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Veröffentlicht am 02.03.2018

Intuition - Ernährung

Intuition – Dein Coach für ein gesundes und glückliches Leben
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Intuition – Diese kann auch bei der Ernährung den richtigen Weg für die Gesundheit weisen. Vieles haben wir verlernt und sich langsam wieder einer gesünderen Ernährung, einem ge-sünderen Leben anzunähern ...

Intuition – Diese kann auch bei der Ernährung den richtigen Weg für die Gesundheit weisen. Vieles haben wir verlernt und sich langsam wieder einer gesünderen Ernährung, einem ge-sünderen Leben anzunähern ist gar nicht so schwer. Verlerntes kann man wieder neu entde-cken und oft sind schon kleine Schritte ein großer Gewinn.
Das Buch von Claudia Meyer stellt einem das körpereigene Team vor, Darm, Lymphsystem und Säure-Basen-Haushalt, vergleicht kurz die Schulmedizin und TCM. Superfoods werden vorgestellt und erklärt. Zucker und Fett, Getreide und Milch, die Wirkung und Alternativen dargestellt. Grundsätzliches über Ernährung und Bewegung erwähnt, wie wichtig Schlaf ist und was in der Zeit passiert und den Auswirkungen. Wichtig ist dann auch der eigene Rhythmus und sehr interessant ist auch die Organuhr. Die Beachtung von diesem Rhythmus kann auch einiges verbessern.
Die einzelnen Bereiche werden gut angesprochen und vieles erklärt. Diese geben reichlich Denkanstöße, die der Leser dann bei Bedarf selber weiter vertiefen kann. Wichtig ist, finde ich, zu diesem Thema einen guten Überblick zu geben und dem Leser Ideen liefert um ge-sünder zu leben, sein Team zu unterstützen und nach und nach zum Trainer wird, eine Intui-tion für das Richtige zu entwickeln.
Dieses Buch schreibt nichts vor, es gibt Tipps und Ideen um das Körperteam besser zu unter-stützen und zu verstehen. Das Ganze ist angenehm zu lesen und vermittelt ein gutes Gefühl. Zudem kann man dieses Buch immer wieder nehmen um sich Ideen dazu zu holen.
Man findet hier viele Anregungen, die man bei Bedarf weiter vertiefen kann. Es regt auf jeden Fall dazu an, etwas zu verändern, auszuprobieren und gibt gute Anreize. Dadurch kam es erst gar nicht auf, dass irgendwas zu viel, langatmig wurde.
Hier kann ich immer wieder nachschlagen und mir Tipps holen.

Veröffentlicht am 28.02.2018

Wer agiert im Hintergrund?

Die Bundespräsidentin
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Sarah Heitkamp war vor einiger Zeit bereits Außenministerin und sie trag von dem Amt zurück. Umso erstaunter ist sie, als ihr angetragen wird sich zur Wahl als Bundespräsiden-tin zu stellen. Sogar ihr ...

Sarah Heitkamp war vor einiger Zeit bereits Außenministerin und sie trag von dem Amt zurück. Umso erstaunter ist sie, als ihr angetragen wird sich zur Wahl als Bundespräsiden-tin zu stellen. Sogar ihr Mann bestärkt sie darin, obwohl dieser einst mit ihrer Arbeit als Ministerin gar nicht klar kam. Sarah vertritt die Ansichten, Einstellung der zivilen Konflikt-bewältigung und sie ist in diesem Bereich wirklich sehr gut. Dadurch greifen ihre Gegner zu sehr drastischen Maßnahmen. Dann ist da noch Oliver Lindner, der Leiter des Sicher-heitsteams, der sich schon zu Sarahs Zeiten als Außenministerin zu ihr hingezogen fühlte. Sarahs Einstellung zu Sicherheitsvorkehrungen lassen ihn zusätzlich rotieren.
Die Geschichte um Sarah, ihr Amt, ihre Einstellung, die zwei erwachsenen Kinder und ih-ren Mann ist total umfangreich geschrieben. Natürlich kommt politisches, im Zusammen-hang mit ihrem Spezialgebiet der Konfliktbewältigung auch nicht zu kurz.
Während des Lesens kam bei mir nie das Gefühl auf, dass gewisse Dinge nun überflüssig waren. Es war immer interessant und unheimlich aktuell geschrieben. Um das Amt der Bundespräsidentin auszuüben muss man eine starke Persönlichkeit haben und Entschei-dungen treffen können. Sarah ist so eine Person, die das kann, aber auch innerlich zwei-felt, gerade in Bezug auf ihre Familie.
Vielleicht fehlte mir noch ein wenig der Punkt, dass ich mich emotional mehr auf Sarah einlassen konnte. Doch die wirklich interessante Geschichte, die zur Realität sicherlich einiges an Anlehnung findet, macht das alles wett.
Mir hat der Roman um eine fiktive Bundespräsidentin gut gefallen. Er zeigt das stressige Leben in so einem Amt und die umfassenden Anforderungen und wie das Private zurück stehen muss, leidet. Dass unterschwellige Gefühle immer wieder die ganzen Geschehnisse begleiten empfand ich als schön, gaben dem Ganzen noch eine besondere Note. Der gan-zen Aufbau des Romans empfinde ich als passend und gut, der Schreibstil hat mir gut ge-fallen und die Dialoge haben die Geschichte mit getragen.
Dieses Buch habe ich gerne gelesen und es hat mal ein ganz besonderes Thema, was sehr interessant ist.

