich doch um einen Mystery-Thriller.

Inhalt:

Lauren hat ihre Zwillinge entbunden und ihre Angst, die beiden nicht lieben zu können, hat sich nicht bewahrheitet. Als sie nachts aufwacht, scheint noch eine Frau Zwillinge bekommen zu haben. Im Nachbarabteil, trifft Lauren auf eine Frau, die ihr einen grausamen Handel vorschlägt. Sie soll einen ihrer Jungs gegen einen der Fremden eintauschen. Als Lauren nicht darauf eingehen will, versucht die Frau den Tausch gewaltsam durchzusetzen. Lauren kann sich wehren, ruft die Polizei. Als der Krankenhaussicherheitsdienst kommt, ist von der fremden Frau keine Spur mehr zu finden. Lauren wird an den Psychologischen Dienst des Krankenhauses verwiesen. Keiner glaubt ihr.

Die junge Polizistin Harper stößt durch Zufall auf den Fall und besucht Lauren im Krankenhaus. Sie glaubt der jungen Mutter und will der Sache nachgehen. Leider sieht ihr Vorgesetzter die Sache anders und legt den Fall zu den Akten. Jo Harper hält dies allerdings nicht davon ab, auf eigene Faust weiter zu ermitteln.

Laurens Albtraum allerdings ist noch lange nicht zu Ende und nach weiteren Vorfällen, verändern sich ihre Zwillinge massiv. Fällt dies wirklich nur ihr auf? Kurz zweifelt sie an ihrem Verstand, setzt dann aber alles daran ihre Jungs zurückzubekommen.
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist absolut fesselnd und spannend. Man wird Zeuge der wachsenden Überforderung der Protagonistin. Die Geburt, der Schlafmangel und die Selbstzweifel zollen ihren Tribut und man schwankt zwischen - sie ist verrückt und bildet sich alles nur ein und dem Glauben an das Übersinnliche, das Lauren und ihre Kinder bedroht. Es ist so spannend und teilweise beängstigend, dass es einen an die Seiten fesselt. Bis zum Schluss, war ich mir nicht sicher, ob sich die Protagonistin alles nur einbildet, oder wirklich etwas Böses am Werk ist. Leider empfand ich die Geschichte am Ende als etwas wirr und auch der Schluss hat mich leicht unbefriedigt zurückgelassen. Es ist sicherlich schön, wenn viel Platz für eigene Interpretationen bleibt, in diesem Fall hätte ich mir allerdings für die Protagonistin wenigsten die Aussicht auf ein anderes Ende gewünscht.

Fazit:

Ein wirklich gruseliges und spannendes Buch.

4 Sterne

Veröffentlicht am 13.09.2019

Tolles Kinderbuch!

CanGu und das Vogeldesaster
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Inhalt/Klappentext:

Simba und Canelo retten ein verlassenes Vogeljunges von einer Müllkippe. Nach langem Überlegen bringen sie es zu den Ratten in den Kanal. Ihre Freunde sollen es aufpäppeln. Doch es ...

Inhalt/Klappentext:

Simba und Canelo retten ein verlassenes Vogeljunges von einer Müllkippe. Nach langem Überlegen bringen sie es zu den Ratten in den Kanal. Ihre Freunde sollen es aufpäppeln. Doch es dauert nicht lange und der heranwachsende Vogel wird zur Gefahr für die fürsorglichen Ratten. Dann verirrt sich ausgerechnet ein kleines Küken von Canelos Bauernhof in den Kanal und trifft auf den jungen, gefräßigen Vogel. Ist es noch zu retten? Jetzt muss das CanGu Team einschreiten und den Fehler wiedergutmachen. Erlebe ein spannendes und tierisches Abenteuer.

Quelle: Audrey Harings

Meine Meinung zum Buch:

Cover:

Der 4. Band der CANGU-Reihe von Audrey Harings hat erneut ein sehr farbenfrohes und kindgerechtes Cover, das hervorragend auf den Inhalt der Geschichte abgestimmt ist.

Inhalt:

Das Buch startet mit einem Rückblick, der den Leser in die Geschehnisse der Vorgängerbände einführt. Dies wird aus der Perspektive des kleinen Katers Saphir beschrieben und macht den Start in die Geschichte leicht. Das CANGU-Team startet also in ein neues Abenteuer. Sie retten ein Vogeljunges und da sie zuerst nicht wissen, wo sie es unterbringen sollen, bitten sie ihre Freunde die Ratten um Hilfe. Das Vogeljunge entpuppt sich schnell als Problemfall, will es doch die kleinen Ratten verspeisen und sich so gar nicht mit dem Futter anfreunden, was ihm angeboten wird. Als sich dann vom Bauernhof auch noch ein Küken in die Kanalisation verirrt, wird die Situation brenzlig und das Team um Simba, Canelo und Gucci muss sich etwas einfallen lassen.