Veröffentlicht am 08.02.2018

Enttäuscht

Mr. O - Ich darf dich nicht verführen!
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Nick ist ein erfolgreicher Cartoonzeichner und scheint jeder Frau den ersehnten Orgasmus zu bringen. Dann ist da Harper Holiday, die Schwester seines besten Freundes und damit für Nick tabu. Doch Nicks ...

Nick ist ein erfolgreicher Cartoonzeichner und scheint jeder Frau den ersehnten Orgasmus zu bringen. Dann ist da Harper Holiday, die Schwester seines besten Freundes und damit für Nick tabu. Doch Nicks Gedanken gehen ihre eigenen Wege, er kann sie nicht vergessen und will mehr. Doch wie sieht es bei Harper aus, sieht sie in ihm nur den langjährigen Freund?
Der Schreibstil ist locker und man liest sehr, sehr viel von und über Nicks Gedankenwelt in Bezug auf Harper, es wird halt aus Nicks Sicht erzählt. Das ist durchaus mal etwas anderes, aber seine Vorstellungen wirken auf mich dann irgendwann doch etwas ermüdend. Un-terbrochen wird das Ganze dann mal ein wenig von Nicks Arbeit, von guten Dialogen und niedlichem SMS-Austausch. Mir war es einfach zu viel Beschreibung von was Nick mit Har-per machen würde und was er mit ihr macht. Alles ganz toll und schön. Zum Ende kommt in der Geschichte dann doch noch etwas mehr Handlung auf, wo mir das Lesen wieder mehr Spaß machte. Doch das ging dann auch schnell wieder vorbei. Ich hatte hier nicht das Gefühl, dass die Protagonisten Mitte/Ende zwanzig sind und bezweifele, dass Leserin-nen die jünger sind als ich an der Geschichte in der Form Gefallen finden. Es ist leider nichts neues, eine Anreihung von allzu bekannten Beschreibungen, die bei mir weder ein Kribbeln auslösen noch Raum für Fantasie lassen. Ich hatte mir mehr erwartet, mehr inte-ressant dargestellte Story. Für einen rein erotischen Roman reicht es nicht, für mehr ist die Geschichte Drumherum zu wenig, jedenfalls für meinen Geschmack. Hier tendiere ich stellenweise zu 2,5 Sternen. Schade, wo Harper wirklich als sehr pfiffige, natürliche Frau dargestellt wird.

Veröffentlicht am 03.02.2018

Ein Stück Geschichte Portugals

Nelkenliebe
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Ziemlich überstürzt reist Katharina nach Portugal, denn ihr Vater ist erkrankt und hat als Wunsch geäußert, dass seine frühere große Liebe doch noch gefunden wird. Katharina wird von ihrem Partner Arne ...

Ziemlich überstürzt reist Katharina nach Portugal, denn ihr Vater ist erkrankt und hat als Wunsch geäußert, dass seine frühere große Liebe doch noch gefunden wird. Katharina wird von ihrem Partner Arne begleitet, aber eher unter Protest.
Portugal und Lissabon konnte ich mir beim Lesen recht gut vorstellen, gerade wenn man wenigstens schon einige Bilder von der Stadt, der Umgebung gesehen hat fällt es durch den Text leicht. Die Suche nach der einstigen großen Liebe nimmt einen durch Rückblenden mit in das Portugal der Siebzigerjahre, als dort ein Regime herrschte und die Bevölkerung sehr darunter zu leiden hatte. Diese Zeit wird gut dargestellt und war mir bis dahin gar nicht so bekannt. Hier wird dem Leser ein geschichtlicher Bereich gut näher gebracht.
Die Geschichte um Katharina und ihrem Freund Arne wirkt recht vorhersehbar und der ande-re Mann, der dort ins Spiel kommt als komplettes Gegenteil.
Der hat mir gut gefallen, ich konnte mir die beschriebenen Orte ganz gut vorstellen und auch die Gefühle der verschiedenen Leute sind gut dargestellt. Einige Dinge werden dem Leser überlassen. Die Mischung zwischen Portugals Geschichte und der heutigen Zeit gefällt mir.
Das Coverbild ist absolut passend zur Geschichte, die portugiesischen Fliesen, den Nelken und den kleinen Kuchen.
Hier bin ich mir bei der Beurteilung absolut nicht sicher, ob ich drei oder vier Sterne verge-ben soll, es schwankt stellenweise. Doch es ist ein interessanter Roman über Gefühle, das Leben und halt auch der Nelkenrevulotion.

Veröffentlicht am 26.01.2018

Überleben in den Anfängen der Menschheit

Der andere Mensch
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Die Anfänge der Menschheit, ein harter Kampf ums Überleben. Das Leben besteht aus der Jagd, der Suche nach Unterkünften und dem Zusammenhalt in der Gruppe. Letzteres scheint auch schon damals in der Steinzeit ...

Die Anfänge der Menschheit, ein harter Kampf ums Überleben. Das Leben besteht aus der Jagd, der Suche nach Unterkünften und dem Zusammenhalt in der Gruppe. Letzteres scheint auch schon damals in der Steinzeit das Schwierigste gewesen zu sein.
Patuh erlebt das eigentlich schlimmste, er muss sich allein durch schlage und einige Jahre ganz auf sich gestellt überleben. Er schlägt sich durch und schafft es, findet sogar eine neue Gruppe von Menschen in der er eine Familie gründet. Patuh erlebt die ganze Band-breite von Erlebnissen zu der Zeit. Tod, Liebe, Geburt, Jagd, Gefahr, Freundschaft, Neid.
Eine interessante Geschichte, die sich gut lesen lässt und ganz viel abdeckt. Mir fehlte für die tiefere Vorstellung vielleicht eine Karte in welchem Gebiet Patuh unterwegs ist. Inte-ressant fand ich auch, dass die Sommer während der Geschichte immer kürzer geworden sind. Und die Gruppendynamik, die Unterschiede in Bezug auf den Anführer der alten und neuen Gruppe. Auch der unterschiedliche Körperbau wird erwähnt als Patuh auf die neue Gruppe trifft und scheinbar war der Mensch auch damals schon rassistisch. Der Eine mehr, der Andere weniger.
Die Lebensumstände kommen gut bei mir an, Fellbekleidung und extremes Wetter. Das könnten wir heutzutage nicht mehr überleben. Es wird ganz viel angesprochen. Mir selber haben halt eine Zeit- und Ortsangaben gefehlt. Patuhs Gedanken werden geschildert, doch mir selber hat da noch etwas gefehlt. Ich habe seine Geschichte gerne gelesen, sein Leben verfolgt, doch mir fehlt da noch etwas, was mich mehr mit dem Protagonisten mit-fühlen lässt. Das hat es mir ein wenig schwer gemacht.
Wobei es für die empfohlene Altersgruppe dann von der Geschichte her vielleicht auch ausreicht und ich als Ü45 das einfach anders empfinde.
Auf jeden Fall eine gute Geschichte, unter dem Aspekt historischer Roman mal eine ganz andere Zeit gewählt, in der die Zeit und die Leute unter heutigen Gesichtspunkten gut beschrieben werden.
Teilweise würde ich zu 3,5 Sternen tendieren