Schreibstil:

Audery Harings schreibt wunderschöne Kinderbücher, die für Kinder wie für Erwachsene schön zu lesen sind. "CANGU und das Vogeldesaster" ist bereits der 4. Band der Reihe und hat uns auch mit dieser Geschichte begeistert. Der flüssige und leichte Schreibstil ist für Kinder gut zu erfassen, die Charaktere sind vielseitig und können schnell ins Herz geschlossen werden. Die Illustrationen von Stefanie Ziermann ergänzen den Lesespaß und sind wirklich wunderschön. Leider kam das Ende für uns zu schnell und hat uns fast überrumpelt. Hier wäre weniger Eile schön gewesen.

Fazit:

Wieder ein tolles Kinderbuch von Audrey Harings, das auch für Leseanfänger absolut toll zu lesen ist.

4 Sterne

Veröffentlicht am 03.09.2019

Schöne Geschichte, konnte mich aber nicht richtig packen.

Die Tochter der Hexe
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Inhalt/Klappentext:

Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch ...

Inhalt/Klappentext:

Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. Verzweifelt vertraut sich Bess dem geheimnisvollen Gideon Masters an, von dem man hinter vorgehaltener Hand munkelt, er sei ein Schwarzmagier. Und tatsächlich zwingt Gideon Bess zu einem dunklen Pakt ... Dorset im Jahr 2007: Bess hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues Leben aufgebaut. Dank ihrer Kräutermischungen und homöopathischen Heilkünste ist sie bei den Einheimischen hoch angesehen. Keiner ahnt, dass die freundliche, attraktive Frau in Wahrheit eine unsterbliche Hexe ist. Bis Bess eines Tages von den finsteren Mächten ihrer Vergangenheit eingeholt wird.

Quelle: Heyne Verlag


Meine Meinung zum Buch:

Cover:

Ein wirklich tolles Cover. Eine schwarze Katze sitzt vor züngelnden Flammen. Ihre Augen leuchten in der Farbe des Feuers. Titel, Autorenname und Verlag sind in weißer Schrift passend eingefügt. Leider finde ich, dass es so gar nicht zum Inhalt der Geschichte passt.

Inhalt:

Bess Hawksmith ist über 300 Jahre alt. Sie verdient sich ihr Geld durch den Verkauf von Kräutern, Tränken und Ölen. Lange kann sie nicht an einem Ort leben. Um ihre Unsterblichkeit zu verschleiern, muss sie in regelmäßigen Abständen umziehen. Außerdem wird sie von einer bösen Macht verfolgt, die sie jederzeit aufspüren kann. Nun ist sie in das kleine Dorf Matravers gezogen und hat das Gefühl, hier endlich länger bleiben zu können. Als sie Tegan kennenlernt, erobert diese ihr Herz. Bess lässt sich von ihr überreden und führt sie in die Kunst der Hexerei ein. Um ihr klar zu machen, was es bedeutet eine Hexe zu sein, erzählt sie der jungen Frau ihre eigene Geschichte.

Bess lebt in England. Es ist das Jahr 1627. Die Pest wütet. Alle Familienmitglieder verlieren ihr Leben an die Krankheit nur Bess und ihre Mutter überleben auf wundersame Weise. Als ein Hexenjäger Bess Mutter der Hexerei bezichtigt, ist diese verloren und wird hingerichtet. Vor ihrem Tod bittet sie Bess, Hilfe bei Gideon Masters zu suchen. Der düstere Mann ist ein Hexer, der sich der schwarzen Magie verschrieben hat und Bess schnell in seinen Bann zieht. Bess erkennt allerdings genauso schnell, dass sie sich nicht dem Bösen verschreiben will und flieht. Es beginnt eine jahundertelange Jagd und die stete Flucht von Bess.

Als Leser taucht man nun in die verschiedenen Lebensabschnitte von Bess ein. Sie arbeitet als Krankenschwester zur Zeit Jack the Rippers, oder im Krieg und erlebt schreckliche Dinge. Immer wieder spürt Gideon Masters sie auf. Ob sie in Matravers wirklich sicher ist...?

Schreibstil:

Die Autorin hat einen schönen Schreibstil und die Geschichte lässt sich gut lesen. Das Buch setzt sich aus Tagebucheinträgen von Bess und den Geschichten zusammen, die sie Tegan erzählt. Leider gab es auch oft Längen zu überbrücken und die Geschichte konnte mich nicht so packen, wie ich es mir gewünscht hätte. Außerdem empfand ich die Handlung als sehr vorhersehbar.

Fazit:

Eine schöne Geschichte über die Macht der Magie, Unsterblichkeit und den Mut, sich dem Bösen entgegenzustellen.

3 Sterne

Veröffentlicht am 03.09.2019

Spionage, Liebe und ein alter Seebär.

Der Käpt'n Jenseits der See
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Inhalt/Klappentext:

»Beim Klabautermann, der Bengel wird sein Leben auf dem Meer verbringen«, hatte sein Vater bei seiner Geburt prophezeit. Johannes Wilhelm Kröger, geboren im April 1849, wurde Seemann ...

Inhalt/Klappentext:

»Beim Klabautermann, der Bengel wird sein Leben auf dem Meer verbringen«, hatte sein Vater bei seiner Geburt prophezeit. Johannes Wilhelm Kröger, geboren im April 1849, wurde Seemann und ist es geblieben, bis er am Vorabend des Ersten Weltkriegs endgültig abmustert. Jetzt soll sein wohlverdienter Ruhestand beginnen, aber von Ruhe kann keine Rede sein. Ganz in der Nähe seines Kapitänshäuschens hat sich eine rätselhafte Frau niedergelassen, die ihn ebenso fasziniert wie das lebensgefährliche Geheimnis, das sie umgibt. Und während er Wiebke Schritt für Schritt näherkommt, lässt er in seinen Mußestunden noch einmal die Begegnungen mit den großen Literaten seiner Zeit aufleben: Von Arthur Conan Doyle über Theodor Storm und Mark Twain bis Thomas Mann. Sie alle lernte er auf seinen Fahrten als Käpt’n der Northern Clipper kennen, und seine Erinnerungen sind ein Panoptikum der internationalen Abenteuerliteratur in ihrer vielleicht größten Epoche.

Quelle: Maximum Verlag

Meine Meinung zum Buch:

Cover:

Ein tolles maritimes Cover, das der Geschichte absolut gerecht wird. Ein Kapitän mit Pfeife im Mund vor der tosenden See und einem Segelschiff, das gegen den Sturm kämpft. Das Cover ist in Grautönen gehalten, der Titel sowie Untertitel und Autor fügt sich in Weiß ein.

Inhalt:

Hannes Kröger geht nach einem aufregenden Berufsleben als Kapitän auf der "Northern Clipper" in den wohlverdienten Ruhestand. Leider ist seine geliebte Frau vor einigen Jahren verstorben und so kümmert sich seine Schwester um ihn. Er hat viel Zeit zum Nachdenken und so fallen ihm immer wieder wunderbare Anekdoten aus seinem Seefahrerleben ein und da er nicht nur eine See- sondern auch eine absolute Leseratte ist, handelt es sich hierbei um Begegnungen mit berühmten Schriftstellern der damaligen Zeit. Während der Käpt'n nun also sein Leben an Land neu ordnet, trifft er auf Wiebke, die im Dorf nicht gern gesehen ist. Schnell freundet er sich mit ihr an. Wiebke hütet ein gefährliches Geheimnis und als Hannes davon erfährt, hat er sich längst in die faszinierende Frau verliebt.

Schreibstil:

Jörg Rönnau verbindet mit seinem Buch gekonnt eine Spionagestory mit dem Leben eines alten Seebären, der sich gern an seine Begegnungen mit den größten Literaten des 19. Jahrhunderts erinnert. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichten die der Käpt'n erzählt sind spannend und lehrreich. Ganz nebenbei lernt man Arthur Conan Doyle, Theodor Storm, Mark Twain oder Martha Müller-Grählert u.v.m. kennen. Es fiel mir leicht Hannes Kröger sofort zu mögen, ist der doch genauso bücherverrückt, wie ich selbst. In jedem Hafen kennt er einen guten Buchladen, in dem er sich regelmäßig mit neuem Lesestoff versorgt. Dass er so viele berühmte Autoren auf seinen Reisen kennenlernt ist erstaunlich, aber nachvollziehbar. Wer Bücher liebt, findet eben zueinander.

Fazit:

Ein absolut schönes Buch, das mir sehr viel Freude bereitet hat. Wer ein wenig Krimi gepaart mit einem tollen Schleswig-Holsteinischen Setting und ganz viel toll verpackter Info zu den berühmten Autoren der damaligen Zeit lesen mag, macht mit "Der Käpt'n" von Jörg Rönnau alles richtig.

5 Sterne

Veröffentlicht am 03.09.2019

Absolutes Wohlfühlbuch...

Die Untiefen zwischen uns
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Inhalt/Klappentext

Ein berührender Roman über große Gefühle, Schuld und Verzeihen - und über die Frage, was einen Menschen ausmacht.

„Willst du darüber reden?“

„Ich kann es nicht.“

„Schon gut. ...

Inhalt/Klappentext

Ein berührender Roman über große Gefühle, Schuld und Verzeihen - und über die Frage, was einen Menschen ausmacht.

„Willst du darüber reden?“

„Ich kann es nicht.“

„Schon gut. Ich weiß, wie es sich anfühlt.“

Zwanzig Jahre, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind, kehrt Ella in ihr Ferienhaus an der spanischen Costa Blanca zurück. Voller Sehnsucht nach Sonne, Meer und Wärme.

Am Strand lernt sie den Fischer Mateo kennen. Auch er hat schon einen geliebten Menschen verloren - seinen Bruder.

Das Schicksal scheint sie zueinander geführt zu haben und aus dem Verständnis füreinander wird schnell Liebe. Bis Eifersucht, Pflichtgefühle und eine unerwartete Entdeckung es ihnen unmöglich machen, ihr Glück zu leben.

Doch was, wenn eine Beziehung zerbricht – aber die Liebe bleibt?

Quelle: Claudia Meimberg

Meine Meinung zum Buch:

Cover:

Ein Cover, das mich wirklich begeistert. Zu schön um es einfach ins Regal zwischen die anderen Bücher zu schieben. Der Titel ist in Weiß auf den schwarzen Hintergrund gedruckt. Die Buchstaben sind mit dezenten Verschnörkelungen aufgewertet. Im unteren Bereich sieht man hellblaue Wellen im malerischen Stil. Auf den Wellen tanzt ein Fischerboot. Der dunkle Hintergrund stellt den Himmel dar, auf dem die Sterne durch verschieden große weiße Punkte angedeutet sind.

Inhalt:

Nachdem Ellas Eltern gestorben sind, ist sie bei ihren Großeltern aufgewachsen und hat ihre kranke Großmutter bis zu ihrem Tod gepflegt. Sie beschließt, in das Ferienhaus ihrer Eltern zu ziehen, von dem sie bisher dachte, die Großeltern hätten es verkauft. Als sie dort ankommt, ist noch alles wie bei ihrem letzten Urlaub. Ella richtet sich häuslich ein, auch wenn sie nicht sofort alle Habseligkeiten ihrer Eltern entsorgen mag. Als sie bei einem Strandspaziergang Mateo kennenlernt, fühlen sich die beiden sofort zueinander hingezogen. Auch Meteo hat ein Familienmitglied verloren, ist aber davon überzeugt, dass dies kein Unfall war. Das unsichtbare Band zwischen Ella und Mateo zieht sie zueinander und sie verlieben sich. Doch es gibt in Mateos Leben noch einige Dinge, die nicht vollständig geregelt sind. Da ist seine Ex-Frau, die noch immer in direkter Nähe zu ihm wohnt und sehr eng mit seiner Mutter befreundet ist und dann scheint seine Mutter auch noch an Alzheimer zu erkranken. So wie das Schicksal Ella und Mateo zueinander geführt hat, scheint es die beiden auch wieder trennen zu wollen. Eine Intrige, Eifersucht und die Entdeckung wie sehr ihre beiden Leben miteinander verwoben sind, scheinen es fast unmöglich zu machen, dass ihre Liebe bestehen kann.

Schreibstil:

Schon das erste Buch von Claudia Meimberg "Restsüße" hat mich absolut begeistert. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil und die Gabe ihre Leser schon mit den ersten Sätzen zu fesseln. Die Geschichte hat sich für mich sehr schnell als absolute Wohlfühlgeschichte entwickelt. Ella hat sich gleich in mein Herz geschlichen und auch Mateo ist ein Charakter, den ich sehr mag. Die Spannung wird über die gesamte Lesezeit aufrechterhalten und mündet in einer Wendung, die ich so nicht erahnt habe. Es war absolut spannend, die Entwicklung der Protagonisten, zu verfolgen und ich habe bis zum Ende gehofft, dass sie ihre Probleme lösen werden.

Fazit:

"Die Untiefen zwischen uns" war für mich ein absolutes Wohlfühlbuch, das ich nicht aus der Hand legen mochte. Wer romantische Liebesgeschichten mit Herz und auch Schmerz mag, macht mit diesem Buch alles richtig.

5 Sterne